Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ausflüge

Eifel im Herbst

Am Sonntag war ich nach langer Zeit wieder wandern. Selbstverständlich hatte ich bei dieser Gelegenheit und dem tollen Wetter auch meine Kamera im Gepäck.

Die schönsten herbstlichen Impressionen möchte ich heute mit Euch teilen.
Viel Spaß!
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Karin 13.10.2008, 22.22 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Das Treffen

... war natürlich wieder mal klasse. Es wurde viel geredet, gelacht, sich ausgetauscht, zugehört, gegessen* (!!!), vor bzw. zum Essen Original Wupper Bier hell oder dunkel (für mich dunkel) und danach Kaffee und Cola getrunken ...

Und als großen Höhepunkt des Nachmittages gab es natürlich das einmalige Schrott-Wichteln. Fast alle haben auch dabei mitgemacht. Bei der Organisation der Verteilung haben wir uns schließlich auf das - im Übrigen sehr viel spannendere und lustigere - Würfel-Los in verschärfter Version entschieden.
Es wurde reihum gewürfelt, und je nachdem, was man würfelte, durfte man sich ein Geschenk aus der Mitte aussuchen oder bekam wieder eines abgenommen. So konnte ein Geschenk also mehrmals seinen Besitzer wechseln, bevor endlich ausgepackt wurde - und es war bis zum Schluss nicht endgültig gesichert, wer was bekam.
Die Würfel-Regeln waren im Groben:
6 = Geschenk aussuchen
1 = Geschenk bei einem anderen klauen
2 = Geschenk mit einem anderen tauschen
3 = neue Regel erfinden (beliebig - änderte sich im Laufe des Würfelns ständig ;-))
4 und 5 = nichts

Ich bekam trotzdem das Größte . Was darin war, verrate ich Euch nächstes Mal auf etwas unkonventionelle Weise - ich habe da nämlich so eine Idee...

Ansonsten waren die Schrottgeschenke so vielfältig wie die Menschen, die daran teilgenommen haben. Ein überdimensionales "Tee-Ei", das in keine Teekanne passt und sich daher als Weihrauchschwenker besser machen würde, war ebenso dabei wie lustig geformter Kuli. Und das sind nur einige Beispiele...

Die Zeit verging weiter wie im Fluge, und um ca. 18.00 Uhr (als der Regen draußen endlich vorbei war) machten wir uns letztendlich auf zum Bahnhof, natürlich wiederum per Schwebebahn. Am Bahnhof wurde sich dann voneinander verabschiedet.

Wie's für mich weiterging: In Köln umsteigen, bzw. auf den Anschlusszug warten, der eine zehnminütige Verspätung aufwies. In der Wartezeit habe ich mir einen wohltuenden grünen Tee besorgt - bei Magendruck sehr zu empfehlen.
Nervig fand sicherlich nicht nur ich, sondern auch die meisten anderen der Zuggäste im zahlreich besetzten Zug, die Gruppe lautstark grölender männlicher Wesen. Mir war vorher nicht bewusst, dass heute wohl in Köln ein Fußballspiel stattgefunden hat, aber "Danke für diese zwangsweise Erinnerung", auf die ich auch gern hätte verzichten können. A.B.Twink.gif

In Düren angekommen, war natürlich das regionale Verkehrsmittel nach Hause wegen der Verspätung bereits weg, und da hier sonntags weniger fährt, hatte ich noch etwa eine halbe Stunde Aufenthalt bei stürmischem und kaltem, aber trockenem Wetter (der Sturm war ja vorhergesagt, auch dass er am Abend zunehmen würde).

Zu Hause angekommen, habe ich mir sofort eine heiße Tasse Kakao zubereitet und diese genossen. Das ist jetzt auch schon wieder knapp zwei Stunden her.



* vor Allem bei mir kam das typische "Buffet-Syndrom" zutage, nämlich dass ich viel zu kräftig zugelangt habe.

Karin 02.12.2007, 21.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ab 10.00 Uhr

... bin ich außer Haus.

Ich freue mich schon hierdrauf, hoffe, ich komme gut hin und finde es auch (ansonsten frage ich mich durch). Aber mit dieser guten Wegbeschreibung dürfte das wohl kein Problem sein.

Bis später!

PS: Und einen schönen 1. Advent (für Atheisten: einfach nur einen schönen Sonntag) wünsche ich Euch bzw. all jenen, die nicht an dem Treffen teilnehmen werden, natürlich auch!

Karin 02.12.2007, 08.32 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Schön war's

... in Wuppertal.

Neben dem bereits genannten begleitete unseren Blick auch mehrfach diese romantische Eisenbahnbrücke, über die wir auf der Hinfahrt drübergefahren sind:

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Außerdem sind wir nicht nur über einen Bach gesprungen , sondern haben auch die Wupper überquert

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...Ziegen gesehen (und diesmal sind echte Paarhufer gemeint *gg*)...

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"Ach, rutsch mir doch den Buckel runter... Ja, Dich meine ich, die Fotografin!"

Das leckere Essen oberhalb der Seilbahn haben wir uns redlich verdient.

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Danach wurde noch ein wenig die Burg und Umgebung besichtigt, wobei ich fast verloren gegangen wäre, als ich für kurze Zeit in einem Fruchtweinladen verschwand. (Meine "Ausbeute" schmeckt übrigens hervorragend! )

Unsere Augen weideten sich an luftigen Höhen (Achtung! Bitte Rucksack gut festhalten! Und natürlich schwindelfrei sein).

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Und zum krönenden Abschluss...


Kurzum: Ein rundum gelungener Tag - wie man sieht, hat auch Petrus glücklicherweise wie vorhergesehen mitgespielt - und ich habe mich gefreut, viele bekannte Gesichter wieder- und zwei neue gesehen zu haben.

Karin 26.08.2007, 23.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Impressionen

... vom gestrigen Sonntagsspaziergang am Rursee in der Eifel.

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mit Blick auf Schwammenauel

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Kahlschlag für bessere Aussicht ;-)
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Karin 30.04.2007, 07.32 | (0/0) Kommentare | PL

Schöne Eindrücke

Damit Ihr jetzt nicht denkt, an dem Ort so kurz vor der deutsch-holländischen Grenze wäre es völlig besch**en (dem ist nicht so), gibt es nun noch ein paar angenehme Bilder aus dieser Kleinstadt.

Die Kirche

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Altes Pfarrhaus (restauriert)

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Burgimpression von unten

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Eingang Burg Rode

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Ausblick von der Burg

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Mauerblümchen

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Karin 30.04.2007, 00.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Urlaubsfragen

Pat fragte in ihrem Blog (dies ist KEIN offizielles Stöckchen, sondern lediglich Fragen):

  1. Wie sieht Eure Urlaubsplanung dieses Jahr aus?
  2. Macht Ihr lieber 2-3 Wochen am Stück Urlaub oder zieht Ihr kleinere Touren vor?
  3. Habt Ihr Liebslingsorte, wo Ihr immer wieder gerne hinfahrt?
  4. Mit wem fahrt Ihr in Urlaub? Mit Partner / Familie, mit Freunden oder lieber alleine?
  5. Lieber Strandurlaub oder Urlaub in die Berge?
  6. Pauschal oder Individuell?
  7. Lieber Wellnessurlaub oder Aktivurlaub?

Und ich antworte darauf wie folgt:

  1. Bis jetzt "nur" der Jakobsweg nach Santiago de Compostela (wenn man bedenkt, dass der mindestens 3X so lange dauern wird wie der o.gen. Zeitraum, ist das aber schon eine ganze Menge!) und ein paar andere Kurztrips, davon einen nach Nürnberg und besagter Parisaufenthalt, jeweils ein Wochenende. Spontan kann aber noch der eine oder andere Tagestrip o.ä. hinzukommen (vielleicht noch zu Ruths Geburtstag zu den Indianern? Ich habe jetzt nicht im Kopf, wann das genau war - vielleicht August? - Aber wenn, dann würde ich diesmal wohl auch zur Übernachtung imTipi dort bleiben; ja, doch, einmal würde ich das gern noch erleben).
  2. Mal so, mal so. Kurztrips naturgemäß häufiger als längere Urlaube - ist halt auch eine Zeitsache, vom Geld einmal abgesehen.
  3. Lieber lerne ich immer neue Orte kennen - ich lebe schließlich (als ICH) nur ein Mal und da möchte ich schon einige verschiedene Orte einmal kennen gelernt und erlebt haben. Orte, an die ich wiederkehre, sind meist solche, wo ich schon Menschen kenne und mich treffe, auch Verwandte.
  4. Meist genieße ich die Vorteile des Alleine-Fahrens. Früher bin ich auch mit anderen gefahren, teils in Gruppenreisen. Das war dann auch okay. Aber als Einzelreisende bin ich unabhängiger, komme offener mit anderen Leuten in Kontakt (die ich mir auch aussuchen kann, also keine "Zwangsgemeinschaft" wie etwa bei Gruppenreisen) und fühle mich so auch irgendwie wohler. Sollte ich in Zukunft irgendwann einen festen Partner haben, würde ich auch mit ihm zusammen verreisen, klar. Allerdings dürfte ich mich dann auch nicht eingeengt fühlen - umgekehrt würde ich ihm dann auch den Freiraum lassen, den er braucht. Wenn man sich unbedingt vertraut (und vertrauen kann), ist das denke ich auch kein Problem.
  5. Weder noch, bzw. "sowohl - als auch". Reiner Strandurlaub ist für mich nichts - ich möchte auch etwas von der Umgebung sehen, Kultur, Land und Leute kennen lernen, etwas erleben. Das heißt aber nicht, dass mein Urlaub anstrengend sein muss - genauso viel Wert lege ich auf die Ruhepausen, und darauf, dass alles stressfrei verläuft. Eben so, wie ich gerade Lust darauf habe. Und ausgewogen - ein bisschen von allem. Einen reinen Bergurlaub habe ich bisher noch nicht unternommen - grundsätzlich würde es mich aber schon reizen, einen solchen eines Tages zu machen, z.B. in Form eines kurzen Skiurlaubs auf einer Berghütte (hier scheint wohl mal wieder meine romantische Ader etwas durch... ja ja). Aber im Ernst: Die Berge ziehen mich wirklich teils noch eher an als das Meer - das Gefühl von Freiheit und so... Diesem Gefühl, das man in den Bergen hat, kann doch kein Ozean dieser Welt sein Salzwasser reichen, oder? Ich meine, nicht auf dieselbe Weise.
  6. Individuell - ganz klar!
  7. Eine Mischung aus beidem (wie ich schon in Antwort 5 näher erläutert habe).

Karin 07.04.2007, 01.55 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Reisezubehör

Den passenden Rucksack habe ich schon mal erworben. Schön groß, und sollte er doch zu schwer sein, kann ich ihn immer noch ziehen (oder schieben) - er hat nämlich auch Rollen. Jetzt muss er nur noch geliefert werden.
Außerdem biete ich noch auf ein paar Wanderschuhe und - das ist mir natürlich gaaaaaanz wichtig! ;-) - noch eine 128 MB Speicherkarte für meine Kamera. Die musste sein. Denn Fotos werde ich sicher sehr viele machen (die von Paris mitgerechnet), und ich möchte nicht, dass schon auf halber Strecke sämtliche Karten voll sind... will ja wenn, dann die Eindrücke auf dem gesamten Weg festhalten.
Übrigens mache ich es keineswegs, weil es "in Mode" ist oder dergleichen. Mir kam früher schon einmal der Gedanke, dass ich das ein Mal im Leben machen will - als ich zum ersten Mal daran dachte, hatte ich noch keinen Blog. Bisher hatte sich aber noch nicht die Gelegenheit dazu ergeben. Und das Buch von Kerkeling habe ich auch nicht gelesen und werde ich auch nicht. Das einzige Buch zum Jakobsweg, das ich überhaupt lesen werde (mal von diesem Handbuch abgesehen, das dann bei mir mit ins Gepäck kommt) ist das von Paulo Coelho, von dem ich auch andere Bücher gut finde.
Zu meiner Intention und warum gerade jetzt kann ich ja später noch etwas schreiben. Und nein, besonders religiös bin ich auch nicht plötzlich geworden - auch das ist also kein Grund für mich.

Karin 04.04.2007, 08.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Jakobsweg

Theoretisch könnte ich am 28.05. direkt von Paris aus nach Saint-Jean mit dem Zug fahren (boah - die Preise der SNCF sind aber auch wirklich günstig, kein Vergleich zu unserer teuren DB), um von dort aus nach Santiago de Compostela zu pilgern. Zeit habe ich ja genug... Ich weiß nicht, wann ich später mal wieder die Gelegenheit dazu hätte. Ich überlege noch...

Allerdings müsste ich dann noch eine preisgünstige, nicht zu umständliche Lösung für die Rückfahrt finden - ich habe nämlich keine Lust, die ganze Strecke bis Saint-Jean zurückzulatschen. Einmal reicht. Fliegen kommt schon aus Kostengründen nicht in Frage. Es würde wohl so eine Art Kombi-Odyssee aus Bus und Bahn werden müssen... mit zig mal Umsteigen und einem Haufen verschiedener Tickets - oder mindestens drei - aus unterschiedlichen Nationen (Spanien, Frankreich, Deutschland). Supi - die könnte ich mir dann alle ins Reisetagebuch kleben. ;-) Na, aber es müsste auch einfacher gehen...

Habe übrigens zwei interessante Links zum Jakobsweg gefunden: Hier mit guten Tipps und sehr hintergründig, und hier noch allgemeine Hintergrundinfos, auch zu den anderen Jakobswegen in Europa. Ich hatte noch eine dritte gute Seite, finde sie aber im Augenblick nicht wieder.

Und dann noch die Bahnhomepages, wen's interessiert: RENFE (Spanien) und SNCF (Frankreich).

PS: Und diese Pilgerurkunde werde ich dann selbstverständlich auch noch von dort mitbringen. Klaro! Auch dafür lohnt es sich (aber nicht nur - die Erfahrung zählt!).

Karin 02.04.2007, 17.47 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Siegburg - Ein Wintermärchen II

Unnötig zu erwähnen, dass ich zur fußfreudigen Gruppe gehörte - das gute, kräftigende Essen wollte ja irgendwie verarbeitet werden und der Knoblauchatem erfrischt werden, bevor man sich wieder in die Menge traut *fg*.

Im Park, wo der Weg dann einen Schlenker nimmt und dann hinaufführt, begegneten wir einigen spielfreudigen Hunden samt ihren jeweiligen Frauchen. Der Dalmatiner mit seinem schwarzen (oder zumindest dunklen) Gefährten waren zwar leider schneller als meine Kamera (für andere jedoch nicht). Aber diesen Stöckchenfreund hier habe ich doch ein paar Mal erwischen können.
Na, sieht er nicht zumindest ein wenig aus wie eine kleinere Version von Oceans Monsterchen, der bekanntlich am selben Tag Geburtstag hatte wie ich (nur dass ich schon deutlich älter als fünf bin - sonst könnte ich wohl nicht hier schreiben). ;)

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Das freundliche Frauchen ließ ihn sogar extra für uns Fotografen auf der Wiese Sitz machen. Allerdings musste er ausgerechnet dann den Kopf senken, als mein Auslöser anging. :) Aber ich finde es nett, wenn die Leute einfach so von wildfremden Menschen ihre Tiere freiwillig fotografieren lassen. Und ich denke, dem Hund macht es partout nichts aus, wenn er hier erscheint. *fg* Leider habe ich ihn nicht fragen können - und ich kenne nur eine Person, die die Sprache der Tiere so gut versteht, aber leider als Hundedolmetscherin nicht zur Verfügung stand, weil sie nicht mit dabei war. ;)

So gingen wir dann frohen Mutes weiter, und während wir den Aufstieg vollzogen, wurde natürlich weiter fröhlich geschnattert. Oben angekommen, gingen wir zuerst ein Stück den Rundweg entlang, wo sich uns beispielsweise folgender tolle Ausblick bot:

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Etwas weiter rechts erblickten wir... das Siebengebirge. Von so nahem hatte ich es noch nie gesehen, wenngleich es bei schönem Wetter bis in die Nähe meines Wohnortes hin sichtbar ist.

Statt bei solchen wunderbar befreienden Anblicken in fernen Träumen zu verharren, zog es uns wieder einmal weiter - ab ins Kloster Michaelsberg!

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Im Hof, ganz hinten geradeaus und nicht zu verfehlen, steht eine Statue von Edith Stein (dazu an dieser Stelle kein weiterer Kommentar, nur stilles Gedenken) - weiter vorne mit der Kamera in der Hand (ohne wir man sie wohl selten antreffen ;)) die Birgit.

Vor dem Eingang, ganz unten, bevor die Treppe sich nach links und rechts abzweigt (rechts herum geht es in die Kirche, die wir gleich besuchen werden, ein sehr schlicht eingerichtetes Gebäude, in dem nichts von seinem Zweck ablenken soll) stehen ein zurzeit unbewohntes, aber reichlich gefülltes Vogelhäuschen und ein paar Pflanzen. Ich war so frei, davon ein etwas schräg verrücktes Künstlerfoto zu machen. ;)

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Auf unserem Rückweg, den wir ebenfalls zu Fuß, wenn auch auf anderem Weg, zurücklegen, sehnt sich der Himmel ganz stark danach, dass es Abend wird - so stark, dass man als Beobachter diese Sehnsucht fast körperlich, durch die Augen direkt ins Herz, spüren kann.

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Sagte man früher nicht irgendwann dazu: Jesus backt vom Himmel aus Brötchen?
Warum und wie sollte er das nur tun, wo es doch die Aufgabe lebender Menschen ist, da sie dieses auch brauchen, früher noch dringender als heute? Und wenn es so gut duftet und auf traditionelle Weise hergestellt wird wie unten auf dem Markt, dann ist das wirklich fast so etwas wie der Himmel auf Erden.
Allein der wärmende Anblick des Ofenfeuers, das bestimmt sehr gut mit dieser einmaligen Abendstimmung konkurrieren kann:

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Dabei kommt es natürlich nicht darauf an, welcher Anblick "gewinnt". Beides ist wunderschön, das eine vom Menschen entfacht und trotzdem Naturelement - das andere ihm wenig nützlich, einfach nur zum entspannten Genießen. Einfach nur? Ist es denn nichts, dass etwas, das immer so sein wird, dass er nicht manipulieren oder zerstören kann, ihm dennoch oder gerade deswegen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, vielleicht sogar weit forttragen kann?!
Für mich ist es auf seine Weise genauso viel. Wenn nicht gar mehr...

Unterwegs erblicken wir dann noch ein weiteres, wohl diesmal auch wetterbedingtes, Winterwunder: Da blüht doch was! Gelb wie Forsythien, aber keine solchen.

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Es handelt sich um eine Blume mit dem schön klingenden Namen Jasminum nudiflorum.
Zu Deutsch Winterjasmin. Doch obwohl diese Blüten (wie der Name verrät) im Winter normal sind, finde ich es dennoch viel schöner, es nicht als selbstverständlich, sondern als weiteres Geschenk der Natur zu betrachten. :)

Schließlich zurück auf dem Weihnachtsmarkt, stellen wir fest, dass dort noch immer ganz schön was los ist. Ob das wohl auch daran liegt, dass er am Abend erst so richtig schön stimmungsvoll wird mit den vielen Lichtern und teils brennenden Kerzen in den Ständen?

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Hoch über dem Geschehen thront würdevoll ein Engel und überwacht den Platz - hält einen Rettungsring in der Hand, als wäre es jederzeit bereit, ihn auszuwerfen, sollte irgendjemand ihn mal benötigen.

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Alle laufen an ihm vorbei, doch fast niemand bemerkt ihn oder richtet gar seine Aufmerksamkeit kurz auf ihn. Vielleicht ist es schon zu dunkel; außerdem leuchtet er ja nicht. Ziemlich einsam muss es dort oben sein, fernab der Menschen. Es sieht so aus, als wäre es vom blauen, teils bewölkten Himmel auf diese Spitze gefallen oder vom Herrn hinuntergestürzt worden mit den Worten: "Nu, mach mal. Brauchst auch nur dort auf der Spitze zu stehen, mehr musst Du nicht tun. Beschwer Dich nicht, andere Engel müssen für noch geringerem Lohn mehr leisten."
Ich aber habe beschlossen, diesen Engel aus seiner unbeachteten Einsamkeit zu befreien, indem ich ihn mitgenommen habe, damit er hier in diesem Blog, wo viele Menschen sind und ihn sehen können, das bekommt, was er sicherlich verdient. :)
Auch wenn er in echt natürlich eine sehr viel bessere Figur macht, als ich das habe festhalten können. Aber vielleicht wird ihn ja irgendjemand mal selbst besuchen.

Oder womöglich schreibt auch sie gerade seine Geschichte auf? Was meint Ihr? (Bitte erst raten, bevor Ihr weiterlest - danach wird sich das Rätsel in Luft auflösen.)

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Die Illusion oder was Euch Eure Phantasie auch immer eingetragen hat, möchte ich Euch keineswegs nehmen - bewahrt sie Euch, denn Phantasie ist doch immer etwas Wunderschönes (wenn Ihr mögt, könnt Ihr auch schreiben, was Ihr Euch gedacht habt).
Wahrscheinlicher aber ist, dass sie gerade ein nettes Sprüchlein, vielleicht noch ein wenig kunstvoll verziert, auf ein Stück Holz schreibt, oder sich auf einem Stück Papier in dieser Kaligrafie übt, zum Einen aus Freude, zum anderen, damit die Leute ihr dabei zuschauen können.
Es könnte ein Spruch wie dieser hier sein, den ich mir durchaus ins Zimmer hängen könnte - er würde in jedem Fall passen:

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Nun wird es auch irgendwann an der Zeit, die anderen wiederzutreffen. Auf dem Markt haben wir sie nicht mehr sichten können... ob die sich möglicherweise weggehext haben?
Nein, keine Sorge, dies war nicht der Fall. Um herauszufinden, wo sie sich aufhielten, rief Ro. ihren Mann an. Sie waren - wir hatten es vermutet - in jenem Café abgetaucht, wo wir vor dem Griechen vorbeigekommen waren, das eben jedoch zu überfüllt gewesen war (außerdem hatten die ja außer Kuchen nicht vernünftiges zu essen).
Zum krönenden Abschluss wurde also noch einmal bei einem Cappu bzw. Latte nach Herzenslust getratscht. Dann wurde die Runde bereits etwas kleiner, genauer gesagt um drei Leute weniger.

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Die Verbleibenden brachen dann auch nach dem Bezahlen allmählich auf Richtung Bahnhof. Der Abschied fiel natürlich wie immer sichtlich schwer, und doch waren wir uns, ohne es gesagt zu haben, ziemlich sicher, dass es - ebenfalls wie immer - keineswegs ein endgültiger war. Entsprechend herzlich und mit einigen Umarmungen fiel er auch aus.

Nun denn, bis zum nächsten Treffen! Aber jetzt freue ich mich erstmal - und zwar schon ein bisschen mehr als vorher - auf Weihnachten.

Karin 11.12.2006, 01.28 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

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Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







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vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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Dante Alighieri (1265-1321)


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