Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Bücher

Bücherschnäppchen

Und in der Wartezeit auf den fertig eingebauten Dynamo konnte ich an folgenden Büchern nicht vorübergehen:

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Ich biete der Stadt meine Haut - Geschichten aus dem Reich der Sinne (Texte verschiedener Autoren)

Klappentext:
"Und danach? Danach drängt Georg zur Eile. Ich kämme mein Haar nicht, ich dusche nicht. Ich ziehe so gut wie nichts an. Ich biete der Stadt meine Haut, dem Staub meinen Schweiß - dabei laufe ich neben ihm her und fühle mich wie etwas Gepolstertes, ein Tier oder eine Tasche. Am liebsten würde ich mich auf die Straße legen. - Alissa Walser"

Inhaltliche Selbstbeschreibung:

"Seit jeher interessieren sich Autorinnen und Autoren für Reisen ins Reich der Sinne. Dass dabei Grenzen überschritten werden (müssen), ist bekannt, und doch sind es gerade die Grenzen, die dem sich Nähernden das unbekannt Schöne versprechen, ihn anziehen, verzaubern und manchmal auch verirren lassen. Bei jenen Reisen geht es hin und wieder komisch, dann cool, schließlich grell und fast immer außerordentlich vital zu: Das Reich der Sinne ist von dieser Welt."


Margaret Atwood: Die Giftmischer (Abgeschlossene Geschichten)

Inhaltsangabe:
"Warum sind Erdbeeren blau? Wie stellt ein Mann sich eine Heldin vor? Und was hat es mit den Giftmischern auf sich - oder der Frau mit der Mistgabel in der Hand? Warum lesen Schülerinnen Horror-Comics? Wer lauert im Dunkeln? Was haben ein Stück Brot und ein Gefängnis gemeinsam? Wann ist es an der Zeit, Männer zu mögen? Und wie hat ein Happy End auszusehen? Margaret Atwood, die derzeit wohl bedeutendste Autorin Nordamerikas, gibt auf all diese Fragen teilweise bitterböse Antworten. In Form von Miniromanen, Parabeln, kurzen Studien, autobiografischen Bekenntnissen, Horrorgeschichten und Anleitungen zum Giftmischen kommentiert sie mit einem scharfen Blick für das kleine entscheidende Detail unser Alltagsleben und lädt ein zu einer Reise in die Tiefen der menschlichen Seele - und der weiblichen Phantasie."


Morman Ohler: Die Quotenmaschine

Klappentext:
"Willkommen zu: Die Quotenmaschine. Willkommen in Manhattan, wo die Quotenmaschinisten frei durch die nächtliche Stadt flottieren, auf der Flucht vor der alltäglichen Beschreibung. Willkommen in der Welt von Maxx Rutenberg, dem stummen Detektiv, der die Geschichte zusammenhält und wieder gehen lässt."

Inhaltsangabe:

"Am Beginn des Romans liegt sie lange zurück, die ungewöhnliche Geburt der Hauptfigur Ray. Schon bevor das Baby im Blitzlicht der Reporter zur Welt kam, war seine Mutter klinisch tot. Schwangerschaft und Geburt - eine Höchstleistung moderner Medizin, Meisterstück eines Herrn namens Dr. Kippler. Ray kann sich, inzwischen erwachsen, nicht damit abfinden, dass er "aus Tod zusammengeschraubt" ist. Er spürt Kippler auf und tötet ihn - in Brooklyn. In Hoboken, auf der anderen Seite des Hudson, ermittelt der stumme Detektiv Maxx Rutenberg in diesem Mordfall. Maxx aber ist Ray; Mörder und Ermittler sind eine Person... "


In der engeren Auswahl hatte ich übrigens noch zwei weitere Bücher mit den Titeln: "Nachrichten aus dem wirklichen Leben" und "Liebe in Ruinen"; die Autoren habe ich mir nicht gemerkt. Ich bin mir sicher, dass auch das lohnenswerte Bücher gewesen wären, aber das wäre doch etwas zu viel des Guten gewesen an einem einzigen Tag, also beschloss ich zu wählen (ja, ich kann auch mal was zurücklegen, auch wenn es sich um gedrucktes Papier handelt ;)).

Karin 11.09.2006, 22.30 | (0/0) Kommentare | PL

Es

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... ist angekommen! Jippie, juchuh und hurra!!!!!!!!!!!!!!

UNSER Gemeinschaftswerk.

Darf ich es noch einmal wiederholen:

"Mädels, ich bin stolz auf uns!"

Ja, das können wir: Stolz sein.

(Wer es bestellen möchte, klicke auf den Link, um zum Verlag und zu den Kontaktdaten zu kommen.
Wer's nicht glaubt, gehe mal zu Amazon. ;) )

Karin 07.09.2006, 16.58 | (0/0) Kommentare | PL

W wie Werbung

... oder einfach für: WIR!

Ich freue mich jedenfalls dabei zu sein, und weshalb sollte ich nicht für etwas werben, worauf WIR, die wir es zustande gebracht haben, mit gutem Recht stolz sein können (und wer nicht an Bielefeld glaubt, kann ja wegklicken - oder mal über das schlaue Zitat weiter unten von Antisthenes nachdenken; das werden jene zwar wahrscheinlich sowieso niemals beherzigen, aber man soll ja nie "nie" sagen - nun, wen kümmert's? Uns ganz bestimmt nicht. Denn es steht.):

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Zu bestellen bei: SunJoshuas@aol.com

Karin 23.08.2006, 22.55 | (0/0) Kommentare | PL

Der Zeitdieb

Nach der ersten Schriftrolle des ewig überraschten Wen trat Wen aus der höhle, in der er Erleuchtung erfuhr, in die Morgendämmerung des ersten Tages vom Rest seines Lebens. Eine Zeit lang beobachtete er die aufgehende Sonne, denn er hatte sie noch nie zuvor gesehen.

Mit der Sandale stieß er seinen dösenden Schüler Tollpatsch an und sagte: »Ich habe gesehen. Jetzt verstehe ich.«

Dann zögerte er und betrachtete das Etwas neben Tollpatsch.

»
Was ist das für ein erstaunliches Ding?« fragte er.

Ȁ
h... äh... es ist ein Baum, Meister,« erwiderte Tollpatsch, der noch nicht richtig wach war.«Erinnerst du dich? Er war gestern auch hier.«

»
Es gab kein Gestern.«

Ȁ
h... äh... ich glaube doch, Meister,« sagte Tollpatsch und stand mühsam auf. »Weißt du noch? Wir kamen hierher, und ich habe eine Mahlzeit zubereitet, und ich habe die Rinde von deinem Sklang gelöst, weil du sie nicht wolltest.«

»
Ich erinnere mich an gestern,« murmelte Wen nachdenklich. »Aber die Erinnerung steckt jetzt in meinem Kopf. Existierte das Gestern wirklich? Oder ist nur die Erinnerung daran real? Wahrlich, ich wurde nicht gestern geboren.«

Tollpatschs Gesicht verwandelte sich in eine Grimasse, die schmerzliches Unverständnis zum Ausdruck brachte.

»
Lieber dummer Tollpatsch, ich habe alles gelernt,« sagte Wen. »In der hohlen Hand gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft. Es existiert nur das Jetzt. Es gibt keine andere Zeit als die Gegenwart. Wir haben viel zu tun.«

Tollpatsch zögerte. Sein Meister hatte etwas Seltsames an sich. In seinen Augen glühte es, und wenn er sich bewegte, leuchtete die Luft um ihn herum silbrig-blau, als reflektierten flüssige Spiegel .

»
Sie hat mir alles gesagt,« fuhr Wen fort. »Ich weiß, dass die Zeit für die Menschen geschaffen wurde, nicht umgekehrt. Ich habe gelernt, sie zu formen und zu biegen. Ich weiß, wie man einen Moment ewig währen lassen kann, denn das ist bereits geschehen. Und ich kann diese Fähigkeiten selbst dir beibringen, Tollpatsch. Ich habe den Herzschlag des Universums gehört. Ich kenne die Antwort auf viele Fragen. Frag mich etwas.«

Der Schüler sah ihn verschlafen an. Es war zu früh am Morgen, um früh am Morgen zu sein. Nur das wusste er mit absoluter Gewissheit.

Ȁ
h... was möchte der Meister zum Frühstück?«, fragte er.

Wen blickte von seinem Lager über die Schneefelder und purpurnen Berge im goldenen Tageslicht, das die Welt formte, und dachte über gewisse Aspekte des menschlichen Wesens nach.

»
Ah,« sagte er. »Eine der schweren Fragen.«

So beginnt der Roman »Der Zeitdieb« von Terry Pratchett. Ein Buch, dass ich wie vieles von diesem Autor nur weiterempfehlen kann an Menschen, die Fantasy, Philosophie und Ironie lieben und das alles am liebsten in einer unterhaltsamen, amüsanten und scharfsinnigen Mischung lesen wollen. Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack, aber ich finde, darin kommen der Schreibstil des Autors und die Grundidee des Buches ziemlich gut zum Ausdruck. Vielleicht habe ich Euch ja damit ein wenig neugierig machen können. Wer aber schon etwas von ihm gelesen hat (da gibt es ja auch einige hier), der wird mir bestimmt zustimmen können, dass Pratchett süchtig machen kann. ;)

Karin 22.08.2006, 00.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Tipp für Bücherfreunde

Meine momentane Lektüre in Mußestunden und Wartezeiten (auch Fahrtzeiten in der Bahn) ist Die Damalstür, die mich vor etwa eineinhalb Wochen per Post erreicht hat. Ich bin inzwischen schon fast durch, und meinen Kommentar dazu könnt Ihr unter dem Link nachlesen.

Auch möchte ich diese Gelegenheit nutzen, Euch Bookcrossing einmal kurz vorzustellen. Ursprünglich war ich einfach von der Grundidee von Bookcrossing fasziniert, dass Bücher auf unterschiedliche Weise weltweit auf die Reise gehen und so in verschiedene Hände gelangen, anstatt irgendwo zu Hause im stillen Kämmerlein als Staubfänger zu enden - praktisch eine Art wandelnde, sich stetig verändernde globale Bibliothek. Aufmerksam geworden war ich darauf durch irgendeinen Zeitschriftenartikel. Anfangs habe ich auch noch die Bücher einfach so, ohne große Organisation und mit handschriftlichem Vermerk, dass es sich um ein Bookcrossingbuch handelt, »freigelassen«. Als dann die meisten davon entweder gleich verschollen waren oder, nachdem irgendein anonymer Finder einen Eintrag hinterlassen hatte, in der Versenkung verschwanden, kam ich schnell zu dem Schluss, dass mir dafür meine Bücher doch zu schade waren (bei vielen der Bücher, die ich damals noch in die freie Wildbahn ausgesetzt hatte, handelte es sich sowieso um Belletristik, die man einmal liest und dann nie wieder, und dessen Ungewissheit über deren Verbleib mich eigentlich kaum schmerzt; außerdem muss man sich auch mal von Dingen trennen können).

Inzwischen lernte ich aber die Vorzüge dieses Netzwerks von Bücherfreunden kennen und habe auch schon bei einigen Bookrings mitgemacht. Bei einem Bookcrossertreffen war ich indes noch nicht, schaue aber ab und zu im deutschen Forum der Bookcrosser vorbei, wo Neuigkeiten ausgetauscht, diskutiert oder auch Bookrings, die jemand plant neu zu eröffnen, angekündigt werden. Manchmal gibt es dort auch Rätsel. Es ist eben sehr abwechslungsreich und rege.

Übrigens: Der Unterschied zwischen Bookrings und Bookrays besteht meines Wissens ganz einfach darin, dass bei Bookrings das Buch, nachdem es von Teilnehmer zu Teilnehmer geschickt wurde, am Ende wieder beim Besitzer ankommt. Während es beim Bookray am Ende an einem anderen, ausgewählten Ort ankommt (zum Beispiel eine zentrale Büchersammlung an einem regulären Bookcrossertreffpunkt, die eventuell zur offiziellen Crossing Zone erklärt wurde).

Ihr seht also, Bookcrossing ist sehr vielfältig und bietet auf jeden Fall eine weitere Plattform für Bücherliebhaber aller Art - egal, wie man es letztlich nutzt oder sich vielleicht sogar auch mehr oder weniger engagiert. Ganz so, wie es jedem gefällt.

Ihr könnt ja einfach mal reinschauen.

Karin 22.06.2006, 13.02 | (0/0) Kommentare | PL

Lesestöckchen zum Mitnehmen

Fragebogen für extrem süchtige Lesejunkies

gefragt bei SaraSalamander

Liest Du Bücher auch in folgenden Situationen?

01) Beim Essen:

Nur manchmal. Zum Beispiel beim Frühstück der Blick in die Zeitung. Oder wenn es eine Zwischen- oder Brotmahlzeit ist. Warme Hauptmahlzeiten widme ich mich genießerisch lieber ganz.

02) Beim Baden:

Wenn ich schon bade, dann sehr ausgiebig und lang. Da darf natürlich auch nicht die lektüre fehlen. Was sollte ich sonst die ganze Zeit in der Badewanne machen? Die Decke anstarren?

03) Am Örtchen:

Das habe ich früher mal gemacht. Jetzt nicht mehr. Ist mir zu ungemütlich.

04) Beim Laufen:

Wie soll das denn gehen? Also nein.

05) Beim Friseur:

Ja, wenn mich die Friseuse nicht zu sehr volllabert ;-) (obwohl die Friseunterhaltungen ja meist ganz nett sind)

06) Im Wartezimmer:

Schon, aber dann mehr die dort ausliegenden Zeitschriften, weil man ja sonst jederzeit damit rechnen muss, an einer spannenden Stelle aufhören zu müssen.

07) In der Werbepause:

Ich mache es auch wenn ich ganz genau weiß, dass ich dadurch wieder einen Teil der Fortsetzung der Sendung oder des Films verpassen werde, weil ich die Seite, das Kapitel oder den Abschnitt unbedingt noch zuende lesen muss.

08) Im Auto (Beifahrer):

Habe ich früher bei längeren Strecken gemacht. Da stellten sich immer nach einer gewissen zeit die Kopfschmerzen ein. Nicht nur deshalb tue ich das heute nicht mehr (außer vielleicht die Straßenkarte ;-)). Außerdem muss man ja auch als Beifahrer im Straßenverkehr ein bisschen mit aufpassen. Und wenn man dann noch in netter begleitung ist, kommt man ja dann sowieso gar nicht zum Lesen.

09) Im Park, Freibad, etc:

ich gehe niemals ohne Buch ins Freibad. Im Park kann ich auch ohne, weil es da meist genug zu sehen gibt und man da so schön die Gedanken schweifen lassen kann. Aber wenn ich alleine dort bin, ist es gut möglich, dass ein Schmöker mir etwas Gesellschaft leistet. Ist halt mal was anderes als im heimischen Garten dasselbe zu tun.

10) In der Kassenschlange:

Wie bitte? Nee, dazu hätte ich nicht den Nerv. Obwohl: in einer sehr langen Warteschlange vor den Schaltern der DB, wenn es mal wieder endlos langsam vorangeht, hole ich schon mal mein Buch heraus.

11) Im Bett nach dem Aufstehen:

Ja, bei schlechtem Wetter und wenn ich meine Ruhe haben will.

12) In der Pause (Kino, Theater, etc):

Nein.

13) Bevor der Hauptfilm im Kino beginnt:

Nicht, wenn ich mit jemand anderem dort bin.

14) In der U-Bahn, Straßenbahn, im Zug:

Auf jeden Fall. Ich lege ja täglich weite Strecken mit diesen Verkehrsmitteln zurück.

15) An der Haltestelle / auf dem Bahnhof:

Ersteres nicht (zu stressig, wenn der Bus dann käme und ich alles wieder wegpacken muss), zweiteres ja (gerade auf dem Rückweg aus Richtung Köln muss ich manchmal lange auf meinen Verbindungszug warten).

16) Im Restaurant oder Café (wenn man alleine ist):

Kommt drauf an, wieviel Zeit ich habe. Wenn ich mal eben auf den Sprung bin, dann eher nicht. Und auch hier unterscheide ich zwischen Restaurant und Café. Im richtigen Restaurant wäre meine Hemmschwelle höher (sonst denken sie noch, ich würde mich durch Lesen vom Geschmack des vermeintlich schlechten Essens ablenken wollen ;-))

17) Unter der Bettdecke mit Taschenlampe (als Kind):

Nö. Ich habe damals ganz normal mit meiner Nachttischlampe gelesen und diese dann schnell ausgeknipst, wenn mein Vater auf dem Weg zum Klo an meinem Zimmer vorbeikam. Obwohl das wohl gar nicht notwendig gewesen wäre. aber als Kind ist man ja meistens ängstlicher als es die Lage erfordert.

18) Während des Kochens (Kochbuch zählt nicht *g*):

Ein klares Nein. ich wäre viel zu viel in Sorge, dass das Essen anbrennt. Und wenn daneben auf dem Küchentisch die Eieruhr ständig tickt, könnte ich mich eh nicht dauerhaft konzentrieren. beim Backen, was ja bekanntlich etwas länger dauert, sieht die Sache dann wieder anders aus.

19) Während eines Besuches (wenn Gastgeber telefoniert, etc):

Nein. Erstens lohnt sich das doch gar nicht, außerdem mache ich so etwas aus Prinzip nicht. Auch finde ich es unhöflich, da der Gastgeber dann denken könnte, das Treffen wäre so langweilig, dass nur ein Buch den Abend retten könne.

20) Während langer Computerprozesse (Scannen, Booten, etc):

Ich versuche es, komme dann aber meist nicht weit, weil der Vorgang meist genau in dem Moment abgeschlossen ist, wenn ich gerade mal zehn Zeilen gelesen habe. Es müssten dann schon sehr lange Prozesse sein (etwa, wenn ich den PC endlich mal wieder defragmentiere - aber da bleibe ich ja auch nicht mehrere Stunden davor sitzen, sondern erledige noch irgendetwas anderes).

Und fallen Euch noch andere nicht ganz so übliche Situationen ein?

Ja. Bei schönem Wetter (so wie heute) draußen im Garten.


Und Ihr?

Karin 10.05.2006, 20.51 | (0/0) Kommentare | PL

Schöpfer der Buchstaben

Der das Alphabet erschaffen hat,
hat uns den Faden unserer Gedanken
und den Schl
üssel der Natur in die Hand gegeben.


Antoine de Rivarol (1753-1801)


Ja, wer hat es denn eigentlich geschaffen?

Antwort: Wir haben es ursprünglich von den Phöniziern (die lateinische, die griechische und noch andere Schriften gehen letztlich darauf zurück). Schon gewusst? Den vollständigen Text zur Entstehung der Schrift bis hin zu unserem Alphabet gibt es übrigens hier. 



»Das A sah aus wie eine Zipfelmütze, Zipfelmütze auf Wichtelmännchens Kopf, Wichtelmännchen bei Schneewittchen, Rumpelstilzchen und Zwerg Nase, die Heinzelmännchen von Köln. B stand mit seinem blubbernden Bauch vor der Mühle und verschacherte seine schöne Tochter an den König, Stroh zu Gold spinnen könne sie, log das dicke B. Im C hing der Sichelmond am Himmel, Sterntaler regneten dem armen Mädchen ins Hemdlein. Das D roch nach Gift, giftige Apfelhälfte im Halse von Schneewittchen. Ich hatte große Mühe, die Gedanken bei den Zeichen zu halten. Ließ ich ihnen freien Lauf, nahmen sie schnurstracks ihren Weg in die Märchenwelt.

Jeden Buchstaben gab es in groß und in klein wie Eltern und Kinder, doch die kleinen sahen den großen beileibe nicht immer ähnlich, A und a. B und b. R und r. E und e. G und g. H und h. Die Kurve vom d dem D entgegengesetzt. Einen Grund dafür gab es nicht. Sowenig wie für Engel und Teufel. Alphabet und Gebet waren Glaubenssache. Das Alphabet dem Gebet haushoch überlegen. Ohne Alphabet kein Gebet. Nicht einmal GOTT.«

Buchauszug aus: »Das verborgene Wort« von Ulla Hahn, erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag.

Karin 25.04.2006, 22.13 | (0/0) Kommentare | PL

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den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
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Oscar Wilde (1854-1900)


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Dante Alighieri (1265-1321)


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