Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Worte

Die Entscheidung

Es gibt keine Probleme, nur Unentschiedenheiten.
Deine Entscheidungen werden dadurch richtig,
dass Du zu ihnen stehst.


Unbekannt

***

Wer sich entschließen kann,
besiegt den Schmerz.

Johann Wolfgang von Goethe

Karin 13.05.2006, 00.06 | (0/0) Kommentare | PL

Tag der Verzeihung

Verzeihen

Ich habe Dir verziehen,
obwohl es sicher nicht einfach war.

Ich habe Dir verziehen,
obwohl ich nicht verstehe, warum es geschah.

Ich habe Dir verziehen,
obwohl ich Dich und andere nicht immer verstehe.

Ich habe Dir verziehen,
weil ich als Mensch verzeihen will.

Ich habe Dir verziehen,
weil ich zumindest eine Brücke erhalten möchte.

Ich habe Dir verziehen,
weil Du es mir wert bist.

Ich habe Dir verziehen,
obwohl und weil es nicht Deine Schuld war.

Ich habe Dir verziehen,
weil auch Du im Grunde ein Opfer warst.

Ich habe Dir verziehen,
und mir fiel ein Stein vom Herzen.

Ich habe Dir verziehen,
damit auch Du wieder lächeln kannst.


© Karin Scherbart

Karin 07.05.2006, 14.34 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Enttäuschung

Wo immer man sich auf das Leben einlässt,
wird man enttäuscht.
Alles dauert entweder zu lange
oder nicht lang genug.

Oscar Wilde (1854-1900)

***

Manche Enttäuschung
ist nur das Ende
einer langen Täuschung.

Unbekannt

Karin 04.05.2006, 22.56 | (0/0) Kommentare | PL

Einfach beginnen

Wenn Du stark bist,
dann beginne, wo Du stark bist.
Wenn nicht, beginne dort,
wo Du eine Niederlage
am leichtesten verschmerzen kannst.

Niccolo Macciavelli (1469-1527)

Karin 03.05.2006, 23.14 | (0/0) Kommentare | PL

Maigruß

Mai
bunter Blütenzauber
bringt die Schmetterlinge
der Seele zum Fliegen
Neuanfang

(c) Karin Scherbart


Karin 01.05.2006, 14.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Schöpfer der Buchstaben

Der das Alphabet erschaffen hat,
hat uns den Faden unserer Gedanken
und den Schl
üssel der Natur in die Hand gegeben.


Antoine de Rivarol (1753-1801)


Ja, wer hat es denn eigentlich geschaffen?

Antwort: Wir haben es ursprünglich von den Phöniziern (die lateinische, die griechische und noch andere Schriften gehen letztlich darauf zurück). Schon gewusst? Den vollständigen Text zur Entstehung der Schrift bis hin zu unserem Alphabet gibt es übrigens hier. 



»Das A sah aus wie eine Zipfelmütze, Zipfelmütze auf Wichtelmännchens Kopf, Wichtelmännchen bei Schneewittchen, Rumpelstilzchen und Zwerg Nase, die Heinzelmännchen von Köln. B stand mit seinem blubbernden Bauch vor der Mühle und verschacherte seine schöne Tochter an den König, Stroh zu Gold spinnen könne sie, log das dicke B. Im C hing der Sichelmond am Himmel, Sterntaler regneten dem armen Mädchen ins Hemdlein. Das D roch nach Gift, giftige Apfelhälfte im Halse von Schneewittchen. Ich hatte große Mühe, die Gedanken bei den Zeichen zu halten. Ließ ich ihnen freien Lauf, nahmen sie schnurstracks ihren Weg in die Märchenwelt.

Jeden Buchstaben gab es in groß und in klein wie Eltern und Kinder, doch die kleinen sahen den großen beileibe nicht immer ähnlich, A und a. B und b. R und r. E und e. G und g. H und h. Die Kurve vom d dem D entgegengesetzt. Einen Grund dafür gab es nicht. Sowenig wie für Engel und Teufel. Alphabet und Gebet waren Glaubenssache. Das Alphabet dem Gebet haushoch überlegen. Ohne Alphabet kein Gebet. Nicht einmal GOTT.«

Buchauszug aus: »Das verborgene Wort« von Ulla Hahn, erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag.

Karin 25.04.2006, 22.13 | (0/0) Kommentare | PL

Der Unterschied

Ich bin ein freundliches Wesen
wie andere Menschen.

Ich verdiene meine Spesen
wie andere Menschen.

Ich lache und weine
wie andere Menschen.

Ich überwinde Steine
wie andere Menschen.

Ich mache Fehler
wie andere Menschen.

Ich gehe weiter
wie andere Menschen.

Ich habe Träume
wie andere Menschen.

Ich brauche Räume
wie andere Menschen.

Und doch bin ich anders
als andere Menschen.

Ich blicke in den Spiegel,
um daraus zu lernen.

Ich gebe mir Brief und Siegel,
um mich nicht zu entfernen.

Ich sehe auch dort Licht,
wo andere nur Dunkelheit wähnen.

Ich verzage auch nicht
hinter dem Schleier bittrer Tränen.

Ich glaube an das Gute,
auch wo andere es nicht sehen.

Mir ist ganz wohl zumute,
denn irgendwann werdet Ihr verstehen.

Ihr werdet mir noch danken,
dass ich so bin wie ich bin.

Überwindet die Schranken,
dann hat alles einen Sinn.


© Karin Scherbart

Karin 23.04.2006, 20.51 | (0/0) Kommentare | PL

Frei werden

Ich bin frei geworden,
seit meine Worte nicht mehr
vergeblich gegen Deine Mauern prallen.

Ich bin frei geworden,
seit die Gedanken nicht mehr
um nicht beeinflussbare Dinge kreisen.

Ich bin frei geworden,
seit mein Herz nicht mehr
von dem Trauerkloß wird festgehalten.

Ich bin frei geworden
und leide nicht mehr,
kann jetzt mein Leben neu gestalten.

Ich bin frei geworden,
habe Dich losgelassen,
aber nicht fallengelassen.

Ich will Dir helfen,
Dich zu befreien,
von mir,
von Dir,
von Deinem Leid,
vom Trauerkleid.

Denn wenn ich bin frei,
sollst Du es auch sein.

Zwar kann ich Dir nicht
Deine Last abnehmen,
doch ich halte das Licht,
will Dir helfen zu sehen.

Aber befreien
musst Du Dich allein.

© Karin Scherbart

Karin 23.04.2006, 16.07 | (0/0) Kommentare | PL

Der Weg der Sehnsucht

Die Sehnsucht ist es,
die unsere Seele nährt,
und nicht die Erfüllung.
Und der Sinn unseres Lebens
ist der Weg und nicht das Ziel.

Julius Langbehn (1851-1907)

 

Karin 23.04.2006, 09.41 | (0/0) Kommentare | PL

Tod und Auferstehung

Manchmal liegen Anfang und Ende nah beieinander.

Etwas muss zuende gehen, um Platz zu schaffen für etwas anderes.

Befreiung erfordert Mut.

Den neuen Weg zu gehen auch.

Aber mit Menschen an meiner Seite, die mich unterstützen, fällt es schon viel leichter.

Gemeinsam lässt sich die Stärke aufbauen, die allein nicht so viel bewegen könnte.

Sie gibt mir das Gefühl, dass alles so richtig ist, wie es geschieht,

und die Zuversicht, dass mein Leben eine positive Wendung nimmt.

Ich gedenke aber auch der Menschen, bei denen es momentan nicht so rosig aussieht.

Wie gern würde ich ihnen helfen, wieder ein Licht zu sehen.

Es macht mich traurig, zu wissen, wie sehr diese Menschen leiden.

Ich fühle mit ihnen, denn einiges davon habe ich in irgendeiner Form schon einmal selbst erlebt.

Menschlichkeit.

Das ist alles, was ich geben kann - in einigen Fällen kann ich nicht einmal das zeigen, weil die Person entschieden hat, erst einmal allein und im allerengsten Kreis mit ihrem Leid fertig zu werden.

Was ich sehr gut verstehe.

Ansonsten kann ich nichts für diese Menschen tun.

Leider ist es so.

Ich muss das akzeptieren, auch wenn es mir schwer fällt.

Ich kann nicht allem und jedem gerecht werden.

Außerdem muss ich mich auch um mich selbst kümmern - so egoistisch sich das anhört.

Wenn es nun wirklich nicht passt und wohl so nie passen wird, ist es besser, gleich den Schlussstrich zu ziehen, als sich etwas vorzumachen.

Je länger das andauert, desto größer würde am Ende der Schmerz werden, weil man sich dann in etwas hineinsteigert, das keine Zukunft haben kann.

Und desto größer würden dann die Vorwürfe über den Schmerz, den man sich selbst und dem anderen zufügen würde.

Ein schlechtes Gewissen brauche ich deswegen nicht unbedingt zu haben.

Denn etwas bleibt, was möglicherweise in dem Fall sogar die beste Lösung ist:

Freundschaft.

Da sind wir uns einig.

Wir sind gemeinsam zu diesem Schluss gekommen.

Und ich habe meiner Meinung nach eindeutig zugesichert, dass ich in dem Sinne immer für ihn da sein werde, wenn irgendetwas ist.

Der Kontakt bleibt bestehen.

Dafür habe ich in letzter Zeit einige neue Freunde gewonnen.

Das ist auch sehr viel wert, und ich werde es wie einen Schatz hüten.

Und beruflich habe ich auch eine Auferstehung erlebt.

Das alles wiegt die schattigen Seiten insgesamt mehr als nur auf.

Dafür hat es sich gelohnt zu leiden; auch wenn das eine nichts mit dem anderen zu tun hat.

Die vielen kleinen Tode gehören zum großen Leben.

Tod und Leben - zwei Geschwister, wie Yin und Yang, die eng umschlungen einen Kreis bilden und miteinander tanzen.

Leben und Tod - ein unzertrennliches Paar.

Ein (un)typisches Ostererlebnis.

Karin 16.04.2006, 15.26 | (0/0) Kommentare | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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