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Knüppeldick und andersherum

Bei Siemens sollen 5400 Jobs gestrichen werden. Im Gegenzug sollen die Managergehälter um 30% angehoben werden. Ein Fall wie viele andere.
Wenn da nicht die öffentliche Kritik der Mitarbeiter wäre, die sie in dem Blog ihres CEO (der Spiegel-Artikel enthält einen Link zu den markantesten Zitaten) abgeben. Nach dem Motto: "Vielleicht werde ich morgen ja eh entlassen - dann kann ich auch ruhig mal so richtig hemmungslos Dampf ablassen"
Über die teilweise Wortwahl kann man sich nun natürlich streiten. Aber wenn schon so massiv Kritik geübt wird, sollte das doch eigentlich auch zum Nachdenken anregen, oder?

Zumal es auch anders geht.
Hier mal ein Gegenbeispiel, das ich nun gefunden habe und das zeigt, dass es für ein Unternehmen sogar von eindeutigem Vorteil ist, sich um seine Mitarbeiter zu kümmern. Auch wenn es sich hier um einen kleinen Betrieb handelt, so ist es doch vorbildliches Modell, von dem sich die "Großen" einiges abgucken könnten.
Tja, vielleicht sind Frauen doch die besseren Chefs. ;)
Aufmerksam wurde ich darauf durch einen Link von Irmgard bei Falk.

Karin 27.09.2006, 01.39

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Irmgard

Finde ich prima, dass dir das Beispiel gefällt, das ich angeführt habe. Ich finde, dass die inhabergeführten mittelständischen Betriebe schon einiges vorleben können an gutem Beispiel. Leider fallen sie zahlenmäßig nicht groß ins Gewicht.
Großbetriebe, die nur von Managern geführt werden, die keinen echten Bezug mehr zur Firma haben, sind meist kein großer Gewinn für die Firma genauso wie für die Belegschaft.
Wie du schon schreibst, ist der Fall Siemens ein Fall wie viele andere, die schon so zahlreich werden, dass man in diesen Fällen - denn hier geht es eben um große Arbeitnehmerzahlen - fast mutlos werden möchte.
Liebe Grüße, Irmgard

vom 28.09.2006, 12.10
Antwort von Karin:

Danke für Deinen Besuch und Kommentar. Es ist so, wie Du es schreibst. 
3. von Tirilli

Hallo Karin!
Danke, dass du mich indirekt daran erinnert hast, niemals ein Simensgerät zu kaufen. Ich hatte das schon mal vor, jetzt aber wieder vergessen. Nun merke ich mir das aber. Würden doch viele boykottieren, aber die Leute sind so träge und nur auf ihre Launen bedacht. Da kann die Werbung ungehemmt auf Beutefang gehen, egal, was hinter den Kulissen geschieht...
Gute Nacht Nachteule! ;-) Schlaf gut!
Tirilli

vom 28.09.2006, 02.26
Antwort von Karin:

Das ist eine gute Idee. Mein einige Jahre altes Handy von denen kann ich aber leider nicht mehr umtauschen.
SmileyCentral.com
2. von Lucki

Hola Karin,
die Meinungsäußerungen sind doch noch sehr dezent. So ein Vorgehen zeugt von maßloser Charakterlosigkeit, Unverfrorenheit und Ignoranz sowie Arroganz gegenüber den Mitarbeitern. Herr Kleinfeld kann froh sein, dass er nicht geteert und gefedert wird. Aber für diese unglaubliche Schweinerei fehlt nicht nur mir jegliches Verständnis, sondern auch jedem arbeitendem Bürger sofern er nicht im Vorstand sitzt. Unbegreiflich, dass es da keine Kontrollmechanismen gibt.
Einen schönen, sonnigen Nachmittag wünscht
Lucki

vom 27.09.2006, 13.48
Antwort von Karin:

Danke für Deinen Kommentar. Dir wünsche ich auch noch einen schönen Resttag! :)
1. von Birgit

was Siemens sich da erlaubt, ist eine Frechheit.
Ich habe mehr Achtung vor Menschen, die ihre Meinung sagen als vor denen, die die Leute nur ausrichten, aber ansonsten falsch lächeln.
LG
Birgit

vom 27.09.2006, 07.50
Antwort von Karin:

Da kann ich Dir leider nur zustimmen. (Leider steht hier für "leider ist das so" und bezieht sich somit auf die Zustände, die oft in solchen Unternehmen herrschen und die Du beschreibst.)
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