Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Lebenswelt

Neues vom Kater

Der Tierarztbesuch ergab, dass er weder einen Chip noch eine Tätowierung hat, somit nicht registriert ist. Dafür wurde bei ihm ein fiebriger Schnupfen festgestellt, der zunächst auskuriert werden muss. Die Genesung dauert laut Tierarzt ca. 2 Wochen; er bekam ein Antibiotikum. Erst, wenn der Schnupfen ausgeheilt ist, können die erforderlichen Impfungen vorgenommen werden.

Nun heißt es also abwarten und ihn so gut es geht pflegen. Ich bin aber optimistisch, denn er scheint ein recht robustes Kerlchen zu sein. Ich habe ihn nach dem Hinlegen auf sein inzwischen gewohntes Kissen, das auf einem Stuhl liegt, eine Decke locker umgelegt, damit er es wärmer hat und zugleich seine Bewegungsfreiheit gegeben ist. Leider ist es mir aus bestimmten Gründen nicht möglich, ihn 24 Stunden drinnen zu behalten (zum Einen wegen des hohen Katzenstreuverbrauchs, zum Anderen auch teils wegen des Aufwands). Deshalb versuche ich ihm seinen Platz auf der Terrasse so angenehm wie möglich zu gestalten. Zum Glück ist das Wetter zurzeit trocken. Bei Regenwetter werde ich mir noch etwas anderes überlegen müssen. Vielleicht schaffe ich es, ihm eine gemütliche Ecke einzurichten, die er zumindest zu bestimmten Zeiten (wenn ich da bin und Zeit habe und es auch sonst passt) aufsuchen kann. So lange er hier in meiner Obhut ist, muss es irgendwie klappen.

In der Zwischenzeit schaue ich weiter, ob er irgendwo vermisst wird. Bis jetzt war in dem Punkt nichts Neues herauszufinden. In den Vermisstenmeldungen auf den entsprechenden Internetseiten taucht er jedenfalls bis jetzt nicht auf (in der Nachbarschaft vermisst ihn keiner, und Suchplakate sind in der Umgebung auch keine zu sehen). Aber das kann eventuell ja ein wenig dauern. Ich halte auf jeden Fall Augen und Ohren offen und bleibe auch diesbezüglich am Ball. Fundmeldungen sind ebenso geplant, wobei ich natürlich im Falle, dass sich jemand darauf meldet, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen einhalten werde, damit er nicht in falsche Hände gerät. Das mit den Fundmeldungen ist mein nächster Schritt, nachdem ich ja nun den ersten Tierarztbesuch erfolgreich erledigt habe.

Ich war übrigens positiv überrascht, wie toll er den kurzen Transport im Katzenkorb mitgemacht hat. Ich hatte mit mehr Widerstand gerechnet. Stattdessen verhielt er sich auch in diesem Punkt nach kurzer Eingewöhnung erstaunlich brav. Natürlich bin ich auch mit viel Ruhe vorgegangen, was wohl das Vertrauen in diesen Vorgang stärkte.

Beim Futter werde ich sicher noch ein wenig experimentieren müssen, was ihm schmeckt. Die Nassfuttermarke, für die ich mich zuerst entschieden hatte, ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Und immer nur Trockenfutter (was er lieber frisst) wäre wohl auch nicht gut. Ab und zu gebe ich ihm zur Abwechslung ein paar Häppchen gekochtes Fleisch von meinem Essen ab, damit er einen ausreichenden Fleischanteil zu sich nimmt. Geflügel mag er. Sogar ein wenig Brot oder ein Stück von bestimmten, geschmackvolleren Käsesorten zum Probieren nimmt er gerne an. Vielleicht probiere ich mal eine Variante selbst gemachten Katzenfutters aus. Das wäre vielleicht besser, als eine Reihe verschiedenen Nassfutters auszuprobieren, das zumindest eine gewisse Qualität aufweist und dabei nicht zu teuer ist.

Karin 08.10.2013, 22.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Heute zugelaufen

Normalerweise mag ich ja nicht unbedingt unerwarteten Besuch. Zumindest keinen auf zwei Beinen, der möglicherweise noch viel Unnötiges redet und mir ungefragt die Zeit stiehlt.

Ich war auch ein wenig überrascht, als ich im hinteren Wohnzimmer auf der Couch ein neues Gesicht erblickte. Nanu? Wer lag denn da auf dem Sofa? Ich hatte keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken - also konnte ich doch nicht plötzlich einen KATER haben?

Doch! Genau das. Ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen, dafür mit einem etwas komischen Dialekt. ...weiterlesen

Karin 24.09.2013, 21.06 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Neugierig am Donnerstag: Gute Vorsätze

logo_NaD.gifKerstin von Nostalgia ist heute mal wieder neugierig. Passend zum Jahresbeginn lautet die Frage diesmal:

Neues Jahr - gute Vorsätze!!
Hast Du Dir persönlich einen Vorsatz für 2013 gegönnt?

Ein paar Dinge habe ich mir für dieses Jahr schon vorgenommen bzw. zum Ziel gesetzt. Während ich manches nur begrenzt beeinflussen kann, gibt es zum Glück auch Dinge, deren Erfolg (vor allem der Erfolg, es bewerkstelligt zu haben) ich kontrollieren kann.

Meine Vorhaben für dieses Jahr sind im Wesentlichen:
  • berufliches Weiterkommen (Dauerbaustelle)
  • mein erstes E-Book fertigstellen und veröffentlichen (geplant ist, dies innerhalb des ersten Quartals zu beenden)
  • endlich mal die ganzen Papiere sortieren und etwas ausmisten
  • möglichst täglich etwas schreiben
  • mindestens ein Mal pro Woche bloggen, am besten sogar mehr
  • in diesem Rahmen auch die von mir ausgewählten Blogaktionen bis zum Schluss mitmachen
Mehr fällt mir im Moment nicht ein, denn bewegen tue ich mich dann, wenn es passt und ich merke, dass ich es gerade brauche. Spaziergänge tun mir immer gut. Für anstrengende Sportarten bin ich zu bequem, aber das gleiche ich dadurch aus, dass ich in hinreichendem Maße auf meine Ernährung achte. Natürlich ohne auf den Genuss zu verzichten. Den will ich mir nicht nehmen.

Karin 17.01.2013, 22.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Kurzschluss

Am Wochenende hatte ich mal wieder ein Erlebnis, welches mir verdeutlicht hat, wie sehr wir heutzutage doch im Alltag vom Strom abhängen.

Ich hatte bereits die Spülmaschine gefüllt und eingestellt, den Kühlschrank gereinigt und noch ein paar andere Sachen im Haushalt gemacht. Nun wollte ich mir erst mal einen Tee kochen. Nichts ahnend stellte ich den Wasserkocher ein. Dass dessen Schalter eine Geduldsprobe war, weil er mehrere Male zurücksprang, bevor er nach mehrmaligem anhaltenden Drücken in der "An-" Position blieb, war ich inzwischen schon gewöhnt.

Doch diesmal blieb es nicht bei dieser "Macke". Denn auf einmal ging das Licht aus. Ein Kontrollgang durch die Küche und anschließend durch die anderen Räumlichkeiten ergab, dass der Strom in diesem gesamten Teil der Parterres, der an einem Stromkreis hängt, weg war. Abgesehen vom Herd.

Ausgerechnet in einem der wichtigsten Teile des Hauses, wo der Strom unabdingbar ist, um beispielsweise die Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten und das Telefon mit "Saft" zu versorgen, musste das passieren! Solche Erlebnisse machen umso eindringlicher die Abhängigkeit von der elektrischen Energie deutlich.

Wäre im Schlafzimmer der Strom ausgefallen, wäre es nicht so dramatisch gewesen. Immerhin könnte ich mich ja vom Handyalarm als Alternative zu meinem Wecker wecken lassen (zumindest hätte ich notgedrungen versuchen können, damit wach zu werden), und als Licht tut es zur Not eine Taschenlampe. Auch den Laptop kann ich räumlich flexibel anschließen, idem bei allen anderen nichtstationären Geräten des Alltags. Gut, bei einem Kurzschluss im Bad könnte ich für einen bestimmten Zeitraum keine Wäsche in der Waschmaschine mehr waschen.

Aber wirklich gravierend ist ein Ausfall nur in diesen Räumen im Erdgeschoss: Ein Stromausfall dort bedeutet in meinem Fall unter den gegebenen Bedingungen, 1. nicht per Festnetz erreichbar zu sein, 2. die Kühlkette der Lebensmittel im Kühlschrank zu unterbrechen (zum Glück war in dem einen Fall nichts im Gefrierschrank), 3. keine Türklingel. OK, 1 und 3 kann über einen bestimmten Zeitraum ganz erholsam sein - aber wenn gerade dann etwas Wichtiges wäre, wäre das wiederum nicht gerade optimal.

Der Schluss lag jedenfalls nahe, dass das Ganze in diesem Fall durch einen Kurzschluss des besagten Wasserkochers ausgelöst worden war. Und dies wurde auch bestätigt, als ein (geliehenes) Gerät, mit dem man Elektrogeräte auf Kurzschlüsse untersuchen kann (weiß jemand, wie man diese Dinger nennt?), ein entsprechendes Geräusch von sich gab.

Demnach wurde der Kurzschluss vom Schalter verursacht. Ich kann wohl froh sein, dass er nicht schon früher stattgefunden hat. Der Kocher wurde selbstverständlich aus dem Verkehr genommen. Zum Glück befindet sich noch ein Ersatz im Haushalt, dessen Füllmenge von einem Liter für den hiesigen Bedarf vollauf ausreicht.

Karin 07.05.2012, 22.14 | (0/0) Kommentare | PL

Rückmeldung

Offenkundig schaffe ich es momentan mal wieder nicht, regelmäßig zu bloggen. Ich wundere mich manchmal, wie ich das früher hingekriegt habe. Möglicherweise hatte ich vor einigen Jahren einfach mehr Zeit, teils vielleicht auch an weniger andere Dinge zu denken, so dass mehr Raum für den Blog da war. Zudem kommen bei mir manchmal auch Blogflauten hinzu, aber das ist nicht immer der Grund dafür, dass es hier in manchen Phasen so still ist. Die Bloglust scheint manchmal in Wellen zu kommen: Manchmal habe ich plötzlich ein brennendes Thema, oder ich möchte einfach etwas bloggen. Dann wieder stehen andere Dinge im Vordergrund oder ich habe einfach nicht die Motivation, einen neuen Blogbeitrag zu schreiben. Dann lasse ich es eben sein, denn zur Pflichtveranstaltung soll dies ja schließlich auch nicht werden. 

Es ist dann halt so. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht und brauche ich auch nicht zu haben. Noch immer steht bei mir in erster Linie der Spaß am Bloggen im Vordergrund. Natürlich will ich dabei auch Inhalte bieten, Informationen, eine individuelle Note (ohne zu viel über mich preiszugeben), Denkanstöße und meine eigenen Ansichten teilen und diskutieren, das Ganze ab und zu garniert mit Fotos, die ich geknipst habe. Doch das alles mache ich eben nach meinem Gusto und in der zeitlichen Frequenz, wie es mir selbst zusagt. Zudem muss es in dem Moment für mich auch allgemein passen. Einem Zwang zum Bloggen möchte ich niemals unterliegen - auch wenn ich z. B. mit den Rezensionen meilenweit hinter dem gelesenen Pensum bin (und wenn ich nicht alles nachzuholen schaffe, ist es aber auch nicht schlimm - nur die Challenge-Bücher und ein paar schwerpunktmäßige will ich bei Gelegenheit vollständig rezensieren, einige ggf. als Kurzrezis, falls die Zeit nicht für mehr reichen sollte).

Überhaupt habe ich in letzter Zeit gemerkt, dass es mir guttut, auch öfter mal ganz bewusst nicht online zu sein und mich stattdessen mehr mit den Dingen des täglichen Lebens "da draußen, außerhalb des Bildschirms" zu beschäftigen. Menschen, für die das Internet praktisch schon zum zweiten zu Hause geworden ist, werden vielleicht nicht im vollen Ausmaß nachvollziehen können, wie sehr sich der Erholungs- und ggf. Zufriedenheitswert erhöht, wenn man die Kiste einfach mal auslässt - oder einmal nur die im Augenblick absolut nötigen Dinge damit erledigt. Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, wird man übrigens schnell feststellen, dass sich die privaten oder halbprivaten Tätigkeiten zu Hause am PC / im Internet, die wirklich sofort getan werden müssen, an einer Hand abzählen lassen. Alles andere kann auch später am Tag / in der Woche oder gar noch später erledigt werden oder ist auch nicht so wichtig.

Ich genieße jedenfalls die PC-freie Zeit sehr. A.B.Twink.gif Es ist ein Zeitgewinn für mich - die ich einerseits nutze, um Verschiedenes getan zu bekommen, andererseits aber auch gezielt als Freiraum für erholsame Aktivitäten nutze. Nicht zuletzt, um den Kopf wieder frei zu bekommen und Kraft zu schöpfen für die Dinge, die in der realen Welt jeweils anstehen. Da gibt es in diesem Jahr nun mal bei mir einiges. Froh bin ich hingegen, nach insgesamt zwei Wochen meine Erkältung (davon eine mit abendlichem leichten Fieber und danach einige Tage mit Halsschmerzen) losgeworden zu sein. Die Ruhe hat sicherlich - neben reichlich Tee - das ihre dazu beigetragen.

Karin 03.05.2012, 19.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Klar Schiff machen (nicht nur für den Frühling)

Das sonnige Wetter zollt langsam seinen Tribut - im positiven Sinne. Wohin ich auch blicke, überall entdecke ich nun nicht mehr nur Frühlingsboten, sondern der Frühling zeigt überall da, wo ein Stück Natur ist, seine Anwesenheit. Sogar die Bäume und Sträucher bekommen inzwischen ihr frisches Grün.

Bei einem entspannenden Spaziergang hatte ich beispielsweise Gelegenheit, mal wieder von der Makrofunktion meiner Kamera Gebrauch zu machen und diese Haselnussknospen zu knipsen:



Für mich hat die Anordnung der Blätter eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Elefantenkopf (in der Mitte der Rüssel, seitlich die Ohren). Und was erkennt Ihr darin?

In meinem vorigen Beitrag hatte ich ja auch das Thema Frühjahrsputz und in diesem Zusammenhang speziell das Ausmisten von Dingen angesprochen. In meinem Beispiel war der Kleiderschrank von einer solchen Entrümpelungsaktion betroffen gewesen.

Bei solchen Aufräumaktionen steht man ja immer wieder vor der Frage: Wie entsorgt man dies? Was ist eventuell noch anderweitig verwendbar / für andere Menschen noch brauchbar, und was ist man leider gezwungen wegzuwerfen? Ich persönlich werfe sehr ungern Sachen in den Müll, die andere vielleicht noch benutzen könnten. Bei eventuell noch (von mir) zu einem anderen Zweck noch verwendbaren Dingen, die aber dann bis zur möglichen (meist rein hypothetischen, wenn ich ehrlich bin) Benutzung noch ewig zu Hause herumliegen und dort Platz wegnehmen würden, habe ich für mich einen Kompromiss geschlossen: Da sortiere ich mittlerweile auch rigoroser aus. ...weiterlesen

Karin 28.03.2012, 22.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Frühlingsgedanken

Geht es Euch auch so, dass Ihr im Frühling neuen Schwung bekommt? Auf mich wirkt sich das Mehr an Sonne ebenso aus wie das allmähliche Erwachen der Natur. Im Frühling erhalte ich neue Kraft für alles, was ich mir vornehme, ich mache eher spontan etwas (gleich, ob es sich um den Genuss einer Kaltspeise oder um eine Unternehmung handelt), bin im Allgemeinen optimistischer und nehme vieles leichter. Auch negative Ereignisse, wie sie im Alltag zwangsläufig geschehen, verkrafte ich dann besser als in der dunklen Jahreszeit. Das heißt, ich bewältige sie schneller und lasse mich nicht so lange davon runterziehen.

Außerdem ist der Frühling für mich eine gute Zeit, Veränderungen anzugehen. Damit meine ich auch die kleinen Veränderungen, die das Leben noch schöner machen. Bei mir selbst, ebenso wie bei der Gestaltung meines Umfeldes, oder indem ich etwas loslasse. Frühjahrsputz... Einen Frühjahrsputz kann man in so vielen Bereichen durchführen (und damit ist jetzt nicht nur das normale Putzen gemeint, das ab und zu sowieso ansteht). Meistens ist er befreiend, schafft Platz für Neues. Begonnen habe ich in diesem Jahr am Wochenende mit meinem Kleiderschrank. Der war längst überfällig. So viele Sachen hatten sich dort angesammelt, welche ich gar nicht mehr anzog, weil sie überaltert und teils auch verschlissen waren oder mir einfach nicht mehr gefielen. Kleidung, die mir nicht mehr passte, war ebenfalls darunter. Den ganzen Sonntagnachmittag war ich damit beschäftigt - doch es hat sich gelohnt! Am Ende hatte ich vier große Tüten voller Altkleidung und wieder einen übersichtlichen statt -quellenden Kleiderschrank.

Zu solchen Aktionen zum Beispiel kann ich mich im Frühling einfach oft eher aufraffen. Aber auch sonst versetzt mich diese Jahreszeit irgendwie in eine Aufbruchstimmung, in dem Sinne, dass ich neuen Elan für die anstehenden Dinge daraus schöpfe. Ich merke aber auch, dass ich dann eine vermehrte Lust zur kreativen Gestaltung habe. Wenn ich mehr Zeit hätte und mich nicht auch noch erholen müsste, würde ich noch mehr Kreatives tun. Aber für ein bisschen reicht es immerhin noch: Hier etwas dekorieren, da etwas schreiben (habe es nach langer Zeit mal wieder geschafft, eine zweiseitige Kurzgeschichte fertigzustellen - Ideen sind noch ein paar im Hinterkopf, nur zur Umsetzung bin ich noch nicht gekommen), und demnächst will ich endlich mit der Filzerei anfangen.

Langweilig wird mir damit auch bei Schlechtwetterphasen, die sich nicht für Außenaktivitäten eignen, so schnell nicht werden. Ich muss mich halt nur damit abfinden, dass die Umsetzung solcher Projekte sich aus Zeitgründen oft etwas länger hinzieht. Aber damit kann ich leben.

Wie ergeht es Euch im Frühling? Macht Ihr einen Frühjahrsputz und wenn ja, in welchen Bereichen?

Karin 21.03.2012, 23.06 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Mein Wochenende

... teilt sich i. d. R. in zwei Phasen auf:

In Phase 1 lasse ich gedanklich noch sehr die Woche Revue passieren, geschehene Situationen tauchen noch einmal vor meinem inneren Auge auf und werden weiter analysiert. Manchmal durchlaufe ich aber auch Szenen, die gar nicht geschehen sind, aber geschehen könnten, oder Dialoge, die nie stattgefunden haben, aber theoretisch stattfinden könnten. Das Kopfkino kennt bekanntlich keine Grenzen. (Ich müsste mal aufschreiben, was mir so alles durch den Kopf geht... Wann wird endlich das automatische Gedankenstenografiergerät erfunden? )

In Phase 2 stellt sich immer mehr der richtig erholsame Aspekt ein, der er mir schließlich ermöglicht, gut regeneriert und erfrischt in die neue Woche zu starten. Dazu gehört auch, dass ich die Dinge und Tätigkeiten genieße, die mir Spaß machen und wozu ich gerade Lust habe.

Natürlich sind diese beiden Phasen nicht strikt getrennt voneinander, sondern können sich auch überschneiden (ich habe sie nur der Übersicht halber so dargestellt). Aber im Wesentlichen lässt sich dieser Prozess schon so beschreiben.

Probleme bereitet mir allerdings oft die Umstellung vom auf meine eigene innere Uhr getakteten Wochenend- auf den von äußerlichen Notwendigkeiten bestimmten Wochentagsrhythmus. Eine Alternative dazu sehe ich für mich aktuell nicht, da ich nicht denke, dass ich mir im Gegenzug mit einer selbstständigen Tätigkeit von meinem momentanen Standpunkt aus meinen gesamten Lebensunterhalt verdienen könnte. Außerdem würde mir dazu die Selbstdisziplin fehlen. Es motiviert mich einfach mehr, wenn ich in einer Umgebung arbeite, wo andere Menschen ebenfalls ihre Arbeit verrichten, um nach Feierabend nach Hause zu fahren. Die Trennung zwischen Arbeits- und Wohnort empfinde ich als positiv, da ich so weiß: "Hier fängt dieser und dort jener Bereich an." Wenn ich den Arbeitsplatz verlasse, kann ich diesen Teil abhaken (zumindest real - mental dauert es natürlich länger) und mich dem anderen Teil widmen. Nur das frühe Aufstehen - zu einer Zeit, wo ich eigentlich noch im Halbschlaf bin - finde ich immer noch schwierig. Aber vielleicht findet sich da auch noch eine geeignetere Lösung. ...weiterlesen

Karin 29.01.2012, 23.30 | (0/0) Kommentare | PL

Samstagsfüller

Mir ist mal wieder danach, den Freitagsfüller am Samstag auszufüllen (gestern hatte der Fotobeitrag Vorrang). A.B.Twink.gif

1. Stürmisch geht es in meinem Kopf manchmal zu.

2.  Viel Ruhe, Tee und Ingwer ist mein Rezept gegen Erkältung.

3.  Apple interessiert mich nicht.

4. Ich bevorzuge bequeme Schuhe ohne Chemieverseuchung an meinen Füßen.

5.  Man sagt, andere hätten es manchmal schwer mit mir.

6. Den Zeitpunkt, an dem alles Anstehende erledigt ist und ich mir Zeit nur für mich nehmen kann, erwarte ich schon sehnsüchtig.

7. Was das Wochenende angeht, heute gestern Abend habe ich mich auf zwei interessante, sehr zum Nachdenken anregende Fernsehsendungen zum Thema Kleidung und Rahmenbedingungen in der globalen Textilproduktion sowie ein Glas Wein gefreut, morgen heute habe ich Haushalt und Wellness geplant und Sonntag möchte ich mich der Acrylmalerei widmen!


Die Utensilien dafür stehen bereit und warten nur noch darauf, von mir benutzt zu werden:


Karin 08.10.2011, 14.53 | (0/0) Kommentare | PL

Herbstsommer :-)

In letzter Zeit gab es hier im Blog wenig Neues zu lesen. Das liegt unter anderem auch daran, dass sich in meinem Leben zurzeit einiges tut, und zwar höchstwahrscheinlich in eine positive Richtung. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass es auf- und vorwärts geht. Mal sehen, wohin mich das Ganze führen wird, aber ich bin zuversichtlich, dass es mich in jedem Fall weiterbringen wird. Schon jetzt habe ich aus der Sache viel Nützliches und auch so manche Erkenntnis für mich gezogen.



(Sieht aus wie ein Leuchtturm, ist aber keiner. )

Da meine Woche aktuell dadurch sehr ausgefüllt ist, bleibt in der Woche zurzeit wenig Zeit geschweige denn Energie zum ausgiebigeren Bloggen oder sonstigen (zusätzlichen) Betätigungen im Internet. Im Gegenzug liegt an den Wochenenden der Fokus bei mir momentan vor Allem auf Erholung und angenehmen Beschäftigungen, so, wie es mir gerade Spaß macht, sowie auf ein paar liegen gebliebenen Sachen.

Dennoch will ich versuchen, meinen Blog und Sonstiges in der Zwischenzeit nicht zu sehr zu vernachlässigen. Ich bitte nur um Verständnis dafür, falls es zwischenzeitlich einmal nicht so viel hier zu lesen geben sollte. Wenn ich ehrlich bin, so tut mir der entspanntere Umgang mit diesem Medium auch sehr gut. Außerdem komme ich auf diese Weise noch mehr auf Ideen.



(Früchte des Herbstes oder: Bewahrung)

Das obige Bild habe ich am Tag des offenen Denkmals auf einem alten, öffentlichen Friedhof aufgenommen. Die Kastanien befanden sich übrigens haargenau in der Anordnung bereits auf dem Grabstein - ich habe da nichts verändert.

Im Moment gibt hierzulande ja wieder der verspätete Sommer dem Herbst ein Gastspiel. Trotzdem sieht man draußen schon Spuren des Herbstes, ein paar kleine Fleckchen Laubfärbung sind bei genauerem Hinsehen schon zu sehen, es ist etwas windiger und riecht erdiger... Es ist wirklich so, als hätten sich beide Jahreszeiten vermischt. Wenn es nach mir ginge, könnte das Wetter auch ruhig noch ein Weilchen so bleiben. Zumindest übers Wochenende. Dann kann ich wenigstens mein neues Fahrrad noch ausgiebiger einfahren.

Ja, ich habe es tatsächlich noch zu diesem Zeitpunkt getan! Und ich bin überzeugt, dass es bis zum Wintereinbruch nach aktuellem Stand noch eine ganze Weile hin ist, so dass sich der Kauf schon ab diesem Jahr rentieren wird. Zudem ist es eine für mich angenehme Möglichkeit (neben Wandern), mich mehr sportlich zu betätigen und meine Ausdauer zu verbessern. Und ökologischer ist es auch, wobei die öffentlichen Verkehrsmittel, die ich sonst nutze (und für weitere Strecken natürlich weiterhin in Anspruch nehmen werde), ja ohnehin fahren und es diesbezüglich daher nicht wirklich eine Ersparnis ist. Für mich ist es hingegen schon teilweise eine Ersparnis, zumindest auf Strecken, die meine Monatskarte nicht mehr abdeckt.

Zum Schluss möchte ich Euch - weil heute Freitag ist - mal wieder eine Uhr zeigen. Diesmal aus der nahen EU-Nachbarschaft, und zwar von der Nikolauskirche in Eupen (Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien):



Tja, für die Belgier war das Jahr 2011 bis jetzt eine spannende Zeit... Sie bleibt sicherlich auch weiterhin spannend, doch ich hoffe, dass irgendwann auch eine Lösung der Regierungskrise gefunden werden wird. Es ist sicherlich nicht leicht, drei völlig verschiedene Sprachgruppen unter einen Hut zu bringen. Als mögliche Lösung für die Zukunft des kleinen Landes wird in den dortigen Politikerkreisen zurzeit eine Aufteilung in vier autonome Teilstaaten (entsprechend der bestehenden Regionen Wallonie, Flandern, DG und Brüssel - wobei die Deutschsprachige Gemeinschaft bis jetzt keine eigenständige Region darstellt) diskutiert.

Von dieser Krise merkt man im alltäglichen Erscheinungsbild Eupens übrigens nichts. Es sei denn, man wertet die auffällig vielen Baugerüste kulturell bedeutsamer Gebäude als Zeichen dafür.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende - ohne unangenehme Krisen!

Karin 23.09.2011, 18.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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