Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Welt der Zitate

Frohe Ostern

... wünsche ich allen Lesern, insbesondere jenen, die auch nach langen Blogpausen immer noch ab und zu hier vorbeischauen, die mir und meinem Blog seit dessen Anfangstagen treu geblieben sind, und die mich noch nicht vergessen haben, obwohl ich mich in letzter Zeit so selten hier in Erinnerung gerufen habe.

Vielleicht ändert sich das auch wieder... Ich muss jedoch sagen, dass ich mich ganz wohl dabei fühle, wenn ich in meinem eigenen Rhythmus blogge - so, wie ich es mag und wann ich es mag. Und nicht, nur um mal kurz "Piep" zu sagen. Es soll ja auch Spaß machen. Von "Zwangsbloggen" hätte schließlich niemand etwas. Ich denke, unter der Bedingung, wenn ich so verfahre, wie ich in den letzten Monaten ohnehin verfahren bin, werden auch wieder Zeiten kommen, wo ich wieder mehr Lust verspüre, im Blog zu kommunizieren. Dies hier ist ja schon mal ein Anfang! Vielleicht ein Neubeginn? Das würde ja immerhin auch zu Ostern passen. Werde ich wieder so wie früher bloggen? Ich glaube nicht. Allein, wenn ich bedenke, dass ich anfangs fast täglich gebloggt habe, teilweise mehrere Einträge am Tag (von denen einige auch etwas kürzer waren) und praktisch über "alles Mögliche", egal ob es von Interesse war oder etwas Belangloses... Nein, ich glaube vielmehr, dass sich mein Blogstil ändern wird. Und das ist doch auch völlig normal: So, wie man selbst sich entwickelt (idealerweise natürlich weiter-), kann sich auch der Blogstil wandeln, ebenso wie Lebensentwürfe, Konzepte etc. sich ändern können.


Ostern

neu aufbrechen in ein Licht
das den Horizont durchbricht
den Blick schärfen
über den Alltag hinaus
Unsichtbares sichtbar zu machen
in Auferstehung aus Nacht

~ © Annemarie Schnitt ~
deutsche Lyrikerin

Das passt heute sehr gut, macht aber auch Hoffnung.
Doch, ich denke, dass das Licht schon noch auftauchen wird - zumindest, wenn ich das meine dazutue und selbst einige Schritte darauf zugehe.
Meinen Blick geschärft habe ich ja schon, besonders im Verlauf der letzten Woche.

Unsichtbares sichtbar machen... Nun, bis jetzt wurde für mich schon einiges "Unsichtbare" sichtbar. Ich arbeite aber noch weiter daran.
Auferstehung aus Nacht... Auch da bin ich zuversichtlich, dass das noch kommen wird. Vielleicht bin ich schon auf dem Weg dorthin.

Karin 12.04.2009, 21.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Glück

Irgendwo las ich heute:

"Wenn jeder Mensch auf der Welt nur einen einzigen anderen Menschen glücklich machte, wäre die ganze Welt glücklich."
Johannes Mario Simmel

Da ist was dran.

Aber wenn jeder dabei bei sich selbst anfangen würde, würde das letztlich auch zum Glück der restlichen Welt beitragen.
Denn wenn jemand mit sich selbst zufrieden, ausgeglichen und glücklich ist, dann färbt das auch auf das Umfeld ab. Man gibt ein wenig davon dann immer auch seinen Mitmenschen ab, die positive Grundstimmung, aber auch im Verhalten - indem man aktiv zum Glück anderer beiträgt, und das ganz ungezwungen, ohne sich extra dafür anstrengen zu müssen (denn die Quelle des Glücks ist ja in dem Fall in uns selbst - und dessen Energie versiegt nicht so schnell).

Ich denke, wenn diese Basis da ist, dass man ein tiefes inneres Glück empfindet - wenn man das erreicht hat, und im Alltag nach kritischen Situationen o.ä. immer wieder trachtet zu erreichen - dann kann man so ziemlich alles im Leben meistern.
Wie man das erreicht, und immer wieder neu erreicht, ist freilich zweitrangig. Da hat jeder seine eigenen Methoden, die zu diesem Ausgeglichenheitsgefühl beitragen. Bei mir kann etwa eine Stunde auf einer Parkbank sitzen, dabei entspannt lesen und bei den gelegentlichen Lesepausen die Naturumgebung inklusive der kleinen Veränderungen bewusst wahrnehmen, so eine ausgleichende Wirkung haben. Nur ein Beispiel.
Zum eigenen Glück und Wohlbefinden beitragen ist nicht schwer, und die einfachen Maßnahmen dazu lassen sich ganz leicht in den Alltag integrieren. Ein paar Ideen dafür hatte ich ja hier schon geliefert.

Doch wenn man auf das eigene Glück achtet, dann tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes - sondern es ist auch eine wichtige Grundlage dafür, etwas von diesem Glück an andere weitergeben zu können.
Und schließlich: Hat man das geschafft, jemand anderen genauso glücklich zu machen wie man selbst in dem Moment ist, dann potentiert sich das Glück noch!
(Ist man selbst hingegen zutiefst unglücklich - wie sollte man in so einem Fall denn etwas weitergeben, was man selbst nicht hat? Eben deshalb finde ich es wichtig, dass man auf das eigene Glück genauso achtet wie auf das anderer.)
Aber auch im ganz normalen Alltag, im Zusammensein mit Menschen, wirkt es sich positiv auf die Atmosphäre aus, wenn man mit sich selbst im Reinen oder gar glücklich ist.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Feiertag!
Gönnt Euch etwas Gutes. 

Karin 21.05.2008, 21.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Wille und Tat

Wie viele Male
schaut der Wille durch's Fenster,
ehe die Tat
durch's Tor geht.

~Erasmus von Rotterdam~
niederländischer Theologe und Humanist
*28.10.1466 (Rotterdam)
†12.07.1536 (Basel)

Und das hat sogar Vorteile: Denn während der Wille durchs Fenster sieht, verschafft er sich damit auch einen Überblick und bereitet sich so auf die "Welt da draußen" vor.
Viele Menschen verkennen das und denken, die Gestalt hinter dem Fenster wäre einfach nur zaghaft. Dem ist in Wahrheit aber nicht unbedingt so.
Am Ende werden die Menschen VOR dem Fenster dann staunen, wie standhaft und gut gerüstet er dann durch das Tor schreitet und zuschaut, wie sie so wankelmütig durchs Leben stolpern.

Ein so kluger Spruch mit so viel inhaltlicher Tiefe, den ich nur unterschreiben kann!

Karin 11.04.2007, 19.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Was der Wind uns sagt


Der Wind knickt die Eiche um, aber das Schilf schafft er nicht.

Aus Ungarn

~

Fehlt es an Wind, so greife zum Ruder.
Deutsches Sprichwort
 

Karin 06.04.2007, 23.48 | (0/0) Kommentare | PL

Jawohl!


Das Glück ist im Grunde

nichts anderes als der mutige Wille,
zu leben, indem man
die Bedingungen des Lebens annimmt.

~Maurice Barrès~
französischer Schriftsteller, Publizist und Politiker
*22.09.1862 (Charmes-sur-Moselle/Lothringen)
†04.12.1923 (Neuilly-sur-Seine)

Karin 27.03.2007, 05.57 | (0/0) Kommentare | PL

Das Licht bewahren

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
daß, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.

~Johann Wolfgang von Goethe~


Besser kann man es nicht ausdrücken...
Genau so ist es! :-)

Karin 01.03.2007, 17.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Fundstück und Gedanken


Jedes Unternehmen braucht drei Leute:

Einen Träumer, einen Geschäftsmann und einen Scheißkerl.

Peter McArthur



Wobei mit "Scheißkerl" wohl eher jemand gemeint ist, der so eine Art Regulativ ist und dieses mit seinen auch mal kritischen Betrachtungen bereichert. Wenn das aber die anderen beiden (deren Rollen sich auch vermischen können - der Träumer kann durchaus in manchen Fällen auch unternehmerisch denken, ebenso wie in dem Geschäftsmann auch ein wenig "Visionär" stecken kann... kann denn das eine überhaupt ohne das andere erfolgreich sein?) schon sehr gut hinkriegen, dann braucht es auch nicht mehr unbedingt einen exklusiven "Scheißkerl", wie er hier genannt wird.
Dann ist die dritte Person eben eventuell jemand anders, so dass der letzte Teil des Zitates positiv umgeschrieben werden müsste...

Karin 22.02.2007, 19.52 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Motto des Tages...


Nichts auf der Welt ist mächtiger
wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Victor Hugo

 

Karin 22.02.2007, 19.37 | (0/0) Kommentare | PL

DAS ist Freundschaft :-)


Denn ohne Worte werden in der Freundschaft alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen geboren und geteilt, mit einer Freude, die keiner Bestätigung bedarf…

Das Beste, was du hast, sei für deinen Freund. Wenn er um die Ebbe deiner Flutzeiten wissen muß, so laß ihn auch um deren Hochwasser wissen. Denn was wäre dein Freund,
so du ihn nur aufsuchtest um Stunden totzuschlagen. Suche ihn stets nur, um Stunden mit ihm zu erleben. Denn er ist da, um das Fehlende in dir zu erfüllen, nicht deine Leere. Und zu der Süße der Freundschaft geselle sich auch das Lachen und die geteilte Lust. Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und seine Erquickung.

Khalil Gibran, (1883 - 1931), eigentlich Djubran Chalil, Djabran, Djibran, christlich-libanesischer Dichter, Philosoph und Maler, emigrierte in jungen Jahren in die USA, sein Lebenswerk galt der Versöhnung der westlichen und arabischen Welt

Karin 17.02.2007, 07.31 | (0/0) Kommentare | PL

Erwartungen

In "Tea-Bag", dem Buch, das ich zurzeit lese (seit gestern, um genau zu sein, in einer weitgehend schlaflosen Nacht angefangen), steht etwas sehr Interessantes und Nachdenkenswertes zum Thema Erwartungen, dem ich mich inhaltlich gut anschließen kann:


"Um nicht vor lauter Hoffnungslosigkeit verrückt zu werden, galt es, sich in Geduld zu üben, das hatte sie frühzeitig begriffen, Und Geduld konnte nur aus dem Gefühl entstehen, dass nichts geschehen würde, und dadurch, dass sie sich aller Erwartungen entledigte. Im Lager kam es oft vor, dass Menschen sich das Leben nahmen oder wenigstens einen ernsthaften Versuch machten. Sie hatten nicht gelernt, ihre Erwartungen wirksam zu bekämpfen, und waren schließlich unter der Last zusammengebrochen, die aus der Überzeugung resultierte, alle Träume würden sich sofort verwirklichen lassen."

(c) Henning Mankell


Das Buch selbst werde ich noch vorstellen, sobald ich es ausgelesen habe. Hierzu bitte ich wiederum um - nun ja - etwas Geduld. :-)

Karin 11.02.2007, 22.24 | (0/0) Kommentare | PL

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Notizen und Gedanken



Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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