Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gesundheits-Welt

2. Was gilt es zu beachten, wenn man Yoga praktiziert?

Zum Tag 2 meiner Blogserie "40 Tage mit Yoga" anlässlich der Fastenzeit möchte ich kurz beleuchten, was Ihr beachten solltet, wenn Ihr damit beginnt, Yoga zu praktizieren, bzw. wie Ihr Euch darauf vorbereitet und welches Zubehör dafür sinnvoll ist.

1. Körperliche Grenzen respektieren

Damit Ihr Euch beim Yoga nicht überfordert, ist es wichtig, dass Ihr realistisch einschätzt, welche Übungen für Euch überhaupt machbar sind. Gerade zu Beginn besteht je nach individueller Neigung eventuell eine kleine Gefahr, sich durch übertriebenen Ehrgeiz überdehnt, durch Fehlhaltungen oder zu häufige Wiederholungen von zu anstrengenden Übungen überfordert.

Mir ist es in der Anfangszeit zwei Mal passiert, dass ich vom Yoga Muskelkater bekam. Das passiert dabei normalerweise nur, wenn man sich auf irgendeine Weise überfordert oder ein Körperteil (zum Beispiel die Bauchmuskeln) aus Unwissenheit zu sehr angestrengt hat. Nun ist ein leichter Muskelkater im Vergleich zu anderem noch harmlos, aber danach habe ich noch besser auf mich geachtet. So traten auch keine weiteren Beschwerden auf.

Fangt also lieber klein an, und hört auf Euren eigenen Körper, wenn er sinnbildlich "Stop" ruft! Fehlhaltungen könnt Ihr vermeiden, indem Ihr am Anfang die Yogaübungen in einem Yogakurs erlernt. So bin ich zumindest damals vorgegangen und ich habe es nicht bereut. Auf diese Weise bin ich heute in der Lage, mein Yoga ohne Nebenwirkungen selbstständig weiter zu praktizieren. In einem professionellen Yogakurs werden bei Bedarf auch etwaige Haltungsfehler korrigiert, die einem beim sofortigen autodidaktischen Lernen vielleicht nicht aufgefallen wären und dann womöglich Probleme verursachen könnten.

Sobald Ihr die Haltungen richtig verinnerlicht habt und mit steigendem Körperbewusstsein könnt Ihr dann auch alleine weiterüben. Übt aber in jedem Fall in Eurem eigenen Tempo! Lasst Euch Zeit! Beim Yoga geht es nicht darum, irgendwelche Rekorde zu brechen, sondern sich beim und durch das Üben wohlzufühlen. Geht lieber langsam und geschmeidig vor! Wenn Ihr die Yogaübungen gut mit dem tieferen Atem koordiniert, wird das Risiko ruckartiger Bewegungen ohnehin eher gering sein. Achtet aber bitte gerade zu Beginn ganz bewusst darauf! Und beginnt mit einfachen Übungen! Auch sollte beispielsweise nicht für zu lange Zeit ein einziges Gelenk belastet werden.

Falls Ihr Vorerkrankungen wie zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall oder eine Gelenkarthrose habt, die Eure Beweglichkeit zusätzlich einschränken, solltet Ihr vorher Euren Arzt konsultieren. In solchen Fällen sollte das Yoga unter fachlicher Anleitung, zum Beispiel durch einen Physiotherapeuten, der sich mit den entsprechenden Beschwerden auskennt, praktiziert werden. Unter dieser Voraussetzung kann es diese Leiden sogar lindern. Vorsicht und besondere Achtsamkeit ist auch bei Bluthochdruck und einem hohen Augeninnendruck angezeigt.

Ausführlichere Informationen über die Risiken von falsch durchgeführtem Yoga könnt Ihr in diesem Spiegel-Artikel nachlesen.

Ich möchte damit aber niemanden beunruhigen. Wie gesagt: Wer gut auf sich und die Bedürfnisse seines Körpers achtet, profitiert vom Yoga sehr. Es können sogar die einen oder anderen Beschwerden wie etwa Verspannungen damit gelindert werden. Auf Dauer werdet Ihr eventuell nach und nach auch noch weitere positive Effekte bemerken. Ihr solltet nur eben nicht über Eure natürlichen Grenzen gehen. ...weiterlesen

11.02.2016, 22.16 | (0/0) Kommentare | PL

Blogserie rund um Yoga: 1. Einleitung

Wie oft nehmen wir uns vor, eine alte Gewohnheit in unserem Leben zu ändern oder sie durch eine neue Gewohnheit zu ersetzen. Und dann schaffen wir dies nicht dauerhaft, weil wir vor der klitzekleinsten Hürde auf dem Weg dorthin kapitulieren oder mangels Geduld zu früh aufgeben. Kommt Euch das bekannt vor?

In der Tat braucht es seine Zeit, neue Gewohnheiten zu etablieren. Wie lange, hängt sicherlich auch von der Gewohnheit ab, die Ihr Euch gerne zulegen möchtet. Eine Londoner Studie ergab hierfür einen Zeitraum zwischen 18 und 254 Tagen. Damit könnt Ihr in 40 Tagen schon eine gute Basis für die Integration einer neuen Gewohnheit Eurer Wahl in den Alltag legen, sofern Ihr dies durchhaltet. Zwar dauert die diesjährige Fastenzeit streng genommen nicht 40, sondern 46 Tage, jedoch möchte ich mich bei meiner Blogserie der Einfachheit halber trotzdem an der Zahl 40 orientieren. Beim Durchhalten hilft sicher - neben der richtigen Motivation - auch ein gemeinsames Vorhaben und der Austausch mit anderen, die sich ein ähnliches Ziel gesetzt haben.

Passenderweise lautet das diesjährige Motto der offiziellen Fastenzeit "Großes Herz - Sieben Wochen ohne Enge". Dies habe ich allerdings erst erfahren, nachdem mir die Idee für meine Blogserie zum Thema Yoga kam. Nichtsdestotrotz empfinde ich diese Kombination als überaus passend, da Yoga dieses Motto wirkungsvoll unterstützen kann.

Fasten als Gewinn sehen

Ja, ich weiß: Eigentlich soll die Fastenzeit dazu inspirieren, für einen bestimmten Zeitraum auf etwas zu verzichten. Der Fokus liegt hierbei normalerweise nicht darauf, stattdessen etwas Neues einzuführen. Fasten mit einem Zugewinn (an Lebensqualität, Gesundheit, Freude oder was auch immer Ihr Euch von dem individuellen Fasten erhofft) zu assoziieren statt mit dem Verzicht auf das, was Ihr loslassen wollt, mutet für manche zunächst vielleicht widersprüchlich an. Dennoch halte ich eine solche Sichtweise für sinnvoll, denn eine alte Gewohnheit, die Ihr gerne ablegen möchtet, lässt sich nun mal leichter ändern, wenn sie durch eine andere Gewohnheit - gleich welcher Art - ersetzt wird.

Wenn Ihr Euch beispielsweise vornehmt, weniger Süßes zu essen, gelingt Euch diese Änderung wahrscheinlich besser, wenn Ihr Euch angewöhnt, bei Heißhungerattacken zu einem Stück Obst zu greifen, anstatt zu versuchen, völlig auf die Zwischenmahlzeit zu verzichten, wodurch der Drang, etwas zu essen, nur noch größer wird. Dann denkt Ihr womöglich nur noch mehr an das heiß ersehnte Stück Schokolade und gebt diesem Drang vielleicht doch irgendwann nach. Und schwupps! Schon ist die Umsetzung Eures guten Vorsatzes dahin. Passiert das mehrmals hintereinander, schwindet die Motivation zum Durchhalten dann immer mehr.

Ersetzt Ihr hingegen die alte Gewohnheit durch eine entsprechende neue, denkt Ihr nicht mehr übermäßig an den Verlust, den diese Änderung bedeuten könnte - es gibt ja dann keinen echten Verlust. Wahrscheinlich macht es in diesem Fall auch mehr Spaß, diese Gewohnheiten in Eurem Leben zu ändern. Insbesondere natürlich, wenn die anvisierte Änderung aus einem eigenen Antrieb heraus geschieht. Und wenn Ihr dann merkt, wie gut Euch die Umsetzung dieses Vorhabens tut, motiviert das für die Fortsetzung der neuen Gewohnheit. ...weiterlesen

Karin 10.02.2016, 08.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Sheabutter - eine Wohltat für Haut und Haar

Es gibt inzwischen einige Cremes, die Sheabutter enthalten. Neben dem klassischen Eincremen könnt Ihr sie je nach Anwendungsbereich auch für Massagen verwenden. Sheabutter oder auch Karitébutter ist sehr reichhaltig und versorgt somit insbesondere trockene Haut mit ausreichend Feuchtigkeit, Fett und Nährstoffen. Und diese Pflege ist der Haut auch anzusehen, da sie sich nach dem Eincremen mit Sheabutter wieder glatt und seidig anfühlt. Doch die von den nussartigen Beerenfrüchten des Sheabaumes in Westafrika stammende Karitébutter hat nicht nur kosmetische Vorteile – durch die natürlichen Bestandteile ist sie zudem gesund und auch für empfindliche oder zu Allergien neigende Haut geeignet. ...weiterlesen

Karin 03.07.2015, 19.57 | (0/0) Kommentare | PL

Hornhaut sanft und wirkungsvoll bekämpfen

Mein Test hat gezeigt, dass es wirklich möglich ist! Dank der Konsumgöttinnen-Seite durfte ich zwei tolle Pflegeprodukte zur Hornhautbekämpfung kostenlos in der Praxis ausprobieren: Das Anti Hornhaut 2 in 1 Peeling und die Intensiv-Creme derselben Produktserie von Hansaplast foot expert. Ich habe keine Wunder erwartet - doch ich wurde positiv überrascht. Wie sich herausstellte, haben diese Produkte nicht nur gegen die Hornhaut an den Füßen geholfen, sondern diese in gewissem Maße auch frühlingsfitter gemacht.

Im Folgenden möchte ich kurz meine Erfahrungen damit zusammenfassen.

Hansaplast foot expert - Anti Hornhaut 2 in 1 Peeling



Meine Erfahrungen

Den Duft empfinde ich als frisch mit einer leicht süßlichen Note. Für mich ist er sehr angenehm und nicht penetrant.

Dosierung und Anwendung gestalten sich sehr einfach. Eine haselnussgroße Menge genügt für beide Füße. Leider ist die Konsistenz etwas dünnflüssig, so dass man sich nicht allzu viel Zeit für das Einmassieren auf der noch feuchten Haut lassen kann. Dafür fühlt es sich sehr angenehm an und fördert nebenbei auch fühlbar die Durchblutung.

Nach dem Abspülen des Peelings fühlen sich die Füße sofort gut gepflegt an. Auch hat sich die Hornhaut tatsächlich merklich reduziert. Bei leichter Hornhaut, Schrunden und trockenen Stellen wurde die Haut schon nach einmaliger Anwendung wieder geschmeidig. Schwerer betroffene Stellen benötigten ca. 7 Anwendungen, um die Hornhaut komplett wegzubekommen. Dies finde ich in Ordnung.

Der Hersteller warnt auf der Verpackung vor einer Rutschgefahr unmittelbar nach der Anwendung. Diese war durch gründliches Abspülen des vorhandenen, leichten Fettfilms bei dem Peeling jedoch bestens in den Griff zu bekommen.

Fazit: Das Peeling hat für mich seinen Zweck vollkommen erfüllt. Verbesserungswürdig ist aus meiner Sicht lediglich die Konsistenz.

Das Peeling auf Amazon kaufen ...weiterlesen

Karin 13.04.2013, 00.24 | (0/0) Kommentare | PL

Was wir von der Natur lernen können

Der Mensch produziert seit jeher viele Gifte und bringt sie in Umlauf. Mit einigen Giften verpestet er die Umwelt, manche gelangen bei der Entsorgung in den Naturkreislauf und richten dort ihren Schaden an. Manche dieser Gifte sind künstlich hergestellt, wieder andere weiterverarbeitete Substanzen, die man ursprünglich auch in der Natur findet.

Ja, auch in der Natur gibt es Gifte. In der freien Wildbahn dienen Gifte häufig sogar dem Schutz und dem Überleben einer Art. So verhindert das Gift des Fliegenpilzes, eine Mischung aus Ibotensäure und Muscazon sowie kleinere Dosen Muscarin, dass verschiedene hungrige Tierarten zu viel davon wegessen. Und die Pfeilgiftfrösche wehren ihre Feinde mit hochtoxischen Alkaloiden ab.

Im Gegensatz zum Menschen hat die Natur jedoch eine gute Vorsichtsmaßnahme getroffen, um Lebensmittelvergiftungen bei Unschuldigen vorzubeugen: Hochgiftige Nahrungsmittel sind in der freien Flora und Fauna für die betreffenden Lebewesen klar gekennzeichnet. Der Fliegenpilz signalisiert durch sein leuchtendes Rot die Gefahr, die er in sich birgt und die er ausströmen kann, wenn sich jemand leichtsinnig an ihm labt. Die Pfeilgiftfrösche hingegen geben ihre Warnung je nach Unterart durch ihr gelbes, rotes oder blaues Hautkleid oder aber durch eine auffällig gemusterte Oberfläche ab.

Auch der Mensch hat verschiedene Kennzeichnungen für extrem gefährliche Gifte. Tonnen radioaktiv verstrahlten Mülls sind mit dem bekannten schwarz-gelben Symbol klar erkennbar. Chemische Gifte, die in vielen Haushalten leider immer noch Anwendung finden (wie Rattengift und dergleichen), und Gifte aus anderen Bereichen, sind für gewöhnlich mit einem Totenkopfsymbol gekennzeichnet.

Für alles Mögliche andere gibt es ebenfalls - meist durchaus nachvollziehbare - Kennzeichnungspflichten.

Nur beim Essen, der lebensnotwendigsten Sache überhaupt - da hat der Mensch sehr geschludert. Klar gibt es mittlerweile bereits einige gute Qualitätssiegel, beispielsweise für Biowaren und gentechnikfreie Produkte.


Aber wie sieht es mit den massenweisen Billigprodukten aus, welche keines dieser Siegel tragen? Sollten diese nicht auch gründlich auf ihre Qualität überprüft und diese Qualität dann auch für den Verbraucher ersichtlich bescheinigt werden? Vor allem bei Fleisch sehe ich bisher nichts dergleichen auf den Verpackungen.

Update: Und auch bei radioaktiv verstrahlten Lebensmitteln wäre so eine Kennzeichnung beizeiten nicht schlecht - anstatt dass auch noch die Grenzwerte erhöht werden!

Wie wäre es mit einer Skala: Grün für frische und einwandfreie Lebensmittel, Gelb für "man kann es unbedenklich essen, es hat sich bei der Kontrolle als giftfrei herausgestellt, könnte aber kleinere Qualitätsmängel wie etwa den leichten Verlust einzelner Nährstoffe aufweisen" - und mit einem rot markierten Prüfsiegel gekennzeichnete Produkte dürften gar nicht erst ins Supermarktregal.

Von der Natur können wir einiges lernen. Die Natur macht dem aufmerksamen Betrachter mögliche Gefahren stets deutlich. Und die zivilisierten Zweibeiner sollen im schlimmsten Falle ahnungslos in schlechte Lebensmittel hineinbeißen, ohne davor gewarnt bzw. auf geprüft gute Alternativen hingewiesen worden zu sein???

Karin 17.01.2011, 19.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Gesunder Urlaub mit Heilklima Wandern

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Wenn der Frühling naht, die Tage länger und sonniger werden, alles grünt und blüht, lädt die Natur uns Menschen förmlich zu mehr Aktivitäten im Freien ein. Zum Beispiel auch zum Wandern. Doch für eine Bevölkerungsgruppe, die durch die Lebensbedingungen der Zivilisation noch zugenommen hat, wird der Genuss frischer Luft in Kombination mit Bewegung in der Regel durch einen Umstand getrübt: Sie leiden unter einer Pollenallergie. Ein Aufenthalt in der Natur, welcher für andere erholsam ist, bringt für diese Menschen im Normalfall somit zusätzliche Schwierigkeiten mit sich.



Dabei muss das nicht unbedingt sein! In so genannten Heilklima-Kurorten ist die Belastung unter anderem durch Pollen stark reduziert; zugleich sind dort gesundheitsförderne Faktoren wie etwa reinere Luft, genügend Licht und ein ausbalanciertes Klima, deutlich erhöht. Die offiziellen heilklimatischen Kurorte Deutschlands bieten optimale Voraussetzungen zum Heilklima Wandern. So stellen Urlaub und Allergie keinen Widerspruch dar, weil die Auslöser der Allergie minimiert sind und der Erholungswert steigt. Auch andere Leiden können durch die heilklimatischen Bedingungen gelindert werden. Weitere positive Effekte dieser besonders gesunden Form des Wanderns bestehen in einer Verbesserung der Ausdauer und Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte der Körpers.

Damit das Heilklima Wandern wirklich effektiv sein kann, sollte solch ein Urlaub in Deutschland gut geplant werden. Dies fängt bei der Auswahl des Kurortes an, welches die individuellen gesundheitlichen Anforderungen möglichst unterstützen sowie dem Grad der Fitness und anderen Kriterien angemessen sein sollte. Insbesondere für Pollenallergiker spielt auch der Zeitraum respektive die Jahreszeit eine wichtige Rolle. In den Heilklima-Gebieten werden die Luftreinheit und andere Bedingungen inklusive dem generell dort signifikant geringeren Feinstaubgehalt regelmäßig überprüft. Auf der Homepage heilklima.de kann eine täglich aktualisierte Pollenflugvorhersage zu den verschiedenen Pollenarten eingesehen werden. Ebenfalls hilfreich ist in diesem Rahmen die jeweils aktuelle Bioklima-Anzeige für Wetterfühlige und diverse Risikogruppen wie etwa Asthmatiker.



Der im Schwarzwald 1000 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Hochplateau mit sechs teilweise weitläufigen Muldentälern gelegene heilklimatische Kurort Schönwald bietet mit seinem subalpinem Reizklima speziell für Pollenallergiker ideale Bedingungen, um einen gesunden Urlaub zu machen. Auf den ausgewiesenen Heilklima-Wanderwegen mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrad, welche durch die urtümliche Höhenlandschaft vorbei an Seen, Bächen und Wäldern, Wiesen, Feldern, Bauernhöfen sowie schönen Aussichtspunkten führen, finden auch Heuschnupfengeplagte Ruhe, während sie gesund wandern. Als landschaftliche Highlights der nahen Umgebung sind etwa die Triberger Wasserfälle, die Bregquelle und der Feldberg, der höchste Berg des Schwarzwaldes, zu nennen. Durch den Ort selbst verläuft übrigens die berühmte, nach dem Uhrmacher Franz Ketterer, dem Erfinder der Schwarzwälder Kuckucksuhr, benannte Deutsche Uhrenstraße.

Nach einer Trainingseinheit können sich die Heilklima Wanderer im dortigen Kurmittelhaus mit diversen Massagen und Anwendungen verwöhnen lassen, Schwimmen, Sonnenbaden oder aber eine der vorhandenen Saunen besuchen. Auf diese Weise ist es möglich, Wellness und Wandern miteinander zu kombinieren. Selbstverständlich steht vor Ort auch ein Allgemein- und Kurarzt mit Rat und Tat zur Verfügung. Nicht von ungefähr wird Gastfreundlichkeit im traditionsreichen und übrigens auch familienfreundlichen Schönwald groß geschrieben.



Wer sich für das Heilklima Wandern interessiert, kann das Handbuch "Heilklima-Wandern" unter diesem Link kostenlos herunterladen und / oder den Gesundheitsführer Wandern als Prospekt bestellen. Dort werden alle wesentlichen Infos rund um dieses Thema geschildert, für wen es geeignet ist, aber auch, worauf es zu achten gilt und welche Tipps man beim Training beherzigen sollte.

Karin 29.03.2010, 16.23 | (0/0) Kommentare | PL

Ab morgen ist es wieder soweit: Nervige Sommerzeit!

Was ich davon halte (nämlich NICHTS) und warum, hatte ich im Rahmen der letzen Umstellung der Uhrzeiger schon einmal dargelegt.

Die Sinnlosigkeit der Uhrenumstellung wird übrigens meiner Meinung nach gut in diesem satirischen Video zum Ausdruck gebracht (Schmunzeln erlaubt):



Leider sind wir in der Gesellschaft dennoch gezwungen, uns ihr zu beugen und unsere inneren Uhren verbiegen zu lassen, so lange sie besteht. Auch die langfristigen, mitunter sicherlich auch akuten gesundheitlichen und sicherheitstechnischen Folgen (Sekundenschlaf im Auto wegen Übermüdung usw.) werden wir und die anderen Lebewesen in unserem Umfeld wohl oder übel in Kauf nehmen müssen.

Die einzigen, die davon verschont bleiben, sind die, die völlig abgeschottet oder aber in der freien Natur leben, fernab der Zivilisation. Ich will nicht sagen, dass ich aus meiner Perspektive mit ihnen tauschen würde. Ich würde nicht das Internet, Telefon und andere Formen der modernen Fernkommunikation gegen urzeitliche und umständlicher herzustellende Rauchzeichen wechseln wollen geschweige denn auf bestimmte Annehmlich- und Bequemlichkeiten des zivilisierten Lebens verzichten, die den Alltag, den Haushalt, die Erfüllung der existenziellen Bedürfnisse einfacher machen, den Komfort steigern... und Zeit sparen.

Genau aus diesem Grund - weil Zeit so kostbar ist - werde ich niemals aufhören, dagegen zu protestieren, dass mir Jahr für Jahr mit dem Beginn der Sommerzeit MEINE natürliche Zeit gestohlen wird. Dass man mir damit eine künstliche Zeit aufdrückt.
Deshalb werde ich nicht müde, auf die vielen Nachteile der Sommerzeit für den Menschen und sein Umfeld hinzuweisen.
Wer weiß? Wenn die Diskussion gebetsmühlenartig immer und immer wieder auflebt, werden diese "Gebete" für die Abschaffung von den Herren Politikern dort oben vielleicht irgendwann erhört. *Sarkastischer Modus on*
Allerdings müsste diese Diskussion dann auch am besten international geführt werden und übergreifen.

Um meiner Meinung besonderen Ausdruck zu verleihen, aber auch diesbezüglich Gleichgesinnte zu finden, Argumente zu sammeln und eventuell über das Thema zu diskutieren, habe ich jetzt auf Facebook eine Gruppe zu diesem Thema gegründet.

Dies ist mein dortiges Statement in der Beschreibung (zugegeben vielleicht etwas polemisch, aber es soll ja auch zur Diskussion anregen):

"Ich bin dafür, dass die Sommerzeit abgeschafft gehört.

Sie ist eine unnatürliche Zeit, welche den inneren Rhythmus vieler Menschen durcheinander bringt. Sie kann zu mehr Stress, zu Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus und anderen Gesundheitsschäden führen. Dies wiederum verringert nicht zuletzt die Leistungsfähigkeit und Produktivität, aber auch die Aufmerksamkeit, was beispielsweise auch im Straßenverkehr gefährlich sein kann.

Aber nicht nur die Menschen - auch die Tiere, die in der Nähe oder bei Menschen leben, werden durch die Sommerzeit beeinträchtigt. Anders als die Menschen verstehen die Tiere - und andere Lebewesen, Pflanzen - diesen Umstand nicht und haben somit keine Gelegenheit, sich richtig darauf einzustellen. (Der Hund merkt z. B. nur, dass Herrchen eine Stunde früher mit ihm rausgeht, während er womöglich noch im Halbschlaf ist und keine Lust hat, weil seine Zeit eigentlich noch nicht ist.)

Das Argument, man hätte durch die Sommerzeit die Möglichkeit, den Tag bzw. den Abend durch die "längere" Tageshelligkeit besser zu nutzen, wird dadurch kompensiert, dass die Menschen durch das frühere Aufstehen spätestens am Nachmittag zu müde sind, um mehr aus dem Tag zu machen, als sie es ohnehin tun würden.

Und dass angeblich Energie damit gespart werden soll, ist auch längst widerlegt."

Dass meine Thesen nicht ganz aus der Luft gegriffen sind bzw. meine Ansicht von wissenschaftlicher Seite gestützt wird, zeigt dieses Interview des P. M. Magazins mit einem Psychologie-Professor:



Wie denkt Ihr darüber?

Karin 27.03.2010, 13.57 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Ökologischer Konsum

Was Pflegeprodukte betrifft, achte ich seit einiger Zeit schon vermehrt darauf, umweltbewusst und (für mich) gesünder zu konsumieren. Dabei verzichte ich auch auf bestimmte unethische Marken wie z. B. die von Unilever und P&G. [An dieser Stelle empfehle ich statt einer Erklärung mal "Das neue Schwarzbuch Markenfirmen" - viele Beschreibungen sind sicherlich noch aktuell, ansonsten kommt im April 2010 eine neue Auflage heraus.]
Meine aktuelle Lieblingsmarke für Duschgels, Shampoos & Co. ist Alverde. Auch wenn mir nicht jede Sorte gleich gut gefällt, so finde ich dabei fast immer eine Packung aus dem Sortiment, die mir zusagt. Zudem sind diese Produkte für den Alltagsgebrauch bezahlbar und meist ergiebig - was längst nicht bei allen Marken mit ähnlichen Standards der Fall ist.

Bei Lebensmitteln bevorzuge ich frische Waren und reduziere Fertigprodukte, wo es nur geht. Ich gebe zu, dass ich im Lebensmittelbereich aus Kostengründen oftmals auch Kompromisse eingehe. Dafür kaufe ich aber auch Bioprodukte sowie gelegentlich Tee, Kaffee und Rohrzucker (vereinzelt auch anderes) aus fairem Handel.

Dafür ist mein ökologischer Fußabdruck im Bereich Fortbewegung wohl eher klein: Ich benutze ich viel öffentliche Verkehrsmittel, kürzere Strecken - manchmal bis ca. 30 Minuten - lege ich zu Fuß zurück, im Frühling und Sommer fahre ich auch mit dem Rad, und bei Autofahrten fahre ich mit anderen mit (ich besitze kein eigenes).

Abgesehen von anderen Dienstleistungen und Bankgeschäften / Geldanlagen wäre ein Bereich, wo ich zukünftig noch gezielter auf Nachhaltigkeit achten könnte (also, wenn beim nächsten Mal ein Kauf nötig ist), der Bekleidungsbereich.

Ein Artikel über den indischen Biobaumwoll-Skandal (darin geht es darum, dass Biobaumwolle aus Indien durch benachbarte gentechnisch veränderte Pflanzen kontaminiert wurden, u. a. weil es dort keine Abstandsregelungen zu solchen gibt) brachte mich wieder auf diese Thematik.

[Ebenfalls lesenswert in diesem Zusammenhang ist der Artikel "Cotton made in Africa" vom gen-ethischen Netzwerk.)

Erste Recherchen meinerseits, wie und wo man ökologisch und sozial nachhaltige Kleidung erwerben könnte, bzw. welche Gütesiegel und Kooperativen es dazu gibt, brachten Folgendes zutage:

- Mit dem GOTS-Zertifikat ausgezeichnete Kleidung bescheinigt nicht nur, dass die Produktion auf umweltfreundliche Weise erfolgte und die Stücke zu mindestens 95% aus Baumwolle bestehen (100% wäre wohl angesichts der oben genannten Problematik eher schwierig zu erreichen). Sondern es berücksichtigt auch soziale Kriterien: Bei Kleidung mit diesem Siegel ist gewährleistet, dass die produzierenden Arbeiter gerecht entlohnt werden, ihre soziale Absicherung, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist und sie in diesem Rahmen humane Arbeitszeiten haben. Kinderarbeit ist dabei verboten.

- Die 70 Mitglieder vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft erfüllen diese Standards. Zusätzlich zum GOTS-Siegel haben sie zwei eigene, spezielle Qualitätszeichen.

- Dann gibt es noch das Projekt "Cotton made in Africa" mit eigener Stiftung, an dem einige Textilanbieter beteiligt sind.

- Weitere mögliche Maßnahmen: Second Hand kaufen, Tauschparties, alte Kleidung weiterreichen (z. B. in Umsonst-Läden).

- Lesetipp: "Saubere Sachen".

Diese Ideen-Aufstellung ist vor Allem auch eine Notiz für mich selbst, wenn ich mal wieder Klamotten brauche und / oder meinen Kleiderschrank ausmiste.
Wenn Ihr darin ebenfalls die eine oder andere Anregung findet - umso besser. Dann hat das Ganze einen doppelten Sinn erfüllt.

Karin 01.02.2010, 21.58 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Ökologisch sterben (?)

Keine Frage: Das Umwelt-Problem wird immer drängender, und die Klima-Zeitbombe unseres Planeten tickt weiter. Immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass jeder eine Mitverantwortung dafür trägt, dass es zumindest nicht noch schlimmer wird (ganz verhindern wird man die Folgen ja nicht mehr können, zumal sie jetzt schon spürbar sind - die Meldungen über Überschwemmungen, Dürren & Co. werden nicht weniger).

Die Dimensionen des Klimawandels gehen sogar deutlich weiter, als man zunächst vielleicht denkt. Es geht nicht nur um die Natur und (langfristig) unsere Gesundheit - nein, auch die sozialen Folgen, insbesondere in Regionen, die unter dem Klimawandel besonders zu leiden haben (und die werden zukünftig wohl immer mehr werden - am Ende könnten wohl auch Teile Europas betroffen sein; hierzu fällt mir spontan Spanien ein), sind nicht von der Hand zu weisen.

Immer mehr Menschen erkennen den Erst der Lage, beginnen nachzudenken und nach und nach auch in ihrem Ermessen zu handeln. Zwar werden - was ein anderes Umweltthema betrifft, nämlich die Umstellung des Konsums - mittlerweile auch kritische Stimmen laut. (Sicherlich kann man darüber diskutieren, inwieweit der Bioboom von einigen Herstellern ausgenutzt wird und ob sich im Einzelfall hinter dem Label wirklich das verbirgt, was das Etikett suggeriert. - Meines Erachtens bewirkt es trotzdem etwas, solche Produkte zu kaufen. Man muss eben nur darauf achten, welches Siegel, das die Öko-Qualität kennzeichnet, zusätzlich darauf steht.) Doch auch das wird die Entwicklung hin zu mehr Verantwortungsbewusstsein des einzelnen Verbrauchers nicht stoppen können.

Ein Bereich, an den meist - wenn überhaupt - erst zuallerletzt gedacht wird, wenn es um mehr Umweltfreundlichkeit geht, ist der Tod. Dabei mag es einleuchtend erscheinen, dass etwa bei Verbrennungen noch alle möglichen Giftstoffe (z. B. durch Medikamente, die der Verblichene noch in seinem Körper hatte, oder durch seine Amalgamfüllungen, die beim Verbrennen Quecksilber entstehen lassen) mit in die Atmosphäre gepustet werden. Und auch Erdbestattungen sind offenbar nicht unbedingt die beste Lösung, da Rückstände schlimmstenfalls ins Grundwasser gelangen können.

Doch was wären die Alternativen? In anderen Ländern hat man sich hierzu schon einiges überlegt:

"Bei dem in Schweden entwickelten Verfahren (der Promession) werden die Körper der Toten erst tiefgefroren und dann durch Erschütterung pulverisiert. Das Pulver wird nach der Abtrennung von Schadstoffen in einem biologisch abbaubaren Behälter beigesetzt und verrottet zu Humus - so die Idee."

"Noch radikaler geht es bei der Resomation zu, einem in den USA erprobten Verfahren aus der Tierkörperbeseitigung: Der Leichnam wird in einem Hochdruckbehälter mittels Lauge zersetzt, übrig bleiben nur die Knochen als Bioasche sowie eine organische Lösung, die angeblich „bedenkenlos“ ins Abwasser geschüttet oder zur Düngung verwendet werden kann."

[Quelle: www.welt.de]

Aber ob diese Methoden wirklich so "bedenkenlos" sind? (Insbesondere bei der Laugenvariante habe ich da meine Zweifel.) Dazu müssten sie wohl noch näher auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen erforscht werden...

Karin 29.10.2009, 23.49 | (0/0) Kommentare | PL

Schlafen macht gesund

Gestern Abend machte sich bei mir eine leichte Erkältung bemerkbar. Keine Ahnung, woher die kam - meines Wissens habe ich keine Zugluft abbekommen, und meine Kleidung war auch dem Wetter angemessen. Drinnen ist geheizt (die Heizung haben wir Anfang des Monats eingeschaltet, weil 16°C sich auf Dauer doch ein wenig frisch anfühlen - egal, wie viele Zwiebelschalenschichten man anzieht ). Und dass mit so großer "Verspätung" von einigen Wochen eine Erkältung einsetzt, ist wohl eher unwahrscheinlich.
Nach meinem Vereinsspieleabend habe ich also noch einen heißen Tee (Weißer Tee mit Honig) getrunken und bin dann zu Bett gegangen. Geschlafen habe ich gut, und heute morgen habe ich mir bewusst Zeit gelassen, und war beim Aufstehen fit wie ein Turnschuh.
Ich kann nur sagen: Es stimmt! Schlafen macht gesund. Zumindest bei solchen kleineren Sachen.
Umgekehrt erleichtert so eine kleine Erkältung das Einschlafen. Was natürlich nicht heißen soll, es wäre gut, absichtlich alle Maßnahmen zu ergreifen, bloß damit man sich erkältet und dann besser einschlafen kann. Zum Glück gibt es dafür andere Methoden.

Karin 12.10.2007, 10.47 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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