Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Worte

Na los doch!

Bemüh Dich, so weit wie möglich zu kommen.
Grüble nicht, was möglich ist und was nicht.
Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst.
Darauf kommt alles an.

Leo Tolstoi

Karin 29.07.2006, 00.53 | (0/0) Kommentare | PL

In der Kürze liegt die Würze

Auch wenn manche jetzt etwas anderes sagen würden, aber SMS schreiben ist auch eine Kunst. In wenigen Worten komprimiert all das zum Ausdruck bringen, was man vermitteln möchte, ist eben nicht immer einfach. Wenn der Text bald in die dritte SMS reicht, fühlt man sich genötigt, an der einen oder anderen Stelle zu kürzen (nicht, dass ich geizig wäre, die 19 Cent mehr oder weniger für einen Menschen, den ich mag, machen mir ja eigentlich für sich genommen nichts aus, aber irgendwann summiert es sich). Dabei wird einem bewusst, dass man vieles, wenn man nur die richtigen Worte klug einsetzt, kürzer noch viel besser und prägnanter ausdrücken kann. Und das ist doch letztlich auch eine gute Fingerübung und Lektion, wenn es dann auch mal um längere Texte geht.

Wenngleich ich bei diesem Wetter in letzter Zeit eher dazu neige, kurz angebunden zu sein. So wie jetzt:

S-M-S = Sommerloch-macht-schlau - Syndrom

Da kommt man endlich mal dazu, Gedanken zu äußern, die sonst in all dem anderen untergehen würden. :)

Karin 18.07.2006, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL

Zwei Worte zum Samstag

Zufallsspruch:
Verurteile deinen Nächsten nicht, weißt du doch nicht, was du an seiner Stelle getan hättest.

Da ist was dran. Man müsste sich schon vollständig in die Lage anderer Menschen versetzen können, mehr noch: selbst in dieser Lage sein, um genug Wissen zu haben, um sich überhaupt ein Urteil irgendeiner Art erlauben zu können (falls man sich überhaupt eines leisten will). Ein sehr weiser Spruch, und weise der Unbekannte, der ihn ausgesprochen hat.

Und auch dieses Zitat ist wieder einmal sehr bedenkenswert:

Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen notwendig.
Christian Morgenstern

In Maßen ausgeübt und wenn sie klug gewählt und begründet sind, können Vorsicht und Misstrauen vor mehr oder weniger gravierendem Schaden (je nachdem, worum es sich handelt und worauf man Wert legt) schützen. In Massen aber bringen sie i.d.R. mehr Schaden als Nutzen, zum Beispiel Menschen auseinander.

Schlimmstenfalls können Vorsicht und Misstrauen eine ähnliche Wirkung erzielen wie Hass und Gewalt: Sie multiplizieren sich tausendmal, nehmen dann unermesslich viel Platz ein und vergiften so die Atmosphäre, die sich fortan in ein Minenfeld verwandelt, auf dem die nächste Explosion nur eine Frage der Zeit ist.

Also lieber nicht zu viel Misstrauen. Ein gesundes Maß an den drei Ns: Nichtwissen, Nichtsehen und Naivität (letzteres könnte man auch Gutglauben, Optimismus oder gewählte Unbekümmertheit nennen) tut der Gemeinschaft gut. Man könnte auch soweit gehen und sagen, dass es gewissermaßen die stärkste Waffe gegen die schlechte Form von Misstrauen darstellt, da es die Gemeinschaft der einander zu Recht Vertrauenden noch mehr zusammenschweißt.

Karin 15.07.2006, 17.58 | (0/0) Kommentare | PL

Karin proudly presents:

Die ersten Ergebnisse meiner Bekanntschaft mit Apophysis mögen zwar nicht besonders erscheinen. Zeitaufwändig war es trotzdem, vor Allem das ganze Hin- und Herprobieren und wenn einem am Anfang das eine oder andere Missgeschick passiert (Datei weg). Zeigen möchte ich sie trotzdem, wo ich mir schon die Mühe gemacht habe: Hier, hier, hier und hier.

Kreative Menschen denken in Bildern und zaubern durch ihre Imaginationen Kunst und Kultur in das Wachsen der Menschheit.
Christa Schyboll

Nun, ich werde mich ganz bestimmt im Laufe der Zeit und Übung steigern. Aber die Hauptsache ist ja letztlich, es bereitet der Erschafferin und den Betrachtern Freude.

Hier findet Ihr übrigens noch ein paar schönere Beispiele, die Euch vielleicht noch mehr neugierig machen als meine Anfängerbilder. :)

Karin 07.07.2006, 04.00 | (0/0) Kommentare | PL

Friede

Nur ein Friede zwischen Gleichen ist von Dauer.
Thomas Woodrow Wilson (1856-1924), US-Historiker

Inzwischen hat mich meine Erfahrung fast schmerzlich zu dieser Sichtweise bekehrt. Aber gut, dass wir hier unter Gleichen sind. :) Dafür danke ich Euch.

Ansonsten halte ich es ganz wie die Indianer:

Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg,
nicht nur ein zeitraum zwischen zwei Kriegen,
Friede ist mehr.
Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens.
Friede ist dann, wenn wir recht handeln
und wenn zwischen jedem einzelnen Menschen
und jedem Volk
Gerechtigkeit herrscht.
Indianische Weisheit
 

Karin 05.07.2006, 14.39 | (0/0) Kommentare | PL

Genau!

Der Mensch, der der Natur und sich selbst angehört, bewahre in seiner Brust ein göttliches Gefühl von natürlichem Rechte, und auf der hellen hohen Stirn throne das hehre Bewußtsein der Freiheit... jene Freiheit, die Gott selbst eigen ist und die den, der sie erkennt, keine schlechte Tat begehen läßt; aber die Erkenntnis dieser Freiheit wird nur erworben durch ein reines, denkendes Herz, das seine Bestimmung aussucht in der Welten harmonischer Wechselbewegung.

Gottfried Keller

Und ich bin froh, meine Entscheidung getroffen zu haben.

Ja, ich spüre es ... ich bin frei ...

Karin 05.07.2006, 14.22 | (0/0) Kommentare | PL

Zufälle gibt's...

Warum tauchen die richtigen Zufallsspürche immer dann auf, wenn sie gerade besonders gut passen?
Zum Beispiel dieses hier:

Der Weg der Frevler ist wie die dunkle Nacht; sie merken nicht, worüber sie fallen.

Bleibt mir dazu nur dies zu ergänzen:

Die Gerechtigkeit ist nicht untätig.
Sie unterwirft sich nicht der Ungerechtigkeit.
Raymond Pointcaré (1860-1934), franz. Politiker

 

Karin 05.07.2006, 13.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wortvielfalt

Die deutsche Sprache wächst täglich. Und zwar schneller, als neue Begriffe Eingang ins Wörterbuch finden können oder auch nicht. Oftmals bemerken wir es nicht einmal, wenn uns mal wieder eine neue Wortschöpfung in den Mund, aufs Papier oder auf die Tastatur gerät. Oder die wir in Zeitungen und im Internet lesen oder aber auch im Fernsehen hören. Viele davon benutzen wir ein Mal und vergessen es dann wieder. Andere wiederum - vergleichsweise wenige - sind kurze Zeit später in aller Munde und kommen uns dann gar nicht mehr so neu vor. Bzw. wir nehmen sie nicht als neu wahr, weil sie uns doch irgendwie vertraut sind, nur anders zusammengesetzt oder interpretiert, oder weil wir sie auch so verstehen (uns fällt ja immer das zuerst auf, was wir nicht verstehen, wo die Wissenslücken sind).

Es gibt aber jemanden, der genau diese Neologismen auf einer Internetseite zusammenträgt - ob es sich nun um besonders originelle Begriffe zu noch nicht wörtlich definierten Sachverhalten handelt, oder ob es sich um Wörter handelt, die schon eine gewisse Häufigkeit haben und sich im Sprachgebrauch bereits irgendwie etabliert haben, aber noch keinen Eingang ins Wörterbuch gefunden haben (würde man alle neuen Wörter sofort in dieses aufnehmen, müsste es ja bereits jetzt einen unendlichen Umfang haben).

Der Mann, der diese Wörter auf dieser HP versammelt, und zwar mit Angabe der Quellen (oftmals Medienartikel, die über Google gefunden wurden), heißt Lothar Lemnitzer und ist - natürlich - Sprachforscher von Beruf. Durchschnittlich 15 neue Wörter (wobei einmalige Begriffe, Eigennamen oder falsch geschriebene Wörter aussortiert werden) findet er pro Tag und stellt sie auf die Seite, die mit einer speziellen Analysesoftware funktioniert, die die Onlineversionen von verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen nach solchen Wortneuschöpfungen durchstöbert. 20.000 Einträge sind seit dem Beginn des Projektes 2002 auf diese Weise bereits zusammengekommen. So sieht man mal, wie vielfältig die deutsche Sprache wirklich ist. Und wie kreativ wir damit umgehen.

Dass dabei auch viele Anglizismen mitverwendet werden, kann man hierbei vernachlässigen. Wir sind es doch längst gewohnt, dass die Grenzen zwischen den Fremdsprachen immer mehr zerfließen. Außerdem benutzen wir doch auch seit Jahrtausenden wie selbstverständlich Wörter, die aus dem Altgriechischen oder Lateinischen abstammen. Eigentlich gehört Denglisch (und auch Freutsch, seit das Portemonnaie bei uns auch Portmonnee geschrieben werden darf) doch schon längst zum Alltag. Weder die Technik noch die neuen Forschungsrichtungen und die Wirtschaft kommen ohne es aus. Weil alles immer internationaler wird und man sich ja schließlich irgendwie verständigen muss. Und ein Ziel der Sprache ist es doch auch, Brücken zu bauen. Manchmal auch neue Horizonte zu entdecken.

Karin 04.07.2006, 21.56 | (0/0) Kommentare | PL

Unparteilichkeit

Ich, 22, parteilos. Parteilos, aber nicht kopflos. Nicht meinungslos. Nicht rückgratlos. Nicht willenlos. Auch nicht herzlos. Einfach nur parteilos aus Überzeugung.

Unparteilichkeit als Lebensprinzip. Als individuelles Gesetz, das man sich gesetzt hat. Als persönlichen Weg des Friedens mit sich selbst und seiner Umwelt. Und vor Allem: Als Voraussetzung für die Freiheit aller. Für den freien Meinungsaustausch. Für das gute Miteinander ohne verletzende Reibungen oder gar Anklagen. Aber auch für die innere Freiheit. Ohne zwischen den Fronten zerquetscht zu werden. Oder gar in Zwiespalt mit sich selbst zu geraten.

Ich habe für mich die Unparteilichkeit gewählt. Nicht nur, weil ich mich nicht gern in Schubladen stecken lasse, in denen es mir schon bald zu eng werden würde. Sondern auch, weil ich der Ansicht bin, damit am besten zu fahren und der Gemeinschaft so am besten zu dienen. Nicht, um mich kleiner zu machen, als ich bin. Sondern im Gegenteil, um so sein zu können, wie ich nun einmal bin, und wozu ich auch stehe. Und weil ich gern mal über den Tellerrand schaue, um damit meinen Horizont zu erweitern und letztlich die Welt - und ihre Menschen - immer besser zu verstehen. Denn daraus kann auch ich wachsen.

Mit meiner Unparteilichkeit stelle ich mich auch keineswegs ins Abseits. Vielmehr erlaubt es mir diese, mich an die jeweilige Gesellschaft anzupassen, ohne mich selbst zu verlieren. Ich verstehe mich durchaus als Puzzleteil eines großen Ganzen - und als solches bewahre ich meine Neutralität, um eins mit mir selbst zu bleiben und mir jeweils die Farbe zu geben, nach der mir gerade ist. Authentizität. Mit Echtheitszertifikat. Unverfälscht. Unbeschönigt. Unbeirrt. Unabhängig. Einfach ich.

Ich, 22, parteilos. Mit Leib und Seele.

© Karin Scherbart

Karin 03.07.2006, 00.14 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Bisschen Zuversicht

Die Zukunft gehört denen, die der nachfolgenden Generation Grund zur Hoffnung geben.
Pierre Teilhard de Chardin, (1881 - 1955), französischer Jesuit, Geologe und Anthropologe

Also nicht den Politikern! :D
Aber mal Ironie beiseite. Der Spruch gefällt mir einfach nur gut, weil er Optimismus schafft. Ich brauchte so etwas wie ein gutes Omen, das ich in meinen Blog setzen wollte, und siehe da - wie schon so oft wurde ich auf aphorismen.de fündig. Vielen Dank den Betreibern!


Und noch einen Mutmacher habe ich gefunden:

Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, daß man sie geht.
Unbekannt

Manche leben's vor, dass es geht. Es geht tatsächlich! Davon bin ich überzeugt!!!

Karin 29.06.2006, 21.19 | (0/0) Kommentare | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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