Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Satire

Eilmeldung: Weihnachten fällt doch nicht aus! :-))

Da die Rentierpopulation immer weiter schwindet (mancherorts heißt es sogar, sie seien bereits vom Aussterben bedroht), stellt sich die Frage nach der Zukunft des Weihnachtsfestes, so wie es bei uns gefeiert wird. Denn wie soll der Weihnachtsmann die vielen Geschenke an die Kinder ausliefern, wenn es eines Tages keine Rentiere mehr geben sollte, die den schwer bepackten Schlitten ziehen können? Sicher, er könnte stattdessen kräftige Arbeitspferde nehmen - da durch die Klimaerwärmung hierzulande eh die Wahrscheinlichkeit extremer Kälte immer mehr sinken wird, dürften die mit den klimatischen Bedingungen künftig gut zurecht kommen. In Sibirien und Grönland könnte er beispielsweise Huskies zu diesem Zweck einsetzen.

Doch was, wenn die Schnee- und Eisregionen immer weniger werden? Oder wenn der Mensch durch seinen Konsum noch zur Dezimierung der Rentiere beiträgt? Es wäre doch traurig, wenn Weihnachten wegen mangelnder Liefermöglichkeit der Geschenke dann ausfallen würde. Und die irdischen Paketdienste wären mit der Übernahme so eines Riesenauftrags vom Weihnachtsmann sicherlich heillos überfordert...

Aber keine Sorge, liebe große und kleine Kinder: Für diesen noch rein hypothetischen Fall hat sich der Weihnachtsmann schon jetzt etwas einfallen lassen. Schließlich muss auch er heutzutage flexibel bei der Wahl seines berufsmäßigen Verkehrsmittels sein:



Gesichtet habe ich ihn so auf der diesjährigen mittelalterlichen Burgweihnacht auf Burg Satzvey.

Damit wünsche ich Euch einen schönen (restlichen) 4. Advent!

Karin 18.12.2011, 18.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Hast Du das Blogger-Gen?

Im April diesen Jahres streute ein US-amerikanischer Blogger namens Felix Salmon mit seinen Thesen über den angeblichen Mangel deutscher Wirtschaftsblogs ein Strohfeuer. Ein Aufschrei ging anschließend durch die deutsche Blogosphäre, nachdem die Süddeutsche Zeitung seine Aussagen (von einigen inhaltlichen Veränderungen bei der Übersetzung abgesehen) seine Aussagen auf die gesamte deutsche Bloggerwelt übertragen hatte.

Vielleicht lässt die Tatsache, dass mich dieses Strohfeuer erst jetzt im Nachhinein erreicht hat, oberflächlich und undifferenziert betrachtet zunächst darauf schließen, bestimmte Ausprägungen des Web 2.0 wären bisher - trotz Blogbesitzes, einem Twitter-Account usw. - teils an mir vorübergegangen. Fakt ist jedenfalls, dass ich erst heute im Rahmen von Google-Recherchen auf diese Diskussion stieß.

Das Stichwort war: Blogger-Gen. Als ich es eingab, ahnte ich noch nichts davon. Ohne nun auf alle 10 Punkte nochmal einzugehen (dass jeder einzelne reichlich Diskussionsstoff bietet, hat man ja gesehen ), möchte ich hiermit eine kleine Aufstellung meinerseits machen, was einen Blogger mit Blogger-Gen auszeichnen kann. Daran könnt Ihr möglicherweise für Euch anhand der Auswertung unten "testen", ob und inwieweit Ihr davon betroffen sein könntet.

Angesichts der 10 Thesen des Herrn Salmon - und der Interpretationen dazu - wäre durchaus auch denkbar, dass die Ergebnisse einige seiner Vermutungen oder gar die Hauptaussage zumindest teilweise widerlegen helfen könnte. Mir persönlich fallen jedenfalls spontan einige deutsche Blogger ein, die entweder ganz eindeutig oder zumindest in bestimmten Punkten das Blogger-Gen ihr Eigen zu nennen scheinen. Aus diesem Grund möchte ich abschließend (am Ende dieses Beitrages) eine kleine Umfrage darüber starten, wie weit das Blogger-Gen bei Euch nach eigener Einschätzung, und / oder wie Ihr mithilfe meines Tests herausgefunden habt, ausgeprägt ist.


Hast Du das Blogger-Gen? - Der utopische Psycho-Test

Bitte beantworte die folgenden Fragen für Dich selbst so ehrlich wie möglich jeweils mit Ja oder Nein (falls Du Dich einmal nicht entscheiden kannst, wähle das, was am ehesten zutrifft - "Jein" gibt es nicht). Denn nur so kannst Du eventuell herausfinden, ob Du das Blogger-Gen oder aber eine abgeschwächtere Mutation davon hast - oder eben nicht.

1. Manchmal träumst Du vom Bloggen.

2. Einer Deiner ersten Gedanken nach dem Aufstehen ist: Was blogge ich heute?

3. Fast jeden Tag bloggst Du mindestens einen Beitrag - und sei es auch nur um des Bloggens willen.

4. Bloggst Du einmal nicht, machst Du Dir Sorgen, wie sich das ggf. auf Deinen Pagerank auswirken wird, oder hast ein schlechtes Gewissen, weil Du fürchtest, Deine Leser könnten sich enttäuscht von Dir abwenden.

5. Es gehört fest zu Deiner Blogroutine, einen täglichen Blick auf Deine Statistik zu werfen. Bei einer fortgeschrittenen Ausprägung des Blogger-Gens hast Du sogar eine eigene Exceltabelle dafür, aktualisierst diese regelmäßig und analysierst diese Daten.

6. Du machst Dir übermäßig viele Gedanken über die Vermarktung Deines Blogs, und schaust oft bei Technorati, wo Dein Blog dort genau jeweils gelistet ist.

7. Deinen Alltag nimmst Du anders wahr als nichtbloggende Menschen: Jedes Erlebnis oder sonstige Vorkommnis wird darauf abgewägt, ob es sich zu einem potentiellen Blogthema verarbeiten ließe oder zumindest im weitesten Sinne zu einem solchen inspiriert.

8. Seit Du bloggst, gehst Du nicht mehr ohne Digitalkamera aus dem Haus: Immerhin könnte es ja sein, dass Dir ein tolles Fotomotiv für den Blog begegnet. Ist dann der Akku leer oder tritt ein sonstiges technisches Problem damit auf, ärgerst Du Dich maßlos, weil Du ja nun eben jenes tolle Motiv nicht bloggen kannst.

9. Es kommt vor, dass Du das Essen oder Trinken sowie andere Alltagsroutinen (Haushalt usw.) vergisst oder vorübergehend vernachlässigst, sobald Du an einem umfassenderen bloggenswerten Thema dran bist.

10. Überhaupt verbringst Du - bewusst oder unbewusst - sehr viel Zeit damit, Dich gedanklich und tatsächlich mit Deinem Blog zu befassen, gibst Dir viel Mühe mit Deinen Beiträgen, recherchierst ggf. (je nach Thema) viel und nimmst das Bloggen mitunter akribisch ernst.

11. Wenn Du abends nach Hause kommst, fährst Du wiederum gleich Deinen Rechner hoch, um ein Tagesresümee oder andere Gedanken zu bloggen, die Dir im Laufe des Tages so kamen.

12. Tagsüber schaust Du mehrere Male nach, ob Du neue Kommentare in Deinem Blog bekommen hast, und liest diese. Hast Du keine erhalten, wirst Du verstimmt.

13. Mindestens ein Mal pro Woche stöberst Du auch mal in Deinen älteren Blogbeiträgen; gelegentlich gräbst Du auch schon mal einen aus den Tiefen Deines Archivs aus, wenn er gerade wieder passt.

14. Viele Deiner Freunde sind selbst Blogger, weshalb Du einen Teil Deiner sozialen Kontakte über Deine Blogroll (aber nicht nur) pflegst.

15. Nichtbloggende Menschen sind Dir fremd (geworden) - und Du bist ihnen auch fremd. Du fühlst Dich von ihnen oftmals nicht verstanden, hast aber auch keine Lust, Deine Energie damit zu verschwenden, ihnen zu erklären, was das Bloggen für Dich ausmacht und warum Du es tust.

16. Du bloggst auch schon mal vor (oder nach), weil es einfach schöner aussieht, wenn sich die Beiträge regelmäßig verteilen und größere Lücken das Interesse der Leser zu verschlucken drohen.

17. Bevor Du in Urlaub fährst oder aus anderen Gründen des Lebens einmal längere Zeit vom Blog ferngehalten wirst, trägst Du daher Vorsorge, dass Deine Leser sich auch während Deiner Abwesenheit nicht langweilen und Lesestoff haben.

18. Mit fortgeschrittenem Blogger-Gen kümmerst Du Dich auch aus dem zweiwöchigen Urlaub um Deinen Blog. Daher buchst Du nur in Hotels, die über eine WLAN-Verbindung verfügen, oder hast gar einen Surfstick für Deinen Laptop, damit Du auch zeitnah das Neueste bloggen kannst.

19. Du (als Deutsche/r - die deutsche Sprache ist schließlich vergleichsweise im Internet nicht so verbreitet, auch wenn es angesichts seiner Größe subjektiv anders erscheinen mag) eröffnest einen neue englischsprachigen Blog, um Deine Gedanken auch mit einem breiteren Publikum zu teilen.

20. Über die Grenze zwischen Blogger-Gen und Blogger-Sucht hast Du Dir schon einige Gedanken gemacht.


Auswertung:

0-5 Ja's:
Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit geht das Blogger-Gen völlig von Dir ab. Wenn Du überhaupt einen Blog hast, benutzt Du ihn höchstens sporadisch und machst Dir ansonsten nicht allzu viele Gedanken darum. Bloggen dient für Dich einfach dem Spaß und Zeitvertreib.

5-10 Ja's:
Auch, wenn einige Punkte durchaus auf Dich zutreffen könnten, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Vielleicht ist das Blogger-Gen in Anteilen bei Dir vorhanden, eben weil Du gerne und ungezwungen mehr oder weniger regelmäßig bloggst, wenn Du etwas mitteilen möchtest, und es dann gerne tust. Ansonsten ist aber alles im grünen Bereich, und auf der Straße wird sicherlich niemand mit dem Finger auf Dich zeigen und sagen: "Das muss ein Blogger sein!"

10-15 Ja's:
Es mag schon sein, dass das Blogger-Gen in Dir relativ eindeutig zu bemerken ist. Phasenweise könnte es sogar etwas stärker hervortreten, während Du in anderen Phasen wiederum kaum von einem Nichtblogger zu unterscheiden bist - abgesehen davon, dass irgendwo im Netz da ein Blog von Dir vor sich hin dümpelt, bis Deine verstärkte "Blogger-Gen-Zeit" wieder kommt. Alles in allem bist Du aber zufrieden damit, zumal Du das Bloggen gut mit Deinem Tagesablauf und Deinen sonstigen Beschäftigungen abgestimmt bzw. es darin integriert hast.

15-20 Ja's:
Kein Zweifel: Das Blogger-Gen hat Dich voll im Griff! Doch mit ein wenig Selbstmanagement wird es Dir gelingen, es soweit zu zähmen, dass Du Deine Natur mit Deinem restlichen Leben in Einklang bringen kannst. Ggf. mit einer therapeutischen Hilfe, die Dir am besten entspricht. *fg*


Blogumfrage

Hast Du das Blogger-Gen?
Ja, ganz eindeutig! Und ich bin stolz darauf!
Ja, ich gebe es zu. Versuche aber, es zu bezähmen, um ein normales Leben zu führen.
Möglicherweise. Ehrlich gesagt ist mir das egal.
Ein paar Ansätze davon sind schon da. Mein Leben wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
Ich glaube nicht. Hätte es aber gerne.
Nein. Und ich bin froh darüber.
Auswertung

Karin 08.12.2009, 22.27 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Artgerecht

Gibt es unter Euch noch andere Cicero-Fans außer mich? Nein, ich meine jetzt nicht den hier, und auch nicht die Zeitschrift (obwohl diese auch lesenswert ist), sondern den deutschem Musikkünstler Roger Cicero!

In seinem neuesten Werk "Artgerecht" beispielsweise spielt er bewusst mit männlichen und weiblichen Rollenkllischees, in dem er sie absichtlich überspitzt darstellt. Der Schmunzel- und Gute-Laune-Faktor sind dabei ebenfalls garantiert! Auch an Situationskomik fehlt es in den besungenen Szenen nicht.

Verpackt wird das Ganze in einen lockeren, teils rhythmischeren, stets poppig-melodischen, oftmals jazzigen, teils auch swingigeren bis hin zu vereinzelt bluesigen / ruhigeren Musikstil, welcher bestens unterhält.

Wirklich einmalig ist auch die ausdruckskräftige, klar artikulierte Stimme von Roger Cicero! (Es ist wohl eher ein Tenor, jedoch ohne "zu hoch" rüberzukommen. In bestimmten Passagen wird sie aber auch zur Untermalung einer Aussage höher.) Die Kombination zwischen ironischem Unterton, einem gut gewürzten Schuss Pepp, Emotionalität - entsprechend der Textstelle dosiert - und gelegentlicher "Brüchigkeit" (ich weiß nicht, wie ich es sonst ausdrücken soll - hört ihn Euch einfach an!) in der Stimme ist für ihn charakteristisch und gelingt ihm sehr gut. Ebenfalls sind die Texte, die stets perfekt und zur vollsten Zufriedenheit der Zuhörers (bzw. hier der ZuhörerIN) auf die Gesamtkomposition abgestimmt sind, sehr gekonnt formuliert und vorgetragen.

Eine bestimmte Zielgruppe gibt es für diese Musik nicht. Männer, Frauen, beide Geschlechter unabhängig von der Gesinnung (auch wenn die Songs im Allgemeinen aus heterosexueller Sicht dargestellt sind - ansatzweise Ausnahme: "Für nen Kerl", was sich jedoch letztlich anders herausstellt, als es zunächst den Anschein hat A.B.Twink.gif - lässt sich einiges sicher übertragen) werden denke ich dabei schmunzeln. Selbst ich, die ich der seltenen Gattung introvertierter Singles angehöre, amüsiere mich beim Hören königlich!

Wem weder der Name noch die Musik von "Roger Cicero" bis jetzt noch nichts sagte, habe ich mit diesem Blogeintrag vielleicht neugierig gemacht. Es lohnt sich, nicht nur reinzuhören, sondern auch, die Musik tatsächlich anzuhören! Sie ist für fast jeden Geschmack geeignet, wird nie langweilig, und wenn man sie nicht kennt, hat man mit Sicherheit etwas verpasst.

Sie passt eigentlich auch geradezu wie angegossen in den aktuellen Trend, wo wieder verstärkt Rollenklischees einerseits (kritisch), und andererseits die individuellen Eigenheiten, die entweder "eher Frauen" oder "eher Männern" zugeschrieben werden, diskutiert werden.
Eine Zeit, wo Bücher wie "Vom ersten Tag an anders" (vom Autismusforscher Simon Baron-Cohen) und "Artenschutz für Männer" (geschrieben von einer Frau!) auf den Markt geworfen werden. Ersteres ist übrigens durchaus interessant, das Zweite liegt noch auf meinem Tischlein-deck-Dich-mäßigen SUB. A.B.Twink.gif

Es ist natürlich klar, dass die auf dem Album "Artgerecht" thematisierten Klischees satirisch übertrieben sind und es viele gibt, auf die die jeweiligen Klischees nicht zutreffen.
Ich persönlich bin beispielsweise vollkommen frauenUNtypisch, was das in dem Song "Boutique" durch den Kakao gezogene Klischee "Frauen und Shoppen" anbelangt. Ich HASSE den Klamottenkauf! Oft schiebe ich einen Einkauf (wenn ich feststelle, dass mein Kleiderschrank mal nicht das hergibt, was ich gerne anziehen würde oder zu dem jeweiligen Anlass angemessen wäre) lange vor mich her. Mich nervt es, wenn bei solchen gelegentlich notwendigen Aktionen irgendein Teil nicht passt und ich dann noch einmal quer durch den Laden rennen muss, um eine andere Größe herauszusuchen sowie die ganze Anprobier-Prozedur zu wiederholen!
Selbst beim Drogeriemarkt dm, eine der größten "Frauenfallen", bin ich innerhalb von 10 Minuten wieder draußen! Der einzige Laden, in dem ich, wenn sich die Gelegenheit böte, sogar freiwiliig übernachten würde, ist der Bücherladen! A.B.Twink.gif Bei diesem - und nur dabei - hätte ich auch nichts dagegen, eingeschlossen zu werden. Langweilen würde ich mich dort sicher nicht. Alle anderen Läden (vielleicht - ab und zu - von der Musikabteilung des Saturn abgesehen), vor Allem die verhassten Klamottenläden, suche ich nur dann auf, wenn es unbedingt sein muss bzw. ich etwas benötige. Und: Ich kaufe am liebsten allein ein! Das finde ich nervenschonender.

Auch die "Männerklischees", wie sie auf der CD thematisiert werden, treffen noch lange nicht auf alle Männer zu. (Wäre ja auch schlimm, wenn dem so wäre... *hüstel*.) Längst nicht alle Männer lassen, wie in "Hinterm Steuer" karikiert, ihre Aggressionen beim Autofahren raus. Ich kenne jedenfalls viele, die auch dabei nach wie vor "eine ruhige Kugel schieben". Und die umgekehrt nicht (v. A. in Konfliktsituationen) das Vorurteil "Frauen und Autofahren", welches sich längst als falsch erwiesen hat (ob jemand Auto fahren kann oder nicht, hat ja nichts mit dem Geschlecht zu tun), kultivieren.

Worin seid Ihr frauen- oder männer- typisch oder UNtypisch?
Ich erinnere mich, dass es dazu schon einmal (vor langer Zeit) eine Diskussion in den Blogs gab, an der ich mich meines Wissens auch beteiligt hatte...
Genau: Bei ihm war damals die Diskussion eröffnet worden. Und DAS war einst mein Beitrag dazu gewesen. (Boah, habe ich ein gutes Langzeitgedächtnis! - Ist das jetzt typisch männlich oder typisch weiblich? )
Aber das Thema ist ja an sich immer wieder spannend.

Ach so: Selbstverständlich bin ich für "Artgerechtigkeit" bei BEIDEN Geschlechtern. Keines von beiden darf benachteiligt oder bevorzugt werden, und beides hat seine Vor- und Nachteile.
Ebenso muss Gleichberechtigung auch bei allen anderen Individuen gelten, unabhängig von der politischen, sexuellen, sozialen, kulturellen oder sonstigen Gesinnung, unabhängig von einer eventuellen Behinderung oder Krankheit, und egal, ob sie einer Mehrheit oder einer Minderheit angehören.
Für mich bedarf so etwas keiner Diskussion. Und es wäre wünschenswert, wenn das tatsächlich im Alltag und in der Gesellschaft in allen Bereichen und von allen Menschen so gelebt würde.
Wie erlebt Ihr das? Erlebt Ihr die heutige Gesellschaft als tolerant, menschenfreundlich und chancengleich? In welchem Bereichen könnte sich das eventuell noch verbessern?

Die beiden fett gedruckten Fragenkomplexe können gern im Kommentar besprochen werden. Wer das lieber mag, darf sie aber auch gerne als Stöckchen oder allgemeine Diskussion in seinen eigenen Blog mitnehmen.
Im letzteren Fall freue ich mich auf einen entsprechenden Hinweis oder ggf. auch Trackback, weil mich Eure Meinungen dazu auch interessieren.

Meine Favoriten auf der vorliegendem CD (gelungen sind aber aus meiner Sicht alle - und jedes Lied weiß auf seine eigene Weise zu überzeugen):
- Nicht artgerecht
- Boutique
- Hinterm Steuer
- Spontis zeugen Banker
- Seine Ruhe
- Ohne Worte (das eine Video ist zwar nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber immerhin ist die Klangqualität gut)
- Das ist nicht das, wonach es aussieht
- Internet Single Börse

Textauszug aus "Nicht artgerecht":

"Auch schmutzig werden darf er nicht,
ganz antiseptisch,
ob das seiner Natur entspricht, da bin ich skeptisch.
Schau da, die Leute von Greenpeace fahren vor,
skandieren im Chor:

[Refrain:]
Das ist nicht artgerecht! Das überlebt er nicht!
Er zeigt schon reichlich Stressverhalten.
Das ist nicht artgerecht! Das überlebt er nicht!
So kannst du einen Mann... nicht halten!"

Genial, einfallsreich verfasst, und irgendwie sympathisch, oder?!

Karin 13.11.2009, 17.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Geniale Satire

Aber... äh... dieses Buch ist / war kein Zufall, oder??!

Auf jeden Fall ein köstlich schwarzhumorige Satire! Dafür habe ich gern alles stehen und liegen gelassen.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht... oder so.

Karin 01.08.2009, 23.24 | (0/0) Kommentare | PL

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den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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