Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Leben

Frohe Ostern!

Na, habt Ihr auch alle Ostereier im Schnee gefunden? A.CA.Smilewink.gif

Bei mir blieben die großen Schneelawinen mit dem schlechten Timing zum Glück aus. Zwar schneit es seit kurzem dicke Flocken, allerdings reicht es hier für sie bis jetzt nicht zum Liegenbleiben. Von "weißen Ostern" blieb ich also bis jetzt immerhin verschont. Okay, es hätte noch etwas grüner werden können, aber das wäre bei diesen Witterungsverhältnissen zu viel von der Natur verlangt.

Vorhersehen konnte ich aber nicht, dass sich der Schnee an Ostern hier so in Grenzen halten würde. Deshalb habe ich vorgesorgt und es mir einfach gemacht, um mir die bitterkalte Eiersuche zu ersparen (ich weiß, ich bin diesbezüglich recht faul...):



Auch Euch wünsche ich ein prall gefülltes Osternest, ein paar angenehme Ostertage und was auch immer für Euch jeweils dazugehört!

Übrigens: Wenn der Frühling in all seiner Pracht auch noch auf sich warten lässt, so animiert mich diese Zeit dennoch immer wieder, aktiver zu werden und meine Kreativität Schritt für Schritt wieder zum Erblühen zu bringen. Also, mir vermittelt die Ankunft dieser Jahreszeit regelmäßig so etwas wie eine Aufbruchsstimmung nach einem langen Winter. Es ist, als erwachte ich aus einem Winterschlaf! So habe ich auch zu Ostern wieder etwas gebastelt. Und es stehen weitere kreative Projekte an... Unter anderem will ich wieder mit Häkeln anfangen.

Und wie ergeht es Euch, wenn der Frühling beginnt? Fängt er für Euch erst dann an, wenn er ganz offensichtlich draußen sichtbar wird? Oder spürt Ihr ihn schon vorher, hat die visuelle Komponente seines Fortschritts in der Natur kaum Einfluss auf den ankommenden Frühling in Euch drin?

Karin 31.03.2013, 18.36 | (0/0) Kommentare | PL

Tür Nr. 4

TuerenaktionKalle.gifKeine Sorge! Es wird auch wieder andere Beiträge außer Türenfotos hier zu sehen geben.

Da ich momentan mit anderen spannenden Dingen beschäftigt bin, bleibt mir zurzeit nicht so viel Zeit für den Blog. Sicher wird das auch wieder anders werden, und es wird auch der Zeitpunkt kommen, wo ich hier mehr darüber sagen kann, woran ich gerade arbeite. Zu gegebener Zeit. Oder zumindest dann, wenn es fertig ist.

Dennoch will ich versuchen, meinen Blog zwischenzeitlich nicht zu sehr zu vernachlässigen. Themen gibt es ja genug, die ich anschneiden könnte. Das gilt also nicht als Ausrede. Ich merke aber auch, dass es mir manchmal schwerfällt, einen Blogeintrag zu verfassen, wenn ich längere Zeit nicht gebloggt habe und es kein "Blabla"-Beitrag werden soll. Mein Ziel wäre es also, wieder mehr Regelmäßigkeit beim Bloggen einrichten zu können. Mit anderen Sachen bekomme ich das ja auch hin; an mangelndem Können liegt es also nicht. Nur geht eben nicht alles gleichzeitig (schön wär's ja).

Im Übrigen empfinde ich die Tage derzeit durch die frühe Dunkelheit als sehr kurz. Da komme ich mir ja schon am frühen Abend so vor, als wäre es bereits mitten in der Nacht. Wie jedes Jahr bin ich froh, wenn die Tage wieder länger werden. Dann habe ich als Abendmensch auch mehr davon. Denn im Dunkeln Spazieren gehen macht im Winter nicht wirklich Spaß. Die Tiere haben es da einfacher: Sie können einfach einen Winterschlaf halten und wachen erst im Frühjahr wieder auf (oder kommen aus dem Süden zurück).

Nun aber zum heutigen Türenbild. Mal wieder ein Kirchenportal, diesmal in Los Arcos: ...weiterlesen

Karin 15.11.2012, 20.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Aus anderer Sicht betrachtet

Wenn ich mal wieder das Bloggen, obwohl ich es so gerne tue, sträflich vernachlässige, heißt das nicht, ich hätte nichts mehr zu sagen. Es könnte auch schlicht daran liegen, dass genug andere Dinge mich beschäftigen. Auch Dinge, die nichts mit dem Blog zu tun haben und auch nicht hineingehören.

Wenn ich infolgedessen auch weniger kommentiere und generell im Kontakt selektiver bin, heißt das nicht, ich hätte Euch vergessen oder es wäre mir egal, was bei Euch los ist (mal abgesehen davon, dass man auch still mitlesen und Anteil nehmen kann, so, wie es einem die Zeit erlaubt - nur bekommt das natürlich niemand mit).

Wenn ich nicht immer gleich zu allem lauthals meinen Senf dazugebe, bedeutet das nicht, ich hätte keine eigene Meinung dazu. Vielmehr will ich mir zuvor ein umfassendes Bild von dem Thema machen. Und dann brauche ich auch noch die Muße, diese jeweiligen Themen aufzuarbeiten.

Wenn mir im Leben Steine in den Weg gelegt werden, werde ich sie aufheben, bevor ich darüber stolpern kann, und meinen Weg damit pflastern. Oder einen Turm damit bauen, von dem aus ich alles überblicken kann:



Und wer weiß? Vielleicht sammle ich mit all diesen "Steinen", mit all den Erfahrungen, die ich mache, mit all den Puzzlestücken, von denen ich noch keine Ahnung habe, wie ich sie zu einem Ganzen zusammensetzen soll, nur Material für all die Bücher, die ich eines Tages schreiben werde?

Damit wünsche ich Euch einen schönen Sonntag und eine gute kommende Woche!

Karin 24.06.2012, 17.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Rückmeldung

Offenkundig schaffe ich es momentan mal wieder nicht, regelmäßig zu bloggen. Ich wundere mich manchmal, wie ich das früher hingekriegt habe. Möglicherweise hatte ich vor einigen Jahren einfach mehr Zeit, teils vielleicht auch an weniger andere Dinge zu denken, so dass mehr Raum für den Blog da war. Zudem kommen bei mir manchmal auch Blogflauten hinzu, aber das ist nicht immer der Grund dafür, dass es hier in manchen Phasen so still ist. Die Bloglust scheint manchmal in Wellen zu kommen: Manchmal habe ich plötzlich ein brennendes Thema, oder ich möchte einfach etwas bloggen. Dann wieder stehen andere Dinge im Vordergrund oder ich habe einfach nicht die Motivation, einen neuen Blogbeitrag zu schreiben. Dann lasse ich es eben sein, denn zur Pflichtveranstaltung soll dies ja schließlich auch nicht werden. 

Es ist dann halt so. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht und brauche ich auch nicht zu haben. Noch immer steht bei mir in erster Linie der Spaß am Bloggen im Vordergrund. Natürlich will ich dabei auch Inhalte bieten, Informationen, eine individuelle Note (ohne zu viel über mich preiszugeben), Denkanstöße und meine eigenen Ansichten teilen und diskutieren, das Ganze ab und zu garniert mit Fotos, die ich geknipst habe. Doch das alles mache ich eben nach meinem Gusto und in der zeitlichen Frequenz, wie es mir selbst zusagt. Zudem muss es in dem Moment für mich auch allgemein passen. Einem Zwang zum Bloggen möchte ich niemals unterliegen - auch wenn ich z. B. mit den Rezensionen meilenweit hinter dem gelesenen Pensum bin (und wenn ich nicht alles nachzuholen schaffe, ist es aber auch nicht schlimm - nur die Challenge-Bücher und ein paar schwerpunktmäßige will ich bei Gelegenheit vollständig rezensieren, einige ggf. als Kurzrezis, falls die Zeit nicht für mehr reichen sollte).

Überhaupt habe ich in letzter Zeit gemerkt, dass es mir guttut, auch öfter mal ganz bewusst nicht online zu sein und mich stattdessen mehr mit den Dingen des täglichen Lebens "da draußen, außerhalb des Bildschirms" zu beschäftigen. Menschen, für die das Internet praktisch schon zum zweiten zu Hause geworden ist, werden vielleicht nicht im vollen Ausmaß nachvollziehen können, wie sehr sich der Erholungs- und ggf. Zufriedenheitswert erhöht, wenn man die Kiste einfach mal auslässt - oder einmal nur die im Augenblick absolut nötigen Dinge damit erledigt. Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, wird man übrigens schnell feststellen, dass sich die privaten oder halbprivaten Tätigkeiten zu Hause am PC / im Internet, die wirklich sofort getan werden müssen, an einer Hand abzählen lassen. Alles andere kann auch später am Tag / in der Woche oder gar noch später erledigt werden oder ist auch nicht so wichtig.

Ich genieße jedenfalls die PC-freie Zeit sehr. A.B.Twink.gif Es ist ein Zeitgewinn für mich - die ich einerseits nutze, um Verschiedenes getan zu bekommen, andererseits aber auch gezielt als Freiraum für erholsame Aktivitäten nutze. Nicht zuletzt, um den Kopf wieder frei zu bekommen und Kraft zu schöpfen für die Dinge, die in der realen Welt jeweils anstehen. Da gibt es in diesem Jahr nun mal bei mir einiges. Froh bin ich hingegen, nach insgesamt zwei Wochen meine Erkältung (davon eine mit abendlichem leichten Fieber und danach einige Tage mit Halsschmerzen) losgeworden zu sein. Die Ruhe hat sicherlich - neben reichlich Tee - das ihre dazu beigetragen.

Karin 03.05.2012, 19.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Mein Wochenende

... teilt sich i. d. R. in zwei Phasen auf:

In Phase 1 lasse ich gedanklich noch sehr die Woche Revue passieren, geschehene Situationen tauchen noch einmal vor meinem inneren Auge auf und werden weiter analysiert. Manchmal durchlaufe ich aber auch Szenen, die gar nicht geschehen sind, aber geschehen könnten, oder Dialoge, die nie stattgefunden haben, aber theoretisch stattfinden könnten. Das Kopfkino kennt bekanntlich keine Grenzen. (Ich müsste mal aufschreiben, was mir so alles durch den Kopf geht... Wann wird endlich das automatische Gedankenstenografiergerät erfunden? )

In Phase 2 stellt sich immer mehr der richtig erholsame Aspekt ein, der er mir schließlich ermöglicht, gut regeneriert und erfrischt in die neue Woche zu starten. Dazu gehört auch, dass ich die Dinge und Tätigkeiten genieße, die mir Spaß machen und wozu ich gerade Lust habe.

Natürlich sind diese beiden Phasen nicht strikt getrennt voneinander, sondern können sich auch überschneiden (ich habe sie nur der Übersicht halber so dargestellt). Aber im Wesentlichen lässt sich dieser Prozess schon so beschreiben.

Probleme bereitet mir allerdings oft die Umstellung vom auf meine eigene innere Uhr getakteten Wochenend- auf den von äußerlichen Notwendigkeiten bestimmten Wochentagsrhythmus. Eine Alternative dazu sehe ich für mich aktuell nicht, da ich nicht denke, dass ich mir im Gegenzug mit einer selbstständigen Tätigkeit von meinem momentanen Standpunkt aus meinen gesamten Lebensunterhalt verdienen könnte. Außerdem würde mir dazu die Selbstdisziplin fehlen. Es motiviert mich einfach mehr, wenn ich in einer Umgebung arbeite, wo andere Menschen ebenfalls ihre Arbeit verrichten, um nach Feierabend nach Hause zu fahren. Die Trennung zwischen Arbeits- und Wohnort empfinde ich als positiv, da ich so weiß: "Hier fängt dieser und dort jener Bereich an." Wenn ich den Arbeitsplatz verlasse, kann ich diesen Teil abhaken (zumindest real - mental dauert es natürlich länger) und mich dem anderen Teil widmen. Nur das frühe Aufstehen - zu einer Zeit, wo ich eigentlich noch im Halbschlaf bin - finde ich immer noch schwierig. Aber vielleicht findet sich da auch noch eine geeignetere Lösung. ...weiterlesen

Karin 29.01.2012, 23.30 | (0/0) Kommentare | PL

Mehr oder weniger Weihnachtliches

Nun habe ich mit meinem Blog das getan, was ich daheim zumindest in den Hauptwohnräumen längst erledigt habe: Ihn endlich mal ein wenig adventlich eingerichtet. Nicht perfekt zwar, aber für den Moment bleibt es so stehen. Ja, ich weiß, die Farben sind nicht unbedingt konventionell weihnachtlich gewählt - aber das ist auch nicht gewollt. (An Rot etc. kann man sich dieser Tage ohnehin schon satt sehen, warum also nicht andere Farben nehmen? Es gibt hierbei ja keine festen Vorschriften. Und vielleicht werden ja Lila und Rosa im nächsten Jahr schon im Trend bei Weihnachtsschmuck sein? *gg*) Nur irgendwie behaglich sollte es wirken.

Ich persönlich gehe bei der Umgestaltung des Blogs ja meist so vor, dass ich zuerst einen passenden Header entwerfe (die Motivwahl ist nicht immer leicht, zumal sich nicht alle Fotomotive für diese breite Darstellungsform bzw. entsprechende Ausschnitte eignen) und danach das Design so bastle, dass es farblich zum Header passt. Dabei achte ich natürlich auf die Lesbarkeit und nach Möglichkeit auch darauf, dass die Farben nicht grell in den Augen stechen (wobei das ja auch eine subjektive Empfindung ist und klar ist, dass ich nicht allen Ansprüchen und individuellen Geschmäckern gleichermaßen genügen kann). Wie ist Eure Vorgehensweise? Habt Ihr da vorher schon eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wie das Blogdesign am Ende aussehen soll? Oder entstehen Eure Designs eher spontan?

Das aktuelle Headerbild habe ich übrigens auf einem historischen Weihnachtsmarkt aufgenommen, den ich in diesem Jahr besucht habe. Mir persönlich geben solche Weihnachtsmärkte mit Erlebniswert, wie es beispielsweise bei mittelalterlichen Weihnachtsmärkten der Fall ist, mehr als gewöhnliche Weihnachtsmärkte, die in jeder x-beliebigen Stadt ähnlich und im Grunde oft austauschbar sind. Zudem üben vor allem solche Weihnachtsmärkte einen Reiz auf mich aus, die durch ihre Umgebung eine besondere Atmosphäre ausstrahlen. Das ist auf den gewöhnlichen Weihnachtsmärkten in vielen Städten meiner Ansicht nach oftmals nicht der Fall.

Wohl auch deshalb bin ich bei Weihnachtsmarktbesuchen im Laufe der Jahre noch selektiver geworden als ohnehin schon. Toll fand ich auch früher (als ich noch dort lebte, also vor langer Zeit) den kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Dorf, wo noch viel selbst gemacht war und das Engagement der Vereine und von Einzelpersonen an allen Ecken und Kanten zu bemerken war. Auf den Einheitsweihnachtsmärkten in (Klein-) Städten hingegen geht es heutzutage hauptsächlich ums Verkaufen von überteuerten Produkten.

Als ob wir nicht schon genug im Überfluss hätten. Manches glauben wir zu benötigen - und wenn es einmal nicht zur Verfügung steht, ist die Enttäuschung groß. Ich selbst hab beispielsweise vor kurzem erst die Erfahrung gemacht, wie sehr ich doch schon daran gewöhnt bin, dass mein Handy immer bereit ist, wenn es einmal gebraucht wird. Als dann zu einem ungünstigen Zeitpunkt der Akku den Geist aufgab und eine Absprache nicht getätigt werden konnte, wurde mir deutlich bewusst, was für eine Bedeutung das Mobiltelefon heutzutage eingenommen hat. Wie haben sich bloß die Steinzeitmenschen damals verabredet, als sie noch nicht über solche technischen Hilfsmittel verfügten?
Das besagte Ereignis war mir übrigens insofern eine Lehre, als dass ich ab jetzt immer ein Ladegerät in meiner Handtasche mit mir trage, um das Handy bei akutem Bedarf irgendwo aufladen zu können, sofern ich dies mal wieder zu Hause vergessen habe.

Ich denke, das genügt für heute. Auch wenn ich längere Zeit unregelmäßiger gebloggt habe, heißt das nicht, dass ich nun alles auf einmal (oder überhaupt) nachholen muss. Ein wenig kann ich ruhig zum Schreiben übrig lassen, damit es sich besser verteilt. Im Übrigen freue ich mich schon auf ein erholsames Wochenende und wünsche Euch schon einmal Selbiges!

Karin 15.12.2011, 22.31 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Samstagsfüller

Mir ist mal wieder danach, den Freitagsfüller am Samstag auszufüllen (gestern hatte der Fotobeitrag Vorrang). A.B.Twink.gif

1. Stürmisch geht es in meinem Kopf manchmal zu.

2.  Viel Ruhe, Tee und Ingwer ist mein Rezept gegen Erkältung.

3.  Apple interessiert mich nicht.

4. Ich bevorzuge bequeme Schuhe ohne Chemieverseuchung an meinen Füßen.

5.  Man sagt, andere hätten es manchmal schwer mit mir.

6. Den Zeitpunkt, an dem alles Anstehende erledigt ist und ich mir Zeit nur für mich nehmen kann, erwarte ich schon sehnsüchtig.

7. Was das Wochenende angeht, heute gestern Abend habe ich mich auf zwei interessante, sehr zum Nachdenken anregende Fernsehsendungen zum Thema Kleidung und Rahmenbedingungen in der globalen Textilproduktion sowie ein Glas Wein gefreut, morgen heute habe ich Haushalt und Wellness geplant und Sonntag möchte ich mich der Acrylmalerei widmen!


Die Utensilien dafür stehen bereit und warten nur noch darauf, von mir benutzt zu werden:


Karin 08.10.2011, 14.53 | (0/0) Kommentare | PL

Herbstsommer :-)

In letzter Zeit gab es hier im Blog wenig Neues zu lesen. Das liegt unter anderem auch daran, dass sich in meinem Leben zurzeit einiges tut, und zwar höchstwahrscheinlich in eine positive Richtung. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass es auf- und vorwärts geht. Mal sehen, wohin mich das Ganze führen wird, aber ich bin zuversichtlich, dass es mich in jedem Fall weiterbringen wird. Schon jetzt habe ich aus der Sache viel Nützliches und auch so manche Erkenntnis für mich gezogen.



(Sieht aus wie ein Leuchtturm, ist aber keiner. )

Da meine Woche aktuell dadurch sehr ausgefüllt ist, bleibt in der Woche zurzeit wenig Zeit geschweige denn Energie zum ausgiebigeren Bloggen oder sonstigen (zusätzlichen) Betätigungen im Internet. Im Gegenzug liegt an den Wochenenden der Fokus bei mir momentan vor Allem auf Erholung und angenehmen Beschäftigungen, so, wie es mir gerade Spaß macht, sowie auf ein paar liegen gebliebenen Sachen.

Dennoch will ich versuchen, meinen Blog und Sonstiges in der Zwischenzeit nicht zu sehr zu vernachlässigen. Ich bitte nur um Verständnis dafür, falls es zwischenzeitlich einmal nicht so viel hier zu lesen geben sollte. Wenn ich ehrlich bin, so tut mir der entspanntere Umgang mit diesem Medium auch sehr gut. Außerdem komme ich auf diese Weise noch mehr auf Ideen.



(Früchte des Herbstes oder: Bewahrung)

Das obige Bild habe ich am Tag des offenen Denkmals auf einem alten, öffentlichen Friedhof aufgenommen. Die Kastanien befanden sich übrigens haargenau in der Anordnung bereits auf dem Grabstein - ich habe da nichts verändert.

Im Moment gibt hierzulande ja wieder der verspätete Sommer dem Herbst ein Gastspiel. Trotzdem sieht man draußen schon Spuren des Herbstes, ein paar kleine Fleckchen Laubfärbung sind bei genauerem Hinsehen schon zu sehen, es ist etwas windiger und riecht erdiger... Es ist wirklich so, als hätten sich beide Jahreszeiten vermischt. Wenn es nach mir ginge, könnte das Wetter auch ruhig noch ein Weilchen so bleiben. Zumindest übers Wochenende. Dann kann ich wenigstens mein neues Fahrrad noch ausgiebiger einfahren.

Ja, ich habe es tatsächlich noch zu diesem Zeitpunkt getan! Und ich bin überzeugt, dass es bis zum Wintereinbruch nach aktuellem Stand noch eine ganze Weile hin ist, so dass sich der Kauf schon ab diesem Jahr rentieren wird. Zudem ist es eine für mich angenehme Möglichkeit (neben Wandern), mich mehr sportlich zu betätigen und meine Ausdauer zu verbessern. Und ökologischer ist es auch, wobei die öffentlichen Verkehrsmittel, die ich sonst nutze (und für weitere Strecken natürlich weiterhin in Anspruch nehmen werde), ja ohnehin fahren und es diesbezüglich daher nicht wirklich eine Ersparnis ist. Für mich ist es hingegen schon teilweise eine Ersparnis, zumindest auf Strecken, die meine Monatskarte nicht mehr abdeckt.

Zum Schluss möchte ich Euch - weil heute Freitag ist - mal wieder eine Uhr zeigen. Diesmal aus der nahen EU-Nachbarschaft, und zwar von der Nikolauskirche in Eupen (Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien):



Tja, für die Belgier war das Jahr 2011 bis jetzt eine spannende Zeit... Sie bleibt sicherlich auch weiterhin spannend, doch ich hoffe, dass irgendwann auch eine Lösung der Regierungskrise gefunden werden wird. Es ist sicherlich nicht leicht, drei völlig verschiedene Sprachgruppen unter einen Hut zu bringen. Als mögliche Lösung für die Zukunft des kleinen Landes wird in den dortigen Politikerkreisen zurzeit eine Aufteilung in vier autonome Teilstaaten (entsprechend der bestehenden Regionen Wallonie, Flandern, DG und Brüssel - wobei die Deutschsprachige Gemeinschaft bis jetzt keine eigenständige Region darstellt) diskutiert.

Von dieser Krise merkt man im alltäglichen Erscheinungsbild Eupens übrigens nichts. Es sei denn, man wertet die auffällig vielen Baugerüste kulturell bedeutsamer Gebäude als Zeichen dafür.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende - ohne unangenehme Krisen!

Karin 23.09.2011, 18.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wochenschau

Ich sollte mir unbedingt angewöhnen, wieder regelmäßiger zu bloggen. Mögliche und auch geeignete Themen gibt es ja an sich genug. Und ein paar Ideen habe ich in nächster Zeit auch noch in petto... Allerdings müssen sie dann auch gerade passen, und nicht immer habe ich Lust auf einen umfangreicheren Blogeintrag.

Daher möchte ich es heute mal mit einer Art Wochenrückschau inklusive Gedanken versuchen.

Gelebt: Begegnungen, Unterwegs sein und Heimkommen

Gefühlt: Sonne und Freundlichkeit - genug als Ausgleich

Gedacht:

- Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich mich an der Grillsaison nicht aktiv beteilige. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn die, die es tun, sich mehr Gedanken darüber machen würden, mit welchen Methoden sich das Grillen umweltfreundlicher gestalten lässt.

Ökologischer als mit der "Dreckschleuder" Kohle grillt man - wenn man darauf nicht verzichten möchte - beispielsweise mit einem Gasgrill.

Am allerumweltfreundichsten und bei sonnigem Wetter (der hauptsächlichen Grillzeit) ist ein Solarkocher, der auch als Grill und zum Backen verwendet werden kann. Wer es nicht glaubt, kann gerne mal nach "Solargrill" googeln. Fakt ist jedenfalls, dass sich aus dieser Technik sehr viel machen lässt.

- Mit dem Tod Bin Ladens allein ist das Problem des Terrorismus noch lange nicht gelöst. Zudem stellt sich mir die Frage, ob die Art und Weise, wie Amerika diesbezüglich vorgegangen ist, sonderlich geschickt war. Freunde haben sie sich jedenfalls bestimmt nicht damit gemacht... in Pakistan schon mal gar nicht.

Gelesen: Frank Schätzing - Limit, dessen fiktive Story übrigens einen wissenschaftlich korrekten Hintergrund hat. Außerdem in zwei älteren, aber immer noch thematisch aktuellen Spiegelausgaben und natürlich - wie meistens - Zeitung.

Gehört: Unter anderem Roxette: Charm School (Deluxe Edition).

Getestet:

- Bei den Konsumgöttinnen darf ich in diesem Monat das Angebot von pur-life.de ausprobieren. Angefangen habe ich mangels vorhergehender Gelegenheiten gestern mit Yoga. Bis jetzt gefällt es mir gut. In einem detaillierterem Blogbeitrag werde ich zu gegebener Zeit noch ausführlicher darüber schreiben. Aus "Fit in den Frühling" wird somit also wahrscheinlich "Fit durch den Frühling und Sommer" werden.

- Zudem benutze ich bei Bedarf immer noch fleißig die "Farbenfänger", welche ich ebenfalls testen durfte. Obwohl bis jetzt noch nichts damit schief gegangen ist und die Farben der frisch gewaschenen Wäsche stets wieder richtig leuchten, bin ich von dessen expliziter Wirkung nicht ganz überzeugt. Außer ein paar Fussel und ein Bisschen Grau ist darin bis jetzt nämlich noch nichts "hängen" geblieben. Mit neuer Wäsche habe ich die Teile allerdings noch nicht ausprobiert. Na ja - vielleicht sollte ich einfach froh sein, dass ich nicht so viel potentiell Färbendes, also ansonsten Kritisches, zu waschen habe.

- Tja, und dann steht noch ein ökologischer Testbericht unabhängig von solchen Produkttestseiten an. Ihr dürft gespannt sein!

Karin 08.05.2011, 22.04 | (0/0) Kommentare | PL

Was wir von der Natur lernen können

Der Mensch produziert seit jeher viele Gifte und bringt sie in Umlauf. Mit einigen Giften verpestet er die Umwelt, manche gelangen bei der Entsorgung in den Naturkreislauf und richten dort ihren Schaden an. Manche dieser Gifte sind künstlich hergestellt, wieder andere weiterverarbeitete Substanzen, die man ursprünglich auch in der Natur findet.

Ja, auch in der Natur gibt es Gifte. In der freien Wildbahn dienen Gifte häufig sogar dem Schutz und dem Überleben einer Art. So verhindert das Gift des Fliegenpilzes, eine Mischung aus Ibotensäure und Muscazon sowie kleinere Dosen Muscarin, dass verschiedene hungrige Tierarten zu viel davon wegessen. Und die Pfeilgiftfrösche wehren ihre Feinde mit hochtoxischen Alkaloiden ab.

Im Gegensatz zum Menschen hat die Natur jedoch eine gute Vorsichtsmaßnahme getroffen, um Lebensmittelvergiftungen bei Unschuldigen vorzubeugen: Hochgiftige Nahrungsmittel sind in der freien Flora und Fauna für die betreffenden Lebewesen klar gekennzeichnet. Der Fliegenpilz signalisiert durch sein leuchtendes Rot die Gefahr, die er in sich birgt und die er ausströmen kann, wenn sich jemand leichtsinnig an ihm labt. Die Pfeilgiftfrösche hingegen geben ihre Warnung je nach Unterart durch ihr gelbes, rotes oder blaues Hautkleid oder aber durch eine auffällig gemusterte Oberfläche ab.

Auch der Mensch hat verschiedene Kennzeichnungen für extrem gefährliche Gifte. Tonnen radioaktiv verstrahlten Mülls sind mit dem bekannten schwarz-gelben Symbol klar erkennbar. Chemische Gifte, die in vielen Haushalten leider immer noch Anwendung finden (wie Rattengift und dergleichen), und Gifte aus anderen Bereichen, sind für gewöhnlich mit einem Totenkopfsymbol gekennzeichnet.

Für alles Mögliche andere gibt es ebenfalls - meist durchaus nachvollziehbare - Kennzeichnungspflichten.

Nur beim Essen, der lebensnotwendigsten Sache überhaupt - da hat der Mensch sehr geschludert. Klar gibt es mittlerweile bereits einige gute Qualitätssiegel, beispielsweise für Biowaren und gentechnikfreie Produkte.


Aber wie sieht es mit den massenweisen Billigprodukten aus, welche keines dieser Siegel tragen? Sollten diese nicht auch gründlich auf ihre Qualität überprüft und diese Qualität dann auch für den Verbraucher ersichtlich bescheinigt werden? Vor allem bei Fleisch sehe ich bisher nichts dergleichen auf den Verpackungen.

Update: Und auch bei radioaktiv verstrahlten Lebensmitteln wäre so eine Kennzeichnung beizeiten nicht schlecht - anstatt dass auch noch die Grenzwerte erhöht werden!

Wie wäre es mit einer Skala: Grün für frische und einwandfreie Lebensmittel, Gelb für "man kann es unbedenklich essen, es hat sich bei der Kontrolle als giftfrei herausgestellt, könnte aber kleinere Qualitätsmängel wie etwa den leichten Verlust einzelner Nährstoffe aufweisen" - und mit einem rot markierten Prüfsiegel gekennzeichnete Produkte dürften gar nicht erst ins Supermarktregal.

Von der Natur können wir einiges lernen. Die Natur macht dem aufmerksamen Betrachter mögliche Gefahren stets deutlich. Und die zivilisierten Zweibeiner sollen im schlimmsten Falle ahnungslos in schlechte Lebensmittel hineinbeißen, ohne davor gewarnt bzw. auf geprüft gute Alternativen hingewiesen worden zu sein???

Karin 17.01.2011, 19.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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