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Plötzlich Nonne :-))

Zum Feiertag habe ich mir gedacht: Wenn dieser Tag angeblich eh ein "Männertag" sein soll, kann ich doch gleich ins Kloster gehen.
Nein, keine Sorge: Ich kam an diesem Tag schon auch als Frau auf meine Kosten und habe ihn bei schönem Wetter genossen. Aber im Kloster war ich trotzdem!
In der Klosterruine Schwarzenbroich, um genau zu sein. Richtig schön abgelegen, mitten im Wald und ohne bestehende Ausschilderung ist sie ja eigentlich der ideale Ort, um sich für ein Weilchen von der modernen Welt zurückzuziehen. Man bemerkt wirklich nicht, dass im Umkreis weniger Kilometer Ortschaften und weitere alles andere als mittelalterliche Bauwerke sind.
Als ich den Weg gefunden hatte und den schmalen, teils schlammigen Pfad mit den pittoresken Pferdespuren gefolgt war, war mein erster (zugegeben recht weltlicher) Gedanke bei dem Anblick des "Erhaltungszustandes", dass das ein perfektes Motiv für die vergangene Marodes-Aktion vom Falk wäre. Titel: Marodes bei Merode - oder so.


Beim Umrunden der ziemlich heruntergekommenen Außenmauern, die bis auf eine umgestürzte Säule nichts Spektakuläres offenbarte, hatte ich plötzlich an der Nordwand ein Déjà-Vu. Eines von der Art, das man wohl nur dann bemerkt und zu interpretieren weiß, wenn man entsprechende Erfahrungen gemacht hat. Ich erblickte dies: ...weiterlesen
Karin 18.05.2012, 21.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Langerwehe, Klosterruine Schwarzenbroich, Jakobsweg in Deutschland, Bilder, Philosophie,
Flüchtiger Regenbogen und: Eure Meinung zu Systemkameras?
erblickte ich heute Abend einen wunderschönen Regenbogen. Da Regenbogen nun mal ein recht flüchtiges Glück darstellen, hatte ich leider keine Zeit, der richtigen Perspektive hinterherzurennen, sondern bin einfach schnell hinausgelaufen, um dies zu knipsen: 

Was die Kamera betrifft, plane ich sowieso langfristig den Erwerb einer neuen, da mich diese nicht mehr ganz zufriedenstellt. Zum Einen mag das - neben ihren mittlerweile ab und zu auftauchenden Macken - daran liegen, dass meine diesbezüglichen Ansprüche im Laufe der Zeit gestiegen sind. Zum Anderen möchte ich meinen Spaß an der Fotografie beibehalten (mit den Ärgernissen der alten fürchte ich, dass mir die Freude daran eines Tages noch vergehen könnte, was ich schade fände, zumal ich sonst immer gerne fotografiert habe) und zum Teil auch weiter schüren, indem ich mich an neue Herausforderungen heranwage und bei diesem Hobby dazulerne.
Zuerst hatte ich eine Spiegelreflexkamera in Erwägung gezogen, überlege aber in letzter Zeit, ob es nicht doch lieber eine dieser modernen Systemkameras sein soll. Die Bildqualität soll ja - zumindest bei einigen Modellen - mindestens so gut sein wie bei einer Spiegelreflexkamera, bei einigen sogar noch etwas besser. Auch hierbei kann man die Objektive auswechseln und verschiedenes Zubehör mit der Kamera verwenden. Nur ist die Kamera selbst in diesem Fall meist eben handlicher als die sperrigere Spiegelreflexkamera. Ich bin jedoch noch weit von einer Entscheidung entfernt und erst in der Informationsphase. In der engeren Auswahl steht für mich beim Thema Systemkamera bis jetzt Panasonic, da diese bei WISO gut bewertet wurde.
Allerdings sollte es möglichst eine ohne Touchscreen sein, da ich den Touchscreens noch immer skeptisch gegenüberstehe und ich persönlich Tasten hierfür bedienerfreundlicher finde. Nicht, dass die "Beziehung" zwischen mir und einem Touchscreen, der möglicherweise nicht das macht, was ich will, letztendlich so endet, die Gernot Hassknecht es auf lustige Weise persifliert hat.

Hat jemand bereits Erfahrungen mit den neuen Systemkameras gemacht? Gute oder schlechte, mit verschiedenen Modellen?
Karin 09.05.2012, 20.59 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Naturphänomene, Regenbogen, Bilder, Fotografie, Digitalkamera, Systemkamera, Touchscreen,
Kurzschluss
Ich hatte bereits die Spülmaschine gefüllt und eingestellt, den Kühlschrank gereinigt und noch ein paar andere Sachen im Haushalt gemacht. Nun wollte ich mir erst mal einen Tee kochen. Nichts ahnend stellte ich den Wasserkocher ein. Dass dessen Schalter eine Geduldsprobe war, weil er mehrere Male zurücksprang, bevor er nach mehrmaligem anhaltenden Drücken in der "An-" Position blieb, war ich inzwischen schon gewöhnt.
Doch diesmal blieb es nicht bei dieser "Macke". Denn auf einmal ging das Licht aus. Ein Kontrollgang durch die Küche und anschließend durch die anderen Räumlichkeiten ergab, dass der Strom in diesem gesamten Teil der Parterres, der an einem Stromkreis hängt, weg war. Abgesehen vom Herd.
Ausgerechnet in einem der wichtigsten Teile des Hauses, wo der Strom unabdingbar ist, um beispielsweise die Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten und das Telefon mit "Saft" zu versorgen, musste das passieren! Solche Erlebnisse machen umso eindringlicher die Abhängigkeit von der elektrischen Energie deutlich.
Wäre im Schlafzimmer der Strom ausgefallen, wäre es nicht so dramatisch gewesen. Immerhin könnte ich mich ja vom Handyalarm als Alternative zu meinem Wecker wecken lassen (zumindest hätte ich notgedrungen versuchen können, damit wach zu werden), und als Licht tut es zur Not eine Taschenlampe. Auch den Laptop kann ich räumlich flexibel anschließen, idem bei allen anderen nichtstationären Geräten des Alltags. Gut, bei einem Kurzschluss im Bad könnte ich für einen bestimmten Zeitraum keine Wäsche in der Waschmaschine mehr waschen.
Aber wirklich gravierend ist ein Ausfall nur in diesen Räumen im Erdgeschoss: Ein Stromausfall dort bedeutet in meinem Fall unter den gegebenen Bedingungen, 1. nicht per Festnetz erreichbar zu sein, 2. die Kühlkette der Lebensmittel im Kühlschrank zu unterbrechen (zum Glück war in dem einen Fall nichts im Gefrierschrank), 3. keine Türklingel. OK, 1 und 3 kann über einen bestimmten Zeitraum ganz erholsam sein - aber wenn gerade dann etwas Wichtiges wäre, wäre das wiederum nicht gerade optimal.

Der Schluss lag jedenfalls nahe, dass das Ganze in diesem Fall durch einen Kurzschluss des besagten Wasserkochers ausgelöst worden war. Und dies wurde auch bestätigt, als ein (geliehenes) Gerät, mit dem man Elektrogeräte auf Kurzschlüsse untersuchen kann (weiß jemand, wie man diese Dinger nennt?), ein entsprechendes Geräusch von sich gab.
Demnach wurde der Kurzschluss vom Schalter verursacht. Ich kann wohl froh sein, dass er nicht schon früher stattgefunden hat. Der Kocher wurde selbstverständlich aus dem Verkehr genommen. Zum Glück befindet sich noch ein Ersatz im Haushalt, dessen Füllmenge von einem Liter für den hiesigen Bedarf vollauf ausreicht.
Karin 07.05.2012, 22.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Strom, Anekdote, Gedanken,
Neugierig am Donnerstag - Regionale Feste (mit kleinem Rückblick auf die Kaffee-Tee-Frage)
Aber auch dem Tee bin ich generell nicht abgeneigt, und zwar nicht nur, wenn ich krank bin (wenngleich dann oft noch besonders, da ich in solchen Fällen entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nicht den geringsten Appetit auf Kaffee habe).
Ich empfinde ihn als wohltuend und entspannend, komme jedoch auch bei diesem, wenn ich ihn im Alltag trinke, selten auf mehr als 1 Liter insgesamt (d. h. meist ist es weniger). Den Hauptanteil meines Tagesbedarfs an Flüssigkeit deckt ganz klassisch Wasser, möglichst still (zu Hause kann ich dank guter und unverkalkter Wasserqualität bedenkenlos auf Trinkwasser zurückgreifen, auf Arbeit greife ich auf Wasserflaschen zurück). Ergänzt wird das Ganze durch ca. ein Glas Saft. Somit bin ich bei keinen von beiden genannten Heißgetränken "extremistisch veranlagt".
Eindeutiger fällt meine Antwort auf die heutige Frage aus - weil es keine Entscheidungs-, sondern eine allgemeinere Frage ist (auf die nichtsdestotrotz individuelle Schwerpunkte gelegt werden können). In dieser Woche möchte Kerstin von Nostalgia nämlich wissen: Welche Feste und Feiern gibt es speziell in Eurer Region?
Dazu gibt es in meinem Fall keine Romane zu erzählen, weshalb ich mich hierbei kurz fassen kann.

Eines der größten alljährlichen Highlights in Düren ist die Annakirmes, die jeweils im Sommer eine Woche lang mit vollem Programm auf dem gleichnamigen Platz stattfindet. In diesem Rahmen findet die traditionelle Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken statt, und diverse festliche Veranstaltungen in einem Festzelt begleiten die eigentliche Kirmes. Den Höhepunkt der Annakirmes bildet für mich nach wie vor das große Feuerwerk am Freitag der Kirmeswoche. Dieses ist jedes Mal wirklich toll gemacht, vielseitig, stimmungsvoll und überraschend! Für mich ist das Feuerwerk heutzutage oft sogar der einzige Grund, hinzugehen. In meiner Jugend bin ich auch auf ein paar wenige auserwählte Fahrgeschäfte gegangen. Heute wäre mir bei den Preisen mein Geld zu schade dafür. Da schaue ich lieber für ein kleines Weilchen zu und lasse die Gesamtstimmung auf mich wirken, wenn ich mag - oder bleibe auch mal fern, wenn ich nicht mag.
Das zweite regelmäßige Kulturereignis meines Wohnortes, das mir einfällt, sind die Dürener Jazztage. An einem Wochenende im Sommer werden hierbei an verschiedenen Plätzen und in zahlreichen gastronomischen Einrichtungen in der Stadt kostenlose Konzerte diverser Jazzbands und -stile sowie -stilmischungen geboten. Nicht nur klassische Jazzfans, sondern auch Menschen, die andere Musikrichtungen mögen und offen für verschiedene Stilrichtungen und Variationen sind, kommen hierbei auf ihre Kosten.
(Umzug im Rahmen des historischen Annamarktes)
Zwar nicht jedes Jahr, aber doch in recht vielen Jahren und somit einigermaßen regelmäßig, findet zudem der historische Annamarkt statt, ein Mittelaltermarkt, bei dem auch Festumzüge, Theaterdarbietungen sowie markante Eckpunkte der Dürener Geschichte des Mittelalters (wie etwa der Eintritt Karls des Großen in die Stadt und die spätere Zerstörung Dürens im Rahmen des Geldrischen Erbfolgekrieges) eine Rolle spielen.
Annakirmes und Annamarkt haben übrigens gemeinsam, dass sie sich schon vom Namen her um die Heilige Anna ranken. Um 1501 wurde Annas Haupt einst nach Düren getragen, so dass die Stadt im Mittelalter zum Wallfahrtsort wurde. Die Annakirmes findet um die Zeit der Annaoktav statt, einer kirchlichen Feierlichkeit.
Erwähnenswert finde ich noch die Mittelalterevents, die in unregelmäßigeren Abständen (zuletzt im September 2011) auf Schloss Burgau abgehalten werden. Diese waren aus meiner Sicht bis jetzt auch immer lohnenswert.
Abgesehen davon gibt es in der hiesigen Umgebung natürlich die regelmäßigen Feste, die überall stattfinden: Diverse Märkte nach Jahreszeit, Feiertage wie Ostern und Weihnachten mit ebenfalls dazugehörigen Märkten, Karneval, Mai- und Schützenfeste... Doch diese gewöhnlichen Feste waren ja nicht gefragt und sind daher an dieser Stelle auch nicht interessant.

Karin 03.05.2012, 21.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Blog, Aktionen, Kultur, Region, Düren,
Rückmeldung
Es ist dann halt so. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht und brauche ich auch nicht zu haben. Noch immer steht bei mir in erster Linie der Spaß am Bloggen im Vordergrund. Natürlich will ich dabei auch Inhalte bieten, Informationen, eine individuelle Note (ohne zu viel über mich preiszugeben), Denkanstöße und meine eigenen Ansichten teilen und diskutieren, das Ganze ab und zu garniert mit Fotos, die ich geknipst habe. Doch das alles mache ich eben nach meinem Gusto und in der zeitlichen Frequenz, wie es mir selbst zusagt. Zudem muss es in dem Moment für mich auch allgemein passen. Einem Zwang zum Bloggen möchte ich niemals unterliegen - auch wenn ich z. B. mit den Rezensionen meilenweit hinter dem gelesenen Pensum bin (und wenn ich nicht alles nachzuholen schaffe, ist es aber auch nicht schlimm - nur die Challenge-Bücher und ein paar schwerpunktmäßige will ich bei Gelegenheit vollständig rezensieren, einige ggf. als Kurzrezis, falls die Zeit nicht für mehr reichen sollte).
Überhaupt habe ich in letzter Zeit gemerkt, dass es mir guttut, auch öfter mal ganz bewusst nicht online zu sein und mich stattdessen mehr mit den Dingen des täglichen Lebens "da draußen, außerhalb des Bildschirms" zu beschäftigen. Menschen, für die das Internet praktisch schon zum zweiten zu Hause geworden ist, werden vielleicht nicht im vollen Ausmaß nachvollziehen können, wie sehr sich der Erholungs- und ggf. Zufriedenheitswert erhöht, wenn man die Kiste einfach mal auslässt - oder einmal nur die im Augenblick absolut nötigen Dinge damit erledigt. Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, wird man übrigens schnell feststellen, dass sich die privaten oder halbprivaten Tätigkeiten zu Hause am PC / im Internet, die wirklich sofort getan werden müssen, an einer Hand abzählen lassen. Alles andere kann auch später am Tag / in der Woche oder gar noch später erledigt werden oder ist auch nicht so wichtig.
Ich genieße jedenfalls die PC-freie Zeit sehr.

Karin 03.05.2012, 19.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Leben, Blog, Bloggen, Internet, Offline,
T. C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Im Falle von dem neuen Roman von T. C. Boyles, »Wenn das Schlachten vorbei ist«, war es jedoch anders. Zuerst erfuhr ich davon durch eine Buchvorstellung in der Zeitung. Diese brachte mich allerdings trotz des potentiell interessanten Themas noch nicht dazu, es mir anzuschaffen. Erst eine Literatursendung im Fernsehen, die ich mir eher zufällig angeschaut hatte, animierte mich dazu, mich näher damit zu befassen. Nachdem ich mich anschließend noch kurz im Internet schlau gemacht hatte, entschied ich mich dann für den Kauf. Da es mein erster Roman des Autors ist, kaufte ich damit gewissermaßen »die Katze im Sack«, aber das erschien es mir wert.
Inhaltsangabe
Schauplätze des Geschehens sind die beiden Pazifikinseln Anacapa (zu Beginn) und Santa Cruz am Santa-Barbara-Kanal, Nebenschauplatz das kalifornische Festland. Zeitlich siedelt sich die Handlung vor allem in der Gegenwart an, es gibt aber auch ein paar Rückblenden.
Mit einer solchen Rückblende startet der Roman. Der Leser wohnt den letzten Augenblicken auf dem Schiff Beverly B bei, die nach der gleichnamigen Frau benannt ist. Als es kurz darauf vor Anacapa kentert, ist die schwangere Beverly die einzige Überlebende. Ihr Mann und dessen Kumpel kommen dabei ums Leben. Beverly strandet auf Anacapa und hält sich in einer verlassenen Hütte voller Ratten mit dem dort gelagerten Konservenvorräten über Wasser, bis sie gefunden wird. Beim Szenenwechsel stellt sich irgendwann heraus, dass es sich bei Beverly um Almas (der Hauptperson Nr. 1) Großmutter handelt.
Alma ist Wissenschaftlerin und arbeitet praktisch für den kalifornischen Staat. Ihre aktuelle Mission besteht darin, die heimische Fauna und Flora auf den Santa-Barbara-Inseln wieder anzusiedeln. Was zunächst ökologisch vernünftig klingt, sieht schon etwas anders aus, wenn man sich vor Augen führt, WIE dies bewerkstelligt werden soll... In der Tat soll dies auf eine sehr radikale Weise erreicht werden, nämlich, indem die eingewanderten, teils ja nach Tierart bewusst oder unbewusst - »eingeschleppten« Arten von dort entfernt, also vernichtet werden. ...weiterlesen
Karin 22.04.2012, 19.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Lesewelten | Tags: Romane, Rezension, Umwelt, Artenschutz,
Neugierig am Donnerstag - Hund oder Katz

Die nostalgische Kerstin möchte diese Woche wissen, welches dieser beiden Tiere wir bevorzugen: Hund oder Katze?
Ich fühle mich seit jeher eher Katzen zugeneigt. Auch, wenn es keine Charakterstudie werden soll, möchte ich doch kurz benennen, warum das so ist.

Ich mag einfach die Eigenwilligkeit von Katzen. Sie sind unabhängig und gehen ihren Weg, unabhängig davon, was ihre Menschen oder wer auch immer dazu meinen. Natürlich können die Samtpfoten auch mal zu Kratzbürsten werden, wenn sie zum Beispiel etwas durchsetzen wollen - aber auch das gehört irgendwie dazu. Sie lassen sich eben durch nichts und niemanden verbiegen. Zudem sind sie meist Einzelgänger und wollen auch mal ihre Ruhe haben - ebenfalls Dinge, die ich gut an ihnen verstehen kann. Zu Katzen kann ich zudem einen viel besseren Bezug aufbauen.


Natürlich könnte ich auch noch einen ganz anderen, praktischen Grund anführen, weshalb ich jederzeit eine Katze einem Hund bevorzugen würde: Sie sind als Haustiere weniger aufwändig in der Pflege als Hunde, hinterlassen weniger Haare, sind reinlicher... okay, vielleicht teils schwerer zu erziehen als Hunde, aber das ist schon der einzige Nachteil, der mir einfällt.
Die Pflicht zum täglichen Gassigehen entfällt. Möglicherweise gibt es so einen Anreiz weniger, etwas für die eigene körperliche Fitness zu tun, doch da sehe ich durchaus andere Möglichkeiten, mich zu motivieren.
Allerdings schließt das nicht aus, dass eine Katze dennoch (freiwillig) beim Spaziergang mitkommt. Das war mit unserem zugelaufenen Kater, um den wir in meiner Jugend kümmerten, der Fall. So kann man auch die schmunzelhafte Aufmerksamkeit von Passanten erregen.
Und auch auf dem Jakobsweg habe ich einst so ein der Bezugsperson gegenüber anhängliches Tier beobachten können. Leider ist mein aktueller Wohnort für die artgerechte Haltung von Katzen nach meinem Ermessen aufgrund der nahen Verkehrsstraße völlig ungeeignet. Ich weiß, es gibt Menschen, die Katzen in der Stadt drinnen halten. Meiner Meinung nach muss aber eine Katze unbedingt auch mal raus können. Keine noch so geräumige Wohnung, kein Kratzbaum kann das Herumtollen in der freien Natur ersetzen.
Und ja, auch die Jagd - auch wenn sie bei den domestizierten Katzen mehr ein Spiel und nicht zum Überleben notwendig ist - gehört nun mal zum natürlichen Verhaltensrepertoire der Katzen. Man kann es ihnen nicht verbieten, weil es nun einmal ein Instinkt ist. Allenfalls kann man sie verscheuchen, wenn man zufällig mitbekommt, dass sich da etwas anbahnt. Ich denke aber nicht, dass vorhandene Katzen in einer Gegend den Mäuse- oder Vogelbeständen maßgeblich schaden, da eine satte Katze, die es sich zu Hause gemütlich machen kann, eh nicht so viel jagt wie eine, deren Überleben davon abhängt. Nur in Vogelschutzgebieten hätte ich Bedenken gegen ein Übermaß an Katzen.
Karin 12.04.2012, 23.05 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Blog, Aktionen,
Fettnäpfchen bei der Altkleiderspende
Zwar würde ich damit trotzdem nicht so weit gehen, Kleider lieber wegschmeißen zu wollen. Aber hätte ich das vor meiner Altkleider-Beseitigungsaktion bereits gewusst, dann hätte ich sie nicht in den Container entsorgt, sondern mich über die Alternativen informiert. Das Beispiel hat mir einmal mehr eindrücklich gezeigt, dass man mit jedem noch so gut gemeinten Schritt auch etwas falsch machen kann. Nun gut, mit steigendem Wissen findet man immer mehr bessere Wege. Wer nicht dazulernt und daraus Konsequenzen zieht, der macht den größten Fehler.
Mögliche Alternativen wären - fürs nächste Mal - Einrichtungen, die dem Dachverband FairWertung angeschlossen sind. Eine weitere Option ist eine Kleiderbörse im Internet, wo man die gut erhaltene Kleidung günstig anbieten kann, bzw. auch Tauschbörsen, bei denen auch Kleidung eingestellt werden kann.
Bei Kleiderkammern und Sozialkaufhäusern (falls in der jeweils betreffenden Region vorhanden) bin ich mir hingegen nicht sicher, ob diese eine wirkliche Option für mich wären. Denn auch bei diesen wird - wie man auf der FairWertung-Seite nachlesen kann - immer noch vieles aussortiert, weggeworfen und teils an Textilsortierfirmen verkauft. Zudem arbeiten Mitarbeiter in Kleiderkammern oft als Billiglohnkräfte... Und ich persönlich möchte keine Unternehmen unterstützen, die die Armut durch Lohndumping und 1-Euro-Jobs statt voll bezahlter Arbeitsstellen im Grunde keineswegs verringern, sondern meiner Ansicht nach sogar noch fördern. Aber klar, dass die das nicht wünschen, da ihnen sonst irgendwann die Kunden ausgehen würden!
Vielleicht sehe ich das zu kritisch. Vielleicht sollte ich froh sein, dass es überhaupt für arme Menschen die Möglichkeit gibt, sehr günstig und mit Hartz-4-Bescheid teils sogar kostenlos an brauchbare Kleidung zu kommen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass diese Organisationen in der Regel nun einmal auch Unternehmen sind, die nicht nur sozial, sondern auch wirtschaftlich denken.
Was bleibt da sonst noch übrig? Wie schaut's etwa mit den Tafeln aus? Habt Ihr weitere seriöse und nachhaltige Ideen? Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Auswahl der Möglichkeiten genau hinzuschauen.
Zum Thema "Richtig Altkleider spenden" habe ich übrigens woanders auch einen Artikel geschrieben, weil es mir wichtig war. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Falls mir dazu neue Erkenntnisse bekannt werden, werde ich aktualisieren.
Karin 12.04.2012, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kuriose Welt | Tags: Altkleider spenden, Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Politik, Soziales, Kritik, Alternativen,
Frohe Ostern!
Hoffentlich habt Ihr es auch schon bis jetzt gut mit Euren Lieben herumgebracht. 
Also, ich kann mich bis jetzt nicht beklagen. Obwohl es die letzten beiden Tage doch recht kühl draußen war, habe ich die Zeit, die ich an der frischen Luft verbracht habe, sehr genossen. Wenn man sich bewegt und zwischendurch auch noch Sonne abbekommt, erscheint es einem nicht mehr ganz so kalt. (Auf diese Weise habe ich es ja sogar ertragen, zwei Kugeln leckeres Eis draußen zu verzehren, obwohl ich ursprünglich etwas anderes wählen wollte.) Zudem war die Bewegung auch nötig, da es an Ostersonntag abends etwas Deftigeres zum Essen gab.
Heute soll es - Gerüchten zufolge - wieder deutlich wärmer und auch recht frühlingshaft draußen sein. Auf jeden Fall kommt die Sonne noch strahlender und ungetrübter von Wolken hervor. Na, dann bin ich ja mal gespannt, wie sich der heutige Aufenthalt im Freien präsentieren wird...


Beide Bilder sind übrigens aus dem Archiv hervorgekramt. Aber auch in diesem Jahr habe ich schon einiges Blühende entdeckt. Von daher ist es auch jetzt wieder aktuell.
Euch wünsche ich noch eine schöne, eventuell bereichernde, möglichst erholsame und stressfreie Zeit!

Karin 09.04.2012, 12.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Ostern, Grüße, Frühling, Natur,
Klar Schiff machen (nicht nur für den Frühling)
Bei einem entspannenden Spaziergang hatte ich beispielsweise Gelegenheit, mal wieder von der Makrofunktion meiner Kamera Gebrauch zu machen und diese Haselnussknospen zu knipsen:

Für mich hat die Anordnung der Blätter eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Elefantenkopf (in der Mitte der Rüssel, seitlich die Ohren). Und was erkennt Ihr darin?

In meinem vorigen Beitrag hatte ich ja auch das Thema Frühjahrsputz und in diesem Zusammenhang speziell das Ausmisten von Dingen angesprochen. In meinem Beispiel war der Kleiderschrank von einer solchen Entrümpelungsaktion betroffen gewesen.
Bei solchen Aufräumaktionen steht man ja immer wieder vor der Frage: Wie entsorgt man dies? Was ist eventuell noch anderweitig verwendbar / für andere Menschen noch brauchbar, und was ist man leider gezwungen wegzuwerfen? Ich persönlich werfe sehr ungern Sachen in den Müll, die andere vielleicht noch benutzen könnten. Bei eventuell noch (von mir) zu einem anderen Zweck noch verwendbaren Dingen, die aber dann bis zur möglichen (meist rein hypothetischen, wenn ich ehrlich bin) Benutzung noch ewig zu Hause herumliegen und dort Platz wegnehmen würden, habe ich für mich einen Kompromiss geschlossen: Da sortiere ich mittlerweile auch rigoroser aus. ...weiterlesen
Karin 28.03.2012, 22.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Frühling, Bilder, Gedanken, Ausmisten, wegwerfen vs verwerten, Haushalt, Frühjahrsputz,
Frühlingsgedanken
Außerdem ist der Frühling für mich eine gute Zeit, Veränderungen anzugehen. Damit meine ich auch die kleinen Veränderungen, die das Leben noch schöner machen. Bei mir selbst, ebenso wie bei der Gestaltung meines Umfeldes, oder indem ich etwas loslasse. Frühjahrsputz... Einen Frühjahrsputz kann man in so vielen Bereichen durchführen (und damit ist jetzt nicht nur das normale Putzen gemeint, das ab und zu sowieso ansteht). Meistens ist er befreiend, schafft Platz für Neues. Begonnen habe ich in diesem Jahr am Wochenende mit meinem Kleiderschrank. Der war längst überfällig. So viele Sachen hatten sich dort angesammelt, welche ich gar nicht mehr anzog, weil sie überaltert und teils auch verschlissen waren oder mir einfach nicht mehr gefielen. Kleidung, die mir nicht mehr passte, war ebenfalls darunter. Den ganzen Sonntagnachmittag war ich damit beschäftigt - doch es hat sich gelohnt! Am Ende hatte ich vier große Tüten voller Altkleidung und wieder einen übersichtlichen statt -quellenden Kleiderschrank.
Zu solchen Aktionen zum Beispiel kann ich mich im Frühling einfach oft eher aufraffen. Aber auch sonst versetzt mich diese Jahreszeit irgendwie in eine Aufbruchstimmung, in dem Sinne, dass ich neuen Elan für die anstehenden Dinge daraus schöpfe. Ich merke aber auch, dass ich dann eine vermehrte Lust zur kreativen Gestaltung habe. Wenn ich mehr Zeit hätte und mich nicht auch noch erholen müsste, würde ich noch mehr Kreatives tun. Aber für ein bisschen reicht es immerhin noch: Hier etwas dekorieren, da etwas schreiben (habe es nach langer Zeit mal wieder geschafft, eine zweiseitige Kurzgeschichte fertigzustellen - Ideen sind noch ein paar im Hinterkopf, nur zur Umsetzung bin ich noch nicht gekommen), und demnächst will ich endlich mit der Filzerei anfangen.
Langweilig wird mir damit auch bei Schlechtwetterphasen, die sich nicht für Außenaktivitäten eignen, so schnell nicht werden. Ich muss mich halt nur damit abfinden, dass die Umsetzung solcher Projekte sich aus Zeitgründen oft etwas länger hinzieht. Aber damit kann ich leben.
Wie ergeht es Euch im Frühling? Macht Ihr einen Frühjahrsputz und wenn ja, in welchen Bereichen?
Karin 21.03.2012, 23.06 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Frühling, Frühjahrsputz, Haushalt, Ausmisten, Veränderungen, Kreativität,
Wie Online Videokurse einfach zu mehr Erfolg führen
Das Angebot richtet sich an Menschen in unterschiedlichen beruflichen Situationen, die gerne einfach und bequem online etwas lernen wollen, das sie weiterbringt. Sei es nun, dass sie besser mit Stress umgehen möchten, eine berufliche Neuorientierung anstreben und gerne Tipps erhalten würden, wie sie ihre wahren beruflichen Interessen herausfinden und ihre Karriere planen können. Aber auch Führungskräfte und Verkäufer finden hier interessante Videokurse zur Weiterbildung.
Auf der freundlich und zeitgemäß gestalteten, übersichtlichen Internetseite der Pink University findet man sich sofort intuitiv zurecht. Über die Unterkategorien »Beruf und Karriere«, »Gesundheit und Fitness«, »Führung« und »Verkaufen« gelangt man zu einer Übersicht der einzelnen Kurse in dem jeweiligen Themenbereich, welche man einzeln aufrufen kann. Man findet leicht verständliche Beschreibungen der Kurse inklusive aller wichtigen Infos wie Dozent, Dauer und Preis des Kurses. Hat man einen passenden Kurs gefunden, legt man ihn durch Klicken auf den »Kaufen-« Button in den Warenkorb. Nun hat man die Möglichkeit, einen Gutscheincode einzugeben. Rechts erscheint eine Auflistung der bisherigen Posten. Man kann jetzt entweder weiter einkaufen oder sofort zur Kasse gehen. Beim erstmaligen Benutzen wird in einem ein Userkonto angelegt, unter dem man nach Bestätigung über den E-Mail-Link jederzeit und beliebig oft die erworbenen Videos anschauen kann.
Für meinen Test habe ich den Kurs »Mehr Gelassenheit und innere Ruhe« ausgewählt. Nach einer Einleitung wird man von der netten Dame in einem angenehmen Rhythmus zu einer Übung in Körperwahrnehmung und Entspannung angeleitet, welche problemlos und ohne Extra-Aufwand vom Schreibtischstuhl aus durchgeführt werden kann. Mir persönlich hilft diese Anleitung im Vergleich zur Durchführung ohne Ansagen sehr, da es so für mich leichter ist, konsequent bei der Übung zu bleiben und nicht dauerhaft gedanklich abzuschweifen. Und weil ich nun einmal keine Privat-Kursleitung zu Hause habe, ist dieses Video für mich ein nützlicher Service. Als zusätzliches Highlight werden übrigens zu jedem Video informative Arbeitsmaterialien mitgeliefert, die als PDF-Dateien aufrufbar sind und nützliche Informationen rund um Business-Themen enthalten.
Wer diese Online Videokurse auch mal testen möchte, der kann den folgenden Gutschein verwenden: 13Bfa (Wert: 5,00 €).
Interessant und in kurzweiligem Stil vorgetragen finde ich auch den Kurs zum Thema »Überzeugend Reden«, den ich abschließend als Vorgeschmack auf die Weiterbildungskurse nur empfehlen kann:
Karin 14.03.2012, 22.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Weiterbildung, online Kurse, Videokurs, Beruf,
Geflügeltes

Zu dem Zeitpunkt war auf dem See, der das Ziel dieser Wanderung darstellte, übrigens noch Resteis, obwohl es bereits deutlich wärmer geworden war. Zwischenzeitlich war hier ja recht frühlingshaftes Wetter; in den letzten Tagen habe ich den Eindruck, dass es sich wieder - auch durch das Regenwetter - merklich abgekühlt hat.
Als ich aufgrund des Straßenbahnstreiks in K. (ausgerechnet, wenn ich dieses Gefährt einmal in Anspruch hätte nehmen müssen) einen Termin, den ich gerne wahrgenommen hätte, nicht wahrnehmen konnte, herrschte lästiger Nieselregen mit Wind.
Erfreulich ist es hingegen, die kleinen Zeichen zu sehen, die zeigen, dass der Frühling doch schon in den Startlöchern sitzt. Noch sind es "Kleinigkeiten", für die man richtig hinsehen und -horchen muss. Das langsam mehr werdende Vogelzwitschern beim Waldspaziergang, oder die kleinen grünen Knospen an den Bäumen in der Stadt... Diese kleinen Einzelheiten sind es, die die Botschaft vermitteln, dass der Frühling langsam aber stetig naht. Sicher habe ich das im Verlauf meines "Blogdaseins" schon einige Male geschrieben (na und? Ich habe das Recht, mich zu wiederholen
Eines meiner momentanen Lieblingslieder (ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich mir das im Laufe der Zeit schon angehört habe) ist übrigens derzeit: "Schmetterling" von Unheilig.
Es passt denke ich auch sehr gut zu diesem Jahr, da es mir sicherlich noch einige Möglichkeiten zur Selbstentfaltung bieten wird (und auch bereits hat). Bis jetzt verläuft das Jahr jedenfalls für mich sehr interessant und aufschlussreich. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass es mich in nächster Zeit auch noch weiterbringen wird.
Im Moment bin ich diesbezüglich guter Dinge. Ich habe es in der Hand, Veränderungen einzuleiten. Diese Zuversicht gilt es zu behalten, damit es (beruflich und in meiner persönlichen Entwicklung) vorwärts geht.
Ich wünsche Euch nur das Beste und ganz akut - wie immer - noch ein schönes Wochenende!
Karin 10.03.2012, 19.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Natur, Tiere, Kormorane, Frühling, Musik, Unheilig, Schmetterling,
"Festival of Colours" des s.Oliver Band Contests
Weitere Infos und eine Einstimmung gibt es in diesem Video:
Karin 06.03.2012, 22.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: s.Oliver Band Contest, Rock am Ring 2012, Gewinnspiel, Stars,
Lokale Politik auf Karnevalsumzügen
Vereinzelt findet man aber auch in kleineren Städten zu Karneval Motivwagen mit politischem Bezug. Statt auf die "große Politik" und teils sogar die globale Politik beziehen sich die dortigen Wagen allerdings mehr auf lokale Politikthemen, welche Außenstehenden eventuell nicht so geläufig sind, langfristig Ortsansässigen aber Geschehnisse aus der Lokalpolitik in Erinnerung ruft.
Zwei Beispiele hierfür möchte ich Euch zeigen:

Die Geschichte dazu ist ein klassisches Beispiel für Fehlplanungen und Fehlinvestitionen. Einst wurde die Stadthalle in Düren für Veranstaltungen genutzt. Dann wurde (wohl, da sie aus Kostengründen nicht aufrecht erhalten werden konnte) ihr Abriss geplant und es sollte ein Vier-Sterne-Hotel auf dem Grundstück gebaut werden. Schon zu dem Zeitpunkt konnte von einer Fehlinvestition gesprochen werden, da sich kaum jemand vorstellen konnte, dass dieses Hotel jemals genügend Gäste haben würde, so dass es sich lohnen würde. Es gibt wirklich nicht viele Gründe, nach Düren zu kommen und dort so teuer zu nächtigen: Für Geschäftsleute nicht (ich schätze die Dürener Wirtschaft als nicht sehr lukrativ ein, wenn ich mir anschaue, wie viele ursprüngliche Firmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten dicht gemacht haben oder wie vielen zumindest das Aus drohte, und wenn ich mir die Infrastruktur des Dürener Handels anschaue), und abgesehen von den wenigen größeren Veranstaltungen sowie den Kulturveranstaltungen, die es in jeder Stadt in der einen oder anderen Form gibt, und dem Papiermuseum auch keinen dauerhaften Anreiz für Touristen.
Aber ich schweife ab. Aus dem Hotel auf dem Gelände der Stadthalle wurde jedenfalls nichts und die Bauarbeiten standen lange Zeit still, da das hanebüchene Projekt nicht weiter finanziert werden konnte. Nun hat die Stadt die Halle zurückgekauft, und es ist noch ungewiss, was weiter damit passiert. Auf diesen aktuellen Stand bezieht sich der Motivwagen.
Ihr momentanes Aussehen wäre übrigens durchaus ein Fotomotiv für die "Marodes-und-Hässliches-Aktion" vom Falk gewesen. Leider habe ich es zum Zeitpunkt der Aktion versäumt, dieses Motiv zu knipsen. Außerdem hatte ich genug andere Motive (nicht nur rund um Düren).
Ein weiteres örtliches Thema (wenn auch nicht als Wagen) war in diesem Jahr dieses hier: ...weiterlesen
Karin 24.02.2012, 21.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Karneval, Motivwagen, Lokalpolitik, Düren, originelle Kostüme,
Ein schönes Wochenende

Ich werde es wie immer entspannt und moderat angehen. Es gibt einen dörflichen Karnevalszug, den ich mir seit vielen Jahren anschaue, weil er mir gut gefällt und ich ihn noch einfallsreich und lustig finde. Den, von dem ich auch einmal - neben den HIER gezeigten - dieses Bild geknipst habe:

Süße Früchtchen... Zum Glück stehen sie nicht im Parkverbot, denn das Schild weist diese Zone ja als weiter rechts aus.
In diesem Jahr werde ich mir zudem nach vielen Jahren Abstinenz mal wieder den Dürener Karnevalszug ins Pflichtprogramm nehmen ansehen.
Vom klassischen Kölner Karneval (nur eben alkoholfrei, was noch mehr Spaß gebracht hat
Überhaupt finde ich (nicht nur an Karneval), wer nicht vernünftig mit Alkohol umgehen kann, der sollte am besten gleich die Finger davon lassen. Doch was ließe sich gegen solches unvernünftiges Handeln tun, wo doch die Prohibition in der Geschichte nur gezeigt hat, dass sich das Problem bei einem Verbot nur auf andere Orte verlagern würde? Bei solchen Großveranstaltungen spielt dann auch wohl der Einfluss der Gruppen, in denen sich die trinkenden Leute aufhalten, eine Rolle, und entwickelt dann wohl auch eine Eigendynamik. Wenn also Jugendliche oder unvernünftige Erwachsene sich wie die Deppen benehmen, denken andere vielleicht bald, sie könnten dies ebenfalls tun...
Ich wünsche Euch jedenfalls eine schöne Zeit - ohne negative Folgen! Das gilt natürlich auch, wenn Ihr dem Karneval oder Fasching ganz fernbleiben solltet (was ebenfalls seine Berechtigung und mein Verständnis hat).

Karin 17.02.2012, 20.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Karneval, Grüße,
Interaktiver Online Spot von Bebe
Aus diesem Anlass hat sich Bebe eine lustige Online-Aktion einfallen lassen: Jetzt könnt Ihr in einem interaktiven Spot mit der vierköpfigen Bebe Live-WG die Hauptrolle spielen! Wie es im Detail funktioniert, erfahrt Ihr, wenn Ihr am Ende des unten stehenden Videos auf den Link klickt.
Karin 07.02.2012, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Bebe Young Care, neu, goodbye lipstick, Aktion, kreativ, interaktiv,
Impressionen von der neuen Eiszeit
Doch schon vor meinem Spaziergang, also ohne erst so "weit" laufen zu müssen, brachten mich die Auswüchse der aktuell noch sibirischen Wetterverhältnisse ab und an zum Staunen. Zum Beispiel an diesem Wartehäuschen, wo mich eines Morgens diese Eisblumen begrüßten:

Statt "Eis am Stiel" ist im Moment eher "Stiel(e) am oder gar im Eis" angesagt. An diesen Winterstöckchen im von der Sonne beschienenen Eis konnte ich nicht einfach so vorbeigehen:

Aber das ist gar nichts im Vergleich zur Verwunderung, die mich bei dem Anblick überkam, der sich mir an dem kleinen See um das Schloss bot. Was hättet Ihr denn spontan gedacht, wenn Ihr dieses Tier so da gesehen hättet? Wahrscheinlich dasselbe wie die meisten (und auch ich, bevor ich eines Besseren belehrt wurde). Mein lieber Schwan...
...weiterlesen
Karin 05.02.2012, 22.21 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Winter, 2012, sibirisches Hoch, Eis, Tiere, Schwan, Blaumeise, Bilder,
Mein Wochenende
In Phase 1 lasse ich gedanklich noch sehr die Woche Revue passieren, geschehene Situationen tauchen noch einmal vor meinem inneren Auge auf und werden weiter analysiert. Manchmal durchlaufe ich aber auch Szenen, die gar nicht geschehen sind, aber geschehen könnten, oder Dialoge, die nie stattgefunden haben, aber theoretisch stattfinden könnten. Das Kopfkino kennt bekanntlich keine Grenzen. (Ich müsste mal aufschreiben, was mir so alles durch den Kopf geht... Wann wird endlich das automatische Gedankenstenografiergerät erfunden?
)In Phase 2 stellt sich immer mehr der richtig erholsame Aspekt ein, der er mir schließlich ermöglicht, gut regeneriert und erfrischt in die neue Woche zu starten. Dazu gehört auch, dass ich die Dinge und Tätigkeiten genieße, die mir Spaß machen und wozu ich gerade Lust habe.
Natürlich sind diese beiden Phasen nicht strikt getrennt voneinander, sondern können sich auch überschneiden (ich habe sie nur der Übersicht halber so dargestellt). Aber im Wesentlichen lässt sich dieser Prozess schon so beschreiben.
Probleme bereitet mir allerdings oft die Umstellung vom auf meine eigene innere Uhr getakteten Wochenend- auf den von äußerlichen Notwendigkeiten bestimmten Wochentagsrhythmus. Eine Alternative dazu sehe ich für mich aktuell nicht, da ich nicht denke, dass ich mir im Gegenzug mit einer selbstständigen Tätigkeit von meinem momentanen Standpunkt aus meinen gesamten Lebensunterhalt verdienen könnte. Außerdem würde mir dazu die Selbstdisziplin fehlen. Es motiviert mich einfach mehr, wenn ich in einer Umgebung arbeite, wo andere Menschen ebenfalls ihre Arbeit verrichten, um nach Feierabend nach Hause zu fahren. Die Trennung zwischen Arbeits- und Wohnort empfinde ich als positiv, da ich so weiß: "Hier fängt dieser und dort jener Bereich an." Wenn ich den Arbeitsplatz verlasse, kann ich diesen Teil abhaken (zumindest real - mental dauert es natürlich länger) und mich dem anderen Teil widmen. Nur das frühe Aufstehen - zu einer Zeit, wo ich eigentlich noch im Halbschlaf bin - finde ich immer noch schwierig. Aber vielleicht findet sich da auch noch eine geeignetere Lösung. ...weiterlesen
Karin 29.01.2012, 23.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Leben, Gedanken, Filmtipp,
Beschlüsse
In den letzten Jahren ist es ja mehr so gewesen, dass sich mein Online-Geschreibe immer mehr vom Blog wegbewegt hat, eben weil ich meine Schreibenergie sehr auf verschiedene Plattformen konzentriert habe. Dadurch wurde der Blog zeitweilig vernachlässigt.
Natürlich werde ich auch weiterhin auch andere Stellen mit nützlichem Inhalt füllen. Zukünftig möchte ich aber erreichen, dass das nicht mehr so sehr zu Lasten des Blogs geht. Wo möglich, kann ich ja auch hier Themen, über die ich anderswo schon mal geschrieben habe, verknüpfen, oder auch diese noch weiter ergänzen.
Im ersten Schritt möchte ich nach und nach meine Rezensionen, die ich an anderer Stelle geschrieben habe, in den Blog übertragen. Künftige Rezensionen werde ich dann möglichst zeitnah hier einstellen.
Eigentlich könnte ich ja auch zu jedem Thema (Buchrezensionen, Fotos, schreiberische Angelegenheiten) einen eigenen Blog führen. Das wäre mir nach aktuellem Stand aber zu aufwändig. Ich befürchte, dass ich es nicht schaffen würde, solche einzelnen Blogs regelmäßig zu pflegen, zumal dann im Laufe der Zeit ja auch noch pro Blog eine separate Blogroll dazukäme. Daher scheue ich vor so einer Spezialisierung zurück und vereine lieber verschiedene Themen in einem Blog. Zwar habe ich ja ein paar Nebenblogs, aber in denen schreibe ich nur sehr unregelmäßig. Bei einem weiß ich aktuell nicht einmal, ob und wie ich ihn weiter nutzen soll, zumal sein Thema für mich abgeschlossen ist und es irgendwie nicht so recht passen würde, ihn als allgemeineren "Reiseblog" weiterzuführen. Wenn ich in diesem Bereich etwas teilen möchte, habe ich andere Möglichkeiten, die für mich sinniger sind.
Ich bin mir zwar nicht sicher, inwieweit diese Themenmischung meiner Leserschaft entgegen kommt, und mir ist klar, dass dadurch auch die Leserschaft sehr kunterbunt (mit jeweils unterschiedlichen Ansprüchen) ist. Dadurch kann es vorkommen, dass ich zeitweilig nicht den Ansprüchen einer Lesergruppe genügen kann, weil der Schwerpunkt des Blogs in einer bestimmten Zeit einfach anders gelegt ist. Doch bis jetzt habe ich noch keine andere Lösung für dieses Dilemma gefunden, da ich zig verwaisende Blogs zu diversen Spezialthemen persönlich schlimmer fände als einen, der vieles kunterbunt zusammenwürfelt. Ich hoffe, ich treffe dennoch ab und zu Themen, die jemanden interessieren. Dann hat dieses "kunterbunte" Schreiben vielleicht doch einen Sinn gehabt. Dieses liegt mir sowieso noch eher, da ich mich durch zu starke thematische Einschränkungen in einem Blog zu sehr eingeschränkt fühlen würde. Ich möchte über das schreiben, was mir in dem Moment als Thema wichtig ist bzw. wozu ich Lust habe zu schreiben. Alles andere würde mich nur blockieren.
Was ich ebenfalls für 2012 wieder mehr unterstützen möchte, ist eine Vernetzung mit anderen Bloggern. Ich habe für mich - vor Allem in Phasen, wo ich weniger Zeit hatte und somit auch weniger Zeit, in anderen Blogs zu gucken - festgestellt, dass das Kommentieren, der Dialog (auch durch Verlinkungen / Verweise auf Beiträge, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen oder durch die man eventuell zu den geschilderten Gedanken inspiriert wurde) einen wesentlichen Reiz davon ausmacht. Ich möchte halt nicht immer nur Monologe führen. Sicher muss ich in diesem Rahmen teils auch lernen, nicht zu viel vorweg zu nehmen, nicht schon alle Aspekte perfekt ausgearbeitet einzubringen, damit auch noch Diskussionsstoff übrig bleibt. Insofern ist so ein Blog auch eine gute Übung im "Nichtperfektsein" und darin, zu einem sozialen Meinungsaustausch anzuregen.
Sinnvoll finde ich in diesem Rahmen auch Blogaktionen, so lange sie nicht zu inflationär sind und das "Dabeisein" mehr zählt als ihr Inhalt. Aus diesem Grund nehme ich auch nur selektiv daran teil, wenn sie mich wirklich interessieren.
Last but not least habe ich vor einiger Zeit angefangen, meine alten Blogeinträge durchzusehen und ab und zu auch mal etwas auszumustern. Das möchte ich bei Gelegenheit auch fort- und zuende führen.
Karin 21.01.2012, 19.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedankenwelt | Tags: Blog, Bloggen, Spezialisierung versus Themenmischung,
Back to the roots - Lesechallenge
In dieser Lesechallenge, die jetzt ab Januar bis zum Ende dieses Jahres läuft, geht es darum, 12 Bücher unterschiedlicher deutscher Autoren in 12 Monaten zu lesen, davon 8 von Autoren, von denen man bis jetzt noch kein Buch gelesen hat. Diese 12 Bücher sollen natürlich auch im Blog rezensiert werden. Übersetzungen deutscher Literatur in andere Sprachen sind im Rahmen dieser Challenge ebenfalls erlaubt, falls man dies tun möchte. Ich persönlich werde die Bücher allerdings im deutschen Original lesen.
Für mich persönlich ist diese Challenge ein guter Anreiz, mich wieder mehr der deutschen Literatur zu widmen und eventuell noch mehr "Bücherschätze" aus diesem Land kennen zu lernen. Denn ich muss zugeben, dass auch bei mir im Laufe der Zeit - völlig im Trend zur Globalisierung - immer mehr ausländische Literatur Einzug erhalten hat. Klar empfinde ich diese Vielfalt auch als bereichernd; dass es aber auch hierzulande so manch gute Werke gibt, gerät dabei teils aus dem Blickfeld.
Nachdem die English-Challenge im letzten Jahr bei mir leider nicht so erfolgreich war (offenbar hat das als Motivation, mehr englischsprachige Bücher zu lesen, nicht ausgereicht, und dieses hätte ich sowieso gelesen - hinzu kam auch Zeitmangel; um fremdsprachige Bücher zu lesen, muss ich mich noch mehr konzentrieren und einen freien Kopf haben, weshalb ich in solchen Fällen häufig die "bequemere" Variante, auf Deutsch zu lesen, wähle - Ausnahme: Fachbücher, die nur auf Englisch erhältlich sind), ist diese deutsche Challenge für mich realistisch machbar. Auf Deutsch lese ich sowieso meistens - und ich denke, es gibt genug deutsche Autoren, deren Werke mich interessieren.
Eine Genrebeschränkung gibt es bei der Challenge zur deutschen Literatur übrigens nicht. Ich will aber die zu wählenden Werke möglichst abwechslungsreich auswählen, und zwar nach Möglichkeit solche, die auch einen Mehrwert bieten (also nicht nur die übliche Mainstream-Belletristik oder Krimis). Das nehme ich als zusätzliche Challenge für mich, wobei ich ja ohnehin dazu neige, Bücher zu Themen auszuwählen, die mich interessieren und idealerweise bereichern.
Karin 15.01.2012, 18.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Lesewelten | Tags: Lesechallenge, Bücher, deutsche Autoren,
Gute Vorsätze
Ich selbst spreche eigentlich lieber von (konkreten) Zielen als von (allgemein formulierten) Vorsätzen. Zusätzlich gibt es dann die Dinge, auf die ich verstärkt achten will, damit sie auf Dauer zu positiven Gewohnheiten werden. Es ist natürlich klar, dass nicht alles von heute auf morgen zu hundert Prozent klappen wird und auch mal ein Punkt auf der Liste im Alltag zu Gunsten eines anderen Aspektes in den Hintergrund geraten kann. Für mich sind die Punkte, die ich mir vornehme, somit vor Allem Dinge, an denen ich mich schwerpunktmäßig orientieren kann, die ich mir dadurch bewusst mache, indem ich sie aufschreibe und eventuell in regelmäßigen Abständen auf die geschriebene Ziel-Liste schaue. So kann ich dann sehen, wie weit ich in den einzelnen Punkten jeweils gekommen bin, und darüber nachdenken, wo es in dem einen oder anderen Punkt nicht so gut funktioniert hat. Das ist zumindest der Hintergrundgedanke. ...weiterlesen
Karin 12.01.2012, 22.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedankenwelt | Tags: Vorsätze, Ziele,
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