Ausgewählter Beitrag

Manchmal frage ich mich,

...ob es sich überhaupt noch lohnt, diesen Blog weiterzuführen.
In letzter Zeit wurden meine Einträge immer seltener -sei es weil ich keine Lust zum Bloggen oder auch anderweitig beschäftigt war. An Themenmangel hingegen lag es - das kann ich versichern - nicht. Es gibt vieles, worüber ich schreiben könnte - einiges, was mir stinkt oder wozu ich meine Meinung äußern könnte.
Aber ich habe nun mal auch nur zwei Hände und mein Tag hat auch lediglich 24 Stunden, von denen ich für gewöhnlich im Durchschnitt 8 mit Schlafen verbringe... (Wenn ich bedenke, dass jeder Mensch auf diese Weise etwa 1/3 seines Lebens verpennt *g* ... Aber es ist ja schließlich keine verlorene Zeit: Schlafend verarbeitet man alles, was man am Tag erlebt hat, inklusive Informationen, die dann ins Langzeitgedächtnis übergehen - praktisch "Lernen im Schlaf" - und außerdem gehören auch Träume zum Leben dazu, und zwar unabhängig davon, ob man sich später an sie erinnert oder sie vergisst. Die Vergessenen waren wohl dann auch nicht so wichtig, oder die Botschaft gelangt zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Bewusstsein - die Psyche findet immer einen Weg, sich zu vermitteln.

Um mich jedoch nicht allzusehr zu verzetteln (ich bin soeben ja schon wieder vom Anfangsthema abgeschweift ):
Keine Bange: Ich werde den Blog so schnell nicht schließen. Dafür macht mir das Bloggen viel zu viel Spaß - nur "Zwangsbloggen", also einen Beitrag pro Tag nur um des Bloggens willen, o.ä., mag ich nicht und werde ich auch weiterhin nicht machen.
Es werden auch wieder Zeiten kommen, wo ich mich wieder mehr diesem Hobby widmen werde. Und wenn ich ein konkretes Mitteilungsbedürfnis zu irgendetwas habe, sowieso. Ich sehe die Bloggerei jedoch genauso locker und zwanglos wie anderes auch. Blogsüchtig bin ich hingegen nicht, und das ist auch gut so.
Meine Stammleser verliere ich dadurch ja hoffentlich - nein, sicherlich - nicht. Und außerdem finde ich es ganz gut, wenn es schön ruhig, übersichtlich und beschaulich bleibt.
Die Welt ist schließlich laut genug - nicht nur akkustisch, sondern auch sinnbildlich.

Euch allen eine schöne Wochenmitte!

Karin 15.01.2008, 23.07

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Kommentare zu diesem Beitrag

6. von Diane

Gucke mal eben wieder hier vorbei. Du hast ja wieder was Neues geschrieben :smile:
Ja, das mit den Comments ist schon wie Du sagst. Es gibt auch Menschen, die es nett oder für sie wichtig finden, wenn man ihren Comment trotz alledem "anerkennt" - das mache ich manchmal auch unterschiedlich, wie ich Zeit habe.
Mit den Beiträgen bei mir ist es für mich einfacher die zu schreiben, als viel überall zu kommentieren, weil das beansprucht bei mir die meisten Zeit.

Und da muss auch nicht jeder alle lesen sondern selektiv, das was den jeweiligen interessiert. Bei mir kommen auch viel über die Suchmaschinen - ganz ohne Blogs - also keine Blogger ... Ich hab gern so ein Nachschlagewerk unter anderem :twink:
Es gibt ja Blogs wo man täglich hin- und herkommentiert und das ist wie Hallo, hier bin ich wie gehts und Guten Tag. Also kann man machen, ich habe auch solche. Aber täglich kann ich das trotzdem nicht - mehr ... und das ist dann unabhängig von den Beiträgen dort.

Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende, liebe Gruesse :smile:
Diane


vom 19.01.2008, 15.54
Antwort von Karin:

Das mit dem "Hin- und Herkommentieren" praktiziere ich auch nicht -> zu zeitaufwändig. Obwohl, in Maßen könnte ich es mir ja noch vorstellen, im kleinen Kreis, bei bestimmten Leuten. Aber es sollte nicht überhand nehmen (ich zumindest werde das auch weiterhin nicht in großem Stil tun - kommentiere lieber "nach Bedarf", d.h. wenn ich wirklich etwas zum Thema beisteuern möchte). 
5. von Diane

Liebe Karin,
bei mir ist mehr wie Journaille (ohne die negativen Aspekte, hoffe ich ...) :blinky: - also ich blogge dafür nicht so viel bei anderen, denn dazu würde mir auch die Zeit fehlen. Das Publizieren an sich ist mir wichtig ...
Ich halte das so ähnlich wie manche Schriftsteller, nur die antworten nicht mal auf Comments oder nie! Das ist meine Sache allerdings nicht. Bisher war mein Anspruch, jeden immer zu antworten, wenn auch manchmal etwas später. Wenn es natürlich viel sind, die kommentieren und das ständig, ginge das nicht mehr ...

Ich wundere mich manchmal, wenn ich bei anderen Blogs schaue, wer da alles kommentiert. Und wenn man das mal verfolgt, sind es oft die, die öfter "beteuern" nicht viel zu bloggen, aber man findet sie in hundert unterschiedlichen Blogs ... eine Zeit habe ich mir mal die Mühe gemacht im Verlauf meiner Blog-Studie damals ... Und sowas hält natürlich sehr auf, da muss man sich irgendwie beschränken.
Ich versuche nur an Feiertagen allen mit denen man so in Verbindung steht, einen Gruss zu schreiben, was ich auch nicht mal immer so schaffe.

So ein Beitrag allerdings ist bei mir schnell fertig gestellt und ich habe so viel auf Lager, dass ich Jahre bräuchte dafür, das kann ich gar nicht alles posten ... ausserdem bin ich absoluter Schnellschreiber, auch bei der Recherche. Das ist wie der Job bei der Zeitung, wo man am laufenden Band Artikel liefern "muss" :twink: Also Beiträge kein problem bei mir selbst.
Aber Comments bei anderen und lange Beiträge dort lesen oft eher unmöglich.
Eigentlich antworte ich eher auf die, die bei mir kommentieren.
Das handhabt jeder sicherlich anders. Ich betrachte das mehr wie den journalistischen Bereich, während manche privaten Blogger alles sehr privat gestalten wollen. Aber das sollte man jedem zugestehen, wie er es für sich am besten handhabt.

Und ab und zu mal ein bisschen blog-chatten ist dann auch mal nett - je nachdem, wie es sich ergibt. Zwanghaft sollte man das nicht betrachten. Jeder hat da andere Möglichkeiten. Ich muss viel am PC arbeiten, da ist das nebenbei eine nette Abwechslung.

Für rein private Blogger, die viel kommentieren wollen in vielen anderen Blogs, mag das eine Belastung sein, wenn sie bei sich dann noch Beiträge erstellen müssen und nicht so die Erfahrung damit haben, auch nciht mit Recherche.

Kommt übrigens auch auf die Technik an - ich sehe gerade "zwischenspeichern" - ich schreibe alles in BlogDesk vor, da ist automatisch alles gespeichert und so braucht man das Ganze nur noch hochzujagen, manchmal mit wenigen Korrekturen. Das einzige wirkliche problem ist MyBlog, weil da geht oft nichts und das ist ein Hindernis, sonst hätte ich vermutlich noch manches bringen können, aber wenn man da nicht in seinen Admin kommt oder die Comments nicht beantworten, weil man 10 x klicken muss dafür, muss ich leider auch passen zeitlich ...

Mit Blogroll aufarbeiten sehe ich auch nicht so eng. Jeder hat begrenzte Möglichkeiten, je nachdem was er privat noch so tut. Und das sehen schliesslich die anderen Blogger nicht. Trotzdem kann er bei mir ruhig lang sein - es sind interessante Blogs dabei oder auch die ich lange kenne und man muss doch nicht überall und ständig was schreiben. Das ist wie mit realen Freunden - die sind bei mir um die Welt verstreut, die sehe ich auch manchmal nur 1 x im Jahr.

Also keine Panic - ich komme auch immer wieder - manchmal auch mit längeren Pausen und bis dahin wünsche ich Dir alles Liebe und Gute und eine schöne Zeit - bis wir uns wieder lesen :prost:
Diane

vom 18.01.2008, 00.54
Antwort von Karin:

Mit dem Beantworten von Kommentaren halte ich es unterschiedlich. In der Regel beantworte ich die meisten - weil ich denke, jeder, der kommentiert, hat es verdient, dass man auf seine Kommentare auch eingeht. Ich möchte meinen Lesern das Gefühl geben, dass ihre Kommentare nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch wertgeschätzt werden. Und schließlich kann nur so ein Dialog stattfinden.
Manchmal kann es aber auch vorkommen, dass ich zu einem Kommentar einfach nichts mehr hinzuzufügen habe - vielleicht, weil er so gut ist, dass er keiner zusätzlichen Worte mehr bedarf, oder weil ich in dem Moment nichts mehr dazu sagen will (z.B. weil alles gesagt ist). Da schreibe ich nicht einfach irgendwas, nur um des Antwortens willen.
Im Übrigen kann ich mir bei Dir gut vorstellen, dass Du oft keine Zeit mehr hast, auch noch in vielen anderen Blog zu kommentieren - Du schreibst ja immer so viele eigene noch dazu interessante Beiträge, dass man gar nicht mehr alles nachlesen kann. Aber auch beim Lesen muss wohl jeder nach den eigenen Interessen seine Auswahl treffen.
Nein, als "Belastung" habe ich das Bloggen nie gesehen. Gerade die Recherchen bei den inhaltlich interessanten Beiträgen machen mir immer großen Spaß - aber diese sind eben auch sehr zeitaufwändig.
Auf die anderen genannte Punkte gehe ich jetzt nicht ein - zumal meine Antwort sonst wohl fast genauso lang wie Dein Kommentar werden würde. So viel  zum Schnellsschrreiben (wo ich vielleicht nicht  ganz so mithalten kann) .
LG Karin

4. von Kerstin

Noch eine der es genauso geht *gg*
So viel was im Köpfchen rumschwirrt und gebloggt werden will, einzig die Zeit hindert mich daran. Aber als vollberufstätige Mama mit Haushalt und nebenbei auch noch nen Mann, da wirds schon mal knapp mit der Zeit *gg*
Aber ich schreib halt dann wenn ich Zeit und Lust habe und werd auch weiterhin bloggen, weils Spaß macht. Dich besuche ich auch regelmäßig, weil ich bin kein Freund von Feeds, sondern ich besuch manuell :crazy: *grins* und freu mich wenn ich was Neues lese!
Alles Liebe
Kerstin

vom 17.01.2008, 19.37
Antwort von Karin:

Ich besuche auch "manuell". Grundsätzlich.
Und wenn ich alles bloggen würde, was mir so im Kopf herumschwirrt, wäre das Bloggen ein Full-Time-Job. Noch dazu ein ehrenamtlicher. Da hätte ich keine Zeit mehr für etwas anderes, und außerdem fürchte ich, hätte es mir längst den Blog zersprengt. *gg* A.CA.Smilewink.gif So viel wäre das nämlich.
LG Karin

3. von Falk

Das muss ja kein Zwang sein. Mitunter habe ich auch an mehreren Tagen hintereinander nicht die Zeit zum Bloggen, Gegenbesuchen und Kommentieren :twink:

Ohne das Bloggen würde mir allerdings auch irgendwie etwas fehlen :zustaubzerfall:

Liebe Grüße
Falk

vom 17.01.2008, 17.55
Antwort von Karin:

Gegenbesuche mache ich auch nicht immer - das ist natürlich dann auch nicht "vorsätzlich". Aber man hat ja noch anderes zu tun. Wie gesagt, ich schaue mehr oder weniger regelmäßig in den Blogs vorbei, in denen ich gerne lese und wo mir die Leute sympathisch sind. Doch auch hier gilt bei mir: Kein Zwang.
In dem letzten Punkt geht es mir ganz genau so wie Dir: Völlig darauf verzichten würde ich auch nicht gerne. Denn für mich ist es ja auch eine gute Möglichkeit, meine Meinung zu äußern sowie mich überhaupt mitzuteilen über das, was mich so beschäftigt. Im Alltag hat man ja nicht immer die Gelegenheit dazu, alles anzusprechen, was einem so im Kopf herumspukt. Zumindest ist das bei mir so.
LG Karin
2. von Trick_17

Hallo Karin,

mir geht es ja genauso. Das Bloggen an sich ist manchmal sehr zeitaufwendig, und gerade jetzt habe ich nicht allzu viel davon übrig. Also habe ich das heruntergeschraubt, seit einer Weile schon. Und es geht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich da viele Leser verloren habe. :smile:

Ganz möchte ich das auch auf keinen Fall aufgeben, also bist du nicht allein mit dieser Auffassung. Weiter so :jaaa:

LG Evi

vom 16.01.2008, 09.31
Antwort von Karin:

Das glaube ich Dir, dass das Bloggen sehr zeitaufwändig ist. Nicht nur, weil ich es aus eigener Erfahrung kenne (gerade bei Beiträgen, wo ich noch etwas recherchieren muss - Alltagsbeiträge weniger - oder allein, wo ich mehrere Fotos von mir hochladen muss).
Deine Beiträge sind ja auch manchmal ziemlich lang - wie der über die Sammelleidenschaft zum Beispiel. Ab und zu (früher häufiger) werden meine Beiträge auch sehr lang, und ich muss dann immer zwischenspeichern, um nicht bei "Rauswurf" aus meinem Adminbereich neu anfangen zu müssen, was noch mehr Zeit in Anspruch nehmen würde.
In einem Punkt teile ich Deinen Eindruck hingegen nicht (obwohl Du das bei Dir sicherlich besser beurteilen kannst als ich ): Nach den Kommentaren bei Dir zu schließen sieht es jedenfalls nicht nach einem Rückgang aus. Vielleicht verglichen mit vorher... Aber
irgendwie finde ich es normal, dass die Besucherfrequenz nach einem anfänglichen (oder auch sich hinziehenden - Du bloggst ja schon etwas länger als ich) "Hype" mehr oder weniger auf eine Stammleserschaft zurückfällt.
Ich persönlich empfinde das jedoch als gar nicht mal so schlecht. Sonst würde man ja schnell den Überblick verlieren, wenn ständig tausend neue Leser hinzukämen.
LG Karin

1. von Pat

Mir geht es genauso. Am meisten fehlt mir als Berufstätige einfach die Zeit. Und auch ich habe noch andere Interessen. Das Bloggen macht Spaß, ist aber nicht lebensnotwendig.
Ich werde auf jeden Fall immer wieder vorbeischauen.
LG Pat

vom 16.01.2008, 08.47
Antwort von Karin:

Eben. A.A.Smile.gif Und Danke. 
Bei Dir (und einigen anderen - es ist inzwischen mehr oder weniger ein fester Kreis) schaue ich auch regelmäßig vorbei.
Oft bleibt mir natürlich nicht die Zeit, meine ganze Bloglinkliste "abzuarbeiten". Aber mit dem Bloglesen halte ich es genauso wie mit dem Selberbloggen: Kein Zwang! Wenn ich Zeit und Lust habe, lese ich natürlich auch mal wieder in Blogs, wo ich lange nicht mehr war.
Und übrigens: Lesen heißt bei mir nicht immer, dass ich überall auch kommentiere. Manche Beiträge sind z.B. auch so gut, dass ich dem nichts mehr hinzuzufügen brauche. Zu anderem hingegen kann oder will ich in dem Moment nichts sagen.
Auch das variiert.
LG Karin

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