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Mittelmäßigkeit

Jeder Erfolg, den man erzielt,
schafft uns einen neuen Feind.
Man muss mittelmäßig (oder auch unbedeutend) sein,
wenn man beliebt sein will.
Oscar Wilde

Das mag zwar stimmen, und dieser Weg mag einige vielleicht durchaus zufrieden stellen.
Für mich hingegen stelle ich mir die Frage, ob ich überhaupt (langfristig) mittelmäßig sein bzw. bleiben WILL. Nachdem ich schon oft darüber nachgedacht habe, beantworte ich mir diese Frage selbst mit "Nein". Es genügt mir nicht, immer die "Brave" und "Nette" zu sein (nicht zu spielen, denn ich spiele nicht - nicht in dem Sinne!).

Mir ist dabei bewusst, dass ich mit meinem Weg nicht alle zufrieden stellen kann und mit meiner Art und Weise wohl Gefahr laufe, auch hin und wieder anzuecken. Aber wer hat denn gesagt, dass es automatisch gut wäre, sich rundschleifen zu lassen? Zeugt das nicht auch oft von mangelndem Rückgrat, mangelndem Mut?

Also, möge es mir und möge es Euch daran niemals mangeln: An individueller Lebensenergie, an Rückgrat und vor allem an Mut!

Dann klappt es nicht nur mit dem Nachbarn, sondern auch mit dem Erfolg! :)
 
 

Karin 03.11.2006, 07.25

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von manu

Hallo Karin,
ja wir hatten sehr viel Schnee zum Glück. :-) Ingmar hat sich so gefreut. Ich hoffe das wir morgen wieder rodeln können. :-)
Liebe Grüße Manu

vom 04.11.2006, 01.46
4. von manu

Hallo Karin,
danke für deinen lieben Eintrag. :-) Ich bin auch heute das erste mal mit Ingmar rodeln gewesen. :-) Er hatte sehr viel Spaß dabei.
Die meisten Autofahrer haben mit dem Wintereinbruch noch nicht gerechnet denke ich deshalb sind so viele Unfälle. Ich möchte nicht in der Haut des Mannes gesteckt haben. Danke für die lieben Wünsche von Dir. :-) Ich wünsche Dir auch eine schöne Zeit mit deinen lieben Menschen. :-)
Dein Eintrag über den Erfolg finde ich gut. Ich war früher selbst so das ich versucht habe Menschen Dinge recht zu machen damit sie mich mögen. :-) Aber heute ist das anders wer mich wirklich mag akzeptiert mich auch so mit meinen Kanten. :-)
Liebe Grüße Manu

vom 03.11.2006, 19.54
Antwort von Karin:

Danke für Deinen Gegenbesuch und Deine lieben Worte. Rodeln? So viel Schnee habt Ihr schon? Dir auch ein schönes Wochenende mit viel Rodel- und sonstigem Spaß. :)
3. von Trick_17

Hallo Karin

Wenn ich mir mittelmäßig vorkommen würde, dann würde ich mich aber auch unsichtbar fühlen. Und das möchte ich nicht. Ich will wahrgenommen werden, und dazu gehört auch Individualität. Und damit sticht man doch aus der Menge etwas heraus.

Ich wünsche dir einen schönen Start in das Wochenende. :twink:

LG Evi

vom 03.11.2006, 12.56
Antwort von Karin:

Danke, ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende.
Deine Gedanken kann ich nur unterschreiben. Wobei, ich persönlich bevorzuge für mich eher den Weg, individuell zu sein, aber ohne allzu extrem oder gar provokativ zu sein. Das hat nichts mit "Verstellen" zu tun, ich bin und denke halt so. Ich suche den "Goldenen Mittelweg des Gegen-den-Strom-Schwimmens". Das kann auch eine Art Stärke sein.
Denn dadurch komme ich einerseits mit den meisten aus, und bewahre andererseits meine Individualität.

2. von Pat

Ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang zur Mittelmäßigkeit. Jeder Mensch ist individuell und hat mit Mittelmäßigkeit meiner Meinung nichts zu tun. Außerdem hört sich das für mich sehr abwertend gegenüber Anderen an. Und brav und nett zu sein ist an sich nichts Schlechtes, wenn man denn auch wirklich so ist und empfindet. Bedenklich wird es erst, wenn man sich wegen Anerkennung oder auch um den leichteren Weg zu gehen, sich verbiegt und sich gibt, wie man eigentlich nicht ist.
Das was ich aus deinem Statement heraus zu hören denke, ist eher so sein zu dürfen/ können wie man ist, und allein das ist individuell und einzigartig genug und von "Mittelmäßgkeit" weit entfernt.
Vielleicht habe ich deine Aussage aber auch einfach falsch verstanden.
LG Pat


vom 03.11.2006, 11.54
Antwort von Karin:

Nein, "abwertend" möchte ich nicht sein. Auch war meine Aussage keineswegs gegen das "Brav- und Nettsein" gedacht (im Gegenteil). Es ging mir vielmehr um die Individualität und die Stärke, die es bedeutet, ggf. auch malgegen den Strom zu schwimmen, wenn man es für nötig befindet, um seine Individualität leben zu können.

Falschheit und Heuchelei, sich verstellen, finde ich hingegen ebenso bedenklich wie Du.

Grundsätzlich gibt es aber weder bei Zitaten noch bei anderen gedanklichen Äußerungen kein "Falsch verstehen", nur ein "anders verstehen". Auch das gehört zum individuellen Denken. ;) Es sind Meinungen, und Meinungen sind niemals objektiv "richtig" oder "falsch".


1. von CeKaDo

Dazu fällt mir ein:

"Viel Feind, viel Ehr"

"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"

Es ist nun mal so, daß man die Größe seines Erfolges an der Zahl der Neider messen kann. Denn in unserer Gesellschaft sind die schlechten Dinge schneller und häufiger ausgesprochen als die Guten.

Schade eigentlich.

vom 03.11.2006, 10.57
Antwort von Karin:

"Die schlechten Dinge sind schneller ausgesprochen als die Guten." Richtig. Deswegen bin ich auch froh, da anders zu sein. Ich suche immer in allem auch die guten Seiten. Allzu viel Pessimismus und Schwarzmalerei war noch nie meine Sache. Und - ganz nebenbei - ist es auch nicht gerade das, was die Gesellschaft heute braucht; es gibt schon genug davon. Ich plädiere für mehr rosarote Brillen - nicht aus Naivität, sondern weil wir mehr positives Denken benötigen, das uns voranbringt.
Mit dem Neid habe ich indes persönlich noch nicht so viele Erfahrungen gemacht - dazu habe ich wohl noch nicht genug Erfolge verbucht, die Grund zum Neid geben könnten. Aber ich weiß schon, wie es manchen anderen damit ergeht (als Neidopfer meine ich - nicht als Neider, wobei ich persönlich mit Neid nichts am Hut habe, weil ich jedem seine Erfolge von Herzen gönne, und außerdem genug mit mir selbst zu tun habe - ohne dass das jetzt egoistisch klingt).
"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom." Von den Fischen können wir Menschen tatsächlich eine Menge lernen. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Fische eine besondere Schwimmtechnik haben, mit der sie besonders gut gegen den Strom schwimmen können. Der Spruch an sich ist also in doppeltem Sinne wahr. :)

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