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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

Roots.pngKlappentext: »Die Stadt der träumenden Bücher«

Als der Pate des jungen Dichters Hildegund von Mythenmetz (Danzelot von Silbendrechsler) stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugeben. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchstabenverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in eine labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihr Unwesen treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

Meine Rezension

Es war das erste Buch, das ich von diesem Autor las, und ich wurde gleich von seiner Phantasie und seinem erzählerischen Können in den Bann geschlagen. Walter Moers versteht es hier, eine spannende und unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Wer Bücher mit allem Drum und Dran liebt, der wird sich gerne in die hier beschriebene Welt entführen und von dieser verzaubern lassen.

Man schließt den Protagonisten, den Lindwurm Hildegund von Mythenmetz, schnell ins Herz, und ist auf jeder Seite gespannt, wie seine Reise von der Lindwurmfeste nach Buchhaim und seine dortige Suche nach dem Autor des Manuskripts, das ihm hinterlassen wurde, verlaufen wird, was er alles erlebt und welchen merkwürdigen Gestalten er dabei begegnet.

Mit großer Spannung habe ich diese lebendige und sehr einfallsreiche Geschichte gelesen, die Abenteuer der Hauptperson lesend miterlebt und mitgefiebert, wenn er sich dabei wieder irgendwelchen Gefahren aussetzte. Die Story ist niemals vorhersehbar - mit jeder Seite wird man praktisch neu überrascht, und zwar auf eine spannende Weise, ohne dass es je überfordert. Für dieses Buch kann ich nur den Daumen hochhalten!

Karin 31.12.2012, 13.20

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