Das Wesentliche ist:

Kam mir beim heutigen Seelebaumeln lassen und freien Sinnieren und Tagträumen so in den Sinn:

Höre immer auf Dein Herz!
Dein Verstand kann Dich mit seinen Interpretationsmöglichkeiten verwirren oder gar willentlich belügen; auch wenn er auf manchem Gebiet noch so spitze und vielleicht unerlässlich ist - im Wesentlichen hat er keine Ahnung (was etwas anderes ist als etwas nicht zu wissen).
Und wenn Dir das Herz in die Hose rutscht, dann will es Dir damit oft einfach nur "nein" sagen.

(c) Karin Scherbart

Nein, dies bezieht sich jetzt weder auf mich noch auf irgendwelche aktuellen Gegebenheiten, sondern nur einfach so. :-) Und ich habe keine Lust, hier darzulegen, in welchen gedanklichen Zusammenhängen mir diese Dinge kamen. Nö.

Ich weiß, ich weiß, das sind nicht sehr karfreitägliche Gedanken. Wenn ich gewillt wäre, meine persönlichen Gedanken nach religiösen Events auszurichten (was ich definitiv nicht bin), dann würde ich jetzt wohl über "Tod, Schuld und Vergebung" etc. nachdenken. Im letzten Jahr passte das erste (in Kombination mit Auferstehung) symbolisch gesehen zufällig zu meiner Lebenssituation. In diesem Jahr hingegen bei mir überhaupt nicht.

Außerdem werde ich sicherlich demnächst auf dem Jakobsweg genügend Zeit haben, über solche Themen zu meditieren. Insofern: Ja, ein wenig spirituell beziehungsweise besinnlich in den Gedanken soll mein Jakobsweg schon sein. Allerdings nicht im Sinne von religiösen Ritualen und Sonstigem, das ich nur als übergestülpt empfinden würde und womit ich auf meinem Weg nichts anfangen kann.

Karin 06.04.2007, 22.23| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedankenwelt | Tags: Worte, Inspirierendes, Mein Weg,

Internationaler Blog

Am 30.03.2007 17:43:59 kam
Land: LATVIA
ein Besucher

Ich hatte schon Blogbesucher aus Argentinien, Indien, Slowenien, China, Japan.... ja, auch Litauen... und viiiielen anderen wohl nicht allzu häufigen Ländern, die mir gar nicht mehr alle einfallen...
Aber Lettland kam bisher glaube ich noch nicht darin vor.

Schön, dass mein Blog auch international frequentiert wird, und hoffentlich auch in dem einen oder anderen Punkt gefällt. Auch wenn sicherlich nicht alle meine Sprache sprechen...
Vielleicht sollte ich der nonverbalen Sprache in der einen oder anderen Form mehr Gewicht geben - zum Beispiel in Form von Bildern? Das habe ich in letzter Zeit zugegeben etwas vernachlässigt - viel Text und wenig Bilder... Das wäre zu überlegen, wobei ja auch die Zeit dazu da sein muss, denn wenn, dann will ich schon was Richtiges gestalten und nicht nur einfach ein Bild in den Blog pappen, ohne irgendeinen Sinn und irgendwie einfallslos... Ich habe nämlich eigentlich einen hohen Anspruch bei dem, was ich mache. Und es muss auch passen.

Na ja, ich hoffe, mein Blog gefällt den globalen Besuchern trotzdem.
Als kleine Entschädigung für meinen eventuellen Mangel an international verständlichen Beiträgen will ich heute mal ganz exklusiv meine internationalen Besucher grüßen:

So be welcome into my world of blogging.
I wish you all the best and enjoy your life!

In the meantime, you can look some of my photos and pictures if you like. :-)

Karin 30.03.2007, 21.41| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Bloggen, Grüße,

Umweltbewusstes Handeln im Alltag

Wo ich schon mal dabei bin, möchte ich auch noch meine letzte Umfrage auswerten. Außerdem würden ja wohl kaum noch neue Stimmen kommen, wenn sich sowieso seit vier Tagen nichts mehr getan hat. ;-) Ich hätte sie ja schon früher auswerten können, aber ich will auch nicht zu viele Beiträge pro Tag bringen und meine Leser dann so übermäßig mit Inhalt überfrachten, dass sie irgendwann gar nicht mehr hinterherkommen. :-)

Also:

Inwiefern bist Du bereit, Dein Leben umweltbewusster zu gestalten, oder tust Du es schon?

Ihre Meinung Klicks Anteil Umfragestart:
14.03.2007 20:56 Uhr
Ich versuche, meine Ernährung so gut es geht ökologisch einzustellen (mehr einheimische und frische Produkte, weniger Rindfleisch, überhaupt nichts Genmanipuliertes). 14,76%
Ich fahre weniger (oder gar kein) Auto und mehr mit Bus und Bahn und bilde - wo möglich - Fahrgemeinschaften. 29,52%
Für Autofahrer: Ich achte beim Neukauf unbedingt auf bessere relative Umweltverträglichkeit (Russpartikelfilter; weniger PS). 314,29%
Ich benutze meinen eigenen Einkaufsbeutel (Leinen- oder Papierbeutel) immer wieder und vermeide so Plastiktütenmüll. 523,81%
Ich nehme Maßnahmen vor, um meinen Energieverbrauch im Haushalt zu senken (Energiesparlampen, Elektrogeräte ganz abschalten wenn sie nicht genutzt werden). 419,05%
Ich habe in meinem Haus eine bessere Wärmedämmung eingebaut oder ähnliche Baumaßnahmen ergriffen (oder habe es vor). 29,52%
Ich plane, mein Heizungs- und Energiesystem auf alternative Energien umzustellen (oder habe es schon). 14,76%
Ich habe mich bereits schlau gemacht, wie ein Erdwärme-System an meinem Heim umgesetzt werden könnte, oder wie viel eine Photovoltaik-Anlage auf meinem Dach im Verhältnis zum Nutzen kosten würde. 00,00%
Zusätzlich engagiere ich mich, indem ich andere anhand praktischer Beispiele und informativer Aufklärung dazu animiere, sich ebenfalls verstärkt Gedanken über umweltbewusste Verhaltensweisen zu machen. 29,52%
Keine dieser Antworten trifft zu - die Umwelt ist mir egal oder ich habe keine Lust, meine Gewohnheiten deshalb umzustellen. 14,76%
Summe 21 100.00% letzte Stimme: 24.03.2007 13:46 Uhr

Positiv auffallend ist hier, dass die meisten laut der Umfrage besonders im Haushalt darauf achten, umweltbewusster zu leben. Und damit ist ein großes Ziel der Umfrage erreicht, nämlich deutlich zu machen, dass JEDER - im Kleinen, kleine Dinge mit insgesamt großer Wirkung, wenn man es sich konsequent und ganz bewusst zur Gewohnheit macht - ohne viel Aufwand nach seinen Möglichkeiten etwa für die Umwelt tun kann.
Am Zweihäufigsten wurde die Antwort bezüglich des Autokaufs (mir wiederstrebt es, uneingeschränkt "umweltbewusster Autokauf" zu sagen, weil es das 100%ig umweltfreundliche Auto leider nicht gibt) angeklickt, was darauf schließen lässt, dass viele der Voter Autofahrer/innen sind. Wären mehr Autolose oder solche, die fast nur öffentliche und andere Verkehrsmittel auf mindestens zwei Rädern oder Rollen benutzen, darunter gewesen, hätten wahrscheinlich meht Leute die darüber befindliche Antwort gewählt. Also lässt sich zu dem Aspekt keine allgemein gültige Schlussfolgerung treffen.
Immerhin haben sich ein paar auch schon einige Gedanken darüber gemacht, wie das Haus selber umweltbewusster gemacht werden kann (oder leben rein zufällig in einem solchen, wo bereits eine Wärmedämmung drin war, oder haben ein solches bewusst gewählt, wie auch immer). Auch das ist positiv zu verzeichnen, handelt es sich doch um einen weiteren Punkt von Bedeutung.
Genauso viele haben angegeben, auch andere zu umweltbewussterem Handeln zu animieren versuchen, indem sie etwa über die Möglichkeiten infomieren, dies zu tun. Nun gut, als Blogger (und ich nehme an, es waren Blogger, die für diese Antwort gevotet haben[?]) ist das auch kein Wunder; gewissermaßen fühlt man sich motiviert, die Menschen über so wichtige Dinge wie dieses aufzuklären und so zur Meinungsbildung beizutragen. Ich weiß das ja selber, kann es gut nachvollziehen und begrüße es auch als zusätzliche Maßnahme zum eigenen Handeln.
Auf die anderen Antworten gehe ich jetzt an dieser Stelle nicht einzeln ein. Zu denken hat es mir aber gegeben, dass darunter auch jemand war, der angegeben hat, die Umwelt sei ihm egal oder er/sie wäre nicht bereit, dafür die eigenen Gewohnheiten - wenn auch nur minimal - umzustellen. (Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mich hier zum Thema Umwelt engagiere.)

Lieber Skeptiker,
es liegt mir fern, Dich umstimmen zu wollen - sicherlich hast Du Deine Gründe für Deine Einstellung. Auch möchte ich mich für Deine ehrliche Anwort bedanken, denn das ist ja der Sinn einer Umfrage, dass verschiedene Ansichten aufgezeigt werden.
Aber bitte denke einmal kurz darüber nach, ob es Dir wirklich so sehr egal ist, wie es um unsere Umwelt steht bzw. weitergeht. Stell Dir mal vor, ALLEN wäre die Umwelt egal und sie würden alle einfach so weitermachen wie bisher, bis dieser Planet, vielleicht sogar die nähere Umgebung unseres Planeten (denn wenn das Ozonloch immer größer wird, können die giftigen Gase doch wohl auch in den Weltraum austreten, oder?), zu Grunde geht, dann würde es ALLE betreffen.
Natürlich muss nicht dieser "Worst Case" eintreffen - wenn wir, jeder Einzelne von uns, JETZT entsprechend handeln. Möglichkeiten gibt es genug, jede Maßnahme zählt, darunter vor Allem die Genannten. Aber es gibt denke ich nicht so viel Zeit zu verlieren. Doch wenn wir alle täglich etwas für die Umwelt tun, wird sich das Schlimmste vielleicht noch abwenden lassen. Vielleicht denkst Du ja auch: "Als Einzelner wird sich sowieso nichts ändern - also, warum sollte ich meine Gewohnheiten ändern?" Dazu kann ich nur sagen: Du bist NICHT der Einzige - so viele Menschen manchen schon mit, und wenn es noch mehr werden, wenn noch mehr die Verantwortung übernehmen, dann WIRD sich das Allerschlimmste noch verhindern lassen können.
Und, wie gesagt, es gehört nicht viel dazu. Einfach Maßnahmen im Alltag würden zunächst einmal schon sehr viel bewirken. Aber können wir es uns leisten, können wir es heute noch verantworten, NICHTS zu tun und KEINE Verantwortung für unser eigenes Lebensumfeld zu übernehmen?
Bitte, lieber "Egal"-Mensch, denke nur einen Augenblick darüber nach, und informiere Dich. Ich selbst habe einige Umweltbeiträge in meinem Blog. Auch hier gibt es einige interessante Ansätze und Tipps. Und diesen Artikel kann ich Dir noch ans Herz legen. Und auch hier werden ab und zu Umweltthemen behandelt. Oder dort ist momentan eine auch umweltbezogene Diskussion im Gange, die einige Anregungen bieten kann.
Daneben gibt es ja noch jede Menge öffentlicher Informationsquellen, die ich jetzt nicht alle einzeln aufzähle. Die kannst Du Dir selbst unter den jeweiligen, einschlägigen Suchworten ergoogeln.

Ich hoffe, ich habe hiermit zumindest ein bisschen Dein Interesse an diesem meiner Ansicht nach wichtigen Thema geweckt.
Herzliche Grüße
Karin

Karin 28.03.2007, 20.50| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Umfragen, Umwelt, Inspirierendes,

Aller guten Dinge...

... ist EINS! :-) ----->>>

----->>> Über Claudia von Einfach Claudia (nicht die andere ;-)) wurde ich vor einiger Zeit auf die Sache mit den Dingpflegschaften aufmerksam. Das fand ich so eine nette Idee, dass ich beschloss, dieses Museum der Dinge ebenfalls im Rahmen meiner Möglichkeiten mit einer Dingpflegschaft zu unterstützen.
Warum ich mich ausgerechnet für diesen Gegenstand entschieden habe? Das auch noch nicht mal ein Original aus jener Zeit ist, sondern ein Imitat? Nun, ich finde nicht, dass es danach geht. Es kommt darauf an, was es allgemein bedeutet. Und ich bin der Ansicht, dass diese Vase - Imitat oder nicht - durchaus eine kulturelle Bedeutung hat, nämlich indem sie die Kunst der Neorenaissance aufgreift und so in Erinnerung ruft.
Ob sie "schön" ist, mag Geschmackssache für den Einzelnen sein. Aber ich finde schon, sie hat was. Natürlich gibt es noch weitaus bedeutungsvollere und auch schönere Dinge - viele davon haben schon eine Pflegschaft oder mir ist die Spende zu hoch. ;-) Tja, es muss halt schon erschwinglich sein, und da ist die Auswahl nicht so groß.
Trotzdem stehe ich zu meiner Wahl. Es ist eine gute Sache - da ich allerdings diese Dingpflegschaft nach Ablauf NICHT fortsetzen werde, wird dieses Stück im nächsten Jahr um diese Zeit wieder frei sein. Vielleicht für einen von Euch?

Karin 27.03.2007, 11.42| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Aktionen, Alltag, Kultur, Kommerz,

Jawohl!


Das Glück ist im Grunde

nichts anderes als der mutige Wille,
zu leben, indem man
die Bedingungen des Lebens annimmt.

~Maurice Barrès~
französischer Schriftsteller, Publizist und Politiker
*22.09.1862 (Charmes-sur-Moselle/Lothringen)
†04.12.1923 (Neuilly-sur-Seine)

Karin 27.03.2007, 05.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Welt der Zitate | Tags: Worte, Stimmungen, Inspirierendes,

Rätselfrage

Aus einem französischen, humorvollen "Intelligenztest", der im Ganzen etwa im Stil von dem da ist (nur mit anderen Fragen natürlich), den sie vor einiger Zeit gemacht und gebloggt hat:

Warum tragen manche Franzosen Hosenträger in Blau-Weiß-Rot?

Ich sage jetzt mal nix - meine Lippen bzw. tippenden Finger sind versiegelt - und freue mich schon auf Eure Antworten.

Sollte rein zufällig die richtige Antwort dabei sein, erhält der schlaue Ratefuchs (nein, für BAW'n ist schon jemand anderes zuständig *gg*) von mir ... äh ... den Goldenen Utopia (selbstverständlich nicht an den Kopf geworfen, sondern freundlich überreicht). Wer am zweitnächsten dran ist, erhält den Silbernen Utopia. Wer total falsch lag, aber eine besonders originelle Idee hatte, dem wird ein wunderbarer Bronzerner Utopia zuteil.

Karin 25.03.2007, 20.44| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Französisches, Rätsel, Zum Kaputtlachen,

Noch etwas Schönes

Das folgende Gedicht eines unbekannten Poeten (vermutlich war er mit meiner Mutter befreundet und hat ihr einige seiner Gedichte aus seiner Feder, äh... Schreibmaschine ausgedruckt) zeigt, was man künstlerisch aus der schönste aller Sprachen machen kann.

Jawohl! Französisch ist eine poetische Sprache. Dieses Gedicht ist ein Beweis dafür.

Herrliche Formvollendung! Und man spürt praktisch in jeder Zeile die Stimmung und Kraft mitschwingen, die in der Aussage steckt...


La foi


La foi, quel beau mystère ! Les choses qu’on espère

Elle leur donne substance. Contre toute apparence

Elle prennent consistance tout comme une semence

Invisible sous terre courant vers la lumière.


La foi, c’est déjà voir ce qu’on aimerait voir

C’est déjà posséder ce qu’on voudrait avoir

C’est contre la raison ne pas cesser de croire

Lorsque tout semble dire qu’il n’y a plus d’espoir.


C’est l’heureuse certitude dans un monde égaré

D’être parcelle divine et d’être á cette heure

Tout comme á chaque instant et pour l’éternité

La vie, la paix, la joie, l’amour et le bonheur.


Les choses qu’on espère, c’est les imaginer

Déjà réalisées ; c’est les sentir si bien

Que pas une seconde on ne puisse penser

Envers et contre tout qu’elles sont encore si loin.


La foi, c’est l’évidence de ce qu’on ne voit pas

C’est la calme assurance qu’au plus noir de la nuit,

La nuit n’est plus si noire : le jour est déjà là,

Chargé de tout l’espoir qu’il amène avec lui.


von (leider!) Unbekannt

 


Obwohl keine Übersetzung daran heranreichen kann, habe ich es heute ganz exklusiv, extra für Euch, also denen, die nicht des Französischen mächtig sind, übersetzt, damit auch Ihr es verstehen könnt:


Der Glaube

Der Glaube, welch schönes Mysterium! Die Dinge, die man erhofft
Sie gibt ihnen Substanz. Entgegen allem Erscheinen
Nehmen sie Gestalt an, einem Keime gleich
Unsichtbar unter der Erde, Dem Licht entgegen laufend.

Der Glaube, das ist schon sehen, was man zu sehen wünscht
Das ist jetzt schon besitzen, was man haben möchte
Das ist, gegen die Vernunft nicht aufhören zu glauben
Während alles zu sagen scheint, dass es keine Hoffnung mehr gibt.

Das ist die glückliche Gewissheit in einer verwirrten Welt
Ein göttlicher Teil zu sein und in dieser Stunde zu sein
Alles wie in jedem Moment und für die Ewigkeit
Das Leben, der Frieden, die Freude, die Liebe und das Glück.

Die Dinge, die man erhofft, das ist sie sich vorzustellen
Als schon wahr gemacht; das ist sie so gut zu spüren
Dass man in keiner Sekunde denken kann
Dass entgegen allem sie noch so weit sind.

Der Glaube, das ist Klarheit dessen, was man nicht sieht
Das ist die stille Versicherung, dass im tiefsten Schwarz der Nacht
Die Nacht gar nicht so schwarz ist: Der Tag ist bereits da
Beladen
mit all der Hoffnung, die er mit sich nimmt.


Damit wünsche ich Euch jetzt schon mal einen guten Start in die Woche (auch wenn das vielleicht noch nicht mein letzter Blogeintrag für heute sein sollte, aber es ist halt ein gutes Motto).

Karin 25.03.2007, 18.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Worte, Französisches, Inspirierendes,

Die Zeit kann man nicht umstellen

... Uhren hingegen schon. Kaum zu glauben, dass es schon halb Sechs sein soll, obwohl es in Wirklichkeit - bei strahlendem Sonnenschein - erst halb Fünf ist. ;-) Aber, Glaube oder nicht, da müssen wir durch. Schließlich sind Uhren, egal wie man sie dreht und wendet, keine Glaubenssache. Die Zeit vielleicht auch nicht. Zeit hat man. Sie ist da. Man muss nicht erst an sie glauben. Es kommt nur darauf an, wie man sie nutzt. Wenn man das Gefühl hat, man hätte "keine Zeit" oder die liefe einem davon, dann liegt das ganz einfach daran, dass man nicht mit der Zeit geht, sondern versucht, gegen sie anzurennen. Dabei kann man doch nur verlieren, oder? Wo unsere Zeit doch begrenzt ist und wir besser mit ihr zusammenarbeiten sollten, wenn wir schon mit ihr leben müssen.

Ich habe da noch ein kleines Gedicht aus dem Nachlass / den Notizen meiner Mutter (meine Mutter hat seinerzeit anscheinend verschiedene Gedichte gesammelt, manche in einem Notizbuch und mit dem Verfasser versehen, manche auf losen Blättern ohne Verfasser):


La petite bête

La petite bête qui est dans la montre
Je l'entends taper, je l'entends frapper
Je l'entends sonner
Que dit-elle Tic tac tic tac tic

La petite bête est morte ce soir
Monsieur l'horloger, veux-tu la retrouver
Veux-tu la rammener
Que dit-elle...

La petite bête, Monsieur l'horloger
Ne l'a retrouvé, elle était coincée
Par un grain de blé
Que dit-elle...

(von Unbekannt - wahrscheinlich irgendein volkstümliches Gedicht, wo man den Verfasser nicht mehr hat herausfinden können)


Tja, so ist das, wenn die Zeit Uhr erst mal stehen bleibt und dann weitergeht... :-)

Karin 25.03.2007, 17.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Worte, Alltag, Französisches,

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Mein Jakobsweg - Reiseblog 

Notizen und Gedanken



Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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