Kennt Ihr das auch?

Es gibt Momente, da führt man bestimmte routinemäßige Tätigkeiten ganz automatisch aus, ohne dass man näher darüber nachdenkt (das muss man auch nicht, da solche Tätigkeiten einem sowieso naturgemäß in Fleisch und Blut übergegangen sind). Und während man diese Tätigkeiten ausführt, schwirren einem alle möglichen anderen Gedanken durch den Kopf - und auf einmal steht man da und denkt: "Hoppla! Ich bin ja schon fertig!" Dabei war einem vor lauter Gedanken offenbar gar nicht so bewusst, als man diese Tätigkeiten ausgeführt hat - dennoch wurden sie gut erledigt. Vielleicht kommt es einem auch nur im Rückblick so vor, als wäre es einem nicht so bewusst gewesen - denn man erinnert sich ja schon daran, wie man es getan hat. Dennoch...
Heute morgen beim Duschen war zum Beispiel so eine Situation. Dass ich gerade morgens und hierbei in Gedanken bin, ist eigentlich nichts Ungewöhnliches (gut, ich persönlich bin ja auch sonst häufig in Gedanken, bzw. denke permanent irgendetwas). Aber heute morgen gab es einen Moment, da stand ich auf einmal fertig geduscht und angezogen da - und plötzlich wurde mir bewusst, dass ich mir gar nicht oder kaum bewusst gewesen war, wie ich mich angezogen hatte. Ich war so in Gedanken (wobei ich mich anschließend nicht einmal entsinnen konnte, was ich insgesamt so alles dabei gedacht habe - es war einfach so viel, und ein Gedanke ging einfach in den anderen über). Nein, ich war dabei NICHT verwirrt - um solchen falschen Vermutungen vorzubeugen - sondern völlig klar im Kopf. Was ich tat, habe ich mit derselben routinemäßigen Konzentration ausgeführt wie sonst - Anziehen, Zähne putzen usw.
Na ja, es ist an sich auch nicht wichtig. Der Tag ist noch so frisch, und schon so viele Gedanken... "typisch Karin".
Wenigstens fühle ich mich heute ausgeschlafen - und das, obwohl ich schon um 5.00 Uhr aufgestanden bin. Und nachdem ich nun den erwachenden Tag begrüßt habe: Auf geht's!

Karin 27.02.2008, 07.40| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Alltag, Gedanken,

Menschlichkeit

Ich weiß nicht, wie ich diesen Blogeintrag sonst betiteln soll. Aber er war der erste, der mir in den Sinn kam, und finde, er ist übergreifend.

Gestern war ich nach langer Zeit mal wieder in einem Musical, das in meiner Stadt aufgeführt wurde. Genauer gesagt dieses. Es war sehr bewegend. Die Musik, die rhythmischen Tänze und die teilweise halsbrecherischen Darbietungen, für die eine Art kleine Geschichte mit vielen Nebenhandlungen den Rahmen bot. Es strahlte einerseits pure Lebensfreude aus, allen Widrigkeiten des Lebens (bzw. des afrikanischen Lebens) zum Trotz. Auch einige politische Hintergründe werden thematisiert, fügen sich dabei jedoch in das Ganze ein. Die Hauptaussage ist klar: Freiheit!
Sollte das Musical  irgendwann in Eurer Umgebung aufgeführt werden, kann ich Euch nur empfehlen, hinzugehen. Aber bestellt die Karten möglichst schon früh - bei uns war es jedenfalls vollständig ausverkauft. Kein einziger Platz blieb frei.



Ein anderes (nicht nur afrikanisches, sondern weltweit zu interessierendes Thema) wird in diesem Buch angesprochen. Es ist eines jener Bücher, mit denen man sich über das Lesen hinaus noch weiter befasst / befassen sollte. Obwohl ich längst nicht mehr jedes Buch, das ich lese, im Blog vorstelle - dieses gehört zu denen, die mir so wichtig erscheinen, dass ich das noch tun werde. Versprochen.



Im Übrigen finde ich, dass dieser Film zum Pflichtfilm in allen deutschen Klassenräumen werden und ihn sich überhaupt alle ansehen sollten. Ich persönlich kannte ihn schon und habe ihn mir trotzdem noch einmal zu Gemüte geführt.

Karin 20.02.2008, 23.30| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Kultur, Bildung,

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Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







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