Ökologischer Konsum

Was Pflegeprodukte betrifft, achte ich seit einiger Zeit schon vermehrt darauf, umweltbewusst und (für mich) gesünder zu konsumieren. Dabei verzichte ich auch auf bestimmte unethische Marken wie z. B. die von Unilever und P&G. [An dieser Stelle empfehle ich statt einer Erklärung mal "Das neue Schwarzbuch Markenfirmen" - viele Beschreibungen sind sicherlich noch aktuell, ansonsten kommt im April 2010 eine neue Auflage heraus.]
Meine aktuelle Lieblingsmarke für Duschgels, Shampoos & Co. ist Alverde. Auch wenn mir nicht jede Sorte gleich gut gefällt, so finde ich dabei fast immer eine Packung aus dem Sortiment, die mir zusagt. Zudem sind diese Produkte für den Alltagsgebrauch bezahlbar und meist ergiebig - was längst nicht bei allen Marken mit ähnlichen Standards der Fall ist.

Bei Lebensmitteln bevorzuge ich frische Waren und reduziere Fertigprodukte, wo es nur geht. Ich gebe zu, dass ich im Lebensmittelbereich aus Kostengründen oftmals auch Kompromisse eingehe. Dafür kaufe ich aber auch Bioprodukte sowie gelegentlich Tee, Kaffee und Rohrzucker (vereinzelt auch anderes) aus fairem Handel.

Dafür ist mein ökologischer Fußabdruck im Bereich Fortbewegung wohl eher klein: Ich benutze ich viel öffentliche Verkehrsmittel, kürzere Strecken - manchmal bis ca. 30 Minuten - lege ich zu Fuß zurück, im Frühling und Sommer fahre ich auch mit dem Rad, und bei Autofahrten fahre ich mit anderen mit (ich besitze kein eigenes).

Abgesehen von anderen Dienstleistungen und Bankgeschäften / Geldanlagen wäre ein Bereich, wo ich zukünftig noch gezielter auf Nachhaltigkeit achten könnte (also, wenn beim nächsten Mal ein Kauf nötig ist), der Bekleidungsbereich.

Ein Artikel über den indischen Biobaumwoll-Skandal (darin geht es darum, dass Biobaumwolle aus Indien durch benachbarte gentechnisch veränderte Pflanzen kontaminiert wurden, u. a. weil es dort keine Abstandsregelungen zu solchen gibt) brachte mich wieder auf diese Thematik.

[Ebenfalls lesenswert in diesem Zusammenhang ist der Artikel "Cotton made in Africa" vom gen-ethischen Netzwerk.)

Erste Recherchen meinerseits, wie und wo man ökologisch und sozial nachhaltige Kleidung erwerben könnte, bzw. welche Gütesiegel und Kooperativen es dazu gibt, brachten Folgendes zutage:

- Mit dem GOTS-Zertifikat ausgezeichnete Kleidung bescheinigt nicht nur, dass die Produktion auf umweltfreundliche Weise erfolgte und die Stücke zu mindestens 95% aus Baumwolle bestehen (100% wäre wohl angesichts der oben genannten Problematik eher schwierig zu erreichen). Sondern es berücksichtigt auch soziale Kriterien: Bei Kleidung mit diesem Siegel ist gewährleistet, dass die produzierenden Arbeiter gerecht entlohnt werden, ihre soziale Absicherung, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist und sie in diesem Rahmen humane Arbeitszeiten haben. Kinderarbeit ist dabei verboten.

- Die 70 Mitglieder vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft erfüllen diese Standards. Zusätzlich zum GOTS-Siegel haben sie zwei eigene, spezielle Qualitätszeichen.

- Dann gibt es noch das Projekt "Cotton made in Africa" mit eigener Stiftung, an dem einige Textilanbieter beteiligt sind.

- Weitere mögliche Maßnahmen: Second Hand kaufen, Tauschparties, alte Kleidung weiterreichen (z. B. in Umsonst-Läden).

- Lesetipp: "Saubere Sachen".

Diese Ideen-Aufstellung ist vor Allem auch eine Notiz für mich selbst, wenn ich mal wieder Klamotten brauche und / oder meinen Kleiderschrank ausmiste.
Wenn Ihr darin ebenfalls die eine oder andere Anregung findet - umso besser. Dann hat das Ganze einen doppelten Sinn erfüllt.

Karin 01.02.2010, 21.58| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesundheits-Welt | Tags: Umwelt, Ökologie, Nachhaltigkeit, Konsum, Ethik,

Eisiges Kunstwerk der Natur

Obwohl hier durchschnittlich ca. 10 cm Schnee liegen (an manchen Stellen mehr, an geschippten Stellen und Straßen entsprechend weniger), und trotz im Laufe des Tages optimalen Witterungsverhältnissen zur Entstehung von Eiszapfen waren diese auf meinem heutigen Spaziergang insgesamt etwas dünn gesät.

Teilweise hätte ich sie sogar mit der Lupe suchen müssen, wenn ich eine solche dabei gehabt hätte. Und die paar, die ich fand, erschienen mir irgendwie zu banal, schlicht und gewöhnlich, um sie jetzt im Rahmen von Falks ->

Blogparade Schöne Eiszapfenfotos

... zu zeigen.

Schließlich wurde meine akribische, aber dennoch gelassene und unverkrampfte Suche nach einem schönen Exemplar doch belohnt.

Genau genommen könnte man ja darüber diskutieren, ob es sich hierbei um einen einzigen Eiszapfen oder vielmehr um eine kunstvoll verschlungene Ansammlung davon (vielleicht auch eine Eiszapfenfamilie *gg*) handelt. A.CA.Smilewink.gif

Aber da der Herr Doktor den Teilnehmern ausdrücklich den maximalen Interpretationsspielraum gelassen hat (die einzige Voraussetzung: es sollten schon tatsächlich EISzapfen sein ), denke ich, dass dieses extravagante eiskalte Gebilde durchaus als Eiszapfen durchgehen kann:

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Zumal es ja kein Wettbewerb á la "Wer hat den Allerschönsten?" oder so sein soll, sondern einfach eine normale, wertungsfreie Blogparade außer Konkurrenz.

Für mich sieht es irgendwie aus wie eine dreifingrige Hand mit einer Kralle am Daumen, bzw. nach einem Vogelfuß.

Sehe ich mal davon ab, dass mich so etwas an einem lebenden Wesen, gleich ob real oder eine Fantasy-Figur, eher abschrecken würde, empfinde ich dieses Konstrukt in abstrakter Form als Kunst.

Es ist ja nirgendwo die Rede davon, dass "Schönheit" unbedingt als etwas gleichmäßig Ästhetisches betrachtet werden soll. Nein, je nach Definition kann "Schönheit" auch einfach als Kunst, etwas Spezielles und Außergewöhnliches eben, angesehen werden.

Das heißt natürlich umgekehrt nicht, alles Außergewöhnliche wäre automatisch schön. In diesem Fall bin ich jedoch der Ansicht, dass dieses Exemplar, inklusive seiner das Licht reflektierenden Ecken und Kanten, durchaus etwas Schönes an sich hat. Besonders, wenn man sich einzelne Details davon anschaut. Aber auch als Gesamtkunstwerk.

Wenn man will, kann man in vielem Schönheit entdecken. Man muss es nur sehen.

Karin 31.01.2010, 19.36| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Aktionen, Blogparade, Bilder, Winter,

Abendliche Wolkenberge

Richtig stimmungsvoll, ja mystisch zeigte sich der Abendrosahimmel heute auf meiner Heimfahrt. Zunächst dachte ich, es wären normale Wolken, die sich zu solchen Bergen aufgetürmt hatten:

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In meinem utopischen Gedankengewusel kam ich anfangs gar nicht auf die Idee, dass diese Wolkenberge von irgendetwas anderem verursacht sein könnten. Dabei wohne ich nicht gerade Lichtjahre von der Quelle dieser "Formation" entfernt, und hätte eigentlich darauf kommen müssen. Aber ich gehöre ja eher zu denen, die sich ihren eigenen, phantasievollen Reim darauf machen, sich die Welt teils vielleicht auch lieber so schön zurechtträumen, wie sie nicht ist. Ist ja auch viel spannender, als die banale Realität!

So stellte ich mir in meinem Luftschlossdenken eben vor, es wären hohe, teils felsige Berge, um die Nebel wabern würde. Die Alpen könnten es sein, oder bestimmte östliche Gebirge. Phantasiereisen kennen kaum Grenzen...

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Doch ich wette mit Euch, dass es den romantischen Eindruck dieser Abendrotszenerie trüben würde, wenn ich jetzt sagen würde, woher diese Wolkenberge tatsächlich stammen.

So aber - ohne das Wissen, bzw. wenn man es bewusst ignoriert - hat das Ganze durchaus etwas, oder?

Karin 30.01.2010, 21.05| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Bilder, kurios, Impressionen,

Blogentwicklungen

Ich habe beschlossen, wieder mehr Buchrezensionen von mir auch in den Blog zu setzen. Zum Einen, weil es ja doch einige Leseratten hier gibt (wen irgendetwas nicht interessiert, braucht den entsprechenden Eintrag ja dann nicht zu lesen - beim Bloglesen pickt man sich ohnehin immer das heraus, was einen interessiert).
Und zum Anderen möchte ich mich wieder mehr auf meinen Blog zentrieren. Hier im Blog kommen halt verschiedene Themen und Dinge zusammen, die ich teile, und so soll es auch weiterhin - bzw. zukünftig wieder verstärkt - sein. Das finde ich besser, als alles irgendwie so ein bisschen auf unterschiedliche Stellen zu verteilen. Verteilen kann ich es ja immer noch. Aber mein Blog soll ja auch lebendig und vielfältig bleiben. Nicht zuletzt werden so mehr unterschiedliche Menschen angesprochen.

In welcher Reihenfolge ich die Buchrezensionen nachbloggen werde (alle werde ich wahrscheinlich nicht nehmen, sondern nur einige auserwählte), weiß ich noch nicht. Das entscheide ich dann wohl spontan. Je nachdem, wie es gerade passt. Dabei werde ich sie schon so aufteilen, dass nicht zu viel an einem Tag oder hintereinander gebloggt wird. So nach und nach wird sich das im Blog dann ergänzen.

Ein Blog befindet sich sowieso im ständigen Aufbau. Gerade dies macht es doch so spannend, besonders, wenn man später die Entwicklungen nachvollziehen kann. Auch der Austausch trägt zu dieser Dynamik bei.
Verändert hat sich das Bloggen wohl unter anderem in der Hinsicht, dass es im Gegensatz zu der Anfangszeit, als Blogs noch völlig neu waren, (für die meisten zumindest) zwangsloser geworden ist. Es ist nicht notwendig, jeden Tag etwas zu bloggen, nur um irgendetwas zu schreiben. [Obwohl ein kurzer Gruß oder Lebenszeichen bei längeren Schreibpausen durchaus angebracht sein kann; das wurde schon lange vor dem Blogzeitalter erkannt.]
Umgekehrt gibt es keinen Fristablauf für freundliche Gegenbesuche. Das kann man sich so einteilen, wie man Zeit und Lust hat. Jetzt zum Beispiel habe ich gerade nicht so viel Zeit, weil ich gleich noch los möchte. Wenn ich dann aber bei den Blognachbarn oder auch mal Nachbarn der Nachbarn vorbeischaue, nehme ich mir dann auch die Zeit. Vielleicht drehe ich heute Abend noch eine kleine Blogrunde, oder ansonsten morgen.

Bis dahin wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

Karin 30.01.2010, 13.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Bloggen

Minette Walters: Der Außenseiter

Klappentext

"Wegen des brutalen Mordes an seiner Großmutter wird der Außenseiter Howard Stamp zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Bald darauf begeht der geistig zurückgebliebene junge Mann im Gefängnis Selbstmord. Dreißig Jahre später rollt der Anthropologe Jonathan Hughes den Fall erneut auf, da er von Stamps Unschuld überzeugt ist. Bald schon stößt er auf die wahren Hintergründe des furchtbaren Verbrechens. Doch der wahre Mörder läuft noch frei herum..."


Weitere Erläuterungen zum Inhalt

Zu Beginn des Romans wird der Leser Zeuge der Vergewaltigung der damals im Jahre 1970 14-jährigen Cill Trevelyan in einem Park in der Kleinstadt Highdown, Kreis Bournemouth, durch einige männliche Jugendliche. Ihre damalige Freundin Louise Burton, mit dem das Mädchen an jenem Tag mal wieder die Schule schwänzte, wird Zeugin der Vergewaltigung und bringt ihr anschließend frische Klamotten, da die ihren völlig zerrissen und blutverschmiert sind.

Nun wird unter anderem der oben genannte Fall Howard Stamps geschildert. Ausgehend von der Hypothese, dass Howard Stamp möglicherweise unschuldig als Mörder seiner Großmutter verurteilt wurde, deckt Dr. Jonathan Hughes Indizien auf, die dagegen sprechen könnten, dass er der Täter gewesen ist. Der Mord fand ebenfalls in Highdown statt.

George Gardener, Stadträdtin von Highdown, bietet ihm ihre Hilfe bei weiteren Ermittlungen im Fall Howard an, da sie selber darüber bereits einige Recherchen angestellt hat. Zwei Monate später - wir schreiben das Jahr 2003 - treffen sie sich dort in einer Kneipe namens "Crown and Feathers", welche (wie man im Verlauf erfährt) einem gewissen Roy Trent gehört. Das Treffen verläuft ein wenig anders als geplant, und die beiden sind sich offenbar nicht gleich sympathisch, sondern teils auch von gegenseitigen Vorurteilen geprägt. Außerdem passiert noch ein kleiner Zwischenfall am Bahnhof, wo Mr. Hughes auf seinen Zug zurück nach London wartet.

Trotz dieses nicht gerade glorreichen Startes beschließen sie am Ende doch, miteinander zu arbeiten. Die Ergebnisse ihrer Ermittlungen sollen in einem neuen Buch veröffentlicht werden, welches Hughes Literaturagent und bester Freund, Andrew Spicer, vermarkten will.

Im Verlauf ihrer Recherchen und der damit verbundenen logischen Überlegungen und Verknüpfungen stellt sich den beiden auch die Frage, ob ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Verschwinden Cill Trevelyans nach deren Vergewaltigung und dem Mord an Stamps Großmutter bestehen könnte. Letzterer geschah nämlich nur kurz nach Cills Verschwinden. Aber das ist nicht die einzige Koinzidenz: So waren die Haare, welche am Tatort gefunden wurden, rot. Auch im anderen Fall gibt es einige rothaarige Menschen...

Was George und Jonathan so erfahren, und ihre eigenen Überlegungen und Spekulationen, ist nur die eine, wenngleich eine wichtige, Perspektive des Romans. Die Szenen, wo William Burton versucht, die fehlenden Puzzleteile seiner Vergangenheit zusammenzufügen, ebenso wie die Gespräche zwischen Roy Trent und Priscilla Fletcher komplettieren für den Leser das Bild von den beiden Ereignissen und deren Drumherum.

Wie sich die Fäden nun genau verknüpfen, ob Howard wirklich unschuldig ist, oder wer ggf. der wahre Mörder sein könnte, dies und mehr klärt sich im Buch auf. ;-)


Meine Rezension

Für mich war es ein sehr spannender Kriminalroman. Ein möglicher Justizirrtum, ein mutmaßlich unschuldig verurteilter Mensch, dem man die Schuld in die Schuhe schob, bloß weil der Fall schnell abgeschlossen werden sollte und man zur Beruhigung der Öffentlichkeit und der Medien einen "Mörder" präsentieren wollte, dadurch bedingte undifferenzierte Betrachtung des Beweismaterials... aber auch die Tatsache, wie Vorurteile gegenüber einem Menschen (Anderssein, Außenseiterrolle, äußerliche Stigmata) das Urteil über ihn negativ beeinflussen können... all das sind Themen, mit denen das Buch mich hat ködern können. Diese Themen werden hier sehr gut miteinander verknüpft, ohne dass man etwa zu viel auf einmal erfährt.

Der Handlungsverlauf, in denen die gestochen scharf gezeichneten, gut voneinander zu unterscheidenenden Charaktere (wenn mal ein oder zwei zunächst nicht gleich so klar sind, hat das seinen Grund) natürlich eingebettet sind, ist flüssig und lässt zugleich Raum für eigene weiterführende Gedanken und Überlegungen, wie es sich denn nun verhalten könnte. Hat man anfangs keinerlei Ahnung, was der Mord an Howards Großmutter mit der zu Beginn geschilderten Vergewaltigung zu tun haben könnte, oder warum die Autorin uns das erzählt, wird dies später immer klarer. Aber Achtung! Es könnten auch ein paar falsche Fährten dabei sein! So fügen sich immer mehr Puzzleteilchen zusammen, man gerät zwischenzeitlich über den einen oder anderen Punkt wieder in Zweifel, einiges wird getrost verworfen - doch am Ende hat man doch ein vollständiges Bild und löst es sich auf.

Obwohl ich noch nie in Bournemouth war, habe ich bei der Lektüre doch den Eindruck gehabt, dass die örtlichen Gegebenheiten, auch zur Zeit der beiden Tatbestände, gut recherchiert waren. Die prekären gesellschaftlichen Verhältnisse, unter denen Cill, Louise, Howard und die anderen Romanfiguren dort aufwuchsen, kamen in diesem Werk jedenfalls eindrücklich und glaubhaft rüber.

Dass die Story auktorial (und bezeichnenderweise in der Vergangenheitsform) erzählt wird und somit die Perspektiven ab und zu wechseln, empfinde ich für dieses Genre schon allein aus Gründen des Mitfieberns als sehr passend und der Dynamik und Spannung dienlich. Trotz verschiedener Perspektiven hatte ich jedoch niemals den Eindruck, dass etwas Überflüssiges eingestreut worden wäre. Nebenfakten bleiben da, wo sie hingehören: Nämlich im Hintergrund. Sie werden erwähnt, wo sie gerade passen, schieben sich aber nicht ablenkend vor die Hauptsache. Vielmehr runden sie das Ganze ab, machen es lebendig und somit glaubwürdig. Die Briefe und Mails, die manchmal zwischen den Kapiteln kommen, tragen ebenso zur authentischen Wirkung bei wie die lebensechten Dialoge, welche perfekt mit den erzählenden Passagen abgestimmt sind.

Karin 29.01.2010, 21.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Lesewelten | Tags: Bücher, Krimis, Gesellschaft, Justizirrtümer,

Leserumfrage: Schriftgröße

Auf Mr. Gucky's ehrliches Feedback im Kommentar zu meinem vorigen Blogeintrag hin habe ich meinen Blog versuchsweise auf Schriftgröße 13 (statt der bisherigen 12) umgestellt. 14 wäre mir dann doch für meinen Geschmack etwas zu groß, obwohl ich das von meinem kleineren Laptop-Bildschirm etwas schwerer beurteilen kann als mit dem normalen Display-Format.

Nun würde es mich interessieren, was Euch besser gefällt. Empfandet Ihr die bisherige Schriftgröße 12 auch als zu klein? Oder findet Ihr die aktuelle Größenversion 13 angenehmer? Ist Euch diese Größe möglicherweise auch noch zu klein?

Hier noch mal im Überblick:
Bevorzugt Ihr
a)
Schriftgröße 12 (alt)
b) Schriftgröße 13 (neu - aktuell)
c) Schriftgröße 14 (noch größer geht hierbei nicht - aber ich denke, das wäre auch übertrieben *g*)
d) eine kleinere Schriftgröße zwischen 9 und 11 (rein hypothetisch - umsetzen würde ich diesen Punkt nicht, da mir das selbst als zu klein erscheinen würde).

Über Eure Antworten - entweder im Kommentar, oder sonst - würde ich mich sehr freuen.

Hm... Im Nachhinein denke ich, dass der Eindruck einer "kleinen" Schriftgröße auch durch den leicht geringeren Kontrast des grauen Texthintergrundes mit der dunkelblauen Schrift erklärbar wäre. Wenn dem so ist, lohnt es sich auf jeden Fall, bei jeder wie auch immer gearteten farblichen Neugestaltung auch die Größe neu auszuloten. Was meint Ihr? Klingt das plausibel?

Karin 28.01.2010, 13.15| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Blog, Umfrage,

Passend zur Jahreszeit

... habe ich meinen Blog nach langer Zeit mal wieder um-designed.

Dabei war es mir wichtig, dass a) die Gesamtkonstellation mit dem Headerbild harmoniert, aber auch b) es nicht allzu trostlos grau aussieht. Ich hoffe, es ist mir gelungen, beides unter einen Hut zu bringen, ohne dass irgendjemand Augenkrebs davon bekommt. Wobei man es allen sicherlich niemals recht machen kann. Ich persönlich bin nach einigem Herumbasteln und damit verbundenen "Oh Gott - wie das sticht" Momenten zu einem für mich zufrieden stellenden Ergebnis gelangt.
Etwas schade finde ich nur, dass die Farbauswahl für das Bloggernetz-Widget so bescheiden ist. Aber dafür kann ich ja nichts. Ich habe daher die für mich am ehesten passende Kompromissfarbe gewählt.

Eigentlich hätte ich in dem Zusammenhang ja auch gleich meine Smilies anpassen und teils dezimieren können. Doch irgendwie wäre mir das jetzt zu viel Aufwand, sie alle neu auszuwählen, zwischenzuspeichern und einzufügen. Deshalb lasse ich dies erstmal so, wie es ist. Sooo viel Langeweile habe ich schließlich auch noch nicht. Und werde ich sicher auch nie haben. Vielleicht nehme ich mir aber irgendwann die Zeit. Später.

Das Headerbild-Motiv habe ich letztes Wochenende aufgenommen. So sieht man mal, wie kalt es dann - und noch Anfang der Woche - war. Überhaupt scheint sich dieser Winter nicht so ganz entscheiden zu können zwischen absoluter Eiszeit (noch gestern zeigte das Thermometer ungefähr -8° C) und normal kaltem Winterwetter. Und auch der Schnee ist entsprechend mal mehr, mal weniger. Sogar innerhalb Deutschlands gibt es da mitunter bemerkbare Unterschiede.
Im Grunde ist das Foto bezeichnend für diesen Winter 2009-2010. So verrückt und manchmal schweinekalt war das Winterwetter schon lange nicht mehr. Zumindest nicht, soweit ich mich erinnere.

Ich selbst blieb davon übrigens auch nicht ganz unberührt. Als ich am Dienstag aufwachte, fühlte ich mich von einem frisch erworbenen Schnupfen leicht benebelt. Entsprechend fiel das Aufstehen etwas schwer. Tagsüber ging es dann. Erst abends kehrte das fieberhafte Gefühl (glücklicherweise wirklich fast nur ein Gefühl: meine Temperatur betrug zu dem Zeitpunkt unbedenkliche 37,3° C, die sich am Morgen wieder normalisiert hatten) zurück.
Das frühere Schlafengehen und die mir so gegönnte zusätzliche Mütze Schlaf wirkte sich in der Tat lindernd aus. Heute ist der Schnupfen bereits am abklingen (um mal bewusst prekäres Deutsch zu schreiben *gg*). Hatte ich um die Mittagszeit noch ein wenig abzuhusten und -niesen, wurde der ins Taschentuch geschneuzte Schleim im Lauf des Tages immer dünnflüssiger. Nun ist meine Nase wieder so gut wie frei.

Euch wünsche ich eine schön kuschlig-warme Zeit, ohne Schnupfen und sonstige Kältefolgen, sowie Gesundheit, genug Energie und bei Bedarf gute Abwehrkräfte.

Karin 27.01.2010, 18.47| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Blog, Layout, Bilder, Winter,

Winter 2010

Kaum zu glauben, dass die Kälte- und Schneephase sich nun - zumindest hier in meiner Heimat - wieder einem vorübergehenden Ende zuneigt. Noch gestern war hier fast alles, abgesehen von den freigeschippten und geräumten, freigefahrenen und freigelaufenen Arealen, mit Schnee bedeckt und großteils vereist. Ca. 6 cm dick war die weiße Schicht im Garten und Hof (geschätzt, da ich kein Lineal zur Hand hatte).

Gegenüber anderen Regionen Deutschlands war das natürlich noch wenig. Am gravierendsten dürften die Folgen von Daisy wohl im Norden gewesen sein.

Nun ist bei uns bereits vieles weggeschmolzen und die Straße nass statt glatt. Als sonderlich kalt habe ich es schon gestern nicht mehr empfunden, als ich draußen erst in der Stadt unterwegs und am späten Nachmittag noch etwas im Wald spazieren war. Jedenfalls nicht kälter, als es im Winter sowieso normalerweise zu erwarten ist. Auf jeden Fall weniger kalt als Anfang des Jahres.


Dann sahen die Landschaften in diesem Staat noch so winterlich schön aus:

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Schnee-Ketten waren da kein gar zu seltener Anblick:

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Und auch die Eisenbahnen waren zu dem Zeitpunkt kaum wiederzuerkennen (dort schien das Eis aber nur äußerlich zu sein, denn sie fuhr trotzdem einwandfrei ):

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Alles schien wie verzaubert! Bis gestern auch hier. Wie schön, dass die digitale Fotografie erfunden wurde! So kann ich ein wenig von diesem Winterzauber im Blog bewahren, während draußen vor dem Fenster die Schneeflecken an der Straße kleiner und spärlicher werden.


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Karin 14.01.2010, 23.00| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Winter, Bilder,

Prosit Neujahr!

Hiermit wünsche ich Euch einen schönen Start ins Jahr 2010!

Hier gibt es weitere Smilies

Möge das Jahr für Euch so werden, wie Ihr es Euch erträumt.
Möget Ihr gesund und optimistisch durchs soeben frisch begonnene Jahr gehen.
Möget Ihr auf dem Weg hindurch wie zu seinem Beginn viele freudige Momente erleben.
Möget Ihr auch in diesem Jahr Freunde haben, die Euch den Rücken stärken.
Möge das Jahr auch von Liebe erfüllt sein.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Glück und alles Gute!

Hier gibt es weitere Smilies

PS: Wenn dieser Beitrag erscheint, verlebe ich höchstwahrscheinlich eine tolle Zeit und werde anderswo sehr gut im neuen Jahr gelandet sein.

Karin 01.01.2010, 00.09| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Grüße

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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