In Bildern sprechen - K wie die Katze aus dem Sack lassen



Zeit für das K.

"Die Katze aus dem Sack lassen" bedeutet so viel wie mit der Wahrheit herausrücken, ein Geheimnis / etwas, das zuvor noch nicht bekannt war, preisgeben.



Eine Variante davon ist "die Katze im Sack kaufen". Wenn jemand sprichwörtlich die Katze im Sack kauft, dann kauft er etwas, das sich später ganz anders herausstellt als das, was er erwartete. Etwas, das möglicherweise fehlerhaft sein könnte - auf jeden Fall etwas, dessen Qualität unklar ist.

Warum für diese Sprichwörter ausgerechnet die Katze gewählt wurde und nicht irgendein anderes Tier, weiß ich nicht. Vielleicht, weil Katzen so schlaue Tiere sind oder oft als geheimnisvoll angesehen werden?

Weitere Sprichwörter zum Thema "Katze":

"Ein Katz-und-Maus-Spiel spielen"
- Jemanden hinhalten, um später die Falle zuschnappen zu lassen.

"Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch"
. - Wenn eine Autoritätsperson / jemand, der normalerweise das Geschehen bestimmt, nicht da ist, macht jeder, was er will.

"Das ist einen Katzensprung von hier entfernt." - Etwas liegt nicht weit weg.

Liste der Teilnehmer und Beiträge

Karin 23.09.2013, 17.12| (6/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: In Bildern sprechen, Aktionen, Fotoaktion, Bilder,

In Bildern sprechen: I und J



Bei den Buchstaben I und J war es wahrlich nicht einfach, Sprichwörter oder Redewendungen zu finden, welche sich im Bild umsetzen lassen. Praktisch auf den letzten Drücker fiel mir in einer Zeit der Muße doch noch etwas ein. Das I musste nun leider nachgereicht werden; das J bringe ich jedoch noch innerhalb der gesetzten Frist mit.

Hier sind also nun meine Beiträge:

I wie I-Tüpfelchen



Das Tüpfelchen auf dem I bezeichnet sinnbildlich so viel wie "das gewisse Etwas", etwas, das einer Sache (ob nun einem Kunstwerk oder einer Arbeit) den letzten Schliff gibt.

So wie das I ohne den Punkt obendrauf irgendwie unvollkommen, kein richtiges I ist (oder sogar mit einem L verwechselt werden könnte), so braucht es etwas Spezielles, das eine Sache sozusagen "rund" macht.

J wie Jeder ist seines Glückes Schmied



Als mir das Sprichwort in den Sinn kam, hatte ich sofort das Bild von etwas, das geschmiedet wird, vor meinem geistigen Auge. Ich dachte, dass sich dies gut mit einem Hammer verdeutlichen ließe. Jetzt brauchte ich nur noch etwas hübsch Aussehendes, das für das zu schmiedende Glück stehen sollte. So ein Gegenstand fand sich ebenfalls bei mir zu Hause. Ich finde jedenfalls, dass dieser schön golden glitzernde Stein es durchaus würdevoll symbolisiert. Allerdings braucht meines Erachtens an diesem Stein nichts mehr bearbeitet zu werden, da er mir bereits so - in seiner ursprünglichen Form - gut gefällt. Jede Manipulation würde seinen natürlichen Glanz aus meiner Sicht nur zerstören.

Mit "jeder ist seines Glückes Schmied" meint man, dass jeder im Grunde für sein Glück selbst verantwortlich ist. Natürlich gibt es Dinge im Leben, auf die man keinen Einfluss hat. Dennoch hat man sein Glück gewissermaßen selbst in der Hand, in dem man aus allem das Beste macht, eine positive Einstellung pflegt und sein Leben aktiv so gestaltet, wie man es sich wünscht. Insofern kann also jeder täglich etwas für sein Glück tun - selbst, wenn es scheinbar nur "Kleinigkeiten" sind. Doch auch diese "Kleinigkeiten", die man für sich tut, summieren sich und tragen ihren Teil zum individuellen Glück bei.

Damit wünsche ich Euch eine glückliche Woche bzw. eine, in der Ihr Eurem persönlichen Glück so nahe wie möglich kommt!

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Karin 16.09.2013, 21.51| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

In Bildern sprechen - G und H



Nun bin ich ein Mal selbst in Rückstand mit den Bildern zu meiner Aktion gekommen. Schuld daran waren diverse Sachen im realen Leben, die meine volle Aufmerksamkeit und Energie erforderten.

Nun komme ich endlich dazu, die noch ausstehenden Buchstaben G und H zu präsentieren. Es tut mir Leid, wenn meine Beiträge diesmal nicht allzu einfallsreich sind. Aber momentan habe ich eben nicht die Zeit und Muße, lange nach geeigneten Motiven zu suchen. Deshalb habe ich zwei naheliegende Dinge gewählt, die sich sehr gut mit vorhandenem Material umsetzen lassen.

Hier sind meine Motive:

G: Ins Gras beißen



Es bedeutet so viel wie sterben.

Ursprünglich verwendete man diese Redewendung für Soldaten, die im Kampf starben. Da klingt das Bild vom "ins Gras beißen" irgendwie naheliegend, da Kämpfe ja häufig auf Feldern stattfanden.

In der Version des "in die Erde Beißens" war diese Vorstellung bereits in der Antike geläufig. Die deutsche Variante "ins Gras beißen" wurde jedoch erst ab dem 17. Jahrhundert im Volksmund gebraucht.

Neben diesen Erklärungen besteht aber auch die Vermutung, dass mit "beißen" nicht das uns bekannte Verb beißen gemeint war, sondern es sich vom mittelhochdeutschen Wort "baißen" ableitet. Dieses bedeutet: "Vom Pferd absteigen". (Das klingt natürlich nicht so dramatisch wie "vom Pferd herunterfallen", was in einem solchen Fall wohl realistischer wäre.)

Nein, keine Sorge: Hier hat zum Glück niemand ins Gras gebissen. ...weiterlesen

Karin 16.08.2013, 21.35| (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

In Bildern sprechen - F: Erst kommt das Fressen,



... dann kommt die Moral.

(Bertold Brecht)

Dem Eichhörnchen zum Beispiel muss man dies nicht erst beibringen. Es lebt täglich danach. Mitunter traut es sich dafür sogar ganz nah an den Menschen heran. Zumindest, so lange dieser sich ruhig verhält.

Karin 10.07.2013, 08.10| (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

I see faces 7



Mein Gesicht für diesen Monat schaut ein wenig erstaunt. Ich weiß allerdings nicht, wieso es so erstaunt guckt bzw. was es im Bad so Erstaunliches geben könnte.



Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Karin 05.07.2013, 22.14| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, I see faces,

In Bildern sprechen - E wie etwas auf Eis legen



Keine Sorge - meine Fotoaktion wird nicht auf Eis gelegt! Die ziehe ich schön brav bis zum Ende durch.

Vielmehr ist diese Redewendung das Thema meines eigenen heutigen Fotobeitrags dazu.

Ich habe nämlich Hugo auf Eis gelegt!



Hierzu eine kleine Anekdote:

Eigentlich wollte ich nur den Eiswürfelbehälter befüllen, um später Eiswürfel für das frisch gekaufte Getränk zu haben.

Voller Vorfreude auf einen eisgekühlten Hugo am Abend wollte ich den Gefrierschrank öffnen, um diesen Eiswürfelbehälter zu entnehmen. Doch die Schranktür ging kaum auf!

Als ich es endlich mit einiger Kraftanstrengung und Herumwerkeln geschafft hatte, stellte ich fest, dass die Schubladen in dem Gefrierschrank alle zugefroren waren. Nun musste ich erstmal das ganze Eis weghacken, um überhaupt an den Inhalt des Eisschranks zu kommen!

Immerhin war es eine teils erfrischende Tätigkeit. Das Ergebnis des Enteisens sieht man auf dem Foto in der Spüle. Darauf habe ich für das Bild einfach die Hugo-Flasche gelegt - auf dessen Verkostung ich mich nach dieser unvorhergesehenen Arbeit natürlich umso mehr freute!

Natürlich nicht, bevor die Eiswürfel fertig waren (welche selbstverständlich aus frischem Leitungswasser hergestellt wurden!). Auch wenn diese bei der Hitze schon nach wenigen Minuten im Glas wieder geschmolzen waren.

Hugo schmeckt übrigens wirklich klasse! Eine ungewöhnliche Erfrischung für den Sommer!

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Karin 26.06.2013, 00.05| (5/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen, Sommer, Getränk,

In Bildern sprechen - D

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Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

Mit einem Spatz in der Hand kann ich leider nicht dienen. Und das, obwohl die Zahl der Spatzen, im Fachjargon Sperlinge genannt, in diesem Jahr zugenommen hat.

Dennoch musste ich fotografisch mit einer Taube auf dem Dach vorlieb nehmen.

Aber besser eine Taube auf dem Dach als gar keinen Vogel haben. Oder so.

Wobei es nicht mein eigenes Dach ist. Trotzdem passt es zu meiner Fotoaktion.



Standardmäßig gebe ich auch wieder eine kurze Erklärung zu diesem Sprichwort. Könnte ja sein, dass diesen Beitrag auch Leute lesen, die es noch nicht kennen. In Deutschland dürfte es allerdings sehr bekannt sein.

Also: Es besagt, dass man froh über das sein soll, was man hat, anstatt nach etwas Unerreichbarem zu schielen.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend - ob mit oder ohne Piepmatz.

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Karin 20.06.2013, 20.52| (4/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

Cam Underfoot 6



Mit dem Cam Underfoot Fotomotiv für diesen Monat möchte ich eine Sehenswürdigkeit aus meiner Umgebung zeigen:



Die Burg Nideggen von "innen" aus der Cam Underfoot Perspektive.

Das Städtchen und insbesondere der mittelalterliche Ortskern Nideggen sind immer wieder einen Ausflug wert, Die Burg steht auf den für die Region charakteristischen Buntsandsteinfelsen.

Wer sich für diesen Teil der Eifel interessiert, der kann in meinem Artikel zur Buntsandsteinroute, der auch die Sehenswürdigkeiten entlang dieses Wanderwegs beschreibt, weitere Informationen nachlesen.

Damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

Karin 14.06.2013, 20.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, Cam Underfoot, Burg Nideggen, Eifel,

I see faces 6



Mein heutiges Gesicht hat eine komische Kopfbedeckung und / oder Frisur. Außerdem streckt es die Zunge raus:



Warum es indes die Zunge rausstreckt, weiß ich auch nicht. Zwar ist es in der Sonne momentan schön warm, aber es steht ja drinnen im Schatten. Und überanstrengt wird dieses Gesicht auch nicht, da es nur als Dekoobjekt dient. Für den Alltagsgebrauch nutze ich im Fall der Fälle ein anderes, praktischeres Stövchen, auf dem eine größere Kanne draufpasst.

Im Moment ist mir allerdings eher nach kühlen Getränken...

Karin 05.06.2013, 16.48| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, Blog, I see faces, Alltag,

In Bildern sprechen - C: Wer den Cent nicht ehrt,

... ist des Euro / Dollar usw. nicht wert. A.B.Twink.gif



Es ist wieder soweit: Die Zeit für Beitrag Nr. 3 meiner Fotoaktion "In Bildern sprechen" läuft. Ziel der Blogaktion ist es, alle zwei Wochen ein Sprichwort oder eine Redewendung in einem Bild umzusetzen. Dabei geht es nach dem Alphabet.

Nun ist das C an der Reihe. Für mein gewähltes Sprichwort kann ich Euch diesmal sogar zwei Varianten zeigen, da die kleine Währungseinheit "Cent" ja für mehrere Währungen gültig ist.

Die Liste aller Beiträge zu dieser Fotoaktion findet Ihr hier

Variante Nr. 1:

Wer den Cent nicht ehrt, ist des Euros nicht wert.



Dieses Sprichwort hat sich im Laufe der Zeit, abhängig von der jeweils aktuellen Währung, gewandelt. Die Euro-Variante ist heutzutage durchaus geläufig und wird auch in den Medien oft genutzt.

Das Sprichwort bedeutet: Wer kleine Münzen nicht zu schätzen weiß / nicht umsichtig damit umgehen kann, der hat auch größeres Geld nicht verdient.

Im Mittelalter hieß es: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
Zu Zeiten der DM hieß es dann: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist die DM nicht wert." Pfennige als kleine Münzen gab es seit dem 8. Jahrhundert. Bis das Dezimalsystem erstmals im heutigen Deutschland eingeführt wurde, dauerte es allerdings noch einige Jahrhunderte. Davor beherrschte das Karolingische Münzsystem den europäischen Geldmarkt.

Überhaupt war Europa vergleichsweise langsam mit der Einführung von Dezimalwährungen. Die Russen rechneten bei ihren Finanzen schon seit dem 16. Jahrhundert dezimal. 1 Rubel entsprach seitdem 100 Kopeken. Erst ab Ende des 18. Jahrhunderts zogen nach und nach die verschiedenen Länder Europas sowie zur selben Zeit die USA, die inzwischen bereits unabhängig waren, nach. 76 Jahre nach den Franzosen führten die Deutschen mit der Mark ihre erste Dezimalwährung ein. Österreich und die Schweiz folgten. Die Briten und Iren bildeten das Schlusslicht. Sie stellten sich erst 1971 auf das Dezimalsystem um.

Tja, und mit den Euro wurde bei uns in großen Teilen der EU sowieso alles vereinheitlicht - ob wir es wollen oder nicht. Was das in der Praxis bedeutet, haben wir in den letzten Jahren zur Genüge - auch im eigenen Portemonnaie - erlebt. Erst kamen die Preisanpassungen nach oben, dann die Eurokrise und der Mist, der von den Banken gebaut wurde. Die Leidtragenden sind wie immer nicht die, die sich ihre fetten Boni in die Tasche stecken, sondern der kleine Mensch - in Griechenland, Spanien oder eben auch in Deutschland, der sich sprichwörtlich inzwischen fast jeden Cent vom Mund absparen bzw. ihn zwei- oder gar dreimal umdrehen muss (also sich gut überlegen muss, was er mit seinem verfügbaren, geringen Budget anfängt). ...weiterlesen

Karin 02.06.2013, 17.56| (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Blog, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen, Geld, Wirtschaft, Währung, Glück,

Cam Underfoot 5 - nachgereicht



Am Wochenende kam ich bei einer Wanderung in meiner Region endlich mal wieder zu einem interessanten Cam Underfoot Bild.

Verschlungene Wurzeln:



Irgendwie wirken die Wurzeln aus dieser Perspektive wie die Riesenarme eines Kraken, der schon lange kein Wasser gesehen hat.

Oder vielleicht sind es ja auch die Füße eines Ents. Mal sehen, ob er beim nächsten Mal noch da ist, oder ob er weitergewandert ist...

Karin 20.05.2013, 23.11| (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Aktionen, Fotoaktion, Cam Underfoot,

In Bildern sprechen - B: Jemandem Butter aufs Brot schmieren



Für das B habe ich mir das folgende Sprichwort ausgesucht:

Jemandem Butter aufs Brot schmieren

Es bedeutet so viel wie: Jemandem etwas vorhalten / vorwerfen (was möglicherweise gar nicht stimmt oder nicht gerechtfertigt ist).



Also, ich würde mir jedenfalls nicht von irgendwelchen wildfremden Menschen etwas Ungerechtfertigtes aufs Brot schmieren lassen. Ich schmiere nur meine eigenen Butterbrote, und das mit Bedacht.

Damit wünsche ich Euch ein erholsames Wochenende! Lasst Euch nichts Falsches aufs Brot schmieren.

Liste aller Teilnehmer und Beiträge zu dieser Fotoaktion

Karin 17.05.2013, 21.37| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

I see faces Nr. 5



Nein, keine Sorge: Ich habe nicht vor lauter Sprichwörtern die anderen laufenden Fotoaktionen vergessen!

Mittlerweile haben sich durchaus einige Gesichterfotos bei mir angesammelt, die ich gerne noch zeigen möchte. In meinem Haushalt fühle ich mich manchmal regelrecht beobachtet, seit ich durch Ruthies Fotoaktion so auf Gesichter gepolt bin. *lol*

Heute möchte ich allerdings zunächst noch ein seltsames Gesicht "in freier Wildbahn" präsentieren, das sich in der Nähe dieses architektonischen Gesichts befindet.



Zu dem Zeitpunkt stand der Frühling ja noch nicht so in voller Blüte. Da war die Heulerei dieses Gesichtes ja noch nicht sooo verwunderlich, obwohl dann gerade schönes Wetter war.

Allerdings dürfte es auch jetzt nicht aufgehört haben zu weinen. Höchstens im Winter dürfte es eventuell damit aufhören, da sonst seine Tränen einfrieren würden...

Oder sind es vielleicht Freudentränen? Mir kommt es jedenfalls schon ein wenig seltsam vor, dass dieses Gesicht dabei so breit grinst.

Darauf, wie psychologisch absurd das Ganze aussieht, will ich jetzt nicht näher eingehen... Auf jeden Fall finde ich dieses Gesicht irgendwie interessant.

Damit wünsche ich Euch einen sonnigen Wochenstart OHNE Tränen!

Karin 06.05.2013, 17.19| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kuriose Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, I see faces,

In Bildern sprechen - A: Ein Ass im Ärmel haben



Heute startet wie angekündigt meine Fotoaktion zum Thema "In Bildern sprechen". Zwei Teilnehmer haben außer mir als Initiatorin bis jetzt ihre Teilnahme zugesagt. Wer später noch auf diese Aktion stößt oder sich zum Mitmachen entschließt, kann dies gerne tun. In diesem Fall genügt es, mir einfach kurz Bescheid zu sagen, damit ich auf dem aktuellen Stand bin, und dann loszulegen. Noch die ganze Woche bis nächsten Mittwoch ist das A dran; nachgereicht oder ausgesetzt werden kann auch.

Kleiner Nachtrag, den ich auch im Ursprungsbeitrag ergänzt habe: Natürlich können auch internationale Sprichwörter und Redensarten für diese Aktion im Bild umgesetzt werden. In diesen Fällen ist die im Deutschen verwendete Version oder Übersetzung ausschlaggebend. Dies finde ich am logischsten, da ja sonst etwa asiatische Sprichwörter schlecht ins lateinische Alphabet einzuordnen wären.

Nun zu meinem heutigen Beitrag. Eigentlich hatte ich eine ganz andere Idee - welche aber schwieriger umzusetzen gewesen wäre. Dann fiel mir plötzlich ein,

dass ich ja noch ein Ass im Ärmel habe!



Es ist immer gut, wenn man das hat. Und vor allem auch weiß, wann man es am besten ausspielt. Letzteres ist oftmals im Alltag das Schwierigere daran. Oder wie ergeht es Euch da? Ist es schwerer, ein Ass zu finden, oder es im richtigen Moment ausspielen zu können? Das ist sicherlich sowohl charakter- als auch situationsabhängig.

Häufig wird das Sprichwort im rhetorischen Sinne gebraucht. Wenn man ein schlagkräftiges Argument bis zu einem bestimmten Punkt zurückhält, um dann damit die anderen zu verblüffen (und eventuell besser sein Ziel zu erreichen), dann hat man ein Ass im Ärmel. Abgesehen von diesem Kontext ist es mir aber auch schon im allgemeineren Kontext untergekommen, also nicht nur in Bezug auf ein Gespräch.

Man kann sich natürlich auch "irgendwas" aus dem Ärmel schütteln. Mit so einer Improvisationskunst ist es ebenfalls möglich, zum Ziel zu kommen. In der Politik scheinen manche ohne diesen Trick nicht auszukommen. Ob das aus dem Ärmel Geschüttelte den betreffenden Menschen auch abgenommen wird, ist hingegen eine andere Sache.

Umgekehrt können jedoch auch nicht alle "Karten" im Leben Asse sein. Es kommt immer darauf an, was man ehrlich aus dem macht, was man hat. Ein Ass im Ärmel ist hingegen schon ein großes Glück, mit dem man nicht leichtfertig umgehen sollte. Darüber hinaus ist es aber gut, wenn man jede Karte, die das Leben einem zuspielt, wertschätzen bzw. etwas Konstruktives damit anfangen kann. Wer hingegen andere oder gar sich selbst belügt, der praktiziert das genaue Gegenteil von Wertschätzung.

Hier findet Ihr die Beiträge aller Teilnehmer zu dieser Aktion

Karin 01.05.2013, 19.58| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Bilder, Aktionen, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

Neue Fotoaktion: Ich spreche in Bildern

Ich habe mir überlegt, nach langer Zeit mal wieder selbst eine Blogaktion durchzuführen. Die Idee kam mir nach dem Fotobeitrag, in dem ich auch das Thema "Auf dem Teppich bleiben" verwurstet hatte. Wer mag und teilnehmen möchte, kann dies gerne im Kommentar ankündigen oder mich sonstwie darüber informieren. Ein späterer Einstieg ist ebenfalls möglich. Eine Teilnehmerliste, in der die Teilnehmer verlinkt werden, werde ich erstellen. Wenn Ihr einen Beitrag dazu gepostet habt, weist Ihr am besten in einem Kommentar darauf hin.

Worum geht's?

Sprichwörter, Redensarten oder auch andere bildliche Ausdrücke sollen in einem Bild dargestellt werden. Das muss nicht 1:1 sein - Ihr könnt dabei Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Ob Ihr den gewählten bildlichen Ausdruck wörtlich umsetzt oder im übertragenen Sinne, steht Euch völlig frei. Denkbar sind auch Szenen zu dem Spruch, die auf einem Bild dargestellt werden. In Eurer Interpretation im Bild sollte lediglich irgendein Bezug zu Eurem Spruch vorhanden sein.

Es können pure Fotos sein oder auch solche mit Gestaltungselementen. Von mir aus könnt Ihr auch etwas dazu malen oder basteln und davon dann ein Foto zeigen. Auch das ist Euch jeweils überlassen. Die Sprichwörter und Redensarten sind frei wählbar. Meine Liste unten dient nur der Inspiration. Wenn Euch andere bildliche Ausdrücke einfallen, könnt Ihr diese ebenfalls nehmen.

Wann?

Ab Mittwoch, dem 1. Mai 2013 können die Beiträge jeweils alle 2 Wochen gezeigt werden. Stichtag ist mittwochs. Den Tag innerhalb der laufenden 2 Wochen, an dem Ihr Euren Beitrag dafür postet, könnt Ihr Euch jeweils selber aussuchen. Nachreichen geht auch, ist aber kein Muss. Wenn Euch zu einem Buchstaben nichts einfällt, könnt Ihr natürlich auch eine Runde aussetzen.

Regeln


...gibt es eigentlich fast keine.

1. Es geht nach dem Alphabet, das heißt: In der ersten Woche ist das A dran, in der zweiten Woche soll es etwas mit B sein, usw. Das Y werde ich ausfallen lassen. Aber sollte Euch dennoch etwas dazu einfallen, könnt Ihr das gerne tun. Ich werde in der Woche jedenfalls zum Z übergehen.

2. Bitte verwendet als Aktionsbilder nur eigene Bilder / eigene Kreationen. Das macht schließlich gerade den Reiz einer solchen Fotoaktion aus, dass man sich selbst dazu etwas überlegt.

3. Ein Sprichwort kann ggf. mehrmals zu verschiedenen Buchstaben genommen werden. Jedes Bild - egal ob Archivbild oder neu aufgenommen -  darf innerhalb dieser Aktion aber nur ein Mal gezeigt werden.

Nachtrag

Selbstverständlich sind auch internationale Sprichwörter und Redensarten erwünscht. Um Verwirrungen zu vermeiden, gilt in diesen speziellen Fällen eine Zusatzregel: Es sollte die im Deutschen geläufige Variante bzw. die deutsche Übersetzung genommen werden.

Ich halte das nicht für eine Einschränkung, sondern es ermöglicht gerade eine Vielfalt, die sonst nicht erreicht werden könnte (da so auch ins Deutsche übertragene Sprichwörter aus Sprachen, die nicht das lateinische Alphabet benutzen, einbezogen werden können).

Banner

mit grauem oder weißem Hintergrund zur Auswahl.

Banner-InBildernsprechen-weiss.jpg  

Quellenangabe: Für die Banner habe ich lizenzfreie Grafiken von Pixabay verwendet. Sie dürfen frei verwendet werden. Detaillierte Erklärung zu Public-Domain-Bildern. ...weiterlesen

Karin 20.04.2013, 14.31| (9/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Aktionen, Blog, Fotoaktion, In Bildern sprechen,

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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an dem Du die 100%ige Verantwortung
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Dante Alighieri (1265-1321)


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