Googleleien die Zweite

Hm... Kann es Zufall sein, dass irgendjemand haargenau nach "eine stinknormale Anwaltskanzlei hochgestochen "Advokaturskanzlei"" sucht, so wie es wortwörtlich in diesem Beitrag zu lesen war? Oder hat derjenige vorher schon in meinen Blog geschaut und dann erst den Suchbegriff eingegeben? Aber warum? Was ergäbe das für einen Sinn? Die IP wird doch so oder so in der Statistik angezeigt. (Sie beginnt übrigens mit 85.176... - ist diese irgendjemand bekannt?)

Die IP dessen, der bei mir "Auschwitzbilder" suchte, habe ich vorsichtshalber mal gesperrt - man kann ja nie wissen (auch wenn Sperren nicht immer etwas nützen). Sollten meine Bedenken sich als unbegründet erweisen, so kann ich das ja immer noch wieder ändern.
Vielleicht sollte ich mir überlegen, ob ich die Bilder vom Polenurlaub von vor einigen Jahren allmählich wieder herausnehme... Obwohl - ach was. Man kann eh nicht vollständig kontrollieren, was für Leute meinen Blog aus welchen Gründen auch immer besuchen. Mehr als verantwortungsvoll bloggen kann ich schließlich auch nicht.
Wenn man absolute Sicherheit haben will, bräuchte man gar nicht erst mit dem Bloggen anzufangen.



Nachtrag am 11.10.: Und auf Platz Drei bin ich immerhin, wenn die Leute einen "Auszug aus einem Tagebuch" und das auch noch im "Mittelalter" (beides zusammen) suchen. Ganz so, als ob ich mal im Mittelalter gelebt hätte und dann aus jener Zeit mit vollgeschriebenem Tagebuch zurückgekehrt wäre. Ts, was für Erwartungen Google in so einen kleinen, beschaulichen Utopia Blog weckt. ;)
Demnächst sollte ich vielleicht noch ein Reisebüro, speziell für "Städtereisen", eröffnen, inklusive - als Extra-Service - einer dazugehörigen "Checkliste", natürlich alles zum Nulltarif. *gg*

Karin 10.10.2006, 23.57| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Computer, Medien, Suchwörter, Google,

Was für andere Google,

... ist für mich (bzw. für die, die es nutzen und dann auf meinem Blog landen) Yahoo! *gg*

Also, bis jetzt landeten bei mir nur Google-Besucher durch irgendwelche Bilder auf meinem Blog (am Häufigsten durch das Lisa Simpson-Bild, am Zweithäufigsten war Uli Stein gefragt, weit dahinter dann ein CD-Cover, das ich schon längst nicht mehr unter "Meine aktuelle Musik" stehen habe). Demnach nichts besonders Amüsantes, über das ich mich hier, wie in anderen Blogs oft geschehen, auslassen könnte (positiv gemeint ;)).
Was ja eigentlich kein Wunder ist, da ich ja auch nicht solche Spaßaktionen durchführe wie manche - ich habe halt meine eigenen Ideen und meinen eigenen Stil, wie ich blogge und auch mal unterhaltsam bin.

Aber heute tauchte doch mal ein "Fall" auf, der mich teils zum Schmunzeln brachte: Da suchte doch tatsächlich (wenn auch nicht über Google, sondern über Yahoo) jemand auf meinem Blog Antwort auf die Frage: "warum kriegt man zittrige Hände?"
Nun, ich bedaure, dass der / die entsprechende Besucher / In zu dem Zeitpunkt wohl leider nicht fündig geworden sein dürfte (und zwar, obwohl ich bei genau dieser Suchwortkombination auf Platz Zwei stehe - was vielleicht einiges über Trefferquoten bei Suchmaschinen aussagen dürfte ;)).
Ich bedanke mich aber bei der Kommentatorin, die irgendetwas (ich glaube es war in dem Fotografie-Beitrag) mit "zittrigen Händen" geschrieben hatte (möglicherweise habe ich das auch unbewusst selbst angestoßen, als ich im Rahmen der Photokina - auf der ich übrigens nicht war - über die neuesten Innovationen in diesem Bereich schrieb).

PS: Als Wiedergutmachung an den/die Yahoo-Sucher/in, falls sie enttäuscht war, nichts Brauchbares vorzufinden, hier noch (auch prophylaktisch für alle anderen, künftigen Rat Suchenden) ein paar Links, die ihre/seine Frage beantworten könnten (sorry, aber mehr kann ich wirklich nicht tun):
Diabetes
Bluthochdruck
Schilddrüsenüberfunktion
Essentieller Tremor (und Behandlungsmethoden)
Mögliche psychologische Ursache: Angst
Parkinson (ich hoffe natürlich, dass dies nicht zutrifft, und weiß ja auch nicht, wie alt die jeweils suchende Person ist)

Dies nur als kleine Auswahl. Falls das nicht weiterhilft, bitte selbst weitergoogeln - oder Yahooen. Ich hoffe, damit meinen kleinen aber bescheidenen Beitrag geleistet zu haben. So einen Service bietet schließlich noch lange nicht jeder Blogger an.

Ach ja, und für den Google-Besucher, der ein Gedicht zum Thema Utopie suchte, hoffe ich, dass ihm das gefundene Gedicht, obwohl es nicht sehr utopisch war, trotzdem gefallen hat. ;)

Karin 10.10.2006, 23.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Computer, Bloggen, Wissenswertes, Google, Suchwörter,

Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Ich habe lange überlegt, ob ich das Thema bloggen soll, denn ich will ja auch nicht, dass es in meinem Blog zu einseitig-depressiv zugeht. Aber da die Todesstrafe immer noch ein so aktuelles und wichtiges Thema ist, auf das man gar nicht genug aufmerksam machen kann, weil es sonst schnell wieder in Vergessenheit gerät, möchte ich doch den heutigen Tag noch nutzen, um darauf hinzuweisen.
Allerdings möchte ich auch keinen langen Vortrag darüber halten und gebe Euch stattdessen einige Linktipps, so dass Ihr Euch selbst ein Urteil bilden könnt, um vielleicht auch eine Anregung zu erhalten, sich selbst aktiv dagegen zu engagieren.
Zahlen und Fakten zur Todesstrafe
Argumente gegen die Todesstrafe
Website der World coalition against the death penalty (auf Englisch)
Allgemeine Infoseite von AI zur Todesstrafe (unter "Aktionen & Veranstaltungen" findet man auch eine Petition, die sich gegen die Hinrichtung Minderjähriger im Iran wendet, zur Unterschriftensammlung und Rücksendung an die AI-Stelle, die dann alles weiterleitet)
Hinrichtung psychisch Kranker in Texas und wie man sich dagegen einsetzen kann

Karin 10.10.2006, 21.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Wissenswertes, Soziales, Politik, Weltgeschehen,

Ohne Titel

Schon mit acht Monaten werden nordkoreanische Kinder in staatliche Obhut gegeben. Damit ihre Mütter weiter Kohl ernten oder sonstwie von wirtschaftlichem Nutzen für den Staat (denn der eigene Nutzen, Verdienst ist doch eher spärlich) sein können. In diesen staatlichen Kitas (oder wie man diese Einrichtungen, in denen sie übrigens auch übernachten, nennen will) bekommen sie bereits in der Wiege Loblieder auf den so genannten »lieben Führer« Kim Jong Il(l) vorgesungen. Sobald sie laufen und sprechen können, geht der Drill in Form von Beschallung, und zwar schon morgens bei der Frühgymnastik, wo sie wiederum Loblieder singen müssen, weiter.
Wenn sie dann ins Schulalter kommen, erscheinen ihnen die zackigen Bewegungen, wie sie sich, wenn sie in der Klasse aufgerufen werden, stramm neben ihren Stuhl stellen, um irgendein englisches (!) Vokabelwort oder eine zuvor auswendig gelernte Erklärung nachzuplappern, als normal; ja, das alles, was mit Erziehung zu selbstständigem Denken (das wäre ja tödlich für das Regime) nicht mehr viel zu tun hat, ist dann bereits Alltag geworden.
So werden die Menschen schon sehr früh vorbereitet auf ein Leben in einem Land, wo das Wort »Freiheit« (falls überhaupt vorhanden) ein Fremdwort oder zumindest nicht erwünscht ist. Man kennt es eben dort nicht.

Wenn man sich schon eine Kindheit in Nordkorea vor Augen führt, eine Kindheit, die eigentlich keine ist, und die man sich als Außenstehender fast vollkommen trostlos vorstellt, so ganz ohne Glücksmomente, eben so grau wie die Äcker und Plattenbauten in diesem Land aussehen, so leer, wie die Straßen gemessen am motorisierten Verkehrsaufkommen sind; ja, wenn man sich das Leben dieser Kinder vorstellt, die nie Kind sein durften, sondern zum Geburtstag des verstorbenen Begründers dieses Elends vor einer Riesenstatue dessen aufmarschieren müssen, während die Musik für den Toten spielt und danach die Frauen in ausnahmsweise mal bunten Kleidern einen perfekt einstudierten Tanz aufführen; dann, ja dann ist es nicht schwer zu erraten, wie das Erwachsenendasein an diesem Ort erst aussehen wird.
Wo das Radio in der Küche mit seinem parteipolitischen, propagandistischen Programm einschließlich der Musik sich niemals ausschalten lässt.
Wo die Menschen in all ihrem Tun nur Marionetten sind, die nach der Nase desjenigen tanzen, um den sich alles rankt, der sich aber niemals zeigt - wahrscheinlich weil er momentan zu sehr mit Atomplänen beschäftigt ist und es ihm viel mehr Spaß macht, die Welt mit seiner angeblichen Macht in Atem zu halten, als sich ernsthaft um die Hungernden in seinem Land zu kümmern, die sich auch mager Kräuter- und Wurzel kauend noch nach ihm verneigen, wohl in der vagen Hoffnung, es möge doch noch etwas für sie herausspringen, hat man sie doch jahrzehntelang gelehrt, der »liebe Führer« (schon allein bei der unpassenden Bezeichnung wird mir ganz bitter zumute) würde für sie sorgen und bla bla bla.

Nach außen hin wird natürlich versucht, den Schein zu wahren. Die zwei Journalisten, die diese WDR-Reportage durchgeführt haben, sind zwei von wenigen aus dem Ausland, die überhaupt in das Land einreisen durften. Aber auch sie hatten den Eindruck, dass manches extra repräsentativ präpariert wurde. So beispielsweise die »Wohnung« einer älteren Frau, die eine Position innehat, in der sie die Verantwortung für 23 Familien trägt.

Unter dem Gesichtspunkt fragt man sich auch, ob das mit dem Schuhdesigner, der ach so vielfältige Damenschuhe herstellt und diese anscheinend auch verkauft, wirklich so alles der Wahrheit entspricht oder nur wieder das suggerieren sollte, was der Westen sehen soll: Dass Nordkorea ja ein soooo fortschrittliches, wirtschaftlich orientiertes Land sei... Wers glaubt, wird selig.

Etwa so selig, wie etwa das buddhistische Kloster, das abgesehen von zwei Mönchen (sind die überhaupt noch echt, wenn sie so von oben kontrolliert werden?!) einen ziemlich leeren Eindruck macht - wenn nicht gerade Horden von »Pilgern« sich durch die Ausstellungsräume führen lassen, wo Relikte einer untergegangenen (oder auch ersäuften) Zeit stumm (sprachlos) hinter Glasvitrinen stehen, wohl ohne auch nur eine Regung in den Menschen hervorzurufen, weil sie sicherlich gar nicht mehr wissen, was diese Gegenstände einmal bedeutet haben - man verschweigt es ihnen ja.

Es macht mich traurig, das so zu sehen. Aber noch trauriger macht es mich, wenn ich an all diese Menschen denke. Menschen, die wahrscheinlich zu Lebzeiten nicht mehr erfahren werden, was »Freiheit« bedeutet. Es sei denn, ihrem »lieben Führer« ereilt durch irgendeinen glücklichen Zufall eine schlimme Krankheit, die für ihn tödlich endet, damit das Land Nordkorea von einer noch sehr viel schlimmeren Krankheit geheilt wird.

Was natürlich nicht heißen soll, ich wäre so naiv zu glauben, dass sich damit alle Probleme von selbst lösen würden. Es würde einiges an Zeit brauchen, all das wieder aufzubauen, was dieses Regime falsch und kaputt gemacht hat (am schwersten wird es sein, das, was in den Menschen über Generationen kaputt gemacht wurde, wiederaufzubauen, nämlich ein Selbstbewusstsein, das in letzter Instanz dazu führt, dass sie ihr eigenes Schicksal selbst in die Hand nehmen, dass sie zunächst einmal an ihr eigenes vernünftiges Denkvermögen glauben und eine freie, kritische Meinungskultur entwickeln).
All das geht nicht von Heute auf Morgen, und sicherlich würden sie auch Hilfe von außen benötigen, um auf diesen Weg zu kommen (Hilfe heißt NICHT, dass ihnen wieder etwas aufgestülpt wird, wie im Irak vor Allem durch die USA und ihren Verbündeten geschehen).

Doch diese Zeit würde sich lohnen. Es wäre wohl das erste Mal seit langem (denn vorher war es ja wohl auch nicht SO), dass sich in Nordkorea wieder irgendeine Zeit lohnt. Dann wäre vielleicht auch endlich wieder etwas Zeit, die eigentlich schöne dortige Landschaft (und es gibt dort durchaus herrliche Naturgegenden, mit klaren Wasserfällen und weiten Bergen usw.) zu genießen.

Karin 10.10.2006, 01.38| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kuriose Welt | Tags: Weltgeschehen, Soziales, Katastrophen, Kultur, Politik,

Toller Vorschlag *Ironie an*

"Es gäbe einen Weg, sämtliche Wirtschaftsprobleme zu lösen: man müßte die Selbstgefälligkeit steuerpflichtig machen."

Jacques Tati (1907-1982), französischer Filmschauspieler und Regisseur

Wenn man sich das ganze Theater [hier eine kleine Kostprobe] in der Politik und insbesondere der letzten Zeit mal ansieht, muss man doch feststellen, dass der französische Filmregisseur gar nicht so unrecht hat.

Wenn durchaus wichtige Fragen, wo vernünftige, wohldurchdachte Lösungen und keine zerhackten Kompromisse, die die Situation keineswegs verbessern, sondern vielleicht sogar (erst Recht, wenn nach dem Prinzip »Erst handeln, dann denken« gehandelt wird) alles noch schlimmer machen, wenn solche Fragen im allgemeinen Hickhack zwischen zwei Parteien enden, dann erscheinen einem solche Gedanken (zumindest im ironischen Sinne) nicht mehr so unsinnig.

Ja, würde man die Selbstgefälligkeit (zum Beispiel vieler Politiker) steuerpflichtig machen, sähe der Staatshaushalt womöglich tatsächlich etwas anders aus (oder aber die Betroffenen würden massiv zu Steuersündern, um von den so eingesparten Steuergeldern einen Anwalt zu engagieren, mit Hilfe dessen sie den Staat - dem sie ja auch angehören, Paradoxie lässt grüßen - etwa des Rufmords verklagen würden).

Wahrscheinlicher aber wäre, dass solche Maßnahmen gar nicht erst notwendig werden würden, da ja die, die über so etwas bestimmen, ja meist auch die sind, die in diesem Falle davon betroffen wären. Tja, und in dem Punkt, was die (Nicht)Umsetzung anbelangt, wären sie sich dann wieder plötzlich seeeeehr einig...

Karin 09.10.2006, 23.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Worte, Politik, Wirtschaft, Ansichten,

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
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Dante Alighieri (1265-1321)


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