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Huch!

Irgendwie habe ich, obwohl ich das Datum einige Male registriert habe und sogar ein Mal in den Kalender geschaut habe, gar nicht bemerkt, dass heute Freitag der 13. war!

Na ja, mir kann's egal sein. Denn: Es ist mir nichts passiert!

Ich hoffe, Ihr habt ihn genauso gut überstanden - unabhängig davon, ob Ihr meint, an dem ganzen "Freitag der 13."-Ding wäre etwas Wahres dran, oder ob es für Euch Humbug ist.

Für mich persönlich sind eventuelle "Freitag der 13."-Erlebnisse nach wie vor darauf zurückzuführen, dass man sich an diesem Tag womöglich ganz bewusst auf Ereignisse konzentriert, welche schiefgehen könnten. [Murphys Gesetz: Was schief gehen kann, geht auch schief, zumal wenn man sich darauf fixiert! Oder auch: Eine sich selbst erfüllende Prophezeihung.] Was an dem Tag praktisch reibungslos klappt, wird hingegen paradoxerweise von denjenigen, die daran glauben, eher verdrängt.

Im normalen Alltag hingegen ist es ja eher genau umgekehrt: Negatives wird verdrängt, und Positives idealerweise verstärkt. Nur am Freitag dem 13. scheint sich alles ins Gegenteil zu verkehren...

Ich erinnere mich noch an ein "typisches" Freitag dem 13. Erlebnis (irgendwo müsste ich das auch schon mal gebloggt haben, aber ich finde den Eintrag nicht mehr) aus meiner viele, viele Jahre zurückliegenden Jugend:

Meine Füße waren damals total geschwollen, so dass ich kaum laufen konnte und das Auftreten schmerzte. Es schien eine allergische Reaktion auf einen Kunststoff meiner Schuhe zu sein, in denen ich zuvor (es war in der warmen Jahreszeit) barfuß gelaufen war.
So kurvte ich nach dem Schulunterricht (ja, ich bin auch mal zur Schule gegangen, in unseren europäischen Breitengraden zum Glück nichts Ungewöhnliches *g*) mit meinem Vater von Arztpraxis zu Arztpraxis - ohne Erfolg. Alles war - generell freitagnachmittagstypisch - geschlossen.
Nur beim damaligen Hautarzt war noch eine Arzthelferin, wohl um noch einigen Verwaltungskram zu erledigen. Diese Arzthelferin schien nicht gerade ihren besten Tag zu haben, aber das ist eine andere Sache. Der behandelnde Arzt war aber auch hier natürlich nicht da.
Letztendlich wurden wir - nach einer langen Odyssee - doch außer der Reihe dort vom Arzt empfangen und ich behandelt. Das war natürlich großes Glück im Unglück, und ich war zu dem Zeitpunkt auch dankbar dafür und wir wussten es zu schätzen (so etwas macht ja nicht jeder). Leider nahm es der Arzt offenbar nicht so gut auf, obwohl er ja freiwillig in die Praxis gekommen war, um mich zu behandeln. Wir waren selbst darüber überrascht gewesen.

Somit hat jeder Freitag der 13. - wie jeder andere Tag - seine zwei Seiten. Man kann genauso Glück im Unglück wie Unglück im Glück haben. Doch so ist das Leben - nicht nur am Freitag dem 13., sondern grundsätzlich.
Das war mein "Wort zum Freitag".

Für diejenigen, die der Ansicht sind, so etwas könnte helfen, hatte ich ich Jahr 2006 einen poetischen "Kleinen Schutzzauber" aus eigener Feder gepostet.
Da ich für den heutigen Tag keine nette oder gar lustige AKTUELLE "Freitag der 13."-Anekdote "parat" habe, verweise ich an dieser Stelle noch einmal auf meine (uralte, fast schon eingerostete A.CA.Smilewink.gif) Blog-Konserve und Stilblüte:
"Der Veggie-Computer" *gg*

Damit wünsche ich Euch ein pannenfreies, entspannendes, interessantes und erlebenswertes Wochenende!

Karin 13.11.2009, 21.44

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