Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gedankenwelt

Glaubensgeflecht


You are Agnostic
You're not sure if God exists, and you don't care. For you, there's no true way to figure out the divine. You rather focus on what you can control - your own life. And you tend to resent when others "sell" religion to you.
What's Your Religious Philosophy?

Stimmt, die Zeugen Jehowas stehen bei mir jedes Mal vor verschlossenen Türen. ;-)
Ansonsten bin ich heute nicht in der Laune, lang und breit über Glaubensdinge zu referieren.
Nein, ich glaube nicht an den Gott der Kirche, aber ich glaube an etwas, das ich jedoch nicht einschränkend "Gott" nennen möchte. Es ist eher eine Kraft - eine Kraft, die einst alles in die Wege geleitet hat (anders wäre der Urknall nicht erklärbar), eine Kraft, die die Welt mit allem, was darin ist, zusammenhält (vielleicht auch allgemein ordnet) und die manchmal sogar Menschen zusammen- und sie zu einer Erkenntnis führt, zu der sie sonst niemals gelangt wären (letzteres nur in Einzelfällen und als Hinweis, also nichts, was die Selbstbestimmung einschränkt).
Und die Tochter dieser Kraft, ihr "Werkzeug", das ist die Natur. Ihr Adoptivkind ist das Schicksal (adoptiert, weil es auch Zeiten gibt, wo ich mir unschlüssig über dessen Existenz und Ursprung bin).
Und das Wichtigste: Ich glaube an das Leben und was man draus macht!

Karin 30.01.2006, 19.53 | (0/0) Kommentare | PL

Selbsterkenntnis!


You Are Balanced - Realist - Powerful
You feel your life is controlled both externally and internally. You have a good sense of what you can control and what you should let go. Depending on the situation, you sometimes try to exert more control. Other times, you accept things for what they are and go with the flow. You are a realist when it comes to luck. You don't attribute everything to luck, but you do know some things are random. You don't beat yourself up when bad things happen to you... But you do your best to try to make your own luck. When it comes to who's in charge, it's you. Life is a kingdom, and you're the grand ruler. You don't care much about what others think. But they better care what you think!
The Three Dimension Luck and Power Test

Ja, da ist wohl was dran.

Ich gebe mir die Kraft,
das zu ändern, was ich ändern kann,
die Gelassenheit,
das hinzunehmen, was ich nicht ändern kann,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.


Karin 30.01.2006, 18.22 | (0/0) Kommentare | PL

Beziehungsweise

Manche Beziehungen sind - gerade in der Anfangsphase - ein stetiger Kampf.

Es ist ein kontinuierliches Auf und Ab, und niemals weiß man, ob was vorne herauskommt, sich am Ende bestätigt.

Meistens kommt es dann doch anders, als man dachte.

So folgt eine Überraschung gleich welcher Art auf die nächste, und daraus bildet sich dann im Laufe der Zeit ein Mosaik, das sich schließlich immer mehr verknüpft - so lange, bis es einen Sinn ergibt.

Bis das Gefühlschaos endlich entwirrt ist und die Zuversicht wieder da ist - manchmal mehr, manchmal weniger. Aber letztlich lässt sie einem nie ganz im Stich.

Was würde das Theater auch nützen, wären da nicht die beiden Geschwister Hoffnung und Zuversicht?

Dann erhält dieses ewige Hin und Her, dieser schmale Grat zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Verstehen und Missverstehen, zwischen Vertrauen und Misstrauen, zwischen Zuneigung und Abneigung, zwischen Güte und vermeintlich Schlechtem, zwischen Nähe und Distanz, zwischen Liebe und Streit, einen Sinn.

Denn all dies ist ein Zeichen dafür, dass es den beiden betroffenen Menschen nicht egal ist, sondern dass es sie im Gegenteil innerlich tief berührt.

Daran sieht man, dass das Fundament, auf dem diese Verbindung aufgebaut ist, keine Attrappe ist, sondern das Qualitätssiegel »gefühlsecht« besitzt.

Eine wahre Beziehung MUSS eine Herausforderung sein, wenn sie dauerhaft Bestand haben soll.

Erst muss sie gemeinsam errichtet werden, dann muss stetig weiter an ihr gebaut werden, und auch die Wartungsarbeiten sollte man nicht vernachlässigen.

Die Liebe ist eine Baustelle. Und wenn die Baulöwen irgendwann aufhören zu bauen, wird das Gebäude mit den Jahren zur bröckelnden Ruine.

Man denke nur an das alte Ehepaar: Schon am Frühstückstisch schweigen sie sich an, zu erzählen haben sie sich nichts mehr, weil alles Routine ist, weil ihnen die Ideen ausgegangen sind, und weil sie daher emotional bereits abgestorben sind. Sie glauben, sie würden sich in- und auswendig kennen, aber das ist nur eine Ausrede dafür, dass sie des Entdeckens müde sind, dass sie das Wesen des Staunen-Könnens verloren haben. Dass sie vielleicht nicht mehr konfliktfähig sind und in der Lage, vernünftige Schlüsse daraus zu ziehen. Dass sie möglicherweise in ihrer Harmoniesucht vergessen haben, was es heißt, für den anderen leidenschaftlich zu kämpfen, um dann das Geschenk seiner Liebe dankbar anzunehmen.

Die Liebe ist ein Porzellanservice - man sollte behutsam damit umgehen, behände mit ihr durch den Hindernisparcours balancieren, um sich am Ende des beiderseitigen Triumphes zu erfreuen und die Belohnung für das, was man gibt, lächelnd überreicht zu bekommen.

Aber man muss sich die Lorbeeren erst verdienen.

Wenn man alle Herausforderungen, die sich einem scheinbar in den Weg stellen, annimmt, weil der Mensch, der einem von der anderen Seite entgegen kommt und dasselbe in umgekehrter Reihenfolge durchmachen muss, es doppelt wert ist, dann wird das Treffen in der Mitte umso mehr Verbundenheit hervorrufen.

In der Zwischenzeit lernen wir uns schrittweise in allen Facetten kennen und schätzen, um besser aufeinander eingehen zu können. Und dieser Prozess ist niemals abgeschlossen.

Karin 21.01.2006, 14.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Mehr Gemeinschaftlichkeit zugunsten aller!

Ich bewundere das soziale Engagement und Bewusstsein mancher Menschen.

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man Menschen hilft, wenn sie der Hilfe bedürfen - ganz egal, ob es dabei möglicherweise um Leben und Tod oder eben »nur« um eine weniger fatale Angelegenheit geht.

Eine stützende Hand in schwierigen Lebenslagen kann beispielsweise jeder nach seinen Möglichkeiten bieten. Und es gehört auch nicht viel dazu, einfach mal Anteilnahme zu zeigen und zu sagen: »Ich verstehe Dich.«

Mitgefühl braucht niemand zu erlernen - es ist von Natur aus in uns.

Für andere da sein, jemandem auf irgendeine Weise mitteilen, dass man an ihn denkt, ihm vielleicht einen guten Rat oder auch tröstende Worte im richtigen Moment mit auf den steinigen Weg geben - das alles sind Dinge, die jeder zustande bringen kann; jeden Tag. Es bedarf nur fünf Minuten, die sich aber dafür gleich doppelt lohnen - für beide Seiten.

Aber warum, warum nur fällt es einigen Menschen so schwer, sich dieses bisschen Zeit in ihrem Leben zu nehmen?

Warum denken sie sich so lächerliche Ausreden aus wie »Ich habe keine Zeit.« Oder »Ich hatte einen stressigen Tag und will jetzt endlich mal meine Ruhe haben.«?

Wie können sie ruhig die Füße auf den Sofatisch stellen und dem Leid zusehen, das ihnen auf die Flimmerkiste gesendet wird, ohne durch irgendeine nette Geste mindestens einem Menschen (erst mal unabhängig davon, ob Freund, ob Feind) etwas Gutes getan zu haben?

Manchmal reicht ein lieber Telefonanruf. Manchmal ein Lächeln, gerichtet an einen Menschen, der es am wenigsten erwartet hat. Oder wie wärs mal mit einem richtigen Brief - anstatt immer nur kurz gehaltene Emails! Etwas Persönliches von einem Menschen in den Händen halten, das ist ein wunderbares Geschenk der Freundschaft, das keine elektronische Post jemals ersetzen können wird; durch die Seltenheit wird es nur noch kostbarer, und außerdem ist ein Brief von bleibendem Wert - denn er kann nicht gelöscht werden, und man überlegt es sich lieber dreimal, bevor man ihn überhaupt vernichtet.

Aber auch Dinge des Gemeinsinns: Dem bettelnden Straßenmusikanten zur Abwechslung mal einen Euro in den Hut werfen, statt ignorant vorbeizugehen. Zivilcourage zeigen, wenn mal wieder unflätige Bemerkungen oder haltlose, pauschalisierende Vorurteile ausländischen Mitbürgern gegenüber fallen (auch wenn es in dem einen oder anderen Fall tatsächlich nicht so gemeint ist, sollte man seine klare Ablehnung gegenüber solchen missbräuchlichen Kommentaren äußern). Oder einfach der einsamen alten Nachbarin einen Besuch abstatten und ihr zuhören. Eine weitere Möglichkeit sich zu engagieren: Gemeinnützige Organisationen. Wer nicht selbst in einer aktiv werden will oder kann, kann auch durch eine Spende für einen konkreten wohltätigen Zweck helfen. Oder Blut spenden denn es könnte auch die Menschen treffen, die einem nahe stehen, und selbst wenn nicht, ist es doch traurig, wenn irgendwo auf der Welt wieder einmal ein Mensch sterben muss, der hätte weiterleben können, wenn das richtige Blut zur Verfügung gestanden hätte. Usw.

Doch kehren wir vom Großen zum Kleinen zurück. Gerade die vermeintlich kleinen Gesten, von denen ich oben gesprochen habe, sind oft diejenigen, die große Wirkung zeigen können. Und da kann jeder etwas tun, in seinem eigenen Umfeld. Wenn jeder das täglich beherzigt, wird es bald keine Einsamen auf dieser Welt mehr geben. Ihr werdet staunen, was eine von allen Gliedern der Gesellschaft praktizierte Gemeinschaftlichkeit für Wunder bewirken könnte, die ihr nicht für möglich gehalten hättet! Und die Welt könnte wieder aufatmen und hoffen!


Zum Schluss noch eine wahre, aus meinem Lebensumfeld inspirierte Anekdote, die mich neben anderem dazu gebracht hat, die hier aufgeschriebenen Gedanken zu denken, weiterzugeben und zu beherzigen:

Wir (mein Vater und ich) waren gestern bei einer seit sehr vielen Jahren mit uns befreundeten Familie zu Besuch. Im Laufe des Gesprächs haben sie auch von einem Jungen aus dem Dorf erzählt, der mit dem Sohn befreundet ist. Dieser Junge ist schwer an Leukämie erkrankt und benötigt nun Stammzellen, damit er möglicherweise von seinem Leiden erlöst werden oder zumindest noch einige Zeit weiterleben kann. Die passenden Stammzellen werden noch gesucht. Jetzt wollen diese lieben Leute, bei denen wir waren und diese betroffen und nachdenklich machende Geschichte mitgeteilt haben, den ganzen Fußballverein, wo der Sohn und Freund des Erkrankten ist, dazu animieren, Stammzellen zu spenden (und es selbst auch tun), und vielleicht auch darüber hinaus. Klar ist es auch in diesem Fall nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, und einige von Euch Lesern mögen jetzt anfügen, es sei großer Zufall, wenn gerade einer von diesen paar Leutchen das passende, lebensrettende Material haben sollten.

Aber für mich ist es diese solidarische Geste, die zählt, und an denen wir alle uns hin und wieder ein Beispiel nehmen könnten. Und schließlich: Auch die geringste Chance ist immerhin ein kleiner Hoffnungsfunke, der es - gerade in solchen Fällen - auf jeden Fall wert ist, das man ihn entfacht.


Denn: Wenn jeder an einem jeden Tag eine Kerze anzündet, wird die Welt bald von einem Flammenmeer erhellt sein. Mit jedem Licht, auf das verzichtet wird, könnte für einen Menschen das Leben ein Stück dunkler sein als nötig (den schlimmsten Fall klammere ich hier mal provisorisch aus).


Übrigens: Angeregt durch die obige Anekdote habe ich beschlossen, noch in diesem Monat zum ersten Mal (und von da an regelmäßig) zur Blutspende zu gehen. Langfristig, wenn ich mein eigenes Leben erst einmal in Ordnung gebracht habe, strebe ich auch eine Registrierung in einer Stammzelldatei an. (Ob ich außerdem noch den Aufwand einer Knochenmarkspende über mich ergehen lasse, darüber bin ich mir noch unschlüssig - es ist ja auch nicht ganz ohne Risiko).

Karin

Karin 16.01.2006, 22.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Emotionale Gedanken

Beim Öffnen meines Blogs fand ich heute einmal diesen Zufallsspruch, zu dem ich es nicht lassen konnte, mir meine Gedanken zu machen:

Wenn das Wort schärfer ist als ein Schwert, ist ein Satz dann potenter als ein Heer? Und sind Seiten weiser Sätze dann gefahrvoller als entfesseltes Atom? Wenn das Wort aber nur ein Schatten ist vom wahren Gefühl, ist das wahre Gefühl dann nur ein Schatten einer ersten Idee? Fühlte sich die Idee ins Sein oder dachte sich das Sein ins Gefühl und schuf dabei das Wort, das stärker ist als ein Schwert?

© Christa Schyboll


These des Zitats: Erst wenn die Idee da ist, kann ein Gefühl entstehen, und aus dem Gefühl entspringt letztlich das Wort.


Inwiefern entspricht das meiner Lebenserfahrung, oder eben nicht?
Dieser Frage versuche ich mit den folgenden Überlegungen auf den Grund zu gehen.


Eines ist sicher: Wenn nicht die »Idee« eines Gefühls (zum Beispiel Liebe - gleich welcher Art) da ist, also die Vorstellung davon, wie es sein könnte, die letztlich vielleicht sogar der Auslöser für irgendeine Hoffnung ist (aber das nur am Rande) - dann gibt es dieses Gefühl womöglich gar nicht. Denn dann könnte man ja nicht erkennen, dass man es gerade fühlt, es wäre gewissermaßen gar nicht existent. Die Erkenntnis, dass man gerade etwas Bestimmtes fühlt, gibt diesem Gefühl schließlich erst eine Bedeutung. Denn wenn ich nicht weiß, was ich fühle, was macht es dann aus? Was bewirkt es in mir? Was ändert sich an meiner Situation? Nichts. Nichts. Und nochmals: Niente.

Das alles ist aber völlig unabhängig davon, ob ich das jeweilige Gefühl auch benennen kann. Eine Erkenntnis ist ein tiefer innerer Vorgang, der sehr viel weiter geht, als bloße Worte auszudrücken vermögen. Die größten Dichter mit dem weltgewandtesten, umfangreichsten Vokabular sind schon daran gescheitert bei dem Versuch, ein Gefühl oder mehrere - oder gar deren Wechselwirkung zueinander - in Worte zu kleiden (manchmal vielleicht, bis es sich vollständig verflüchtigt hatte).

Umgekehrt kann ein Wort natürlich Emotionen auslösen, keine Frage. Und hinter jedem gesprochenen Wort steckt auch oft mehr als der nackte Inhalt des Gesagten. Natürlich sind da Gefühle im Spiel, sonst könnte man sich ein Gespräch (oder welche Form der Kommunikation man auch immer als Ausdrucksform wählt) ja gleich schenken. Doch das Gefühl ist hier lediglich ein Motiv dafür, dass die Worte genau so und nicht anders aneinandergereiht werden. Die Worte stellen nie das Gefühl selbst dar, erst recht nicht in seiner reinsten Form, so wie es jetzt da ist.

Ich weiß nicht, irgendetwas stört mich an der Aussage.

Also, gehen wir noch einmal die Anfangsthesen eine nach der anderen durch.

Das Wort ist nur ein Schatten vom wahren Gefühl - das deckt sich ja noch mit meinen eigenen Überlegungen. Aber das Gefühl soll ein Schatten der ersten Idee sein? Das glaube ich nicht. Die erste Idee ist doch der Funke, der überspringt, um dann ein immer größer werdendes Feuer zu entfachen. Nicht umgekehrt. So sehe ich das.

»Fühlte sich die Idee in das Sein, oder dachte sich das Sein in das Gefühl und schuf dabei das Wort, das stärker ist als ein Schwert?«

Hmmm ... eigentlich ist das ja ganz einfach: Zuerst war die Idee da (sonst wäre das Gefühl nicht erkannt worden, s.o.) - also fühlte sich die Idee in das Sein, und schuf dabei das Gefühl, das das Wort in Gang setzte (nicht schuf!), das stärker als ein Schwert sein kann, aber nur wenn die inneren Motive, sie auszusprechen, stimmen bzw. echt sind.

Worte können richtig sein und trotzdem lügen. Das sollte man unterscheiden.

Das soll mein Schlusswort dazu sein.

Karin

PS: Es handelt sich hier lediglich um meine persönliche Meinung, die ich hier kundtue. Gerne lese ich mir Eure Kommentare dazu an, diskutiere über das Für und Wider und akzeptiere Eure Ansichten wie Ihr die meinen. Es ist jedoch niemals meine Absicht, irgendwelche feststehenden Dogmata aufzustellen o.ä. So etwas steht mir nicht zu.

PS2: Sollte ich unwissentlich irgendein Copyright dadurch verletzt haben, dass ich diesen Spruch als Ausgangspunkt für meine Gedanken zitiert habe, so nehme ich gern den ganzen Beitrag zurück oder formuliere meinen eigenen Text so um, dass er ganz allgemein und ohne Bezug auf das Zitat veröffentlicht werden kann. Dann wäre ich auf der sicheren Seite, weil meine Überlegungen ja mein eigenes geistiges Eigentum sind. Ich finde, die Fragestellung an sich ist doch wichtig genug, um einen solchen Aufwand (der eventuellen Überarbeitung) zu rechtfertigen.

Karin 07.01.2006, 20.12 | (0/0) Kommentare | PL

Konstruktion - Destruktion

In den meisten Lebensbereichen ist es einfacher, etwas kaputt zu machen, als etwas Neues aufzubauen. Aber manchmal kann es sich auch umgekehrt verhalten.
Dazu zählt unter anderem:
- Das Tapezieren.
- Beim Aufräumen: Sich von Dingen trennen, die man schon lange nicht mehr braucht, aber irgendwann noch einmal nützlich sein könnten.
- Beruflich: Wenn man sich Illusionen macht, man könne ganz von vorne anfangen, ohne dabei ausgerechnet dort Abstriche zu machen, worauf man besser nicht verzichten sollte (z.B. die Einbindung der auf dem bisherigen Weg bereits gemachten Erfahrungen).
- Hoffnungslose Beziehungen.
- Eingefahrene Denkweisen.

Ergänzende Beispiele gerne erwünscht.

Karin

Karin 05.01.2006, 16.01 | (0/0) Kommentare | PL

Im Wandel der Zeit

Stein - Zeit

Diesen Stein hier habe ich gefunden.
Er lag auf dem Boden, zerschunden,
unbeachtet, getreten, weggeschmissen.
Tut ihn denn wirklich niemand vermissen?

Will ihm denn niemand zuhören?
Ihn in seiner Hand wiegen,
seine Kanten erspüren,
dem Echo lauschen,
bis es verklingt?

Viel hat er zu erzählen
von Dingen, die quälen,
von Werden, Vergehen,
vom Kommen, Gehen.
Die Zeit verrinnt.

Der Stein, ein Stück Geschichte,
ein Stück Zeit
von ungeheurer Dichte.
Bist Du bereit?

Bereit für die Reise,
eine Reise ohne Wiederkehr.
Bereit für die Reise,
wo man Dich findet nimmermehr.

Bist Du bereit, kleiner Stein?
Bereit für ein andres Sein,
die Form zu wechseln
nicht nur zum Schein?

Es sei
vorbei.
Kleiner Stein, auf Nimmerwiedersehen!
Schwupps! landest Du in einem von vielen Seen.

© Karin Scherbart, 04.01.2006

Karin 04.01.2006, 23.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Zufall oder Schicksal?

der zufall führte uns zusammen.
von zufall zu zufall hangeln wir uns
von tag zu tag.

so ist jeder zufall
ein weiterer schritt
zu uns.

ein kleines wunder,
das uns
dem großen wunder
näher bringt.


wäre es schicksal,
wäre es
nichts besonderes.

ein roter faden
macht alles,
was wir erleben,
banal.

aber es hätte auch
anders kommen können.
deshalb ist alles,
was mit uns geschieht,
ein geschenk.

lass es uns
in ehren halten,
indem wir
gemeinsam
es genießen.

Karin Scherbart.

Karin 25.12.2005, 22.21 | (0/0) Kommentare | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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