Mit gemischten Gefühlen

... jedoch sehr stark zum "Um Himmels willen - nein!" hin tendierend, betrachte ich Zypries' Vorstoß, die Kronzeugenregelung im Falle von Ermittlungen um terroristische oder organisiert-kriminelle Straftaten wieder einzuführen.

Es leuchtet mir ein, dass es in der Tat schwer ist, in diesen Kreisen zu ermitteln.
Aber deshalb den Straftätern Strafmilderung versprechen, damit sie aussagen???
Damit kommt man ihnen doch praktisch noch entgegen und tut ihnen einen Gefallen!!!
Und mit Gerechtigkeit hat das meiner Ansicht nach überhaupt nichts zu tun - denn während der Haupttäter, der womöglich dieselbe Schandtat vollbracht hat wie der Kronzeuge, das volle Strafmaß bekommt, ist der Kronzeuge im Vergleich fein raus.
(Ob er wohl deshalb KRONzeuge genannt wird? Jedenfalls finde ich kaum einen Namen so UNpassend wie diesen - der Ausdruck wirkt so, als würde man ihn damit noch ehren. ;-))

Auch in fachlichen Juristenkreisen ist man oft eher kritisch dazu eingestellt: So heißt es in dem Lösungshinweis zu diesem hypothetischen Fallbeispiel aus einer Uniklausur:

"Die empirischen Erfahrungen mit § 31 BtMG sprechen jedoch gegen eine Wirksamkeit dieser Regelung. Ihre Anwendung führt regelmäßig bloß zu einer Strafmilderung, nur in 3,7 % der Fälle führt § 31 BtMG allein zur Aufklärung. Der Prozentsatz der Falle, bei denen die Anwendung der Kronzeugenregelung neben anderen Beweismitteln zur Aufklärung führt, ist noch geringer. Die ausländischen Erfahrungen (als Beispiele wurden zuvor die USA, Irland und Italien genannt, Anm. der Zitierenden) sind wegen der Verschiedenheit der Rechtssysteme nur von beschrankter Aussagekraft. Die Rechtsstaatlichkeit des Strafrechts wird eingeschränkt. So wird etwa das Legalitätsprinzip - das jedenfalls bei schweren Straftaten (noch) Geltung beansprucht - weiter aufgeweicht, der Staat schließt einen Pakt mit den Verbrecher, die Gleichmäßigkeit der Strafverfolgung wird dem Interesse an der Effizienz des Strafverfahrens geopfert. Hinzu kommt, daß der Beweiswert "erkaufter" Aussagen meist dubios ist. Auch ist es unvertretbar, einen Beschuldigten weiteren Strafverfolgungsmaßnahmen zu unterwerfen, der von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch macht, während sein Mitbeschuldigter durch belastende Angaben Strafverfolgungsfreiheit erlangen kann."
Quelle

Okay, das mit der Strafverfolgeungsfreiheit soll ja zumindest nach der neuen Regelung eingeschränkt werden; ebenso werden in diesem Rahmen getätigte Falschaussagen (sofern sie als solche enttarnt werden!!) schärfer bestraft werden. Aber trotzdem.

Karin 15.05.2007, 14.14| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Rechtliches, Politik, aktuell, Ansichten,

So kann man es auch sehen

Was hat die Politik mit der Rockmusik zu tun?
Und wie bitteschön kann Rock'n'Roll dazu beitragen, eine Ideologie (in dem Fall den Kommunismus) langsam aber sicher zum Einsturz zu bringen?

Es sind schon ungewöhnliche Sichtweisen, die in diesem Stück dargestellt werden, und auf diese Verbindungen wäre ich zumindest spontan nicht gekommen.
Ich fand das so ungewöhnlich, dass der Artikel sofort meine Aufmerksamkeit und Neugierde erregt hat.

Tja, und wie wird denn nun die Verbindung zwischen der Musikkultur und dem Ende des Marxismus erklärt? ->

"Wer hat den pervertierten Sozialismus 1989 aus der Welt geräumt? Die Popkultur oder die Politik? Tom Stoppard antwortet auf diese heute noch für ungeklärt gehaltene Frage: beides. Ohne die durch Rockmusik verstärkten Sehnsüchte nach Freiheit, Reisen und Konsum hätten die bärtigen Bürgerrechtler ihre eigenen Unterschriften sammeln können. Und der Staat hätte ihnen gelassen dabei zugesehen."

Karin 15.05.2007, 12.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Kultur, Politik, kurios,

Revolutionär

Juchuh! Die "Königin der Kastenlosen" hat in Indien die Wahl des Bundesstaates Uttar Pradesh gewonnen!
Ein großer Schritt hin zur Kastenlosigkeit ist getan. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg sein mag.

Karin 15.05.2007, 12.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Kultur, Weltgeschehen, Politik, Soziales,

Einfach nur so

Die folgende Übung (die ich einfach als lockere Assoziationsübung ohne besondere Intention mache) habe ich von dort aufgegriffen.


Wer mag, kann ja auch die eine oder andere Übung für sich durchführen.


Das Leben ist... ein ständiger Fluss - irgendwie geht es immer weiter.
Sterben müssen heißt... zu akzeptieren, dass unsere Zeit hier begrenzt ist, und zu Lebzeiten den Frieden mit sich zu finden suchen.
Menschen können... fast alles, wenn sie nur ganz fest davon überzeugt sind - es sei denn, es ist ganz eindeutig gegen ihre Natur.
Menschen sollten... sich nicht unnötig selbst (oder gegenseitig) Steine oder Barrieren in den Weg stellen.
Die Welt braucht... mehr Toleranz und Verständnis für andere Lebens-, Denk- und Sichtweisen, mehr Umweltbewusstsein (und das meine ich nicht nur im ökologischen Sinne), und mehr Mut und Initiative, gegen Misstände und für das zu kämpfen, was man für gut und vernünftig befindet.

Das Wichtigste im Leben ist... ihm in Denken und Handeln einen Sinn zu geben.
Unwichtig ist... ob man einen eigenen Pool besitzt oder der Andere ein prächtigeres Auto hat als Du.
Vergangenheit ist... die Wurzel Deines Heute, und das Heute ist die Brücke ins Morgen - also nutze das Heute!
Zukunft bedeutet... ein Ziel zu haben, von etwas träumen zu dürfen!
Gegenwart heißt... leben - ganz bewusst.
Zeit ist... relativ.


Liebe ist... und treibt manchmal seltsame Blüten.
Freunde haben ist... ein wunderschönes Geschenk, für das man sich regelmäßig in der einen oder anderen Form bedanken sollte.
Glück ist... wenn alles so klappt, wie ich es möchte.
Zufriedenheit bedeutet... etwas erreicht oder geschafft zu haben und sich dafür auch mal auf seinen Lorbeeren ausruhen zu können.
Gefühle sind... unberechenbar und irrational (was denn auch sonst?!).
Konflikte bedeuten... Herausforderungen, für die man gute Nerven braucht (die man dann letztlich auch erlangt).
Hoffnung ist... eine Knospe, die jeden Moment durch eine "Kleinigkeit" wieder aufgehen und dann sich ausbreitend erblühen kann.
Glauben können ist... Vertrauen haben - auch "Gott"vertrauen und Selbstvertrauen.
Träume sind... Balsam, aber auch Treibstoff für die Seele!
Visionen sind... manchmal überheblich, anmaßend und unrealistisch - aber immerhin dienen sie als Triebfeder, als Ideal, und machen einen (wieder) bewusst, was und wohin man eigentlich will.
Veränderung bedeutet... auch flexibel sein zu können - nicht an starren Grundsätzen festzuhalten.
Stagnation bedeutet... Tod.


Ich brauche... die Freiheit, mich in meine persönlichen "Oasen" zurückziehen zu können.
Angst habe ich vor... dem Tag, an dem sich die ganze Welt von mir abkehrt und ich plötzlich ganz alleine mit allem stehe.
Mut bedeutet... gegen alle Einwände seine Träume zu verwirklichen.
Das Allerschwerste ist... sich einzugestehen, wenn man Hilfe braucht. Und andere an sich heranzulassen.
Es ist so leicht,... Ausreden zu finden.
Verlieren bedeutet... loslassen können, Dinge akzeptieren.
Gewinnen heißt... das Positive in jedem Tag sehen.
Perfekt sein bedeutet... nicht mehr Mensch zu sein.
Versagen bedeutet... eine persönliche Niederlage.
Verlust ist... unvermeidlich.
Schmerz ist... auch eine Möglichkeit, stärker zu werden.
Arbeiten bedeutet... eine Anstrengung, die dazu dient, ein Ziel zu erreichen.
Geld bedeutet... nicht alles.
Leistung ist... nur quantitativ messbar, liegt qualitativ aber im individellen Ermessen.
Stärke ist... zu sich selber und für andere ein- zu stehen


Phantasie kann... Berge versetzen.
Kreativität ist... die Kunst, gewöhnliche Dinge auf ungewöhnliche Weise um- und einzusetzen.


Über- und unverhältnismäßigen Druck ... kann ich nicht ertragen.
Frieden ... wünsche ich mir mehr als alles andere.
Abwechslung ... ist mir sehr wichtig.
Unabhängigkeit ... will ich erreichen.
Meine Neugierde und Offenheit für Neues ... mag ich an mir besonders.
Nichts ... hasse ich an mir.


Karin 15.05.2007, 11.44| (7/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Kreativität, Ideen, Let's fetz,

Mehr Disziplin!

"Disziplin ist das Beherrschen des eigenen Willens,
der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen."

Stimmt. Aber was machen die, die trotzdem mitunter einen Mangel daran haben?

Vielleicht liegt es auch teils an einer falschen Auffassung von Disziplin, dass man sich gegen bestimmte Tätigkeiten sträubt.
Beim Wort "Disziplin" stellt sich oftmals aufgrund gemachter Erfahrungen gleich die Assoziation "Zwang" ein. Das muss aber keineswegs so stimmen.
Selbstdisziplin kann auch etwas frei Gewähltes sein. Nämlich -> zum Erreichen eines Zieles, das man sich gesetzt hat. Und sei es auch "nur", weil man sich danach besser fühlt, eine eigentlich lästige Aufgabe bewältigt ist; weil dann Zeit für anderes übrig bleibt, etc.

"Selbstdisziplin heißt, Macht über sich selbst zu haben."


Das finde ich eine sehr wichtige Aussage! Wenn man sich dessen bewusst wird, hat man auf jeden Fall eine gute Basis, wird wahrscheinlich motivierter sein, eine (womöglich unliebsame) Aufgabe anzugehen.

Nützlich kann es auch sein, eine Art "Disziplin-Tagebuch" zu führen, in dem man festhält, in welchen Situationen man diszipliniert war und wann nicht. Das kann einen doppelten Effekt haben: Zum einen sieht man, dass es sehr wohl Dinge gibt, wo man diszipliniert ist, und das motiviert. Und neben der eigentlichen Kontrollfunktion wird einem mit der Zeit auch immer klarer, warum man was eigentlich zu Gunsten anderer Tätigkeiten meidet / was einem unbewusst zum Aufschieben und Vermeiden von Tätigkeiten treibt (vielleicht Ängste, Angst zu scheitern? Oder einfach Unmotiviertheit? Warum? Was kann die Motivation erhöhen? Was kann ich ändern? usw.).

Ein alter Tipp, aber immer wirkungsvoll: Sich belohnen! Allerdings sollte es schon verhältnismäßig sein, und man sollte sich nicht mit etwas belohnen, das man sich sowieso gönnen würde, auch wenn man die Aufgabe nicht bewältigt hat.

Weitere Tipps im Kampf gegen die Disziplinlosigkeit


Karin 15.05.2007, 10.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesundheits-Welt | Tags: Psychologie, Menschliches, Wellness,

Typisch weiblich, typisch männlich

Falk hatte es schon, die Evi auch, und natürlich auch Ocean.

Nun bin ich an der Reihe!


Fangen wir - wie üblich - mit dem
typisch Weiblichen an:

  • Ich gucke nicht gerne Fußball (selbiges trifft auch auf viele andere Sportarten zu).
  • Ich bin kein Technikfreak; Mathe und Chemie waren mir in der Schule ein Greuel!
  • Ich bin sensibel, kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen und weiß meist instinktiv, wo der Hase wirklich im Pfeffer liegt - lasse mir das aber nicht immer anmerken, so dass man mich wohl auch häufig unterschätzt.
  • Ich mag Schnulzen (wenn auch nicht alle, keine "billigen"), und nicht selten kommt es vor, dass mir dabei die Tränen kommen.
  • Wenn ich das Bedürfnis nach kommunikativer Mitteilung habe (das sich aber im Gegenzug zu manch anderer Frau eher schriftlich äußert - die "softe" Variante, durch die sich das "Gegenüber" wohl - so denke ich zumindest - auch nicht so extrem - ! - "mit Worten bombardiert" fühlt wie im mündlichen Gespräch), dann oft sehr ausführlich und mit sorgfältig ausgewählten Worten.
  • Ich mag im Grunde kein Techno (oder zumindest nur in Maßen) und ähnliche Musikrichtungen. Abgesehen davon beinhaltet mein kunterbunter Musikgeschmack aber auch Styles, die manche vielleicht als "typisch männlich" bezeichnen würden - je nach Lust und Laune. Und auch bei den Obigen kann ich ggf. einiges - wenn ich in toleranter, ausgeglichener Stimmung bin - ohne zu murren "erdulden", um des lieben Friedens willen.
  • Ich interessiere mich für Kunst und Kultur(en), für Psychologie (denn auch wenn es viele männliche Psychologen gibt , so ist es doch allgemein eher eine Eigenschaft, die man gemeinhin Frauen zuschreibt - oder?) und philosophiere gerne.
  • Ich bin (bei aller Vorsicht, die ich im Laufe der Zeit erwarb) davon überzeugt, dass jeder Mensch im Kern etwas Gutes in sich trägt - auch wenn es im Augenblick nicht ersichtlich ist oder von zu viel anderem überdeckt wird. Bei allem Vertrauen auf diese eine Tatsache bin ich jedoch von Naivität weit entfernt.
  • Ich habe einen niedrigen Blutdruck und schlafe meist mit Socken, weil ich so schnell kalte Füße bekomme.
  • Ich liiiiebe Süßes - ob nun Schokolade (zartbitter), Milchspeiseeis, Cocktails... Alles, was süß schmeckt, genieße ich wenn, dann ganz bewusst und lasse es mir auf der Zunge zergehen (Schokolade zu kauen und direkt hinunterzuschlucken halte ich für eine Verschwendung)!
  • Obwohl ich mehr Alkohol vertrage als viele andere Frauen (zumindest führe ich mich dann nicht so "dumm" auf, kichere nicht ohne Unterlass und kann mich auch sonst sehr gut beherrschen), entsage ich allen anderen Formen von Rausch- und Aufputschmitteln (oder zählt Kaffee schon als "Aufputschmittel"?). Und rauchen tue ich auch nicht.
  • Wenn ich die Wahl zwischen Latte Macchiato oder einem doppelten Espresso als Nachmittagstrunk habe, entscheide ich mich für einen leckeren Latte Macchiato (Espresso trinke ich höchstens nach dem Essen).
  • Nach außen hin wirke ich wohl manchmal, als wüsste ich nicht so ganz, was ich will, als wäre ich etwas ziellos, nicht ehrgeizig genug und auch nicht sehr durchsetzungsfähig. Aber das liegt daran, dass die Leute (wohl auch aus Zeitmangel) mehr auf den äußeren Eindruck schauen, während ich nur wenig von meinem Inneren nach außen trage. Einfach, weil ich meine Seele nicht vor aller Welt "ausziehen" möchte.

Und nun die Eigenschaften an mir, die man als
typisch männlich bezeichnen kann:

  • Ich drücke mich vorm Bügeln, bis es nicht mehr aufschiebbar ist!
  • Ich kann nicht stricken; Handarbeit überhaupt ist mir lästig.
  • Ich kann zwar kochen, nach eigener Einschätzung auch gut - aber ich mache es nicht unbedingt gerne und koche daher keine umständlicheren Mahlzeiten, die mehr als eine Stunde Zubereitungszeit bräuchten und wo man noch zig Sonderzutaten besorgen müsste, die man für gewöhnlich nicht sowieso schon im Haus vorrätig hat.
  • Früher habe ich mal - zum Leidwesen meiner damaligen Zimmergenossinnen im Internat, wenngleich ich deren Reaktionen auch wiederum teils etwas übertrieben fand - geschnarcht. Heute wohl nicht mehr (außer bei Erkältung).
  • Ich bin nicht "hysterisch" (was ja sonst vielen Frauen nachgesagt wird und die Beobachtung oft auch bestätigt), und mein mündliches Mitteilungsbedürfnis ist im Durchschnitt nicht so ausgeprägt wie bei anderen Frauen. Wenn ich "zugelabert" werde, empfinde ich es im Gegenzug sogar eher als nervig.
  • Ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst und der Qualität meiner Handlungen - umgekehrt bin ich aber auch manchmal faul; wohl auch, weil mein hoher Qualitätsanspruch und die damit verbundene Kontrolle des Getätigten oft mit einer höheren Zeitinvestition einhergeht - eine Zeitinvestition, die es jedes Mal aufs Neue sorgfältig zu erwägen und ggf. den richtigen Zeitpunkt (der notfalls auch erst morgen sein kann, wenn es dann besser und gründlicher vorbereitet ausgeführt werden kann...) zu finden gilt.
  • Materiellen Dingen, die das Leben oder mein Äußeres (wohlgemerkt, meine Herren: Die "Verpackung" ist schließlich nicht alles und kann auch täuschen!) "schöner" machen können, aber nicht unbedingt nötig sind, messe ich meist nicht so einen großen Stellenwert bei. Daher ist meine "Schuhsammlung" im Gegensatz zu anderen Frauen bescheiden; auch meine Taschen halten sich in Grenzen; und ich verzichte freiwillig auf schwere Klunker und schmücke mich eher schlicht. Natürlichkeit ist mir wichtiger - allerdings auch nicht um den Preis, wie ein wandelnder Kartoffelsack oder zumindest "Öko" herumzulaufen (wobei mir "Schubladen" aller Art - bzw. die Gewohnheit mancher, Menschen / Individuen in eine solche stecken zu wollen - zuwider sind).
  • Ich denke eher sachlich und im Zusammenhang über Themen nach - also auch Themen, für die sich in grauer, nichtemanzipierter Vorzeit eher Männer interessierten (wie Politik und Wissenschaft) und rede niemals drauflos (ohne mich vorher gründlich informiert zu haben), wenn ich mich etwa mit einem Thema nicht so auskenne. Überhaupt rede ich nur, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe / mich zu etwas äußern möchte. Von "sinnlosem Klatsch" halte ich nicht viel; auch Small Talk - sofern er nicht einen bestimmten, erkennbaren Zweck verfolgt oder sich um ein interessantes Thema dreht - ist nicht so mein Ding. Und wenn, dann darf er sich nicht unnötig in die Länge ziehen... dann lieber gemeinsam schweigen (was meiner Ansicht nach auch sehr schön sein kann).
  • Ich bin nicht multitaskingfähig! - Lieber erledige ich eines nach dem anderen, und dann dafür auch gut.
  • Auf meine Ernährung achte ich nicht so peinlich genau - manchmal ernähre ich mich sogar ziemlich ungesund.
  • Ich renne nicht gleich für jedes "Wehwehchen" (sofern es sich wirklich nur um ein solches handelt) zum Arzt, kann einiges aushalten, schleppe meine Einkaufstüten selbst, und ich beschwere mich nicht, wenn ich nach langem, möglicherweise beschwerlichem Fußmarsch Blasen an den Füßen habe. Ich bin eine tapfere Frau! Emotional ja (wenngleich man es mir meistens nicht ansieht), aber tapfer!
  • Selbst ist die Frau! - Lieber mache ich so viel wie möglich selbst, als um Hilfe zu bitten und damit den Eindruck zu erwecken, als würde ich es selbst nicht schaffen. Und wenn ich einen (z.B. fachlichen) Rat will, dann frage ich ganz gezielt danach. Ratschläge á la "Ich meine es ja nur gut" kann ich nicht ab.
  • Ich habe einen guten Orientierungssinn - auch ohne Karte oder Kompass. Und ich kann eine starke Willensstärke oder gar "Sturheit" entwickeln, wenn ich mir etwas wirklich in den Kopf gesetzt habe.
  • Ich bin abenteuer- und reiselustig, offen für neue Erfahrungen (weiß aber nicht, ob das eine typisch männliche Eigenschaft ist) und hänge umgekehrt nicht so sehr an Familie, vertrautem Umfeld o.ä. Bin sozial unabhängiger, zumal ich ohnehin auch gerne mal Sachen alleine unternehme.
  • Ich trage mein Haar kurz, und meistens fühle ich mich auch wohl dabei; außerdem ist es so pflegeleichter und verkürzt somit meinen Aufenthalt im Bad, der inklusive Prozedur des Augenbrauenzupfens, Beinrasur etc. ohnehin schon lange genug dauert... Gott sei Dank sind letztere beiden Tätigkeiten nicht jeden Tag notwendig!


Nehmet gern reichlich - aber nur, wenn Ihr mögt!

Karin 15.05.2007, 01.14| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Ich, Stöckchen, Frauen&Männer, Charakterstudie,

AYCE-Buffets

Welche Folgen es haben kann, wenn man sich von so genannten All You Can Eat- Buffets bedient, habe ich gestern wieder einmal bemerkt:

Beim Chinesen, wo ich gestern mit meinem Vater zu Mittag gegessen habe, habe ich mich so vollgestopft wie schon lange nicht mehr.

Folge: Noch am Abend hatte ich Bauchschmerzen davon und konnte lange Zeit nicht einschlafen. Das Abendessen habe ich dann selbstredend ausfallen lassen.

Eine Tasse heißer Milch mit Honig wirkte sich wohltuend aus. Aber trotzdem.

(Und Entschuldigung, dass ausgerechnet ich hier über Essen rede. Aber vielleicht hat das ja auch die Wirkung, dass sich manche nicht mehr so alleine fühlen mit ihren evtl. Problemen. Ich bin ja schließlich auch nicht besser als Ihr.)

Karin 14.05.2007, 22.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Sinneswelten | Tags: Ernährung, Kommerz, Wellness,

Alles über Bluthochdruck

Bei der Roten Zora, bzw. über diesen Beitrag von ihr, wurde ich auf eine informative Seite über Bluthochdruck und insbesondere auf diesen Wissenstest aufmerksam.

Auch wenn die einzelnen Etappen des Tests, in dem man auch einiges Wissenswerte über diese "Volkskrankheit" erfährt, mitunter durch lange Ladezeiten eine Geduldsprobe darstellen: Es lohnt sich!

Und bitte nicht über die Ladezeiten aufregen, denn das würde den Blutdruck unnötig (!) in die Höhe treiben! Also: Keep cool!

Wer glaubt, diese Geduld nicht aufbringen zu können, kann sich ja auch erstmal auf der genannten Seite gründlich informieren.

Karin 14.05.2007, 22.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesundheits-Welt | Tags: Wellness, Medizin, Wissenswertes, Hinweise,

Formatwechsel

Vielleicht muss die große, alte Zeitung ja gar nicht aussterben. Vielleicht wird sie ja einfach nur kleiner und somit handlicher!
Von mir aus könnte dieses Modell gerne Schule machen. Dann würde sich die Zeitung nämlich auch an Orten, wo wenig Platz ist (z.B. Bussen und Bahnen) besser lesen lassen, ohne dass man etwa jemanden unfreiwillig mit dem Ellbogen anstößt.
Und die ewige Falterei als "Morgengymnastik" hätte damit auch ein Ende.

Karin 13.05.2007, 10.39| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Medien, Innovation,

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Notizen und Gedanken



Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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