8 Fragen über mich

Da in meinem Blog schon seit Ewigkeiten kein Stöckchen mehr gesichtet wurde, dachte ich mir, es wäre an der Zeit, dies mal wieder zu ändern. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine nicht eines von DER Art, sondern eines mit Worten.

Über den Chriz' Blog wurde ich vor kurzem auf eines aufmerksam, welches mich ansprach. Also dachte ich mir, das klaue ich mir mal. An einem Sonntag kann frau sich so ein Vergnügen schließlich gönnen. Den ursprünglichen Ursprung habe ich jetzt allerdings leider nicht zurückverfolgen können, zumal es schon eine ganze Weile kursiert.

Los geht's:

1. Welches Haustier hättest Du gerne?

Wenn überhaupt, dann nach langer Zeit wieder eine Katze. Aber dann müsste sie auch gefahrlos draußen herumstreifen können, wo ich angesichts des hiesigen Straßenverkehrs (zumindest unter der Woche) doch meine Bedenken hätte. Eine Haltung als reine Haus-Katze käme für mich aus Gründen der artgerechten Tierhaltung nicht in Frage. Meiner Ansicht nach braucht eine Katze ihren Auslauf und ein gewisses Maß an Freiheit! Ich selbst würde mich schließlich auch nicht gerne in Sicherheitsverwahrung einsperren lassen.

2. Auf welche drei materiellen Dinge könntest Du nicht verzichten?

Laptop, Kamera, Bücher (OK, Letzteres impliziert mehrere Dinge, doch ich denke, das kann man gelten lassen, da ich mich nicht für ein einziges entscheiden könnte).

3. Stell Dir vor, Du hättest einen Wunsch frei - was würdest Du Dir dann wünschen?

Puh... ein klarer Blick in die Zukunft wäre vielleicht schon hilfreich. Den Rest kann ich mir wahrscheinlich selbst aufbauen.

4. Welche 5 Eigenschaftswörter beschreiben Dich am besten?

Liebenswürdig, intelligent (auch wenn es nicht immer danach aussieht), manchmal zu tiefgründig, perfektionistisch, schnell aus der Bahn zu werfen (aber wehe, das nutzt jemand aus!).

5. Was bedeutet für Dich "Aussehen"? Sowohl Deins als auch das Deiner Mitmenschen.

Auf ein gepflegtes Äußeres lege ich Wert. Alles andere liegt im Auge des Betrachters oder ist nebensächlich. Beispielsweise schminke ich mich nicht und die aktuelle Mode ist mir schnurzpiepegal. Kleidung sollte für mich idealerweise bequem sein, optisch und sonst zu mir sowie dem jeweiligen Zweck und Anlass passen. Wenn ich mich irgendwie darstellen muss, möchte ich natürlich auch eine gute Figur darin machen. Niemals aber würde ich mich deswegen zu sehr "verkleiden". Natürlichkeit und Authentizität sind mir wichtiger als verlogene Eitelkeit - auch bei anderen.

6. Du bist süchtig nach...

Kaffee. Teilweise auch Schokolade, am liebsten dunkle.

7. Was ist Deine Lieblingssüßigkeit?

Siehe vorige Frage.

8. Was hast Du zuletzt gekauft, obwohl Du es eigentlich nicht brauchst?

Hm... Da muss ich etwas tiefer in meiner Erinnerung graben... Ach ja, dieses "extra frische" Odol Mundspray. Schmeckt im ersten Moment grässlich, und ist im Grunde auch nicht nötig. Ein normaler Kaugummi und regelmäßiges Zähneputzen (was ich ohnehin mache) tun nämlich dieselbe Wirkung.

Wer will, der nehme. Beworfen wird hier niemand. A.A.Smile.gif

Karin 17.10.2010, 09.35| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Stöckchen

Klassische Lyrik und Musik in einem

Kürzlich wurde ich auf ein vertontes Werk aufmerksam, welches ich eine tolle Idee finde:

Die CD "Beziehungsweise" von Christian Mewes mit 36 Tracks, die eine Gesamtlänge von 63 Minuten aufweist, ist ein sehr experimentelles Projekt, das Werke klassischer Lyrik mit musikalischen Elementen verbindet.

Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen dabei erwartet. Lehnt Euch im Bürostuhl, auf der Couch oder wo auch immer Ihr Euch gerade befindet, zurück, genießt es und lasst Euch zum Nachdenken anregen!

Eventuell schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr dazu. Für den Augenblick wollte ich eigentlich nur darauf hinweisen und vielleicht ein wenig Neugierde wecken.

Karin 15.10.2010, 18.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kreative Welt | Tags: Christian Mewes, Poesie, Musik, CD, Inspirierendes,

Ich lache mich kringelig :-)

Weil heute Sonntag ist, hat frau ja Zeit, sich mit lustig-sinnfreien Spielchen zu befassen. So wurde ich auf Twitter gerade auf etwas ganz Amüsantes aufmerksam:

Franziska zu Reventlow

(Einfach irgendeinen kurzen Text von Euch reinkopieren und weiterklicken - der Text wird nicht gespeichert! Danach kann das Ergebnis per html-Code da eingefügt werden, wo Ihr es wollt.)

Wer das ist, musste ich natürlich erst googeln. Aber da Franziska von und zu Reventlow von so adliger Herkunft war, kann ich mich damit wohl auch ein wenig geehrt fühlen, oder nicht?

Karin 03.10.2010, 21.22| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Unterhaltung, Zum Kaputtlachen,

Zum Tag der Deutschen Einheit





Damit wünsche ich uns allen einen schönen Feiertag

Dieses virtuelle Projekt dazu finde ich übrigens toll!


Karin 03.10.2010, 19.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: aktuell, 03. Oktober, Tag der deutschen Einheit, Aktionen, Humor,

Blogparade: Schlüsselbund (über Blogger United)

Blogger United

Via Facebook wurde ich auf eine nette Einrichtung aufmerksam, welche die Blogger untereinander noch mehr vernetzt, Blogs bekannter machen kann und wo ab und zu solche schönen Blogaktionen wie etwa Blogparaden ausgerufen werden: Blogger United nennt sich das Ganze. Hier sieht man, welche Blogs bereits dabei sind und wie man mitmachen kann.


Die aktuelle Blogparade zum Thema Schlüsselbund fand ich so interessant, dass ich nun einen Beitrag dazu beisteuern möchte. Grob gesagt geht es darum, seinen eigenen Schlüsselbund im Blog zu zeigen und ein wenig darüber zu erzählen, etwa, welche Bedeutung die verschiedenen Elemente daran für einen selbst haben oder Anekdoten, die damit verbunden sind. Teilnehmen kann jeder bis zum 15.10.2010; am besten schreibt man noch dort einen kurzen Kommentar, wo die Blogparade gestartet wurde, damit derjenige weiß, dass man mitgemacht hat.

Hier ist also mein Schlüsselbund:



Von links nach rechts: 1. Haustürschlüssel, 2. (ein Fahrradschloss-Schlüssel? Keine Ahnung), 3. Schlüssel für eine Geldkassette (wo man allerdings auch andere Dinge reintun kann), 4. Schlüssel fürs lilane Fahrradschloss. ...weiterlesen

Karin 02.10.2010, 16.40| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lebenswelt | Tags: Blogger United, Blogparade, Aktionen, Bilder,

Suche nach Lösungen für Büchervergabe

Anlässlich der drohenden Tauschticket-Gebühr, die es möglicherweise noch schwerer machen wird, von mir nicht mehr benötigte Bücher wegzubekommen, mache ich mir zurzeit Gedanken, wie ich diese kaum weniger werdenden, v. a. in Kisten gelagerten Bücherstapel alternativ loswerden könnte. Wegwerfen kommt für mich als Buchliebhaberin überhaupt nicht in Frage! Für mich ist jedes Buch etwas Besonderes, und dessen Inhalt folglich zu schade, um für immer auf irgendeiner Halde zu verschwinden. Es sollen noch andere lesend und lernend davon kosten - das zumindest ist meine Einstellung dazu, die auch nicht von anderen geteilt werden muss. Ich stehe jedoch zu meiner Philosophie!

Es bleibt also die Frage: Was tun? Einen öffentlichen "Ausverkauf" (natürlich würde ich nichts für die Bücher verlangen, außer dem Versprechen, sie mit Achtung zu behandeln ) meiner bisher eingestellten Bücher starten?

Spontan kam mir auch die Idee, sie bei Gelegenheit gesammelt in einem Sozialkaufhaus abzuliefern, bis ich feststellte, dass es so etwas in meiner Stadt leider nicht gibt. Das nächste ist in Köln. Und im Kreis Aachen hat sogar schon eines wieder dicht gemacht. Schade. In dem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, wie man solche Entwicklungen stoppen sowie helfen könnte, dass das Filialnetz dieser Einrichtungen weiter ausgebaut statt eingedämmt würde. Zumal ihre Notwendigkeit sicher in den nächsten Jahren in der Gesellschaft nicht weniger werden wird... (Das hört sich zwar stark schwarz gemalt an, aber so sehe ich es. Gegendarstellungen sind gerne willkommen.)

Aber zurück zum Thema: Kennt Ihr weitere Möglichkeiten, seine Bücher kostenlos an die Bevölkerung zu bringen - sofern man sich nicht bei klirrender Kälte tagelang auf einen Flohmarkt stellen will? Ich freue mich auf Eure Anregungen.

EDIT:

Ein paar Möglichkeiten zur gemeinnützigen Abgabe habe ich noch durch Hinweise verschiedener Menschen gefunden:

- Die Tafel (entgegen meiner vorhergehenden Annahme auch für Sachgüter - und nicht nur Lebensmittel); hier noch die allgemeine Website

- Book2book, ergänzend zum bereits erwähnten meinbuch-deinbuch.de

- Abgabe in der Bibliothek (dies habe ich auch bei uns schon gesehen) oder Hinterlegen in einem offenen Bücherschrank (z. B. einem der OBCZ's, was ich persönlich in der Vergangenheit auch schon gemacht habe, v. a. bei der zufällig in der hiesigen Stadtbücherei eingerichteten).

Im Falle von Letzterem könnte allerdings der Registrierungsaufwand bei größeren Büchermengen - wie etwa über 50 - ein kleiner Nachteil sein.

Karin 28.09.2010, 15.45| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Kulturwelten | Tags: Bücher, Bücher loswerden, Maßnahmen, Sozialkaufhäuser, Armut, Deutschland,

Die markantesten Suchwörter

...der letzten Zeit, von mir kommentiert.

1. Eberhard von Brauchitsch ist tot Sterbehilfe: Meine spontane Reaktion auf den Suchbegriff mit dem mir bis dahin unbekannten Namen war: "Wenn er schon tot ist, wieso sollte er dann noch Sterbehilfe benötigen?" Nachdem ich selber kurz gegoogelt habe, musste ich erstmal schlucken. Das ist kein Thema, das man in fünf Minuten abhandeln kann...

2. Ségolène Royal Sommerzeit: In dem Punkt bin ich mir mit der französischen Politikerin offenbar einig (sonst aber auch nicht in allem).

3. Familienfarce Leo: Hier bin ich mir nicht sicher, was mit diesen Stichworten eigentlich gesucht wurde. War es diese Sitcom, oder diese Gesellschaftssatire? Aber was hat das mit Leo zu tun? Die Antwort: Nichts! Es war tatsächlich ein Volltreffer, obwohl ich mich an den vermutlich gemeinten Fernsehfilm nicht mehr erinnern kann. Es könnte natürlich auch ein anderer Leo gemeint gewesen sein: Immerhin ist es möglich, dass durch so eine Umstellung der Lebensgewohnheiten auf eine ökologischere und ethischere Weise zunächst einmal die eine oder andere "Familienfarce" in Form von Situationskomik daraus resultiert.

4. "Der Weg der Frevler ist wie dunkle Nacht; sie merken nicht worüber sie fallen": Da könnte was dran sein. Wer das gesagt hat, habe ich hingegen nicht herausgefunden. Falls jemand es weiß, freue ich mich über eine entsprechende Aufklärung im Kommentar.

5. Ferienland im Schwarzwald: Damit kann ich informativ dienen - sogar zweimal: Einmal für wandernde Pollenallergiker, einmal für pilgernde Kapellenfans.

6. "Was bedeutet das Wurfzeichen im Iging?" Äh... Da muss ich erstmal selber wieder nachgucken. Bitteschön!

7. Konstruktive Prokrastination: Ich sehe das auch so, dass sie durchaus ihre Vorteile haben kann (auch wenn das u. U. wie eine Ausrede klingt - es kommt sicherlich darauf an, WANN und in welchem Ausmaß man sie anwendet). Droht sie in nicht mehr ganz so konstruktiver Weise auszuarten, wird es vielleicht Zeit, allmählich etwas dagegen zu tun.

8. "Die Werbung sollte so gestaltet sein": Nun, meines Erachtens sollte sie in erster Linie gezielt sein. Allgemeine Massenwerbung, von der sich niemand persönlich angesprochen fühlt, wie man sie etwa aus dem Fernsehen kennt, ruft nach meiner Einschätzung lediglich Desinteresse hervor. Von der Gestaltung her sollte sie keineswegs aufdringlich sein, idealerweise sogar so, dass sie nicht als Werbung wahrgenommen wird (das kann wiederum penetrant wirken). Die beste Form von Werbung ist immer noch die Empfehlung. Doch wenn es darum geht, erstmal Aufmerksamkeit zu gewinnen, sollte sie auf jeden Fall einen seriösen Eindruck machen (bei einer grellbunten, blinkenden Anzeige etwa wäre das meiner Ansicht nach nicht der Fall) und Neugierde beim Kunden wecken.

9. Tauschticket bezahlen: Wie Tauschticket demnächst bezahlt wird, dürfte mittlerweile niemandem, den es interessiert, entgangen sein: Durch die Tauschanforderungen der User. Dazu bestehen durchaus geteilte Meinungen...

10. Gedankenstoff: Gibt es hier hoffentlich einigen - mal mehr, mal weniger.

Karin 26.09.2010, 18.19| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Blog, Suchwörter, Google,

Spinnenaffen leben effektive Teamarbeit vor

Eine meiner Lieblings-Natursendungen im Fernsehen ist Natur exclusiv, das jeden Samstag von 19.00-19.45 Uhr auf Bayern3 kommt.

In der heutigen Ausgabe ging es um die Flora und Fauna in Venezuela, speziell den Anden. Ein Ausschnitt der Sendung kann übrigens in dem dortigen Video angeschaut werden. A.B.Twink.gif

Was mich unter anderem diesmal besonders fasziniert hat, war das Sozialverhalten der zur Gattung der Klammeraffen gehörenden Spinnenaffen. Das nenne ich mal Teamwork in Perfektion, wie sie sich aneinander festhaltend von Ast zu Ast hangeln!

Natürlich gehört dazu auch eine Menge Geschicklichkeit, die die Klammeraffen allgemein auf eindrucksvolle Weise immer wieder beweisen:



Genial, oder? A.CA.Smilewink.gif

Allein die Existenz solcher Arten, aber auch die Artenvielfalt, die dort heimisch ist, führt mir wieder vor Augen, wie lohnenswert es ist, die Regenwälder dieser Erde mitsamt ihrer Bewohner zu schützen. Nun gut, dass ich seit einiger Zeit Ecosia als Suchmaschine benutze, trägt vielleicht einen winzig kleinen, aber immerhin einen Teil dazu bei, und zwar ohne Mehraufwand.

Damit wünsche ich Euch allen - ob Klammeraffen oder nicht - ein schönes Restwochenende!

Karin 25.09.2010, 20.41| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Tiere, Spinnenaffen, Klammeraffe, Soziales, Venezuela, Anden, Regenwald, Ecosia, Wissenswertes,

Ist Büchertauschen für Arme bald passé?

Gestern erreichte mich eine Infomail, deren Aussage ich erstmal verdauen musste: Ab dem 04. Oktober diesen Jahres soll nämlich pro Tauschanforderung bei Tauschticket eine Gebühr von 0,49 € erhoben werden. Damit gehört das kostenlose Tauschen von Medien und teils anderen Sachen dort bald der Vergangenheit an.

Im ersten Moment war ich - wie sicherlich viele - schon etwas desillusioniert, um nicht zu sagen leicht empört. Als ich mich einst bei Tauschticket angemeldet habe, tat ich dies auch deswegen, weil ich das Konzept sehr begrüßte. Schließlich bekamen auf diese Weise auch diejenigen Menschen, die im Alltag jeden Cent umdrehen müssen, die Möglichkeit, ohne finanziellen Verlust Bücher und andere Medien zu erwerben - und später eventuell wieder anzubieten. Die einzigen dabei entstehenden Unkosten waren die für den Versand notwendigen Portokosten (also 1,40 € für Büchersendungen); diese wurde aber meines Erachtens durch den Erhalt der Tickets wieder kompensiert. Es war vor Allem das Sozialverträgliche, das mich an diesem Konzept so begeisterte und mit dem sich Tauschticket bis dato von der gebührenpflichtigen Konkurrenz abhob.

Auch für mich war es jedes Mal ein kleines Glückserlebnis, wenn ich bei Tauschticket ein von mir begehrtes Medium entdeckte, für welches ich anderswo einige Euro hätte bezahlen müssen. Ich hätte es mir zwar meist durchaus leisten können, aber es ist nun umgekehrt auch nicht gerade so, dass ich nicht gucken müsste, wo ich etwas sparen kann. Heutzutage ist das auch hierzulande nichts Ungewöhnliches.

Irgendwie trauere ich schon den "alten Zeiten" hinterher. (Ich weiß, man sollte nicht so reden, als ob es JETZT bereits Wirklichkeit wäre - andererseits schadet es wohl auch nicht, wenn ich mich auf diese Weise schon einmal geistig auf die vergleichsweise "teurere" Zukunft einstelle.) Mittlerweile habe ich mich aber auch mit dem Gedanken angefreundet, dass es offenbar notwendig wurde, und bin persönlich durchaus zu diesem Kompromiss bereit, wenn dies tatsächlich zur Instandhaltung und eventuell sogar Verbesserung der Plattform beiträgt. Meinem eigenen Budget tut dieser relativ bescheidene Betrag nicht allzu sehr weh; allerdings denke ich auch ein wenig mit sprichwörtlichen Magenschmerzen an die ärmeren unter den Usern. Kann es sich etwa ein Hartz-4-Empfänger dann noch leisten, regelmäßig ihre zur Befriedigung des Bildungsbedürfnisses erforderlichen Medienbestände darüber aufzustocken? Anders sähe es aus, wenn es für nachweislich arme Menschen nach Vorlage / Einsenden eines entsprechenden Nachweises dort eine Vergünstigung gäbe... (Dies wäre nur so eine Idee - ich habe keine Ahnung, inwiefern das technisch und aufwandsmäßig von der Seite her realisierbar wäre.)

Nun, ich bin gespannt, wie sich die Plattform nach dieser Neuerung entwickeln bzw. inwiefern es die Aktivität der unterschiedlichen Nutzer beeinträchtigen wird. Sicher werden einige sich aufgrund dessen von Tauschticket zurückziehen... Ich stelle mir vor, dass zumindest in der Anfangszeit dort weniger getauscht werden wird. Auf lange Sicht könnte sich auch die Userschaft ändern, zumal die ganz Armen wahrscheinlich die Ersten sein werden, die sich abmelden (und höchstens im Falle einer positiven Veränderung der finanziellen Situation wieder aktiv(er) würden). Sprich: Es werden die übrig bleiben, die es sich sowieso leisten können und die auch bereit sind, die Plattform zu unterstützen. Wie gesagt: Mir ist sie es wert, und ich bin in der Lage, den Preis dafür in Kauf zu nehmen. Gegenüber den Alternativen, von denen mir bis jetzt noch keine untergekommen ist, welche mir mehr zusagen würde, finde ich diese Option noch immer ziemlich günstig - auch wenn's (wie die Betreiber selbst schreiben) nicht ursprünglich so vorgesehen war.

Für die Zukunft dieser Tauschbörse wünsche ich mir, dass der gewohnte Standard durch den Beitrag (welcher hoffentlich konstant bleiben kann und nicht noch steigen wird -> DAS wäre auf lange Sicht nun wirklich ein Grund für mich, aufzuhören) beibehalten und die versprochenen Verbesserungen zur Zufriedenheit aller umgesetzt werden können.

Nachtrag am 23.09.:
Ha! Ich habe noch eine kostenlose Alternative gefunden, für den Fall, dass alle Stricke reißen: meinbuch-deinbuch.com. Leider ist es nur auf Bücher beschränkt, aber das ist eh das, was ich am meisten tausche.

Karin 21.09.2010, 19.54| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Tauschticket, aktuell, Tagesthema, Gedanken,

Eine lehrreiche Bildergeschichte :-)

Vorher:



Nachher:




Karin 15.09.2010, 19.17| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Natur, Tiere, Insekten, Feuerwanzen, Bilder,

Übrigens:

Die älteren Beiträge sind ab sofort im Archiv wiederzufinden. Es wurde mal wieder Zeit. 

Auf der Startseite belassen habe ich die Übersicht der Buchaktion, da ich diese ja noch fortzusetzen gedenke.

Meine "Tagesthemen" werden indes in loserer Folge erscheinen. Ein täglicher Pflichtbeitrag wäre mir doch zu viel, zumal sich ja nicht immer jedes Thema dafür eignet. Als Bloganreiz funktioniert es aber offenbar - nur halt nicht unter Zwang.

Ich denke, das ist schon OK so.

Karin 10.09.2010, 18.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Blog

Waschbärinvasion

In dieser Region wurden kürzlich mehrere Waschbären in menschlicher Nähe ausgemacht. Einer von denen, die in ein Wohnhaus eingedrungen war, konnte sogar nur mit Hilfe der Feuerwehr entfernt werden.

Über 5000 dieser Tiere leben bis jetzt schätzungsweise in ganz NRW. Noch viel weiter verbreitet sind sie in anderen Gebieten Deutschlands.

Es ist eigentlich kein Wunder, dass immer mehr Waschbären (wie bei anderen Tierarten auch zu beobachten, wie etwa Wildschweine oder gar Füchse) auch die Lebensräume des Menschen aufsuchen: Immerhin finden sie hier reichlich Nahrung, teils auf sehr viel leichtere Weise. So tauchen zum Beispiel Waschbären immer häufiger auch in Städten auf.

Dass sich die Waschbären offenbar gegen Einzelpersonen so gut wehren können, könnte sich letztlich als ihre Rettung erweisen. Der wohl größte Feind der kuscheligen Kratzbürsten ist nämlich wiederum der Mensch.

Karin 10.09.2010, 17.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Natur, Tiere, Umwelt, Tagesthema,

Tagesthemen bei Utopia

Um mich selbst wieder mehr zum Bloggen zu bewegen, um "drin" zu bleiben und einfach wieder regelmäßiger im Blog zu schreiben, habe ich mir Folgendes überlegt:

Ab heute werde ich voraussichtlich jeden Tag über ein beliebiges, individuell von mir als interessant befundenes Tagesthema schreiben, welches mir irgendwie über den Tag so begegnet. Ich schränke das Themenspektrum bewusst nicht von Vornherein ein, um mir so viel Freiraum zu lassen wie eben nötig, die Ideen fließen zu lassen.

Es ist ein ganz neues Blogexperiment - mal schauen, ob die "Rechnung" aufgeht. Außerdem will ich irgendwann noch die Bücher-Blogaktion zuendeführen. Dies wird wohl noch in diesem Herbst geschehen, aber nicht sofort. Und zwischendurch wird es sicherlich auch ein paar Bilder geben.

Ich denke, das sind genug "Baustellen" hier fürs Erste (denn nebenbei habe ich ja auch noch ein Leben).

Karin 07.09.2010, 16.39| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Aktionen, Tagesthema, Blog, Bloggen,

Konstruktiv prokrastinieren

Vor langer Zeit schrieb ich einen Beitrag über Prokrastination. Zweifelsfrei gibt es im Leben Dinge, die sich nicht endlos und schon gar nicht ohne Konsequenzen aufschieben lassen. Dazu gehören etwa alltägliche Verrichtungen, wichtige Termine und die meisten Aufgaben aus dem beruflichen Bereich. Das wird wohl niemand in Frage stellen.

Doch es gibt meines Erachtens auch Bereiche und Situationen, in denen ein gewisses Maß an Aufschieberei mitunter sogar förderlich sein kann. Hier fallen mir beispielsweise kreative Tätigkeiten ein, wo die Aufschieberitis auch dazu dienen kann, weitere Ideen zu sammeln bzw. die Umsetzung weiter zu optimieren. Aber auch Angelegenheiten, die einer umfassenderen mentalen Beschäftigung damit erfordern. Entscheidungen, die nicht von heute auf morgen gefällt werden können, sondern ein Abwägen verschiedener Aspekte bedingen.

Natürlich sollte man dann, sobald all diese gedanklichen Prozesse durchlaufen sind, dies erkennen - und somit den Zeitpunkt, wann es Zeit wird, diese konstruktiv betriebene Prokrastination aufzuheben. Und auch die anderen notwendigen Arbeiten sollten idealerweise nicht darunter leiden. Vielmehr können diese in die von mir so gemeinte konstruktive Aufschiebung sogar "eingebaut" werden. Insofern ist diese Form als "selektive Aufschieberitis" zu verstehen.

Kennt Ihr weitere Beispiele der konstruktiven Prokrastination? In welchen Bereichen praktiziert Ihr sie mehr oder weniger leidenschaftlich? Oder lasst Ihr auch diese Form gar nicht erst zu, aus Angst, es könnte in tatsächliche Aufschieberitis ausarten - und somit die normale Alltagsbewältigung negativ beeinflussen?

Karin 07.09.2010, 16.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedankenwelt | Tags: Prokrastination, Aufschieben, Tagesthema, Psychologie, Inspirierendes, Kreativität,

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Notizen und Gedanken



Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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