Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wissenswertes

Neue Wege

... gegen Krebs:

  • Gentechnik hilft bei der Bekämpfung von Hautkrebs: Es wurde ein Verfahren entwickelt, nach dem Immunzellen den Tumor so schrumpfen lassen, dass er problemlos herausoperiert werden kann.
  • Misteltherapie: wenig wirkungsvoll, lässt den Krebstumor im Gegenteil sogar noch wachsen.
  • Gebärmutterkrebs-Impfstoff wurde in den USA genehmigt. Außerdem gibt es nun einen Impfstoff gegen Hautkrebs.
  • Lakritze essen zur Vorbeugung? Jedenfalls haben Forscher herausgefunden, dass zwei Bestandteile aus der Süßholzpflanze, aus der Lakritz hergestellt wird, zum Transport von Wirkstoffen gegen Leberkrebs beitragen können.
  • Ein Kaugummi gegen Krebs wurde erfunden - zumindest gegen Mund-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs. Hierbei macht die Aminosäure Cystein die krebserregende Substanz Acetaldehyd unschädlich, die beim Alkohol- und Tabakabbau entsteht.
  • Kortison kann die Wirkung der Krebstherapie negativ beeinflussen, wie Tierversuche belegen. Krebsgeschwüre werden dadurch immun gegen die Strahlen- und Chemotherapie.

Das und weitere Neuigkeiten zu dem Thema findet Ihr [hier].

Karin 03.09.2006, 08.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wasser - Quelle des Friedens?

In den letzten 50 Jahren gab es laut der Unesco-Statistik 501 Konflikte um Wasser. Aber auch 1228 »kooperative Ereignisse« um dieses lebensnotwendige Gut. Dennoch haben immer noch 1,1 Milliarden der auf diesem Planeten lebenden 6,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und nicht immer liegt es daran, dass in einer Gegend zu wenig vorhanden wäre. Viel häufiger noch ist einfach die Verteilung schlicht ungerecht: Also während die einen fünf Mal am Tag unter der Dusche stehen und dann noch den Wasserhahn beim Zähneputzen minutenlang laufen lassen, muss der andere Teil der globalen Gesellschaft, in manchen Fällen auch nur die andere Seite der Stadt, mit schmutzigem, verseuchten Pfützenwasser in dem Slums vorlieb nehmen, weil die jeweilige Wohngegend immer noch nicht ans Wassernetz angeschlossen wurde. Und einem Drittel aller Erdenbürger mangelt es in irgendeiner Form an Wasser!

Doch wird der nächste Krieg daher um Wasser geführt werden? Nein, wenn es nach den 1500 Expertenteilnehmern aus 140 Ländern an der Weltwasserwoche in Stockholm geht. Im Gegenteil könne die Wasserproblematik sogar zum Frieden zwischen den Ländern beitragen, indem gemeinsame Lösungsansätze gefunden werden. Im Zentrum des Treffens steht vor Allem die gemeinsame Nutzung grenzüberschreitender Flüsse, zum Beispiel zwischen Euphrat und Tigris.

Nun, das ist ja alles schön und gut, und ich finde das Treffen auch sehr wichtig. Aber ob sich die Iraker und die Iraner etwas besser vertragen werden, wenn sie sich bloß ihr Wasser von denselben Quellen beschaffen oder gar an gemeinsamen Projekten arbeiten? Das Konzept hat ja schon bei den Palästinensern und den Israelis nicht funktioniert: Obwohl sie ihre Wasserressourcen gemeinsam verwalten, sind sie sich ansonsten immer noch spinnefeind.

Ich wünsche mir und der Weltgemeinschaft, dass die Weltwasserwoche und vor Allem die darauf folgenden Aktionen und Kooperationen etwas in die Richtung bewirken. Auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist und nur ein Aspekt (wenn auch ein wichtiger) von einigen anderen, die ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Karin 24.08.2006, 01.48 | (0/0) Kommentare | PL

Zwischen Heute und Gestern

Meinethalben braucht es keine Leibesertüchtigung zu geben. Damit hatte ich schon als Lehrmädchen meine Müh und Not. Lieber lustwandelte ich kleiner Muschkote gemütlich zum Lichtspieltheater und träumte davon, wie ich dort mit leckeren Kanapees empfangen würde, als in Luginsland der politischen Opfer (die, die zumindest eines mit dem Moskowitern gemeinsam haben) des wohl schlimmsten Teils der deutschen Geschichte zu gedenken. Es gibt auch sicher nicht viel, das ich meisterlich beherrsche, aber mitnichten will ich den Lumpanzius mimen.
Froh bin ich hingegen (vor Allem als Frau), dass es die Mussheirat zumindest in unserem europäischen Kulturkreis nicht mehr gibt. Und auch der Mohammedaner wird für seine Zukünftige irgendwann keine Mitgift mehr bezahlen - alles entwickelt sich, zum Glück! Aber das Recht auf Mutterschaftsurlaub möchte ich mir schon noch nehmen dürfen - es sei denn, der Mann, den ich dann haben werde, nähme Vaterschaftsurlaub, und selbst dann würde ich als Mutter verständlicherweise gern die Zeit haben, meine Kinder selbst groß zu ziehen, statt sie in fremde Hände zu geben.
Doch wer die Subjekte seiner Lustbarkeit meuchlings ermordet (ob körperlich oder seelisch), der sollte auch weiterhin für seine Missetaten bestraft werden.
Es ist mir immer noch ein Mirakel, was für ein Mummenschanz oft mit der deutschen Sprache getrieben wird.

Karin 21.08.2006, 13.43 | (0/0) Kommentare | PL

Guten-Tag-Geschichte(n)

Du schreibst Geschichte
an jedem Ort
mit jedem Wort
trägst Du sie fort...

Deshalb soll mein erstes wirkliches Wort hier an diesem heutigen Tag GUTEN TAG sein. Nicht »Bauchschmerzen« (oder »Bauchgrimmen« ;)). Nicht »Bedrohung« oder »Tierseuche«, nicht einmal »Immobilientrick« (drei Schlagzeilen in unserer aktuellen Tageszeitung)*.

Es macht eigentlich schon sehr viel aus, mit welchem Lied aus dem Radio man morgens aus den Federn geholt wird. ;)

Im wirklichen Leben hingegen war mein erstes Wort heute Morgen nach dem Aufstehen ein genervtes »Och, Papa!«, als dieser das Badezimmer blockierte. Das habe ich zwar kompensiert, indem ich schon mal den Kaffee gekocht habe und ihn dann doch noch mit einem »Guten Morgen« in der Küche empfangen habe (was ich beides sowieso immer tue). Außerdem mache ich mir hiermit den obigen Spruch zum bewussten Tagesmotto.



* Die »Bedrohung« ist übrigens wieder ein Stückchen eingedämmt (auch wenn es vielleicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein mag), da nämlich der Kofferbombenterrorist des Regionalexpresses von Aachen nach Hamm gefasst worden ist. (Es handelt sich hierbei um den 21-jährigen Libanesen Mohamad E. H., der als Mechatronikstudent in einem Kieler Wohnheim gehaust hatte. )

Mit der »Tierseuche« ist in diesem Fall die berühmte Blauzungenkrankheit gemeint, die - statt ausgerottet zu werden - sich im Dreiländereck-Raum weiter ausgebreitet hat (nach Aachen und Holland nun auch in Belgien), und zwar trotz Stallpflicht. Schutzzonen wurden bereits eingerichtet.

Und die »Immobilientricks« (in dem Artikel auch ironisch und - wie ich finde - verharmlosend »Immobilien-Monopoly« genannt) wenden Neonazis zu ihren Zwecken an: Sie geben vor, Gebäude erwerben zu wollen, um öffentliche Proteste zu provozieren (und um an Geld für deren Partei zu kommen, das sie von den Immobilienbesitzern dafür als Gegenleistung verlangen). Dadurch sind die Kommunen unter den Druck gesetzt, diese über ihr Vorkaufsrecht zu überhöhten Preisen selber zu kaufen.

Karin 21.08.2006, 11.59 | (0/0) Kommentare | PL

Mag sein,

... dass es sich nur reiche Leute leisten können, in einem Kondukt zu ihrer Grabstätte getragen zu werden (und fraglich ist auch, ob es für jene überhaupt noch eine Rolle spielt, bekommen sie doch eh nichts mehr davon mit). Aber ist das ein Grund, es kurzerhand für tot zu erklären (bloß weil immer weniger Leute als "reich" bezeichnet werden können)?

Tatsächlich gestorben ist hingegen der Leichenbitter (Mann, der im 19. Jh. von Haus zu Haus ging, um die Menschen zu jemandes Beerdigung und zum Leichenschmaus einzuladen).


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Doch nichtsdestotrotz: Gibt es nicht immer noch genug Menschen, die ab und an eine Leichenbittermiene zur Schau tragen?

Karin 21.08.2006, 06.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Noch nie...

... Korkengeld bezahlt? Aber ist es nicht gut zu wissen, dass man sich - theoretisch zumindest - in Restaurants und Gaststätten seinen eigenen Wein mitbringen darf, vor Allem wenn einem die hauseigenen Preise dafür zu hoch sind? Sollte das Korkengeld trotzdem abgeschafft werden?

Karin 21.08.2006, 06.17 | (0/0) Kommentare | PL

Blaustrümpfe

Noch so ein schönes Wort mit Geschichte. Wenn schon der Duden es demnächst verbannen will, freue ich mich, dass es wenigstens bei Wikipedia noch ein Plätzchen hat, so dass ich jetzt durch diesen Blogbeitrag mein Scherflein dazu beisteuern kann, dass es nicht vollständig in Vergessenheit gerät.

Ein Blaustrumpf war also (ich fasse zusammen)
a) eine Feministin
b) eine abwertende Bezeichnung für einen Gerichtsdiener
c) Teilnehmer einer englischen Literaturparty/eines intellektuellen Festes (hier wurde dieser entsprechend "Blue Stocking" genannt),

und sie alle haben eines gemeinsam: Sie trugen blaue Strümpfe, die ihnen unabhängig voneinander den Namen eintrugen.

Karin 19.08.2006, 00.45 | (0/0) Kommentare | PL

Alles kela?

Nachdem ich nun dank Brigitte weiß, dass die Banane eine Beere ist (warum sie krumm ist, war mir schon bekannt, bzw. dass es mit dem Wachstum zusammenhängt; was ich nicht wusste, war, dass sie in Richtung Sonne wächst und nicht nach unten, wohin sie dann, wenn es so wäre, die Schwerkraft zöge;)), sowie dass sie aus Indien stammt, habe ich ein bisschen gegoogelt und bin dabei diese interessante Info gestoßen, die uns mehr über die dortige kulturelle Bedeutung der Banane, pardon: kela, verrät.
Kühle und Beherrschung - nun, kühl ist mir zwar nicht geworden, als ich heute morgen zum Frühstück eine Banane verspeist habe. Aber beherrscht sollte man immer sein und bin ich auch von Natur aus. Ich finde, diese Assoziation passt auch ganz gut, zumal ja bekannt ist, dass die Banane beruhigt. Zumindest kann man nach ihrem Verzehr besser schlafen, und hat dann (Vitamin B6 sei Dank) auch schönere Träume, aus denen man vielleicht sogar irgendeine Weisheit ziehen kann. Die Hindus haben das wohl gewusst, als sie sie beim Schälen der Schichten des Bananenstammes mit ewigem Wissen verbanden. Ein gutes Gleichnis, wie ich finde (nur das mit dem "bis nichts mehr übrig bleibt" ist widersprüchlich). Dennoch ist es weise. Ganz und gar nicht Banane. ;)

banane-8.jpg


Karin 27.07.2006, 13.13 | (0/0) Kommentare | PL

Neue Erkenntnisse aus der Klimaforschung

Jülicher Atmosphärenforscher sind zurzeit in China, um dort Messkampagnen zur Luftqualität durchzuführen. Gemeinsam mit chinesischen Kollegen aus aller Welt untersuchen sie, welches die wichtigsten Ursachen für die Luftverschmutzung in den Ballungsräumen um Beijing und im Pearl River Delta sind. Ein wichtiges Ziel: Bessere Luft für die olympischen Spiele 2008 in Beijing.

Die Wirtschaft boomt in den Ballungsräumen Chinas, Industrialisierung und Verkehr nehmen rasch zu. Unerwünschter Nebeneffekt: Die Luftverschmutzung steigt ebenfalls dramatisch an. So ist die Troposphäre über China 2002 mit Stickstoffdioxid um 50 % stärker belastet als 1996. »Die Chinesen sind brennend daran interessiert zu erfahren, welche Schadstoffe im Einzelnen in der Atmosphäre vorhanden sind, und welche photochemischen Prozesse stattfinden«, so Prof. Andreas Wahner, Direktor am Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre des Forschungszentrums Jülich. Unter dem Einfluss des Sonnenlichts können aus Auto- und Industrieabgasen stark belastende Substanzen entstehen wie das Ozon, das hierzulande als »Sommersmog« von sich reden macht. Andererseits ist die Konzentration so genannter Hydoxyl-Radikale interessant, die viele Schadabgase abbauen. Die Forscher der Peking Universität, welche die Unersuchungen leiten, greifen gern auf die Expertise der Jülicher Wissenschaftler zurück.»

Dabei spielt zum Einen eine Rolle, dass das Forschungszentrum Jülich seit Jahren intensive Beziehungen zu chinesischen Universitäten pflegt«, sagt Wahner. Die Jülicher Wissenschaftler erfassen im Pearl River Delta derzeit beispielsweise verschiedene Aldehyde, bestimmen, wie stark Spurengase photochemisch zersetzt werden und messen die Konzentrationen kurzlebiger freier Radikale. Die Ergebnisse könnten weit über China hinaus bedeutsam sein: »Es gibt Hinweise darauf, dass sich aufgrund des enormen und zunehmenden Ausstoßes von Luftschadstoffen in China die photochemischen Folgeprodukte wie Ozon und Aerosole auf das Klima und die Luftqualität der gesamten nördlichen Hemisphäre auswirken. Damit könnte auch in Europa beispielsweise die Ozonkonzentration zunehmen«, hebt Prof. Andreas Wahner hervor. Eine zweite Messkampagne im Großraum Beijing ist für Mitte August bis Mitte September geplant.

Aus: DN-Markt vom 04.07.2006

Karin 04.07.2006, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Busy Brain

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Auch während ich hier ganz gemütlich schreibend vor dem PC sitze, arbeitet mein Gehirn auf Hochtouren, leisten meine Hirnregionen gar ein vortreffliches Teamwork. Man stelle sich das vor wie ein buntes Mosaik, das jedes einzigartig für sich steht und doch zusammengenommen wieder ein übersichtliches Ganzes ergibt. Was sich diese Mosaiksteinchen alles zu sagen haben, wollt Ihr wissen? Hm ... schwer zu sagen, denn irgendwie scheinen sie alle wirr durcheinander zu reden ... Ich versuche trotzdem mal hinzuhorchen und ein paar »Wortfetzen« aufzuschnappen:

Nervus opticus an Hirnstamm: »Ich sehe etwas Blaues auf diesem Rechteck ... Wasser, Strand, Möwen ... « (mein Desktopmotiv - Anm. der Autorin)

Hirnstamm: »Okay. Aber was soll ich damit? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein Gesamtbild machen zu können, das ich dann für andere malen kann.«

Nervus facialis: veranlasst ein Stirnrunzeln.

Kleinhirn: gibt Befehle an Arme und Hände, nach einem Taschentuch zu greifen, nachdem Nervus olfactorius sich über pollenbedingte Störungen in seiner Funktion beklagt hat.

Nervus olfactorius: »Ich rieche ein Zitrusaroma ...«

Nervus trigeminus: »... und ich spüre etwas Flauschiges im Nasenbereich ...«

Hirnstamm gibt an Kleinhirn weiter: »Mission ausgefüllt.« um sich dann der nächsten eingehenden Nachricht zu widmen und diese empfangenen Eindrücke über die »Telefonzentrale« des Gehirns, dem Thallamus, an die jeweiligen Verantwortlichen weiterzuleiten.

Nervus vestibulocochlearis: »... es ist alles eine Frage des Lichts ...«

Hirnstamm: »Moment mal ... ich gebe das mal an das Großhirn weiter.«

Großhirn: beruft eine Konferenz zwischen auditorischem Kortex und verschiedenen Assoziationsfeldern ein, den der auditorische Kortex eröffnet: »Kennt Ihr das? Haben wir das schon mal gehört?« »Ja. Das ist von Rosenstolz.« »Was können wir daraus ziehen?« »Oh, da müssen wir mal das Kleinhirn konsultieren.«

Kleinhirn: »Mich? Aber dafür müsste ich doch den Zusammenhang kennen. Diese Infos müsstet Ihr haben.«

Großhirn: »Hm ... wir schauen mal nach und melden uns dann wieder.«

Kleinhirn: »Und ich durchforste in der Zwischenzeit mal das Vokabular-Archiv. Wozu? Damit ich was zu tun habe.«

Hypothallamus (Info an alle): »Das vegetative Nervensystem meldet gerade ein leichtes Hungergefühl.«

Vernunftteil des Großhirns: »Noch zu dieser Stunde?«

Hypothallamus: »Halt die Klappe! Es ist nun einmal so. Das bedarf keiner logischen Erklärung, nur einer Lösung.«

Zwischenhirn: »Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist in letzter Zeit sowieso etwas durcheinander geraten.«

Vernunftteil des Großhirns: »Deshalb werden wir morgen trotz allem früh aufstehen, um morgen Abend schön müde zu sein, zu normaler Uhrzeit schlafen zu gehen und Freitag fit für den wichtigen Termin zu sein.«

Hypothallamus: »Wir werden sehen ... es kann immer anders kommen. Die Psyche ist einfach unberechenbar.«

Assoziationsfelder für Gedächtnis im Großhirn: »Aus der Erfahrung können wir das nur bestätigen.«

Nervus glossopharyngeus (leicht ungeduldig): »Könnt Ihr das nicht später weiter ausdiskutieren? Es gibt im Moment Dringlicheres. Ich warte ...«

Kleinhirn: »Nachhirn, sag dem linken Arm, er soll sich bereit machen, das Glas zu heben.«

Nachhirn: »Schon passiert ... und geschluckt.«

Nervus glossopharyngeus: »Ja, ja, Apfelschorle ist ja schön und gut; aber ich will auch noch was zu beißen.«

Kleinhirn: »Gleich. Moment, da kommt noch eine Meldung rein ...«

Nervus vagus: »Blase meldet, sie muss mal.«

Kleinhirn: »Okay. Das hat natürlich Priorität. Und danach gibt es was zu Futtern.«

Das war jetzt nur ein kleiner Auszug von dem, was in der Mybrain GmbH so alles abläuft. Auch übernehme ich keinerlei Garantie dafür, dass ich nicht in dem einen oder anderen Fall irgendetwas falsch verstanden habe. In dem Unternehmen Gehirn ist ja schließlich immer so viel los, da verliert man als interner Beobachter doch manchmal den Überblick. Ein Wunder, dass es da nicht hin und wieder zu einem Kompetenzgerangel kommt. Erstaunlich, dass in dieser Ameisenfirma im Normalfall alles so reibungslos funktioniert. Und das ist doch letztlich das, was zählt. Seien wir dankbar dafür, und überlassen den Rest den Hirnforschern.

Wer will, kann sich ja auch so einen kleinen Hirnbestandteildialog ausdenken und dabei irgendwelche Situationen oder Elemente aus seinem Alltag einbeziehen. Tirilli hat das ja schon toll vorgemacht. Ihr Text hat mich übrigens zu diesem hier inspiriert.

Karin 22.06.2006, 01.43 | (0/0) Kommentare | PL

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Notizen und Gedanken



Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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