Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Karneval

Lokale Politik auf Karnevalsumzügen

Manche monieren ja, auf den Karnevalsumzügen kleinerer Orte seien vergleichsweise weniger bis gar keine Motivwagen zu sehen, die sich kritisch mit politischen Gegebenheiten auseinandersetzen. In der Tat befassen sich vor allem Umzugswagen in den großen Karnevalshochburgen mehr mit solchen Themen.

Vereinzelt findet man aber auch in kleineren Städten zu Karneval Motivwagen mit politischem Bezug. Statt auf die "große Politik" und teils sogar die globale Politik beziehen sich die dortigen Wagen allerdings mehr auf lokale Politikthemen, welche Außenstehenden eventuell nicht so geläufig sind, langfristig Ortsansässigen aber Geschehnisse aus der Lokalpolitik in Erinnerung ruft.

Zwei Beispiele hierfür möchte ich Euch zeigen:



Die Geschichte dazu ist ein klassisches Beispiel für Fehlplanungen und Fehlinvestitionen. Einst wurde die Stadthalle in Düren für Veranstaltungen genutzt. Dann wurde (wohl, da sie aus Kostengründen nicht aufrecht erhalten werden konnte) ihr Abriss geplant und es sollte ein Vier-Sterne-Hotel auf dem Grundstück gebaut werden. Schon zu dem Zeitpunkt konnte von einer Fehlinvestition gesprochen werden, da sich kaum jemand vorstellen konnte, dass dieses Hotel jemals genügend Gäste haben würde, so dass es sich lohnen würde. Es gibt wirklich nicht viele Gründe, nach Düren zu kommen und dort so teuer zu nächtigen: Für Geschäftsleute nicht (ich schätze die Dürener Wirtschaft als nicht sehr lukrativ ein, wenn ich mir anschaue, wie viele ursprüngliche Firmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten dicht gemacht haben oder wie vielen zumindest das Aus drohte, und wenn ich mir die Infrastruktur des Dürener Handels anschaue), und abgesehen von den wenigen größeren Veranstaltungen sowie den Kulturveranstaltungen, die es in jeder Stadt in der einen oder anderen Form gibt, und dem Papiermuseum auch keinen dauerhaften Anreiz für Touristen.

Aber ich schweife ab. Aus dem Hotel auf dem Gelände der Stadthalle wurde jedenfalls nichts und die Bauarbeiten standen lange Zeit still, da das hanebüchene Projekt nicht weiter finanziert werden konnte. Nun hat die Stadt die Halle zurückgekauft, und es ist noch ungewiss, was weiter damit passiert. Auf diesen aktuellen Stand bezieht sich der Motivwagen.

Ihr momentanes Aussehen wäre übrigens durchaus ein Fotomotiv für die "Marodes-und-Hässliches-Aktion" vom Falk gewesen. Leider habe ich es zum Zeitpunkt der Aktion versäumt, dieses Motiv zu knipsen. Außerdem hatte ich genug andere Motive (nicht nur rund um Düren).

Ein weiteres örtliches Thema (wenn auch nicht als Wagen) war in diesem Jahr dieses hier: ...weiterlesen

Karin 24.02.2012, 21.20 | (0/0) Kommentare | PL

Ein schönes Wochenende

wünsche ich Euch - unabhängig davon, ob Ihr es mit oder ohne Karneval bzw. Fasching (je nachdem, wie es an Eurem Aufenthaltsort genannt wird) verbringt. 

Ich werde es wie immer entspannt und moderat angehen. Es gibt einen dörflichen Karnevalszug, den ich mir seit vielen Jahren anschaue, weil er mir gut gefällt und ich ihn noch einfallsreich und lustig finde. Den, von dem ich auch einmal - neben den HIER gezeigten - dieses Bild geknipst habe:



Süße Früchtchen... Zum Glück stehen sie nicht im Parkverbot, denn das Schild weist diese Zone ja als weiter rechts aus.

In diesem Jahr werde ich mir zudem nach vielen Jahren Abstinenz mal wieder den Dürener Karnevalszug ins Pflichtprogramm nehmen ansehen.

Vom klassischen Kölner Karneval (nur eben alkoholfrei, was noch mehr Spaß gebracht hat A.B.Twink.gif) habe ich schon auf Arbeit an Weiberfastnacht genug mitbekommen. Die Rosenmontagszugwagen mit ihren charakteristischen Pappmaché-Karikaturen von politischen Gegebenheiten des letzten Jahres kann man sich im Internet viiiiiiiiiel gemütlicher angucken - und zwar ohne die ganzen (betrunkenen) Menschenmassen drumherum.

Überhaupt finde ich (nicht nur an Karneval), wer nicht vernünftig mit Alkohol umgehen kann, der sollte am besten gleich die Finger davon lassen. Doch was ließe sich gegen solches unvernünftiges Handeln tun, wo doch die Prohibition in der Geschichte nur gezeigt hat, dass sich das Problem bei einem Verbot nur auf andere Orte verlagern würde? Bei solchen Großveranstaltungen spielt dann auch wohl der Einfluss der Gruppen, in denen sich die trinkenden Leute aufhalten, eine Rolle, und entwickelt dann wohl auch eine Eigendynamik. Wenn also Jugendliche oder unvernünftige Erwachsene sich wie die Deppen benehmen, denken andere vielleicht bald, sie könnten dies ebenfalls tun...

Ich wünsche Euch jedenfalls eine schöne Zeit - ohne negative Folgen! Das gilt natürlich auch, wenn Ihr dem Karneval oder Fasching ganz fernbleiben solltet (was ebenfalls seine Berechtigung und mein Verständnis hat).

Karin 17.02.2012, 20.56 | (0/0) Kommentare | PL

Der Frühling ist da!

Woran ich das erkenne? Natürlich auch an den bereits vorhandenen Knospen, Forsytien- und Jasminblüten, Schneeglöckchen und Krokussen...

Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr weit ist: Die ersten Spinnen sind schon draußen unterwegs! Ich habe sie heute gesichtet! Damit meine ich jetzt nicht nur: "Die ersten spinnen", obwohl das in diesen Tagen sicherlich öfters gesagt werden kann, sondern tatsächlich "Spinnen" als Substantiv und Gliederfüßer.

Spinnenphobiker sollten jetzt vielleicht besser nicht ...weiterlesen

Karin 07.03.2011, 20.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Werde ich alt?

Nein, ganz bestimmt liegt es nicht nur an dieser Tatsache, dass mich der ganze Karnevals-Mist jedes Jahr mehr anwidert. Sicherlich habe nicht nur ich den Eindruck, dass es Jahr um Jahr schlimmer wird. Die Städte meidet man in dieser wahnsinnigen Zeit am besten ganz und verschiebt sämtliche Erledigungen, die einen zwangsläufig dorthin führen, möglichst bis nach Aschermittwoch.
Ich weiß nicht, aber ich glaube, früher war es nicht so schlimm. Und das liegt bestimmt nicht nur daran, dass ich irgendwann auch mal ein Kind war und dann auch noch auf dem Land wohnte.
An Tagen wie der gestrige Altweiberdonnerstag frage ich mich manchmal, ob es nicht besser wäre, speziell über die Karnevalszeit den Alkoholkonsum - angesichts der Vielen, die es übertreiben - zu verbieten. In was für einer traurigen Gesellschaft leben wir eigentlich, dass viele Leute meinen, nur noch ab einem gewissen Promillepegel lachen (von "Fröhlichkeit" will ich hier nicht reden) zu können? Und dann beim Überschreiten dieses Limits nicht einmal mehr merken, wie sehr sie sich daneben benehmen?
Außerdem sind wohl über den Rest des Jahres nie so viele Krankenwagen im Einsatz wie zur Karnevalszeit... Nein, so etwas kann ich wirklich nicht "Spaß" nennen!
Um eines klarzustellen: Ich bin nicht gegen Gebräuche wie den Karneval an sich. Aber diese Ausmaße, die er annimmt, kann ich einfach nicht gutheißen.
Ich selbst bin allgemein auch nicht unbedingt eine Freundin des Massenkarnevals in den Städten. Nicht im Traum würde es mir einfallen, am Rosenmontag nach Köln zu fahren (das habe ich nie gemacht und werde ich auch nie tun). Ich schaue mir lediglich sonntags einen Karnevalszug an, der bei uns praktisch nebenan vorbeifährt (früher sogar an der Haustür vorbei), und einen zweiten einen Tag später im Nachbarort. Beides traditionell mit anschließendem privatem Besuch und Essen. Also im kleinen Kreis und Rahmen. Das reicht mir völlig aus.

Karin 01.02.2008, 20.17 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

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