Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wissenswertes

Vieles wird teurer

Aber alles? Nö. Es gibt auch Ausnahmen von der Regel. [Hier klicken]

Wer sich aber einen neuen Fernseher leisten will, sollte es wohl besser noch in diesem Jahr tun... Oder gar nichts mehr kaufen; aber von irgendetwas müssen wir uns ja ernähren, und nackt können wir auch nicht rumlaufen...
Und wenn erstmal die Mehrwertsteuererhöhung da ist, wird die Statistik so oder so ziemlich erschreckend aussehen. #(

Karin 27.07.2006, 14.49 | (0/0) Kommentare | PL

Alles kela?

Nachdem ich nun dank Brigitte weiß, dass die Banane eine Beere ist (warum sie krumm ist, war mir schon bekannt, bzw. dass es mit dem Wachstum zusammenhängt; was ich nicht wusste, war, dass sie in Richtung Sonne wächst und nicht nach unten, wohin sie dann, wenn es so wäre, die Schwerkraft zöge;)), sowie dass sie aus Indien stammt, habe ich ein bisschen gegoogelt und bin dabei diese interessante Info gestoßen, die uns mehr über die dortige kulturelle Bedeutung der Banane, pardon: kela, verrät.
Kühle und Beherrschung - nun, kühl ist mir zwar nicht geworden, als ich heute morgen zum Frühstück eine Banane verspeist habe. Aber beherrscht sollte man immer sein und bin ich auch von Natur aus. Ich finde, diese Assoziation passt auch ganz gut, zumal ja bekannt ist, dass die Banane beruhigt. Zumindest kann man nach ihrem Verzehr besser schlafen, und hat dann (Vitamin B6 sei Dank) auch schönere Träume, aus denen man vielleicht sogar irgendeine Weisheit ziehen kann. Die Hindus haben das wohl gewusst, als sie sie beim Schälen der Schichten des Bananenstammes mit ewigem Wissen verbanden. Ein gutes Gleichnis, wie ich finde (nur das mit dem "bis nichts mehr übrig bleibt" ist widersprüchlich). Dennoch ist es weise. Ganz und gar nicht Banane. ;)

banane-8.jpg


Karin 27.07.2006, 13.13 | (0/0) Kommentare | PL

Gammelquoten und Sommerlöcher

»Gammelquote bei Fleisch bleibt hoch«, lautete die Schlagzeile in unserer heutigen Tageszeitung. Tja, was soll ich dazu sagen... Obwohl bei diesem Wetter Fleisch nicht gerade zu meinen bevorzugten Nahrungsmitteln gehört, sprang mir das Wort »Gammelquote« sofort ins Auge. Treffender hätte man das, wozu ich in den letzten Tagen unter den klimatischen Verhältnissen oft neige, auch nicht ausdrücken können. Und so gibt es doch noch etwas, was mich im Moment mit dem Hammel Gammelfleisch verbindet. Was das Sommerloch in den Medien nicht alles bewirken kann: Da fühlt sich sogar der intellektuelle Leser plötzlich von trivialen und eigentlich nicht neuen Konsumententhemen plötzlich angesprochen - und bekommt gleich darauf ein schlechtes Gewissen, das doch eigentlich eher die Fleischer und andere, die die Gesundheit der Menschen durch mangelnde Qualitätsstandards und -kontrollen gefährden, bekommen sollten. Aber sollen sie das? Hätte die Zeitung dann in Zeiten des Sommerlochs überhaupt noch etwas zu berichten außer wiedergekäuten, abgeklatschten Schmu, der keinen mehr interessiert - außer vielleicht jenen, deren Gammelquote bei durchschnittlichen 35C naturgemäß extrem in die Höhe steigt *gg*?

Nun, ich werde mich jetzt gleich in mein Wasserloch ins Bad verkriechen, und danach findet Ihr mich im absolut PC-freien Garten... Wenn das so weitergeht, breche ich mit meiner Gammelquote diesen Sommer noch alle Rekorde... oder geht es Euch da ähnlich? Sei's drum. Es ist halt so. Man muss auch mal alle Fünfe gerade sein lassen dürfen, ohne sich dafür schämen zu müssen. ;)


Karin 18.07.2006, 19.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Mücken mögen süßes Blut? Ach, Käse!

Stechmücken erkennen ihre menschliche Beute am Geruch. Der niederländische Insektenforscher Bart Knols hat herausgefunden, dass sie besonders auf Menschen mit »Käsefüßen« fliegen, wie die Zeitschrift VITAL berichtet.

Eine Analyse der Fußgeruchs ergab, dass er dem Limburger Käse ähnelt, Und bei seinen Tests konnte der Wisserschaftler die Mücken gerade mit dieser Käsesorte locken. Ursache dafür sind die Bakterien, die den Käse reifen lassen, denn sie sind verwandt mit den menschlichen Fußbakterien. Zu den wirksamsten Mitteln gegen Stechmücken zählen unter anderem Lotionen und Cremes mit dem Wirkstoff DEET. Biologische Körpersprays mit Zitronen-Eukalyptusextrakten wirken fast so zuverlässig wie chemische Inhaltsstoffe.

Wirksam sind auch elektronische Verdampfer. Sie geben jedoch Insektizide ab, un deren Giftstoffe können Atemwege, Haut und Augen reizen. Fragwürdig sind Mückenpiepser und auch Insektenlampen, die meist nur Nachtfalter töten. Lotionen mit ähterischen Ölen verdampfen zu schnell auf der haut und können Allergien auslösen. Auch Fackeln und Kerzen mit ätherischen Ölen sind kein wirksamer Schutz.

Aus: DN-Markt vom 04.07.2006

Karin 04.07.2006, 20.22 | (0/0) Kommentare | PL

Neue Erkenntnisse aus der Klimaforschung

Jülicher Atmosphärenforscher sind zurzeit in China, um dort Messkampagnen zur Luftqualität durchzuführen. Gemeinsam mit chinesischen Kollegen aus aller Welt untersuchen sie, welches die wichtigsten Ursachen für die Luftverschmutzung in den Ballungsräumen um Beijing und im Pearl River Delta sind. Ein wichtiges Ziel: Bessere Luft für die olympischen Spiele 2008 in Beijing.

Die Wirtschaft boomt in den Ballungsräumen Chinas, Industrialisierung und Verkehr nehmen rasch zu. Unerwünschter Nebeneffekt: Die Luftverschmutzung steigt ebenfalls dramatisch an. So ist die Troposphäre über China 2002 mit Stickstoffdioxid um 50 % stärker belastet als 1996. »Die Chinesen sind brennend daran interessiert zu erfahren, welche Schadstoffe im Einzelnen in der Atmosphäre vorhanden sind, und welche photochemischen Prozesse stattfinden«, so Prof. Andreas Wahner, Direktor am Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre des Forschungszentrums Jülich. Unter dem Einfluss des Sonnenlichts können aus Auto- und Industrieabgasen stark belastende Substanzen entstehen wie das Ozon, das hierzulande als »Sommersmog« von sich reden macht. Andererseits ist die Konzentration so genannter Hydoxyl-Radikale interessant, die viele Schadabgase abbauen. Die Forscher der Peking Universität, welche die Unersuchungen leiten, greifen gern auf die Expertise der Jülicher Wissenschaftler zurück.»

Dabei spielt zum Einen eine Rolle, dass das Forschungszentrum Jülich seit Jahren intensive Beziehungen zu chinesischen Universitäten pflegt«, sagt Wahner. Die Jülicher Wissenschaftler erfassen im Pearl River Delta derzeit beispielsweise verschiedene Aldehyde, bestimmen, wie stark Spurengase photochemisch zersetzt werden und messen die Konzentrationen kurzlebiger freier Radikale. Die Ergebnisse könnten weit über China hinaus bedeutsam sein: »Es gibt Hinweise darauf, dass sich aufgrund des enormen und zunehmenden Ausstoßes von Luftschadstoffen in China die photochemischen Folgeprodukte wie Ozon und Aerosole auf das Klima und die Luftqualität der gesamten nördlichen Hemisphäre auswirken. Damit könnte auch in Europa beispielsweise die Ozonkonzentration zunehmen«, hebt Prof. Andreas Wahner hervor. Eine zweite Messkampagne im Großraum Beijing ist für Mitte August bis Mitte September geplant.

Aus: DN-Markt vom 04.07.2006

Karin 04.07.2006, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Busy Brain

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Auch während ich hier ganz gemütlich schreibend vor dem PC sitze, arbeitet mein Gehirn auf Hochtouren, leisten meine Hirnregionen gar ein vortreffliches Teamwork. Man stelle sich das vor wie ein buntes Mosaik, das jedes einzigartig für sich steht und doch zusammengenommen wieder ein übersichtliches Ganzes ergibt. Was sich diese Mosaiksteinchen alles zu sagen haben, wollt Ihr wissen? Hm ... schwer zu sagen, denn irgendwie scheinen sie alle wirr durcheinander zu reden ... Ich versuche trotzdem mal hinzuhorchen und ein paar »Wortfetzen« aufzuschnappen:

Nervus opticus an Hirnstamm: »Ich sehe etwas Blaues auf diesem Rechteck ... Wasser, Strand, Möwen ... « (mein Desktopmotiv - Anm. der Autorin)

Hirnstamm: »Okay. Aber was soll ich damit? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein Gesamtbild machen zu können, das ich dann für andere malen kann.«

Nervus facialis: veranlasst ein Stirnrunzeln.

Kleinhirn: gibt Befehle an Arme und Hände, nach einem Taschentuch zu greifen, nachdem Nervus olfactorius sich über pollenbedingte Störungen in seiner Funktion beklagt hat.

Nervus olfactorius: »Ich rieche ein Zitrusaroma ...«

Nervus trigeminus: »... und ich spüre etwas Flauschiges im Nasenbereich ...«

Hirnstamm gibt an Kleinhirn weiter: »Mission ausgefüllt.« um sich dann der nächsten eingehenden Nachricht zu widmen und diese empfangenen Eindrücke über die »Telefonzentrale« des Gehirns, dem Thallamus, an die jeweiligen Verantwortlichen weiterzuleiten.

Nervus vestibulocochlearis: »... es ist alles eine Frage des Lichts ...«

Hirnstamm: »Moment mal ... ich gebe das mal an das Großhirn weiter.«

Großhirn: beruft eine Konferenz zwischen auditorischem Kortex und verschiedenen Assoziationsfeldern ein, den der auditorische Kortex eröffnet: »Kennt Ihr das? Haben wir das schon mal gehört?« »Ja. Das ist von Rosenstolz.« »Was können wir daraus ziehen?« »Oh, da müssen wir mal das Kleinhirn konsultieren.«

Kleinhirn: »Mich? Aber dafür müsste ich doch den Zusammenhang kennen. Diese Infos müsstet Ihr haben.«

Großhirn: »Hm ... wir schauen mal nach und melden uns dann wieder.«

Kleinhirn: »Und ich durchforste in der Zwischenzeit mal das Vokabular-Archiv. Wozu? Damit ich was zu tun habe.«

Hypothallamus (Info an alle): »Das vegetative Nervensystem meldet gerade ein leichtes Hungergefühl.«

Vernunftteil des Großhirns: »Noch zu dieser Stunde?«

Hypothallamus: »Halt die Klappe! Es ist nun einmal so. Das bedarf keiner logischen Erklärung, nur einer Lösung.«

Zwischenhirn: »Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist in letzter Zeit sowieso etwas durcheinander geraten.«

Vernunftteil des Großhirns: »Deshalb werden wir morgen trotz allem früh aufstehen, um morgen Abend schön müde zu sein, zu normaler Uhrzeit schlafen zu gehen und Freitag fit für den wichtigen Termin zu sein.«

Hypothallamus: »Wir werden sehen ... es kann immer anders kommen. Die Psyche ist einfach unberechenbar.«

Assoziationsfelder für Gedächtnis im Großhirn: »Aus der Erfahrung können wir das nur bestätigen.«

Nervus glossopharyngeus (leicht ungeduldig): »Könnt Ihr das nicht später weiter ausdiskutieren? Es gibt im Moment Dringlicheres. Ich warte ...«

Kleinhirn: »Nachhirn, sag dem linken Arm, er soll sich bereit machen, das Glas zu heben.«

Nachhirn: »Schon passiert ... und geschluckt.«

Nervus glossopharyngeus: »Ja, ja, Apfelschorle ist ja schön und gut; aber ich will auch noch was zu beißen.«

Kleinhirn: »Gleich. Moment, da kommt noch eine Meldung rein ...«

Nervus vagus: »Blase meldet, sie muss mal.«

Kleinhirn: »Okay. Das hat natürlich Priorität. Und danach gibt es was zu Futtern.«

Das war jetzt nur ein kleiner Auszug von dem, was in der Mybrain GmbH so alles abläuft. Auch übernehme ich keinerlei Garantie dafür, dass ich nicht in dem einen oder anderen Fall irgendetwas falsch verstanden habe. In dem Unternehmen Gehirn ist ja schließlich immer so viel los, da verliert man als interner Beobachter doch manchmal den Überblick. Ein Wunder, dass es da nicht hin und wieder zu einem Kompetenzgerangel kommt. Erstaunlich, dass in dieser Ameisenfirma im Normalfall alles so reibungslos funktioniert. Und das ist doch letztlich das, was zählt. Seien wir dankbar dafür, und überlassen den Rest den Hirnforschern.

Wer will, kann sich ja auch so einen kleinen Hirnbestandteildialog ausdenken und dabei irgendwelche Situationen oder Elemente aus seinem Alltag einbeziehen. Tirilli hat das ja schon toll vorgemacht. Ihr Text hat mich übrigens zu diesem hier inspiriert.

Karin 22.06.2006, 01.43 | (0/0) Kommentare | PL

Monströs und erschreckend

Nehmen wir mal die Verteilung der Wasserressourcen auf der Welt:



Eigentlich wissen wir das alles ja längst, werden andauernd in den Medien mit diesen Themen bombardiert, bis wir es achselzuckend hinnehmen und wieder zum Alltag zurückkehren.
Doch wie anders sieht es doch aus, wenn man auf solcherlei Weise noch einmal bildlich damit konfrontiert wird! Vielleicht rüttelt DAS die Menschen, jeden Einzelnen, endlich mal auf, und regt zum Nachdenken an?
Weitere etwas andere (teils noch erschreckendere als diese im Vergleich noch recht harmlos aussehende) Weltkarten gibt es mit einem Klick.

Karin 21.06.2006, 22.46 | (0/0) Kommentare | PL

Designkatzen

Katzenallergiker, die sich schon immer ein quirliges Fellbündel auf Samtpfoten an ihrer Seite gewünscht haben, für die aber eben dieser unglückliche gesundheitliche Aspekt auch ein Hindernis war, tatsächlich so ein neues Familienmitglied ins Haus aufzunehmen, werden sich freuen: Die (natürlich!) amerikanische Biotech-Firma Allerca mit Sitz in San Diego will 2007 erstmals in der Geschichte der Katzenzüchtungen »hypoallergene« Katzen »auf den Markt bringen« (wie ich den Ausdruck in Hinblick auf Lebewesen hasse!). Diesen wurde ein bestimmtes Gen entfernt, das genau jenen Eiweißstoff in Fell und Speichel produziert, der die Allergie bei den darunter leidenden Menschen auslöst. So eine gentechnisch veränderte Katze wird dann übrigens rund 3000 € kosten. Nun, wer jetzt immer noch Interesse hat, kann ja schonmal anfangen zu sparen ... Oder sich vielleicht doch lieber für einen niedlichen Hund aus dem Tierheim entscheiden, sofern er nicht auch allergisch gegen diesen ist.

Ich kann ja verstehen, dass jemand sich ein Tier wünscht. Aber muss man dafür das, was die Natur mit viel Liebe zum Detail geschaffen hat (in jedem einzelnen Lebewesen steckt schließlich viele Millionen Jahre »Arbeit« oder auch Evolution!) so zurechtbiegen, wie man es haben möchte? Wie egoistisch ist das denn? Und muss der Mensch sich dauernd als Schöpfer aufspielen, der er nicht ist? Die Tiere können nichts dafür - und trotzdem sind sie die Opfer; dann nämlich, wenn sich irgendwann mal herausstellt, dass das fehlende Gen vielleicht noch eine andere Funktion hatte, dessen Fehlen der manipulierten Katze zu irgendeinem Nachteil gereicht. Die Forscher können ja schließlich in ihrem Übermut auch mal was übersehen. Wenn die Menschen derart in die Natur eingreifen, hat das meistens Folgen. Das war ja, als Dolly geklont wurde, genauso. In dem Fall alterte der Klon viel zu schnell. Und was wird mit den hypoallergenen Katzen geschehen? Werden sie Wachstumsprobleme haben (weil ihnen die Proteine fehlen)? Oder anfälliger für irgendwelche Krankheiten sein? Und welchem Geschöpf auf zwei Beinen ist das wohl zuzuschreiben? Und damit machen sie dann noch Geschäfte. Ich glaube aber nicht, dass sich diese neueste Kreation aus der »Schönen neuen Welt« bei Menschen mit gesundem Verstand gut verkaufen wird. Obwohl im »Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten« alles möglich ist - bald vielleicht sogar Designbabys aus dem Katalog, wo man auf dem Bestellschein alle gewünschten Eigenschaften ankreuzen kann. Mit Geld-zurück-Garantie, wenn das gelieferte Subjekt nicht ganz den Anforderungen der Empfänger entspricht. Grausam! Da stellen sich mir die Nackenhaare auf!

Und die geschaffenen Opfer dieses Designwahns tun mir einfach nur Leid. Sie sind die Leidtragenden, die damit leben müssen.

Informationsquelle bzgl. der »Lifestyle-Katzen«: DN-Markt

Karin 21.06.2006, 00.10 | (0/0) Kommentare | PL

Gesundheit! für Körper und Seele



[Lupe gefällig? Einfach draufklicken!]

Ich sag's ja: Ich brauche einen Mann - meiner Gesundheit zuliebe! ;-) Aber 1/2 Stunde am Stück? Bekommt man da nicht Muskelkater in der Zunge?

Karin 16.06.2006, 20.45 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Schöpfer der Buchstaben

Der das Alphabet erschaffen hat,
hat uns den Faden unserer Gedanken
und den Schl
üssel der Natur in die Hand gegeben.


Antoine de Rivarol (1753-1801)


Ja, wer hat es denn eigentlich geschaffen?

Antwort: Wir haben es ursprünglich von den Phöniziern (die lateinische, die griechische und noch andere Schriften gehen letztlich darauf zurück). Schon gewusst? Den vollständigen Text zur Entstehung der Schrift bis hin zu unserem Alphabet gibt es übrigens hier. 



»Das A sah aus wie eine Zipfelmütze, Zipfelmütze auf Wichtelmännchens Kopf, Wichtelmännchen bei Schneewittchen, Rumpelstilzchen und Zwerg Nase, die Heinzelmännchen von Köln. B stand mit seinem blubbernden Bauch vor der Mühle und verschacherte seine schöne Tochter an den König, Stroh zu Gold spinnen könne sie, log das dicke B. Im C hing der Sichelmond am Himmel, Sterntaler regneten dem armen Mädchen ins Hemdlein. Das D roch nach Gift, giftige Apfelhälfte im Halse von Schneewittchen. Ich hatte große Mühe, die Gedanken bei den Zeichen zu halten. Ließ ich ihnen freien Lauf, nahmen sie schnurstracks ihren Weg in die Märchenwelt.

Jeden Buchstaben gab es in groß und in klein wie Eltern und Kinder, doch die kleinen sahen den großen beileibe nicht immer ähnlich, A und a. B und b. R und r. E und e. G und g. H und h. Die Kurve vom d dem D entgegengesetzt. Einen Grund dafür gab es nicht. Sowenig wie für Engel und Teufel. Alphabet und Gebet waren Glaubenssache. Das Alphabet dem Gebet haushoch überlegen. Ohne Alphabet kein Gebet. Nicht einmal GOTT.«

Buchauszug aus: »Das verborgene Wort« von Ulla Hahn, erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag.

Karin 25.04.2006, 22.13 | (0/0) Kommentare | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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