Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Innovation

Genial!

Das hier.

Noch besser wäre es allerdings, wenn die Zahl der Dürren und anderer Naturkatastrophen, die Ernten zerstören können, durch ein umweltbewussteres Verhalten aller Menschen nicht noch weiter "künstlich" in die Höhe geschraubt würde. Denn zumindest einiges davon ist auch menschengemacht!

Außerdem stellt sich die Frage, wo die vielen dort konservierten Samen bei Bedarf angebaut werden sollten? Denn die Zahl der zusätzlichen, möglichen Anbauflächen ist auch nicht unbegrenzt. Natürlich würde niemals alles - oder auch nur ein Bruchteil der eingefrorenen Samen - auf einmal eingesetzt, sondern immer zielorientiert. Davon gehe ich zumindest aus. Trotzdem ist das wohl eine Frage, die ernsthaft gestellt werden muss.
Dass auch eine Umweltschützerin unter den Akteuren ist, finde ich beruhigend. Das führt mich zu dem Schluss, dass sie wissen, was sie tun.

Karin 27.02.2008, 08.14 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

... und die Welt wird schöner

Immer mehr Leute machen es, häufig bei Nacht und Nebel, in fünf mal zehn oder in fünfzig Minuten am Stück, klammheimlich oder in aller Öffentlichkeit, allein, zu zweit oder zu mehreren... für das Gemeinwohl aller, für unsere Kinder oder auch für den Weltfrieden.

Die Rede ist vom Guerilla-Gardening. (Was hättet Ihr denn gedacht? *räusper* A.B.Twink.gif)
Als die Idee in London geboren wurde, ahnte man noch nicht, dass sie sich bald in alle Welt ausbreiten und irgendwann auch in Deutschland mit verschiedenen Projekten Fuß fassen würde.

So konnten dank der "Guerillagärtner" auch bei uns schon zahlreiche Flecken im Land schöner gemacht werden. Und damit es zukünftig noch besser wird, wird natürlich auch fleißig Wissenschaft ebenso wie der Austausch damit betrieben.

Es geht jedoch lange nicht (mehr) nur darum, hässliche graue Plätze in der Stadt bunter zu machen. Viel wichtiger ist noch der soziale,der kulturelle und der edukative Aspekt.

Auch ein interessanter (weiterführender) Ansatz: Ökodörfer.

Karin 27.08.2007, 22.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Na, ich weiss nicht...

Vielleicht liegt es daran, dass ich noch nicht so ganz wieder in der Zukunft angekommen bin -

Aber ich habe so meine Zweifel, ob wir wirklich durch Roboter schneller gesund werden könnten. Und: Den Kontakt zu echten Menschen / Ärzten etc. kann es niemals vollständig ersetzen!

Würdet Ihr Euch gerne von einem Roboter behandeln lassen? Also, mich gruselt es bei dem Gedanken... Wie könnte ich einer Maschine u.U. mein Leben anvertrauen?¨*kopfschüttel*

Karin 15.07.2007, 19.56 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

Sonne ist Zukunft!

Wenn man nur 1 % der Fläche in der Sahara mit thermischen Solarkraftwerken belegen würde, könnte man nach dem heutigen Stand der Technik den Energiebedarf der ganzen Welt decken! So las ich in einem aktuellen Reader's Digest-Artikel, in dem auch verschiedene Forschungs- und Entwicklungsansätze des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme thematisiert werden.
Wer jetzt noch behauptet, Solarenergie wäre nicht effektiv genug, dem muss ich leider sagen, dass er wohl entweder einen an der Waffel hat, oder er gehört irgendeiner Lobby an, die kein Interesse daran hat, in erneuerbare Energien zu investieren.

Das Problem sind nach wie vor vielmehr die Kosten - und auch hier arbeitet man noch weiter daran, die Effizienz zu erhöhen:
"Im Labor gelang es bereits, eine hocheffiziente papierdünne monokristalline Siliziumsolarzelle mit mehr als 20% Wirkungsgrad herzustellen. Bei multikristallinem Silizium erzielte das Fraunhofer ISE den Weltrekord-Wirkungsgrad von 20,3%." Weiterlesen... (Artikel "Regenerative Energien: Die Zukunft ist heute", ab Seite 14)

Interessant finde ich auch die Methode (wie sie in dem RD-Artikel beschrieben wird), durch die durch Verdunstung von Wasser Räume gekühlt werden - in Kombination mit den speziellen abdunkelnden Fenstern, die die Hitze abhalten, könnte dies schon bald herkömmliche, CO2 abstoßende Klimaanlagen ersetzen.

Wenn man dann noch andere umweltfreundliche Energien mitnutzt, könnten wir uns in absehbarer Zukunft wohl irgendwann vollständig erfolgreich von den endlichen und umweltschädlichen Energieressourcen verabschieden.
Der Planet wird es uns danken!

Karin 23.05.2007, 18.55 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Noch ein kognitives Thema

Hier geht es allerdings um das digitale Gedächtnis, also um etwas Künstliches.
Freilich birgt die digitale Speicherung von Erinnerungen, die laut Wissenschaft vielleicht eines Tages möglich sein wird,  einige Chancen, aber auch nicht zu verachtende Risiken in sich. Die Möglichkeit der Manipulation müsste soweit unterbunden werden.
Und natürlich könnten all die Gefühle, die mit den jeweiligen Erinnerungen verbunden sind, nicht mit archiviert werden - wodurch der Nutzen etwa für Alzheimerpatienten wohl eingeschränkt wäre.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Diskussion noch weiter entwickeln wird.

Karin 18.05.2007, 00.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Formatwechsel

Vielleicht muss die große, alte Zeitung ja gar nicht aussterben. Vielleicht wird sie ja einfach nur kleiner und somit handlicher!
Von mir aus könnte dieses Modell gerne Schule machen. Dann würde sich die Zeitung nämlich auch an Orten, wo wenig Platz ist (z.B. Bussen und Bahnen) besser lesen lassen, ohne dass man etwa jemanden unfreiwillig mit dem Ellbogen anstößt.
Und die ewige Falterei als "Morgengymnastik" hätte damit auch ein Ende.

Karin 13.05.2007, 10.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Solidarische Ökonomie

Was ist "solidarische Wirtschaft"?
Wikipedia-Definition:

Solidarische Ökonomie ist ein Sammelbegriff für Formen des Wirtschaftens und für eine Organisation der Arbeit - jenseits von Markt und Staat - auf der Ebene von genossenschaftlich organisierter Selbsthilfe, Non-Profit-Logik und lokaler Ökonomie. Vor allem in Europa und Lateinamerika existieren Modelle und Konzepte der Beschäftigung, in denen Arbeit auf der Grundlage von solidarischer Ökonomie organisiert ist. Auch in Deutschland existieren Projekte, die solidarische Ökonomie praktizieren. Unter der Bezeichnung solidarische Ökonomie fallen vielfältige und teils unterschiedliche theoretische und praktische Ansätze, die folgende Ziele gemeinsam haben:


Warum brauchen wir eine solidarische Ökonomie?
Heutzutage fallen immer mehr Menschen einer wachsenden Massenarbeitslosigkeit zum Opfer, die unter Anderem eine negative Folge der Globalisierung und einer nur-profitorientierten Handlungsweise der Unternehmen und insbesondere großer, internationaler Konzerne darstellt.
Hinzu kommt eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich, die durch gewisse politische Maßnahmen, die ich nicht nochmals detailliert aufführen will, noch verschärft wird. Diese Kluft macht sich auch international, und dort auf besonders fatale Weise, bemerkbar:
Denn die Industrienationen machen die Entwicklungsländer ganz bewusst von sich abhängig, um sich nach Belieben an deren Rohstoffen möglichst zu Spottpreisen zu bedienen und sie somit auszubeuten (dass das eine Ursache für verheerende Konflikte dort unten ist, ist ein weiterer nicht zu verachtender Aspekt).
Dabei wäre es doch DIE Lösung, wenn man den Menschen in den Entwicklungsländern stattdessen zeigen würde, wie sie sich selbst verwalten und ihren Lebensunterhatt organisieren könnten...
Zudem stehen infolge der beiden genannten Phänomene Arbeitslosigkeit und Armut immer mehr Menschen vor dem Problem, dass ihre grundlegende Existenzsicherung irgendwann unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht mehr in ausreichendem Maße gewährleistet ist.
Dies alles sind Faktoren, die dazu führen können, dass die einzelnen Menschen sich immer unzufriedener und auch wertloser fühlen, im schlimmsten Fall sogar keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen.
In solchen Zeiten gewinnt die Gemeinschaft immer mehr wieder an Bedeutung. Soziales Engagement, gemeinschaftliche Initiativen und auch ehrenamtliche Tätigkeiten in diversen Bereichen tragen nicht nur dazu bei, dieses Selbstwertgefühl zu heben, sondern sind eine wichtige Grundlage, auf deren Basis eine Gesellschaft überhaupt funktionieren kann.
Wenn diese Gemeinschaftlichkeit nun - natürlich unter marktwirtschaftlichen, aber eben unter FAIREN marktwirtschaftlichen Bedingungen! - zu einem Grundprinzip erhoben und so in die freie Wirtschaft / den Unternehmen / der Politik sowie dem Grundsicherungs-System integriert wird, wird somit vielen dieser Probleme (Armut, Existenzsicherung, etc.) der Nährboden entzogen.
Nicht nur das: Es wird eine Grundlage für die Selbstverwirklichung und Weiterentwicklung der Individuen geschaffen.

Wichtig anzumerken ist noch, dass bei der solidarischen Ökonomie nicht nur darauf geachtet wird, dass die Bedürfnisse des Individuums berücksichtigt werden, sondern dies ist sogar der Grundpfeiler / ein Ziel!
Und er engagiert sich keineswegs "umsonst" für die Gemeinschaft, wie vielleicht fälschlicherweise angenommen wird, sondern wird für seine Leistungen schon entlohnt oder sonstwie vergütet. Es geht hier also keineswegs um ein Wiederauflebenlassen kommunistischer Prinzipien, das darf auf keinen Fall verwechselt werden!!! Die freie Marktwirtschaft und ihre Errungenschaften bleiben also nach wie vor erhalten - nur dass es eben nicht mehr das Hauptziel ist, sich selbst daran zu bereichern (einer ungerechten Verteilung wird damit der Boden entzogen).
Vielmehr ist es auch als "gelebte, umfassende Demokratie" zu verstehen.

Wie kann sie praktisch umgesetzt werden (einzelne Teilbereiche / Ansätze)?
 - Genossenschaften müssen mehr gefördert werden. Tatsächlich ist es heutzutage so, dass solche Interessenzusammenschlüsse bei uns staatlich weniger gefördert werden, d.h. gegenüber individuellen Unternehmen (Ich AGs) stark benachteiligt sind. Beides ist wichtig, aber hier sollte einfach ein Ausgleich geschaffen werden.
- Tauschringe stellen Institutionen dar, die diese Grundidee der solidarischen Ökonomie schon längst erfolgreich praktizieren und allgemein gut ankommen: Beispiele sind Bookcrossing und Tauschticket. (Ob man im weiteren Sinne auch Wikipedia dazu zählen kann? Also Einrichtungen / Portale, wo Wissen, also "geistige Dinge", ausgetauscht werden?)
- Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle
- Projekte für gemeinschaftliches Wohnen: Dieser Teilbereich umfasst nicht nur WGs, sondern auch mehr gemeinschaftliche Kooperativen, die beispielsweise auch Menschen mit niedrigerem Einkommen bei der preisgünstigen Wohnungssuche helfen können (etwa Mietwohnungsbaugenossenschaften) sowie Gemeinschaften mit einer Art "Schenk-Ökonomie", wo man sich - wie der Name schon sagt - gegenseitig Dinge schenkt, die derjenige gerade braucht (wohl auch so eine Art Tauschkreis - "ich gebe Dir das, Du gibst mir dafür jenes").
- Beispiel eines Gesamtprojektes: Umsonstnetzwerk Berlin

Beispiele aus anderen Ländern (objektiv gesehen)
Solidarische Ökonomie in Brasilien und hier ein kürzerer Artikel dazu
Genossenschaftsprojekt in Venezuela
Positive Ansätze aus dem Osten (mal aus anderer Sicht)

Weitere Infos / interessante Artikel / Links:
Zentrale Fragestellungen - Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus
Rahmenbedingungen
Psychologie für eine gesunde Gesellschaft
Solidarische Ökonomie und Empowerment
Andere, oben nicht eingebundene Texte, und hier einige Literaturtipps.

Karin 16.04.2007, 23.28 | (0/0) Kommentare | PL

Wie Bücher die Welt verändern können - Ideen und Betrachtungen

In Erowyinns Buchblog fand ich diesen schönen Bücherwurmtest, den ich natürlich gleich machen musste:

What Kind of Reader Are You?
Your Result: Dedicated Reader
 

You are always trying to find the time to get back to your book. You are convinced that the world would be a much better place if only everyone read more.

Obsessive-Compulsive Bookworm
 

Literate Good Citizen
 

Book Snob
 

Fad Reader
 

Non-Reader
 

What Kind of Reader Are You?
Create Your Own Quiz

Das Ergebnis deckt sich weitestgehend mit meiner eigenen Einschätzung bezüglich meiner Lesegewohnheiten.

Der Aussage kann ich ebenfalls nur zustimmen.
Denn so lange jemand liest, kann er nichts Dummes anstellen. Folglich gäbe es unter anderem auch weniger Straftaten, wenn mehr Menschen öfter lesen würden. ;-)
Und wenn sie dann noch qualitativ auf das achten, WAS sie lesen, würden sie dann durch das Gelesene dazu angeregt, auch im Alltag über alles Mögliche nachzudenken, zum Beispiel was und warum sie es tun oder warum sie was lieber lassen sollten.
So lernen also auch die Menschen, die sich zuvor nicht so intensiv mit Büchern befasst haben oder einen anderen Bildungshintergrund haben, allmählich immer mehr im großen Zusammenhang zu denken.
Das Kopfkino hilft dann nebenbei auch, Situationen im Geiste schon einmal vorzuspielen, um sich besser auf überraschende Gegebenheiten, auf Neues einstellen zu können. Es fördert die Fähigkeit, nach kreativen Lösungen zu suchen und kann auch Ängste mindern, die im täglichen Leben ab und an, wenn man es weiter denkt, auch zu Konflikten - etwa solchen mit dem sozialen Umfeld - führen könnten (wenn zum Beispiel Frust, Versagensängste und Minderwertigkeitskomplexe das Fass irgendwann zum Überlaufen bringen).

Also, ich wäre unbedingt dafür, einerseits Kinder so früh wie möglich - natürlich altersgerecht, ohne sie zu überfordern, und so, dass sie selbst die Freude daran entdecken - an die Bücherwelt (auch in Form von Hörspielen und Märchen) heranzuführen. Ich finde es schade, wenn ich sehe, dass immer weniger Kinder lesen - und sich dann spätestens im Grundschulalter bei zu geringer Förderung - und hier sind vor Allem die Eltern gefragt - zeigt, dass sie extrem große Probleme im Umgang mit der Sprache haben und das Lesen ihnen nun, während sie es lernen, extrem große Schwierigkeiten macht.
Der Sprachtest für Vierjährige ist zwar ein guter Ansatz - aber er kann nur dann etwas bringen, wenn daraus auch entprechend kontinuierlich und engagiert Konsequenzen von allen an der Kindererziehung Beteiligten, Eltern, ErzieherInnen im Kindergarten und Lehrern, gezogen werden.
Das Wichtigste darf aber dabei nicht vergessen werden und sollte nicht in irgendeinem künstlich geschaffenen Leistungsdruck (den es zu vermeiden gilt) untergehen: Die FREUDE an dem Buch, das ein Kind motivieren kann, selbst eines in die Hand zu nehmen und es nicht als Pflichtübung zu sehen.
Wie viele Eltern lesen ihrem Kind heute überhaupt noch vor (und zwar richtig lebendig, nicht einfach nur heruntergerasselt, vielleicht noch mit gestischer oder akustischer Untermalung, Gegenstände zu Hilfe nehmend, usw.), und später dann gemeinsam mit dem Kind? Oder wie wär's mal, eine gelesene Geschichte mit dem Kind / den Kindern nachzuspielen, oder das Kind dazu anzuregen, sie gemeinsam mit seinen Spielkameraden und Geschwistern nachzuspielen oder weiterzuspinnen? Es gibt sooo viele Möglichkeiten, einem Kind Bücher überhaupt schmackhaft zu machen...

Und jetzt noch zum "Andererseits" (zweiter Aspekt): Sollte es irgendwann ein Projekt geben, um das Lesen / den Auf- und Ausbau und die Erhaltung von Bibliotheken in den Gefängnissen fördert, wäre ich unbedingt dafür! Finanziert werden könnte dies ja über eine höhere Besteuerung bei Menschen, die sowieso schon viel zu viel Geld für sich haben - sollten die doch etwas von ihrem Kuchen zumindest indirekt dem Gemeinwohl zufließen lassen und dafür auf zwei oder drei von ihren fünf Häusern (z.B.) verzichten; das würde ihnen bestimmt nicht weh tun. ;-)
Doch, ich bin überzeugt, lesen könnte ein weiterer Schritt (natürlich nicht der einzige, ich will nicht behaupten, Lesen würde Therapien und die notwendige fachliche Betreuung ersetzen - aber es könnte diese sinnvoll ergänzen) sein, die straffällig Gewordenen auf den rechten Weg zurückzuführen. Weil sie dann mehr - letztlich auch über ihr Handeln - nachdenken würden, und weil sie dann mitunter auch nach und nach begreifen würden, dass es auch andere Lösungen für ihre Probleme, für innere und äußere Konflikte gibt als etwa die Gewalt.
Ein Sträfling, der liest, würde denke ich auf lange Sicht nicht mehr so schnell die Faust gegen andere erheben und würde vielleicht nicht mehr so sehr den Drang verspüren bzw. ihm nachgeben, psychische Gewalt über andere auszuüben, um sich selbst zu erheben. Stattdessen würde er seinen Kopf einsetzen, den größeren Zusammenhang sehen und nach anderen - friedlichen - Lösungen suchen.

Ja, ich denke auch, dass Bücher gewissermaßen "die Welt verbessern" könnten - zumindest, wenn man sie praktisch zur Erreichung dieses Ziels nutzt.
Anfangen könnte man bei denen, denen die Zukunft "gehört": den Kindern. Hier sind ja bereits gute Ansätze vorhanden, die nur konsequent fortgeführt werden müssten.
Und dann auch an die denken, an die sonst kaum einer mehr denkt (und dann wundert man sich, wenn so viele rückfällig werden...), die abgerutscht sind und eine zweite Chance ganz dringend bräuchten.

Karin 13.04.2007, 00.58 | (0/0) Kommentare | PL

Zum Vormerken

Morgen, am Freitag, dem 30. März, um 23.30 Uhr im SWR Fernsehen, wird der inzwischen bekannte Vordenker und dm-Chef Götz Werner sein Konzept zum bedingungslosen Grundeinkommen näher erläutern.
Eine sehr interessante Sendung zu einem meiner Ansicht nach zukunftsweisenden und wichtigen Thema, das ich persönlich mir nicht entgehen lassen werde!
Wer's verpasst oder dann keine Zeit hat, sich aber dennoch dafür interessiert: Es werden am Montag um 18,30 Uhr und am Dienstag um 05.30 Uhr Wiederholungen auf EinsFestival ausgestrahlt.

Karin 29.03.2007, 22.38 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Die Entdeckung des Kleinen

Ich finde es erstaunlich, was dank Nanotechnologie schon heute alles möglich ist bzw. in sehr naher Zukunft noch mehr ausgetüftelt werden wird. Zwar halte ich auch nicht alle Errungenschaften für unbedingt lebensnotwendig, aber vieles kann doch den Alltag deutlich erleichtern.

  • Die selbstreinigenden Toiletten beispielsweise halte ich doch für sehr nützlich. Das Geheimnis dafür ist, dass diese mit einer extra glatten Spezialglasur versehen sind, die mikroskopisch kleine Löcher mit einem Durchmesser von weniger als 30 Nanometern (das entspricht 0,00003 mm) haben, also klein genug sind, so dass keine Bakterien oder Viren durchpassen geschweige denn sich dort festsetzen oder Ablagerungen sich dort bilden können. Die praktischen Toilettenschüsseln sind im Übrigen in Kanada bereits auf dem Markt.
  • Oder die vielfältig verwendbaren Kohlenstoff-Nanoröhren, aus denen unter anderem besondere Fasern gesponnen werden könnten, die vier Mal stärker sind als Spinnenseide und obendrein eine sehr gute Stromleitfähigkeit aufweisen. Das könnte künftig vor Allem für die Herstellung von »intelligenter« Kleidung von Bedeutung sein, wie etwa solche, die als potentiell schussfest gilt oder die durch eingebaute Sensoren die Körpertemperatur regelt (nie wieder extreme Schweißausbrüche mit entsprechend unangenehmer Geruchsbildung! ;)).
  • Der größte und genialste Traum wäre aber für mich immer noch der von den niemals schmutzig werdenden Fensterscheiben! Das Verfahren hierfür wurde wie so oft von Mutter Natur abgeschaut, beziehungsweise von der schönen Lotusblume. Deren Blätter sind besonders wasserabweisend, da ihre Oberfläche wachsartig und mit winzigen, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Zellerhebungen übersät sind, die die Wassertropfen einfach abperlen lassen. bei den Fensterscheiben würde das eine glatte Polymerfolie erledigen.
  • Nicht zu verachten ist meiner Ansicht nach auch, was die Nanotechnologie in der Medizin ermöglicht. Bei künstlichen Gelenken - z.B. solche aus Titan - etwa besteht normalerweise oft das Problem, dass sie vom Körper abgewiesen werden. Dem könnte in Zukunft eine spezielle Nanoröhrenbeschichtung Abhilfe verschaffen, die ziemlich genau so wirkt wie das natürliche Haftprotein Kollagen. Daran lagern sich die Osteoplasten, wie die Knochenzellen auch genannt werden, an. Dadurch wird das Hüft- oder Kniegelenk besser und zudem schneller in das körpereigene Gewebe integriert als bei unbeschichtetem Titan.

Das sind natürlich nur einige auserwählte Beispiele, wie die Nanotechnologie unsere Welt langfristig und großteils auch zum Positiven verändern kann. Wobei das Wort »Technologie« in meinen Augen zumindest in diesem Fall nicht unbedingt einen künstlichen Eingriff in die Natur darstellt. Es geht hierbei lediglich darum, dass das, was in der Natur vorhanden ist, im positiven Sinne und wie ich meine auch verantwortungsvoll genutzt und teilweise auch zu unseren Gunsten verändert wird. Manche mögen anführen, dass das ab einem gewissen Grad schon an Manipulation grenzt. Das ist durchaus diskutabel, keine Frage. Auch ich stehe vielen Technologien schon allein aus ethischen Gründen kritisch gegenüber (beispielsweise bestimmten Aspekten der Gentechnologie). Aber ich würde auch nicht Technologie an sich verteufeln, da vieles davon doch durchaus fortschrittlich ist und zudem auch niemandem, auch i.d.R. nicht der Natur, schadet. Ich differenziere das.

Natürlich bin auch ich nicht dafür, dass es damit übertrieben wird; ich möchte hiermit aber deutlich machen, dass manches durchaus seine Vorteile und nicht alles, was mit Technik zu tun hat, von Grund auf schlecht ist (gerade das müssten wir Computernutzer doch besser wissen ;)).

Infoquelle: "Klein, kleiner, Nano" von Claudia Cornwall, in: Reader's Digest, Oktober 2006.

Karin 23.09.2006, 23.22 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

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ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







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Oscar Wilde (1854-1900)


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Dante Alighieri (1265-1321)


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