Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Inspirierendes

Licht für dunkle Tage

Ein Zufallsspruch, der mir auf einer Seite über den Weg lief:


Wenn du unzufrieden mit dir selber bist, schau in die Augen derer, die sich selbst nicht lieben können. Und schon siehst du dich im neuen Lichte.

(C) Christa Schyboll


 

PS (bevor Ihr fragt): Nicht unbedingt für mich gedacht, sondern vor Allem für Menschen, die solche guten Gedanken jetzt besonders brauchen können.

Karin 04.11.2006, 06.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Zeit für Innenschau

Zwar etwas verspätet, wenn man nach dem Datum geht; aber darüber lohnt es sich eigentlich immer nachzudenken (nicht nur im November):

Persönliche Fragen zu Samhain (von Seelenruhig):
Was brauche ich nicht mehr und kann es jetzt loslassen?
Was will in mir sterben, um Platz für Neues zu schaffen?
Welche meiner Ahnen unterstützen mich? (für mich im Sinne von: Sich seiner Wurzeln bewusst werden; welche positiven Eigenschaften habe ich woher mitbekommen; SELBSTbewusstsein)
Mit welchen Ahnen ist noch eine Aussprache nötig? (interpretiere ich für mich als: Womit muss ich noch "abrechnen"? Was sollte ich abschließen und dann hinter mir lassen?)


Dies als kleine Notiz für mich selbst, oder auch als Gedankenanstoß für Euch - wenn Ihr mögt.

Karin 03.11.2006, 23.54 | (0/0) Kommentare | PL

Mittelmäßigkeit

Jeder Erfolg, den man erzielt,
schafft uns einen neuen Feind.
Man muss mittelmäßig (oder auch unbedeutend) sein,
wenn man beliebt sein will.
Oscar Wilde

Das mag zwar stimmen, und dieser Weg mag einige vielleicht durchaus zufrieden stellen.
Für mich hingegen stelle ich mir die Frage, ob ich überhaupt (langfristig) mittelmäßig sein bzw. bleiben WILL. Nachdem ich schon oft darüber nachgedacht habe, beantworte ich mir diese Frage selbst mit "Nein". Es genügt mir nicht, immer die "Brave" und "Nette" zu sein (nicht zu spielen, denn ich spiele nicht - nicht in dem Sinne!).

Mir ist dabei bewusst, dass ich mit meinem Weg nicht alle zufrieden stellen kann und mit meiner Art und Weise wohl Gefahr laufe, auch hin und wieder anzuecken. Aber wer hat denn gesagt, dass es automatisch gut wäre, sich rundschleifen zu lassen? Zeugt das nicht auch oft von mangelndem Rückgrat, mangelndem Mut?

Also, möge es mir und möge es Euch daran niemals mangeln: An individueller Lebensenergie, an Rückgrat und vor allem an Mut!

Dann klappt es nicht nur mit dem Nachbarn, sondern auch mit dem Erfolg! :)
 
 

Karin 03.11.2006, 07.25 | (5/4) Kommentare (RSS) | PL

Klingt hart, ist aber wahr

"Seine Zeit totschlagen ist wie Selbstmord begehen."

Las ich vor kurzem in einem Zufallsspruch (Zitierter unbekannt).

Im Grunde sehe ich das auch so: Man sollte seine Zeit sinnvoll nutzen, aber auch die ruhigen Stunden ganz bewusst genießen.

Danke, die "zufällige" Botschaft ist angekommen. Auch wenn mir das natürlich schon vorher klar war.

Das passende Gegenstück dazu (das ich mir vielleicht etwas öfter zu Herzen nehmen sollte):

"Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze."
Oscar Wilde

Karin 28.10.2006, 19.48 | (0/0) Kommentare | PL

3 G's: Gelegenheit, Glaube und Golem

"Mitten in der Schwierigkeit liegt die Gelegenheit."

Dieses Zitat von Albert Einstein erreichte mich heute per Post (hier nochmals Danke an die Versenderin - habe mich sehr über die Überraschungspostkarte gefreut!).

Ja, genau so ist es! Manchmal vergisst man das im Alltag, oder wenn die altbekannten Sorgen noch immer aktuell sind. Dann ist es natürlich gut, daran erinnert zu werden. :)

~~~

Zugleich erreichte mich eine Büchersendung im Rahmen eines Bookrings bei Bookcrossing, wo ich in der Warteschlange stand. Eine Gelegenheit? Vielleicht. Jedenfalls freue ich mich auf einen stimmungsvollen Leseabend mit dem "Golem" von Gustav Meyrink (Buchvorstellung folgt noch).

~~~

In der DN-Markt las ich heute folgende Äußerung eines Doktoranden:

"Glaube ist gerade in schwierigen Zeiten eine Lösung.
Er bewegt einen in schlechten Zeiten, sich daran zu halten.
In guten Zeiten wird er dann eher wieder in das Depot gestellt."


Das sehe ich in einigen Punkten anders:
Erstens ist Glaube für mich persönlich keine Lösung - die muss man schon selber finden - sondern eine Motivation, ein Weg, der einem auf dem Weg zum Ziel hilfreich sein kann, vielleicht sogar notwendig, aber eben nicht das Ziel selbst.
Insofern, als er eine Motivation ist, kann ich den zweiten Aussagesatz so stehen lassen.
Aber den letzten vertrete ich nicht. Zum Einen, weil ein Glaube, den man nach Belieben aus der Schublade nimmt und wieder dort hinsteckt, wenn man meint, ihn nicht mehr zu brauchen, kein wirklicher Glaube in meinem Sinne ist (der würde in meinen Augen auch gar nichts nützen).
Ein wahrer Glaube ist für mich permanent da, liegt praktisch in der Luft und umgibt einen als eine Art Lebenselixier - wir können nach ihm greifen, wenn wie ihn dringend brauchen, und dann kann er auch je nach Lebenssituation und je nach der Rolle und Bedeutung, die er in diesem Abschnitt erfüllt, seine Form verändern (nicht aber seine reine Konsistenz, denn wir müssen ihn ja in jedem Fall atmen können).
Doch auch wenn es uns gutgeht, ist er weiter da - er trägt uns dann, lässt uns unser jeweiliges Glück noch bewusster erleben.

~~~

Dies waren meine Gedanken zum Dienstag. :)
 

Karin 24.10.2006, 18.45 | (0/0) Kommentare | PL

Ich muss verrückt sein,

... dachte ich mir, als ich mir auf dem heutigen Herbstmarkt bei 18° C Außentemperatur am Spätnachmittag meine neue Wintergarnitur zulegte (nein, der Pulli gehört, wenngleich farblich passend, nicht dazu :) ). ->

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Samt passendem Wohlfühlgetränk - von links nach rechts: Ingwer-Kräuter-Tee, Lakritzbonbons, Schwarztee mit Vanillegeschmack. Nicht auf dem Bild zu sehen ist meine neue Jeanshose, die ich in einer entsprechenden Kabine im Lieferwagen sogar anprobieren durfte (die Auswahl indes hat wieder einmal einiges gedauert - man kennt das ja: Entweder Taille passend und unten zu kurz, oder unten richtig und dafür oben zu weit... ;) ).
[Ebenfalls nicht auf dem Bild sind die Klappkarten, die ich mir zusätzlich gekauft habe, aber die gehören wiederum nichtdirekt zur Winterthematik.]

Ja, ich dachte tatsächlich schon, ich wäre ausnahmsweise mal zu früh dran mit meinen Vorkehrungen... doch auf dem Rückweg, wo ich kräftig gegen den Herbstwind anstrampeln musste und die heruntergewehten braunen Blätter auf der Straße liegen sah, wurde mir klar, dass ich mir mein Stückchen Gemütlichkeit wohl doch genau zur richtigen Zeit gegönnt habe.

Und jetzt, wo ich schön komfortabel im Warmen vor dem PC sitze, wird mir endgültig bewusst, dass es keinen festen Zeitpunkt für Behaglichkeit und Lebenskunst gibt. Weil diese Zeit IMMER ist. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Denn eine Tasse Tee kann man sich auch dann genehmigen, wenn man gleichzeitig etwas anderes macht, nebenbei im Büro zum Beispiel. Oder in einer Arbeitspause (wer zu Hause arbeitet, dann halt dort).

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen energiereichen Start in die Woche - und wem der Schwung noch etwas fehlt, der probiere es mal mit einem Tässchen Ingwertee (eine Alternative zum Kaffee? Ich weiß nicht... Also morgens muss bei mir doch der aufgebrühte Braune sein; aber nachmittags? Was meint Ihr? Schon gekostet?).

Karin 22.10.2006, 23.25 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Indianerweisheit

Bitte auf das Bild klicken, um lesen zu können,
was ich Euch nicht durch die Blume, aber durch die Indianer mitteilen möchte:

 
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Übersetzung:

Mögen Deine Schuhe Spuren hinterlassen
Auf vielen Hügeln, die es wert sind,
Und mit den Häuptlingen jeden Stammes laufen,
die in Frieden auf Erden leben.

Karin 01.10.2006, 23.08 | (0/0) Kommentare | PL

Gedankenbausteine

Jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal im Guten wie im Bösen.

~Prentice Mulford~,
amerikanischer Essayist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer
*05.04.1843; +27.05.1891


Warum passen Zitate immer so gut zu eigenen Gedanken, die einem in dem Moment beschäftigen oder kürzlich erst beschäftigt haben? Auch dieses hier ist eine sehr gute Weiterführung eines Leitgedanken, den ich gestern hatte. Aber ich fange am besten mal von vorne an:

Angeregt durch einen Beitrag in einem anderen Blog kam mir gestern die Idee, es mir zur Gewohnheit zu machen, eventuelle Gedanken, die mir morgens noch vor dem Aufstehen und in den Alltag springen kommen, einfach mal aufzuschreiben.

Dazu hatte ich mir auch heute extra ein frisches Notizbuch mit Stift neben das bett gelegt, damit ich nicht lange herumsuchen muss, wenn mir irgendein Gedanke kommen sollte, den ich dann beim Suchen wieder vergessen würde. Nun, heute hat es nicht so recht geklappt; sämtliche Ideen blieben aus. Aber es muss ja auch nicht sofort und immer sein. Es soll ja auch kein Zwang sein, nach dem Motto, jetzt muss mir etwas einfallen (das ist nicht das Ziel und würde auch gar nichts bringen) - ich meine es so, FALLS mir etwas einfällt, will ich einfach nur vorbereitet sein, denn es wäre schade, wenn mehr oder weniger wertvolle Ideen, mit denen ich zumindest irgendetwas anfangen könnte, verloren gehen.

Die Idee, das so zu machen, kam mir, als ich daran dachte, dass es schon oft vorgekommen ist, dass ich morgens noch im Halbschlaf irgendwelche Gedanken und Ideen hatte, die mir in dem Bewusstseinszustand (bitte jetzt nichts Falsches bei dem Wort denken) als ganz toll erschienen und ich es später ziemlich schade fand, dass sie bei der ersten Tasse Kaffee oder im Laufe des Tages wieder verblassten bis ganz verschwanden, weil ich sie nicht gleich aufgeschrieben hatte. Dabei geht es mir weniger um die tatsächliche Eins-zu-Eins-Umsetzung solcher Ideen. Gedacht habe ich mir das zunächst mal eher als Selbsterbauung und Motivation. Allenfalls noch als Kreativitätsübung, da ich es ja shcließlich auch für mich aufschreibe und es gewissermaßen auch das mit dem Perspektivwechsel einhergehende Querdenken schult.

Sollte mir dabei tatsächlich irgendein genialer Einfall kommen, würde ich ihn natürlich auch nicht abweisen. Aber das ist nicht die Hauptintention.

Außerdem habe ich beschlossen, wieder regelmäßig Tagebuch zu führen - ja, ein richtiges Tagebuch, aus Papier, gebunden und mit Stoff eingehüllt. So eines:

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Ursprünglich hatte ich es als Reisetagebuch vorgesehen, aber da ich in letzter Zeit (sagen wir, seit zwei Jahren nicht mehr) leider nicht sehr oft verreist bin, ist noch sehr viel Platz übrig für den Anfang, und ich finde es wirklich sehr schön für ein Tagebuch. Und, so geduldfödernd es auch sein mag (Tinte vor dem Umblättern trocknen lassen, Ärgernis, wenn sie mal wieder nicht richtig fließt, langsameres Schreiben und bloß nichts verwischen, etc.), ich werde es mit Füller schreiben. Jawoll!

Karin 30.08.2006, 17.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Träume

Um das Herz und den Verstand eines Menschen zu verstehen,
schaue nicht darauf, was er erreicht hat,
sondern wonach er sich sehnt.


Khalil Gibran

Karin 29.08.2006, 12.30 | (0/0) Kommentare | PL

Einladung

Heute ist Sonntag. Eigentlich einer wie sonst auch. Nicht ganz. Heute ist auch Seelenfarbensonntag. Der tut der Seele besonders gut und könnte Euch mit ganz neuen Farben überraschen...

Karin 27.08.2006, 10.49 | (0/0) Kommentare | PL

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Notizen und Gedanken



Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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