Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Inspirierendes

Briefpapier einmal anders

Sicherlich hat jeder zu Hause irgendwelche alten Zeitschriften und Zeitungen, die er / sie nicht mehr braucht. Diese landen in der Regel meist ohne weitere Umstände sowieso im Altpapier.

Doch wie wär's, sie beim nächsten Mal VOR dem Wegwerfen noch mal anderweitig zu nutzen?
Wer zum Beispiel gerne Briefe schreibt und die dazugehörigen Utensilien gerne selbst gestaltet, kann auch schöne Collagen auf der Rückseite der jeweiligen Papierbögen aus ausgeschnittenen Zeitschriftenbildern erstellen. Je nach Geschmack können auch Bild und Text kombiniert werden.
So entsteht mit jedem beklebten Blatt ein Unikat, über das sich der Briefempfänger wohl gleich noch mehr freut.

Hier mal ein Musterbeispiel von mir, welches zeigt, wie so etwas am Ende aussehen kann:

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Diese Idee lässt sich übrigens auch auf andere Dinge anwenden: Auf diese Weise könnt Ihr ebenfalls Kisten und Dosen, Notizbücher, Briefumschläge... oder was auch immer Euch einfällt individuell verzieren.

Der Phantasie sind da keinerlei Grenzen gesetzt!

Karin 25.05.2007, 00.55 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Aussteigen

Gestern habe ich noch per Zufall eine interessante Seite gefunden vom Menschen, die erfolgreich ausgestiegen sind.
Auch wenn man nicht vorhat, ganz auszusteigen (geht das überhaupt? Außerdem, ist "Aussteigen" nicht ein sehr dehnbarer Begriff mit individueller Ausgestaltung? Versteht nicht jeder etwas anderes darunter und setzt es folglich, wenn er es will, anders um?), enthält diese Seite doch viele inspirierende Gedanken und praktische Tipps - auch Tipps zum Reisen etc.
Also, nicht gleich vorm Ausdruck "Aussteigen" die Augen rollen. Wie man lesen kann, sind es durchaus planvolle, vernünftige und keineswegs weltfremde Menschen, und sie leben auch nicht auf einer einsamen Insel oder so.
Sondern weltoffene und lebenserfahrene Leute, die sich ihren Lebensentwurf auch gründlich überlegt haben, bevor sie ihn umsetzten.
Schön finde ich auch, dass es zu jedem Thema ganz unten mindestens eine Anekdote gibt, die sie auf ihren Reisen und im Rahmen ihres Aussteigens erlebt haben.
Es lohnt sich in jedem Fall, ein wenig darin zu stöbern. Da ist bestimmt für manchen etwas Lesens- und Bedenkenswertes dabei.

Karin 03.05.2007, 23.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Nackt

Die folgenden Gedanken hatte ich ursprünglich in der Wort-des-Tages Mailingliste geschrieben. Aber da ich denke, dass diese Gedanken auch hier einige Menschen inspirieren oder zum Nachdenken und Diskutieren anregen könnte, stelle ich ihn auch hier hinein.


In einer Welt, wo wir Menschen uns so sehr von unserem ursprünglichen Zustand, von unserer Natur entfernt haben, wo wir uns daran gewöhnt haben, im täglichen Leben die selbst "genähten" Verkleidungen anzulegen, weil uns das so anerzogen (anerzogen - oder: anGEzogen) wurde - in so einer Welt ist es eigentlich kein Wunder, dass wir peinlich berührt sind oder zumindest nicht recht damit umzugehen wissen, wenn wir mit Nacktheit in irgendeiner Form konfrontiert werden.
Allein die Tatsache, dass wir es von Grund auf als Konfrontation sehen, obwohl es das nicht ist, sollte zu denken geben. In so einer Welt, wo Natur und Natürlichkeit (oder auch Schlichtheit, Beschränkung auf das Wesentliche) als Bedrohung unseres erworbenen Komforts angesehen wird, ist es eine logische Folge, dass Nacktheit, sobald sie sich zeigt, immer und automatisch, auch wenn die Umstände gerade in dem Augenblick NICHT eine solche Schlussfolgerung begründen, sexualisiert wird.

Früher, als die Menschen noch durch die afrikanische Savanne streiften und von der Hand in den Mund lebten, ohne irgendwelchen Besitz anzuhäufen (hinter dem sie sich hätten verstecken können - wobei ein Bedürfnis, sich zu verstecken, überhaupt nicht vorhanden war), war Nacktheit ein Teil ihres Alltags. Die Menschen waren also nicht nur beim Sex und beim Austausch von Intimitäten, die Mütter beim Stillen ihrer Kinder, nackt, sondern auch beim Beerensammeln, Jagen, Feuerkeile schleifen und Feuerholz suchen. Darüber hinaus hätte Kleidung jeglicher Art auch irgendwie gestört - beim Jagen hätte sie etwa herunterrutschen, scheuern oder einfach zu warm sein können.
Später, in kälteren Gegenden und in Eiszeiten, wären die Menschen wohl erfroren, wenn sie sich nicht ein paar Felle umgeschlungen hätten. In diesem Fall diente die Kleidung einfach ihrem Überleben.

Vielleicht hat sich das seither aber immer mehr in den Menschen festgesetzt: Dass sie auch heute noch meinen, sie könnten ohne ihre Kleidung gewissermaßen nicht mehr existieren. "Kleider machen Leute".
Sie verwechseln Individualität, die in Wahrheit IN den Menschen liegt, in ihrer Seele und ihrem Wesen, mit etwas Äußerem. Etwas, das man kaufen kann. Davon lebt die Mode, lebt der Kommerz. Davon leben sämtliche Schmuck- und Kosmetikhersteller dieser Welt - wobei man Schmuck ja noch mit etwas Kreativität und ohne viel Geld dafür auszugeben selbst herstellen könnte...
Aber Verkleiden bringt eben auch eine gewisse Bequemlichkeit mit sich - versteht mich nicht falsch, ich will mich gar nicht davon freisprechen, ich spreche ganz allgemein. So folgt eines aufs Andere, und man kann diese Entwicklung auch gar nicht mehr ganz rückgängig machen, weil sie schon zu weit fortgeschritten ist. Was ich darüber hinaus auch gar nicht wollen würde, würde es doch auch bedeuten, viele Errungenschaften, ich meine intelligente Errungenschaften, ob technisch, ideologisch oder was auch immer, für nichtig zu erklären und in den Urwald zurückzukehren.
(Ich möchte daran erinnern: Im Urwald gibt es auch keine PCs, dieses Ding, an dem Ihr beim Lesen dieser Zeilen gerade sitzt, und das es uns ermöglicht, miteinander in Kontakt zu treten - was im Urwald bei weiteren Entfernungen deutlich erschwert wäre, wo so manches Rauchzeichen unentdeckt bleiben würde.)

Was wir aber sehr wohl tun können, ist, unsere Natürlichkeit so gut es geht zu erhalten. Dazu braucht man nicht nackt auf der Straße herumzulaufen, denn dann würde man nur von anderen für verrückt erklärt werden, weil sie es nicht verstehen geschweige denn richtig damit umgehen könnten.
Es genügt, dass wir uns im Alltag unsere Inseln bauen, wo wir bei Bedarf auftanken können, dass wir ganz bewusst in Kontakt mit der Natur bleiben (Spaziergänge etc.) und uns damit auseinandersetzen.
Dass wir im Alltag mehr auf unsere innere Stimme hören und nicht "gegen unsere Natur" leben.
Dass wir uns vielleicht nicht zu viel mit künstlichen Dingen umgeben (die u.U. irgendwelche Allergien hervorrufen können - auch Allergien gegen natürliche Dinge, weil wir sie nicht mehr gewohnt sind), sondern mehr Wert auf Qualität legen.
Qualität nicht nur bei materiellen Dingen, sondern auch Lebens-Qualität.

Karin 03.05.2007, 22.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Was der Wind uns sagt


Der Wind knickt die Eiche um, aber das Schilf schafft er nicht.

Aus Ungarn

~

Fehlt es an Wind, so greife zum Ruder.
Deutsches Sprichwort
 

Karin 06.04.2007, 23.48 | (0/0) Kommentare | PL

Das Wesentliche ist:

Kam mir beim heutigen Seelebaumeln lassen und freien Sinnieren und Tagträumen so in den Sinn:

Höre immer auf Dein Herz!
Dein Verstand kann Dich mit seinen Interpretationsmöglichkeiten verwirren oder gar willentlich belügen; auch wenn er auf manchem Gebiet noch so spitze und vielleicht unerlässlich ist - im Wesentlichen hat er keine Ahnung (was etwas anderes ist als etwas nicht zu wissen).
Und wenn Dir das Herz in die Hose rutscht, dann will es Dir damit oft einfach nur "nein" sagen.

(c) Karin Scherbart

Nein, dies bezieht sich jetzt weder auf mich noch auf irgendwelche aktuellen Gegebenheiten, sondern nur einfach so. :-) Und ich habe keine Lust, hier darzulegen, in welchen gedanklichen Zusammenhängen mir diese Dinge kamen. Nö.

Ich weiß, ich weiß, das sind nicht sehr karfreitägliche Gedanken. Wenn ich gewillt wäre, meine persönlichen Gedanken nach religiösen Events auszurichten (was ich definitiv nicht bin), dann würde ich jetzt wohl über "Tod, Schuld und Vergebung" etc. nachdenken. Im letzten Jahr passte das erste (in Kombination mit Auferstehung) symbolisch gesehen zufällig zu meiner Lebenssituation. In diesem Jahr hingegen bei mir überhaupt nicht.

Außerdem werde ich sicherlich demnächst auf dem Jakobsweg genügend Zeit haben, über solche Themen zu meditieren. Insofern: Ja, ein wenig spirituell beziehungsweise besinnlich in den Gedanken soll mein Jakobsweg schon sein. Allerdings nicht im Sinne von religiösen Ritualen und Sonstigem, das ich nur als übergestülpt empfinden würde und womit ich auf meinem Weg nichts anfangen kann.

Karin 06.04.2007, 22.23 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Umweltbewusstes Handeln im Alltag

Wo ich schon mal dabei bin, möchte ich auch noch meine letzte Umfrage auswerten. Außerdem würden ja wohl kaum noch neue Stimmen kommen, wenn sich sowieso seit vier Tagen nichts mehr getan hat. ;-) Ich hätte sie ja schon früher auswerten können, aber ich will auch nicht zu viele Beiträge pro Tag bringen und meine Leser dann so übermäßig mit Inhalt überfrachten, dass sie irgendwann gar nicht mehr hinterherkommen. :-)

Also:

Inwiefern bist Du bereit, Dein Leben umweltbewusster zu gestalten, oder tust Du es schon?

Ihre Meinung Klicks Anteil Umfragestart:
14.03.2007 20:56 Uhr
Ich versuche, meine Ernährung so gut es geht ökologisch einzustellen (mehr einheimische und frische Produkte, weniger Rindfleisch, überhaupt nichts Genmanipuliertes). 14,76%
Ich fahre weniger (oder gar kein) Auto und mehr mit Bus und Bahn und bilde - wo möglich - Fahrgemeinschaften. 29,52%
Für Autofahrer: Ich achte beim Neukauf unbedingt auf bessere relative Umweltverträglichkeit (Russpartikelfilter; weniger PS). 314,29%
Ich benutze meinen eigenen Einkaufsbeutel (Leinen- oder Papierbeutel) immer wieder und vermeide so Plastiktütenmüll. 523,81%
Ich nehme Maßnahmen vor, um meinen Energieverbrauch im Haushalt zu senken (Energiesparlampen, Elektrogeräte ganz abschalten wenn sie nicht genutzt werden). 419,05%
Ich habe in meinem Haus eine bessere Wärmedämmung eingebaut oder ähnliche Baumaßnahmen ergriffen (oder habe es vor). 29,52%
Ich plane, mein Heizungs- und Energiesystem auf alternative Energien umzustellen (oder habe es schon). 14,76%
Ich habe mich bereits schlau gemacht, wie ein Erdwärme-System an meinem Heim umgesetzt werden könnte, oder wie viel eine Photovoltaik-Anlage auf meinem Dach im Verhältnis zum Nutzen kosten würde. 00,00%
Zusätzlich engagiere ich mich, indem ich andere anhand praktischer Beispiele und informativer Aufklärung dazu animiere, sich ebenfalls verstärkt Gedanken über umweltbewusste Verhaltensweisen zu machen. 29,52%
Keine dieser Antworten trifft zu - die Umwelt ist mir egal oder ich habe keine Lust, meine Gewohnheiten deshalb umzustellen. 14,76%
Summe 21 100.00% letzte Stimme: 24.03.2007 13:46 Uhr

Positiv auffallend ist hier, dass die meisten laut der Umfrage besonders im Haushalt darauf achten, umweltbewusster zu leben. Und damit ist ein großes Ziel der Umfrage erreicht, nämlich deutlich zu machen, dass JEDER - im Kleinen, kleine Dinge mit insgesamt großer Wirkung, wenn man es sich konsequent und ganz bewusst zur Gewohnheit macht - ohne viel Aufwand nach seinen Möglichkeiten etwa für die Umwelt tun kann.
Am Zweihäufigsten wurde die Antwort bezüglich des Autokaufs (mir wiederstrebt es, uneingeschränkt "umweltbewusster Autokauf" zu sagen, weil es das 100%ig umweltfreundliche Auto leider nicht gibt) angeklickt, was darauf schließen lässt, dass viele der Voter Autofahrer/innen sind. Wären mehr Autolose oder solche, die fast nur öffentliche und andere Verkehrsmittel auf mindestens zwei Rädern oder Rollen benutzen, darunter gewesen, hätten wahrscheinlich meht Leute die darüber befindliche Antwort gewählt. Also lässt sich zu dem Aspekt keine allgemein gültige Schlussfolgerung treffen.
Immerhin haben sich ein paar auch schon einige Gedanken darüber gemacht, wie das Haus selber umweltbewusster gemacht werden kann (oder leben rein zufällig in einem solchen, wo bereits eine Wärmedämmung drin war, oder haben ein solches bewusst gewählt, wie auch immer). Auch das ist positiv zu verzeichnen, handelt es sich doch um einen weiteren Punkt von Bedeutung.
Genauso viele haben angegeben, auch andere zu umweltbewussterem Handeln zu animieren versuchen, indem sie etwa über die Möglichkeiten infomieren, dies zu tun. Nun gut, als Blogger (und ich nehme an, es waren Blogger, die für diese Antwort gevotet haben[?]) ist das auch kein Wunder; gewissermaßen fühlt man sich motiviert, die Menschen über so wichtige Dinge wie dieses aufzuklären und so zur Meinungsbildung beizutragen. Ich weiß das ja selber, kann es gut nachvollziehen und begrüße es auch als zusätzliche Maßnahme zum eigenen Handeln.
Auf die anderen Antworten gehe ich jetzt an dieser Stelle nicht einzeln ein. Zu denken hat es mir aber gegeben, dass darunter auch jemand war, der angegeben hat, die Umwelt sei ihm egal oder er/sie wäre nicht bereit, dafür die eigenen Gewohnheiten - wenn auch nur minimal - umzustellen. (Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mich hier zum Thema Umwelt engagiere.)

Lieber Skeptiker,
es liegt mir fern, Dich umstimmen zu wollen - sicherlich hast Du Deine Gründe für Deine Einstellung. Auch möchte ich mich für Deine ehrliche Anwort bedanken, denn das ist ja der Sinn einer Umfrage, dass verschiedene Ansichten aufgezeigt werden.
Aber bitte denke einmal kurz darüber nach, ob es Dir wirklich so sehr egal ist, wie es um unsere Umwelt steht bzw. weitergeht. Stell Dir mal vor, ALLEN wäre die Umwelt egal und sie würden alle einfach so weitermachen wie bisher, bis dieser Planet, vielleicht sogar die nähere Umgebung unseres Planeten (denn wenn das Ozonloch immer größer wird, können die giftigen Gase doch wohl auch in den Weltraum austreten, oder?), zu Grunde geht, dann würde es ALLE betreffen.
Natürlich muss nicht dieser "Worst Case" eintreffen - wenn wir, jeder Einzelne von uns, JETZT entsprechend handeln. Möglichkeiten gibt es genug, jede Maßnahme zählt, darunter vor Allem die Genannten. Aber es gibt denke ich nicht so viel Zeit zu verlieren. Doch wenn wir alle täglich etwas für die Umwelt tun, wird sich das Schlimmste vielleicht noch abwenden lassen. Vielleicht denkst Du ja auch: "Als Einzelner wird sich sowieso nichts ändern - also, warum sollte ich meine Gewohnheiten ändern?" Dazu kann ich nur sagen: Du bist NICHT der Einzige - so viele Menschen manchen schon mit, und wenn es noch mehr werden, wenn noch mehr die Verantwortung übernehmen, dann WIRD sich das Allerschlimmste noch verhindern lassen können.
Und, wie gesagt, es gehört nicht viel dazu. Einfach Maßnahmen im Alltag würden zunächst einmal schon sehr viel bewirken. Aber können wir es uns leisten, können wir es heute noch verantworten, NICHTS zu tun und KEINE Verantwortung für unser eigenes Lebensumfeld zu übernehmen?
Bitte, lieber "Egal"-Mensch, denke nur einen Augenblick darüber nach, und informiere Dich. Ich selbst habe einige Umweltbeiträge in meinem Blog. Auch hier gibt es einige interessante Ansätze und Tipps. Und diesen Artikel kann ich Dir noch ans Herz legen. Und auch hier werden ab und zu Umweltthemen behandelt. Oder dort ist momentan eine auch umweltbezogene Diskussion im Gange, die einige Anregungen bieten kann.
Daneben gibt es ja noch jede Menge öffentlicher Informationsquellen, die ich jetzt nicht alle einzeln aufzähle. Die kannst Du Dir selbst unter den jeweiligen, einschlägigen Suchworten ergoogeln.

Ich hoffe, ich habe hiermit zumindest ein bisschen Dein Interesse an diesem meiner Ansicht nach wichtigen Thema geweckt.
Herzliche Grüße
Karin

Karin 28.03.2007, 20.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Jawohl!


Das Glück ist im Grunde

nichts anderes als der mutige Wille,
zu leben, indem man
die Bedingungen des Lebens annimmt.

~Maurice Barrès~
französischer Schriftsteller, Publizist und Politiker
*22.09.1862 (Charmes-sur-Moselle/Lothringen)
†04.12.1923 (Neuilly-sur-Seine)

Karin 27.03.2007, 05.57 | (0/0) Kommentare | PL

Für mich zur Selbstmotivation

Fünf Dinge, auf die ich mich in diesem Jahr freuen kann:

  • Voraussichtlich drei unterschiedliche Begegnungen (mindestens) mit lieben Menschen, davon eine im April, für die ich in Kürze noch einiges abklären muss
  • ein Wochenendausflug mit meinem Verein nach Paris im Mai
  • Pläne im kreativen Bereich, die ich bis zum Ende dieses Jahres für mich persönlich umgesetzt haben möchte (Zielsetzung) - ein Traum, den ich schon lange habe
  • Auch möchte ich das schöne Wetter mehr nutzen, um mich mehr in der freien Natur aufzuhalten und zu bewegen - weil es mir gut tun würde
  • Mit Freude werde ich mich daran machen zu schauen, wie ich einen weiteren, mir wichtigen großen Plan am besten umsetzen kann. Hierbei ist mir jede Hilfe und jeder Rat willkommen; auch Erfahrungsberichte etc. etc. Denn auch wenn ich es mir nicht so leicht vorstelle und ich nicht einmal weiß, wie ich anfangen soll (ich war schließlich noch nie zuvor selbstständig und habe auch kaum Beziehungen, auf die ich aufbauen könnte, ich stehe ganz allein damit, und und und..., es gibt Tausende Einwände, mit denen ich mir selbst Steine in den Weg lege, wenn ich es nur zulasse), gibt es doch einiges, was mich daran reizt, und würde es mir Spaß machen. Ich WILL das, und langfristig werde ich es auch schaffen, das auf die Beine zu stellen. Wie auch immer es am Ende aussehen wird, wenn's fertig ist. Und wie weit und holprig der Weg und gerade die ersten Schritte auch sein werden. Aber schließlich wird das ja auch die Veränderung meines Lebens werden! Da sind auch eventuelle Hürden und Startschwierigkeiten in Kauf zu nehmen.
Chakka!

So, das musste jetzt mal raus. Hoffentlich wirkt es bei mir.
Schließlich steht ja auch hier (neben vielen anderen Tipps gegen Verzögerungstaktiken) geschrieben, es soll bei der tatsächlichen Umsetzung helfen, etwas öffentlich anzukündigen.

Karin 27.03.2007, 03.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Noch etwas Schönes

Das folgende Gedicht eines unbekannten Poeten (vermutlich war er mit meiner Mutter befreundet und hat ihr einige seiner Gedichte aus seiner Feder, äh... Schreibmaschine ausgedruckt) zeigt, was man künstlerisch aus der schönste aller Sprachen machen kann.

Jawohl! Französisch ist eine poetische Sprache. Dieses Gedicht ist ein Beweis dafür.

Herrliche Formvollendung! Und man spürt praktisch in jeder Zeile die Stimmung und Kraft mitschwingen, die in der Aussage steckt...


La foi


La foi, quel beau mystère ! Les choses qu’on espère

Elle leur donne substance. Contre toute apparence

Elle prennent consistance tout comme une semence

Invisible sous terre courant vers la lumière.


La foi, c’est déjà voir ce qu’on aimerait voir

C’est déjà posséder ce qu’on voudrait avoir

C’est contre la raison ne pas cesser de croire

Lorsque tout semble dire qu’il n’y a plus d’espoir.


C’est l’heureuse certitude dans un monde égaré

D’être parcelle divine et d’être á cette heure

Tout comme á chaque instant et pour l’éternité

La vie, la paix, la joie, l’amour et le bonheur.


Les choses qu’on espère, c’est les imaginer

Déjà réalisées ; c’est les sentir si bien

Que pas une seconde on ne puisse penser

Envers et contre tout qu’elles sont encore si loin.


La foi, c’est l’évidence de ce qu’on ne voit pas

C’est la calme assurance qu’au plus noir de la nuit,

La nuit n’est plus si noire : le jour est déjà là,

Chargé de tout l’espoir qu’il amène avec lui.


von (leider!) Unbekannt

 


Obwohl keine Übersetzung daran heranreichen kann, habe ich es heute ganz exklusiv, extra für Euch, also denen, die nicht des Französischen mächtig sind, übersetzt, damit auch Ihr es verstehen könnt:


Der Glaube

Der Glaube, welch schönes Mysterium! Die Dinge, die man erhofft
Sie gibt ihnen Substanz. Entgegen allem Erscheinen
Nehmen sie Gestalt an, einem Keime gleich
Unsichtbar unter der Erde, Dem Licht entgegen laufend.

Der Glaube, das ist schon sehen, was man zu sehen wünscht
Das ist jetzt schon besitzen, was man haben möchte
Das ist, gegen die Vernunft nicht aufhören zu glauben
Während alles zu sagen scheint, dass es keine Hoffnung mehr gibt.

Das ist die glückliche Gewissheit in einer verwirrten Welt
Ein göttlicher Teil zu sein und in dieser Stunde zu sein
Alles wie in jedem Moment und für die Ewigkeit
Das Leben, der Frieden, die Freude, die Liebe und das Glück.

Die Dinge, die man erhofft, das ist sie sich vorzustellen
Als schon wahr gemacht; das ist sie so gut zu spüren
Dass man in keiner Sekunde denken kann
Dass entgegen allem sie noch so weit sind.

Der Glaube, das ist Klarheit dessen, was man nicht sieht
Das ist die stille Versicherung, dass im tiefsten Schwarz der Nacht
Die Nacht gar nicht so schwarz ist: Der Tag ist bereits da
Beladen
mit all der Hoffnung, die er mit sich nimmt.


Damit wünsche ich Euch jetzt schon mal einen guten Start in die Woche (auch wenn das vielleicht noch nicht mein letzter Blogeintrag für heute sein sollte, aber es ist halt ein gutes Motto).

Karin 25.03.2007, 18.52 | (0/0) Kommentare | PL

Beschluss

Gleich morgen früh werde ich meine ersteigerten Inlineskates einweihen.
Bei der Gelegenheit könnte ich ja eine offizielle Aktion für alle Sportmuffel (und all die, die mehr für ihre Gesundheit tun wollen) starten:

Mit Schwung der Frühjahrsmüdigkeit begegnen!

Das kann man natürlich auf unterschiedliche Weise, zu der jeweils am besten zum Tagesablauf passenden Uhrzeit und natürlich in einem machbaren Umfang (etwa 1/2 Stunde täglich - aber auch 10 Minuten Gymnastik oder wild durchs Zimmer tanzen oder was Euch auch immer einfällt, können je nachdem schon Wunder wirken) tun. Dies ist also mein individueller Beitrag dazu.
Und ganz nebenbei kann ich damit vielleicht sogar meine Morgenmuffeligkeit vertreiben und fitter in den Tag starten. Natürlich ersetzt das nicht meinen Kaffee - aber es ist durchaus eine sinnvolle Ergänzung.

Diese Aktion ist natürlich wie immer völlig freiwillig und unverbindlich - aber wer sich davon inspirieren lassen will: Bitte, nur zu!
Schließlich kann es ja auch zusätzlich motivieren, wenn andere vergleichbare Vorhaben durchziehen und damit Erfolg (z.B. dass sie sich dann wohler fühlen) haben. Das wäre die Grundidee.

Karin 19.03.2007, 20.39 | (0/0) Kommentare | PL

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ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







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der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
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Oscar Wilde (1854-1900)


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Dante Alighieri (1265-1321)


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