Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Sinneswelten

Hatschi!

Erste Pollenattacke des Tages mit Rotem-Augen-Effekt. Na toll! Aber das Fenster bleibt offen!!! Und damit basta. Also dann: Gesundheit! Danke *ins aromatisierte Taschentuch schnief*. Und gleich gibt es 'ne geballte Ladung Heuschnupfenabwehr von Zirkulin. Zeigt zwar kaum Wirkung, aber ich wo ich schon mal mein Geld dafür ausgegeben habe ...

Karin 22.06.2006, 09.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Busy Brain

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Auch während ich hier ganz gemütlich schreibend vor dem PC sitze, arbeitet mein Gehirn auf Hochtouren, leisten meine Hirnregionen gar ein vortreffliches Teamwork. Man stelle sich das vor wie ein buntes Mosaik, das jedes einzigartig für sich steht und doch zusammengenommen wieder ein übersichtliches Ganzes ergibt. Was sich diese Mosaiksteinchen alles zu sagen haben, wollt Ihr wissen? Hm ... schwer zu sagen, denn irgendwie scheinen sie alle wirr durcheinander zu reden ... Ich versuche trotzdem mal hinzuhorchen und ein paar »Wortfetzen« aufzuschnappen:

Nervus opticus an Hirnstamm: »Ich sehe etwas Blaues auf diesem Rechteck ... Wasser, Strand, Möwen ... « (mein Desktopmotiv - Anm. der Autorin)

Hirnstamm: »Okay. Aber was soll ich damit? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein Gesamtbild machen zu können, das ich dann für andere malen kann.«

Nervus facialis: veranlasst ein Stirnrunzeln.

Kleinhirn: gibt Befehle an Arme und Hände, nach einem Taschentuch zu greifen, nachdem Nervus olfactorius sich über pollenbedingte Störungen in seiner Funktion beklagt hat.

Nervus olfactorius: »Ich rieche ein Zitrusaroma ...«

Nervus trigeminus: »... und ich spüre etwas Flauschiges im Nasenbereich ...«

Hirnstamm gibt an Kleinhirn weiter: »Mission ausgefüllt.« um sich dann der nächsten eingehenden Nachricht zu widmen und diese empfangenen Eindrücke über die »Telefonzentrale« des Gehirns, dem Thallamus, an die jeweiligen Verantwortlichen weiterzuleiten.

Nervus vestibulocochlearis: »... es ist alles eine Frage des Lichts ...«

Hirnstamm: »Moment mal ... ich gebe das mal an das Großhirn weiter.«

Großhirn: beruft eine Konferenz zwischen auditorischem Kortex und verschiedenen Assoziationsfeldern ein, den der auditorische Kortex eröffnet: »Kennt Ihr das? Haben wir das schon mal gehört?« »Ja. Das ist von Rosenstolz.« »Was können wir daraus ziehen?« »Oh, da müssen wir mal das Kleinhirn konsultieren.«

Kleinhirn: »Mich? Aber dafür müsste ich doch den Zusammenhang kennen. Diese Infos müsstet Ihr haben.«

Großhirn: »Hm ... wir schauen mal nach und melden uns dann wieder.«

Kleinhirn: »Und ich durchforste in der Zwischenzeit mal das Vokabular-Archiv. Wozu? Damit ich was zu tun habe.«

Hypothallamus (Info an alle): »Das vegetative Nervensystem meldet gerade ein leichtes Hungergefühl.«

Vernunftteil des Großhirns: »Noch zu dieser Stunde?«

Hypothallamus: »Halt die Klappe! Es ist nun einmal so. Das bedarf keiner logischen Erklärung, nur einer Lösung.«

Zwischenhirn: »Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist in letzter Zeit sowieso etwas durcheinander geraten.«

Vernunftteil des Großhirns: »Deshalb werden wir morgen trotz allem früh aufstehen, um morgen Abend schön müde zu sein, zu normaler Uhrzeit schlafen zu gehen und Freitag fit für den wichtigen Termin zu sein.«

Hypothallamus: »Wir werden sehen ... es kann immer anders kommen. Die Psyche ist einfach unberechenbar.«

Assoziationsfelder für Gedächtnis im Großhirn: »Aus der Erfahrung können wir das nur bestätigen.«

Nervus glossopharyngeus (leicht ungeduldig): »Könnt Ihr das nicht später weiter ausdiskutieren? Es gibt im Moment Dringlicheres. Ich warte ...«

Kleinhirn: »Nachhirn, sag dem linken Arm, er soll sich bereit machen, das Glas zu heben.«

Nachhirn: »Schon passiert ... und geschluckt.«

Nervus glossopharyngeus: »Ja, ja, Apfelschorle ist ja schön und gut; aber ich will auch noch was zu beißen.«

Kleinhirn: »Gleich. Moment, da kommt noch eine Meldung rein ...«

Nervus vagus: »Blase meldet, sie muss mal.«

Kleinhirn: »Okay. Das hat natürlich Priorität. Und danach gibt es was zu Futtern.«

Das war jetzt nur ein kleiner Auszug von dem, was in der Mybrain GmbH so alles abläuft. Auch übernehme ich keinerlei Garantie dafür, dass ich nicht in dem einen oder anderen Fall irgendetwas falsch verstanden habe. In dem Unternehmen Gehirn ist ja schließlich immer so viel los, da verliert man als interner Beobachter doch manchmal den Überblick. Ein Wunder, dass es da nicht hin und wieder zu einem Kompetenzgerangel kommt. Erstaunlich, dass in dieser Ameisenfirma im Normalfall alles so reibungslos funktioniert. Und das ist doch letztlich das, was zählt. Seien wir dankbar dafür, und überlassen den Rest den Hirnforschern.

Wer will, kann sich ja auch so einen kleinen Hirnbestandteildialog ausdenken und dabei irgendwelche Situationen oder Elemente aus seinem Alltag einbeziehen. Tirilli hat das ja schon toll vorgemacht. Ihr Text hat mich übrigens zu diesem hier inspiriert.

Karin 22.06.2006, 01.43 | (0/0) Kommentare | PL

Tränende Herzen

Warum weinen, so lange das Grün der Hoffnung euch trägt? Und wenn ihr verblüht, vergeht die Trauer mit euch. Ist es nicht im Menschenleben genauso?

Karin 28.05.2006, 17.32 | (0/0) Kommentare | PL

Blau

Eine Hommage an die Farbe Blau. Und eine sehr interessante, informative Homepage, in die man sich so gerne ein Weilchen sinken lässt wie in diese wunderbare Farbe.
Ja, ich stehe dazu und verkenne nicht: Wäre ich eine Farbe, wäre ich blau. ;-) Im Blau fühle ich mich rundum wohl und das Blau, das bin ich. Warum? Nun, es mag viele Erklärungen dafür geben. Eine davon ist hier sehr treffend festgehalten.

Karin 28.05.2006, 11.52 | (0/0) Kommentare | PL

Vitamine für die grauen Zellen ;-)

Karin 10.03.2006, 23.46 | (0/0) Kommentare | PL

Abstrakte (Pixel)Kunst?

Oder was soll das sein? ->



Ratet mal! Oder lasst einfach Eurer Phantasie freien Lauf.



Also, wenn ich das Bild zum ersten Mal gesehen hätte, hätte ich ... einen kopfstehenden Hasen darin gesehen, der einen Zauberstab schwingend Purzelbäume über einen bärtigen Hund mit Eselsschwanz schlägt.
Aber None hatte natürlich recht: Es handelt sich um den Auschnitt aus einer Pizza.

Und nun präsentiere ich Euch feierlich ... die ganze Pizza á la Utopia:



Natürlich selbstgebacken.

Und ... habt Ihr die Stelle gefunden, aus der der Ausschnitt stammt? Zu schwer? Okay, dann verrate ich's Euch: Guckt mal genau in die Mitte. Na? Gesehen?

Was übrigens nicht auf dem Bild zu erkennen ist: Außer Mozzarellakäse und Tomatenmark sind noch Speck, Pilze und Mais drauf.

Der Teig ist nach diesem Rezept gebacken [hier klicken]. Mein Tipp, wenn Ihr es nachmachen wollt: Lasst Euch nicht dadurch entmutigen, dass der Teig vorher etwas wässrig aussieht - der erste Eindruck trügt! Und übertreibt es nicht mit dem Öl!! ;-)

Na ja. Wie man sieht (und ich es geschmeckt habe :-) ) kann es trotzdem etwas werden.

Und noch etwas: Verschwendet nicht Eure Zeit damit, im Rezept nach einer Backzeit zu suchen - die werdet Ihr dort nicht finden. Ich hingegen lasse Euch damit nicht hängen: Ich kann zwar keine Garantie übernehmen, da ich die Leistungen Eures Backofens nicht kenne, aber ich selbst habe sie bei 180°C insgesamt 40 Minuten schmoren lassen. Daraus kann jeder dann die Backzeit für sich selbst ableiten.

Ach ja - bevor die Frage auftaucht: Das Braune am Rand ist Backpapier. Eigentlich hätte ich mir das auch sparen können, denn gepült werden muss sowieso. *ggg*

Karin 10.03.2006, 23.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Eine Mahlzeit fürs Auge




Karin 06.03.2006, 02.05 | (0/0) Kommentare | PL

Mmmmh ...

 
You Are Italian Food
Comforting yet overwhelming. People love you, but sometimes you're just too much.
What Kind of Food Are You?


Damit kann ich leben.

Karin 28.02.2006, 04.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Sehnsucht nach Frühling




Bald
sehr bald
wird das Grau
dem Grün und Bunt
weichen.

Dann
werden frische
Träume hoch aufsprießen
in den Himmel des
Neuanfangs.

Karin Scherbart
 

Karin 27.02.2006, 22.17 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Schon ausprobiert?

Dieses Rezept habe ich im Internet gefunden.
Ähem ... schaun mer mal, ob es bei einer gewissen Person wirken wird ... Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen ... ;-)
Na ja, man darf sowas ja nicht allzu ernst nehmen. Schließlich kommt es da auf ganz verschiedene, wichtigere Faktoren an. Aber ich halte es für eine originelle Idee, und was tut man nicht alles für verrückte Dinge, wenn man einen Menschen für sich gewinnen will ...
Wie auch immer: Schmecken wird's bestimmt.
Und es muss ja nicht immer Alkohol sein!


Aphrodisiakum-Getränk, Kakao

Zutaten:

250 ml Wasser
5 gehäufte Teelöffel Kakaopulver (oder mehr)
1 bis 2 Teelöffel Zimt
1 bis 2 Messerspitzen Kardamon
1 Messerspitze Nelken
das Innere einer halben Vanilleschote
roter Chilipfeffer (nach Geschmack)
4 bis 6 Teelöffel Zucker oder Honig

Rezept:

Die Azteken in Mexiko mischten Kakao mit Chili-Pfeffer zu einem aphrodisierenden und entspannenden Getränk.Zutaten mischen und 5 Minuten kochen lassen. Die Wirkung tritt sofort nach dem Einnehmen ein.Nur reines Kakao-Pulver guter Qualität verwenden, da das Getränk ansonsten nur eine schlechte Wirkung hat.

Karin 03.02.2006, 02.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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an dem Du die 100%ige Verantwortung
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Dante Alighieri (1265-1321)


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