Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Empfehlungen

Feigling

Nein, ich meine mal nicht dieses alkoholische Getränk, das auf vielen Parties und sonstigen 3 F- (feucht-fröhlich-feierlichen) Veranstaltungen oft sehr gerne getrunken wird.
Diesmal meine ich mich selbst (und ich stehe dazu):

Ich bin ein Feigling!

Im Übrigen: Tolle Seite! ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.
Sehr gelungen und authentisch umgesetzt. Ein Muss für alle Pratchett-Fans! Einfach zum Schlapplachen!

Karin 09.03.2007, 19.11 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Ökostrom

Noch ein interessanter und informativer Link ergänzend zu diesem Thema (das auch in diesem und jenem Blog bereits unter verschiedenen Gesichtspunkten angesprochen wurde) den ich eher durch Zufall gefunden habe.
Man sieht, es gibt ausreichend Alternativen und auch genug Argumente, diese auch zu nutzen.
Und das ist durchaus keine sooo überraschende Info. ;-)

Karin 08.03.2007, 00.21 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Basilikum

... ist nicht gleich Basilikum. Insgesamt gibt es über 150 verschiedene Sorten, die sich nach Nutzen, Geschmack, Aussehen und sogar Farbe unterscheiden.
Wie wär's beispielsweise mal mit Zimt-, Anis- oder nach Lakritz schmeckendes Basilikum, mit dem man sicherlich wunderbar in der Küche experimentieren kann? Und zwar nicht nur in der Profiküche, wo man bereits versuchsweise verschiedene Basilikumschokoladen und -eissorten kreiert hat.
Auch für die Gesundheit ist der Basilikum gut: Seine ätherischen Öle wirken lindernd bei Entzündungen, Migräne und Magenkrämpfen und regen den Appetit an (letzteres wissen die Italiener schon lange! ;-))
Bestimmte Basilikumarten können sogar nützlich in der Schädlingsbekämpfung sein: So machen beispielsweise Insekten um den Ocimum minimum einen großen Bogen.
Wenn man sich Basilikum selbst ziehen will, sollte man nichtsdestotrotz einige Dinge beachten: Basilikum benötigt sehr viel Sonne und ein ausgewogenes Maß an Feuchtigkeit. Frost verträgt er nicht. Es empfiehlt sich, ihn erst ab Mai in einem Kübel hinauszustellen und ihn zum Ende des Sommers dementsprechend rechtzeitig wieder reinzuholen. Zu feuchte Erde begünstigt allerdings auch den Pilzbefall.
Eine besonders robuste Sorte ist übrigens der "African Blue". Über die ursprüngliche Herkunft des Basilikums ist man sich allerdings noch uneins: Stammt er aus Afrika oder doch eher aus Indien? Einiges spricht für Afrika, zumal schon die alten Ägypter ihn zu würdigen wussten: Dort wurde er unter anderem als Grabbeigabe verwendet.
Noch ein Tipp für besseres Wachstum: Beim Pflücken nicht nur einzelne Triebe abzupfen, sondern gleich ganze Büschel; dann wächst der Basilikum schneller nach und bildet einen schön üppigen Busch.

Karin 07.03.2007, 19.05 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

So weit die Füße tragen

Klasse Film, super umgesetzt und sehr bewegend!
Wenn ich morgen dann noch eine Flucht erlebe Die Flucht gucke, kann ich sagen, dass ich zumindest televisionär gesehen ein sehr historisch bildendes WE hatte.

Und mich werden meine Füße heute höchstens noch einmal kurz vor die Haustür tragen -> mal gucken was die Mondfinsternis so macht.

Karin 03.03.2007, 22.34 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Die volle Wahrheit

Nein, dies wird noch keine Rezension dieses Buches von Terry Pratchett. Vorerst möchte ich einfach nur eine interessante Textstelle zitieren; nicht nur reicht meine Zeit nicht für mehr aus, sondern ich habe das Buch ja noch gar nicht zuende gelesen (wenn ich den Hohlbein noch mitzähle, lese ich momentan in meiner Freizeit insgesamt 4 Bücher privat parallel, und da ich ja nicht den ganzen Tag mit Vergnügungsschmökern verbringe, kann es noch etwas dauern, bis ich sie alle durch habe, obwohl sich z.B. die Franzosensatire sehr flüssig liest - ein ideales "Feierabendbuch", ohne jetzt schubladenmäßig urteilen zu wollen).
Hier also der sehr gescheite Auszug aus dem Nachfolgeroman von "Der fünfte Elefant" (jedenfalls sind in Der fünfte Elefant einige hier thematisierte Entwicklungen schon angedeutet und tauchen hier Personen auf, denen man schon in dem anderen Buch begegnet):

"Es heißt, es gäbe zwei Kategorien von Leuten auf der Welt. Wenn man den einen ein Glas zeigt, das genau halb voll ist, so sagen sie: Dieses Glas ist halb voll. Die anderen hingegen meinen, das Glas sei halb leer.
Allerdings gehört die Welt jenen, die das Glas ansehen und sagen: "Was ist mit diesem Glas? Entschuldigung! Dies ist mein Glas? Nein, das glaube ich nicht. Mein Glas war voll! Und es war größer!"
Und am anderen Ende der Bar ist die Welt voller Leute, die ein zerbrochenes Glas haben,oder deren Glas achtlos umgestoßen wurde (meistens von Personen, die ein größeres Glas verlangen), oder die überhaupt kein Glas haben, weil sie ganz hinten stehen und noch nicht die Aufmerksamkeit des Wirts erringen konnten.
William war einer dieser Glaslosen. Obwohl er zu einer Familie zählte, die nicht nur über ein größeres Glas verfügte,sondern sich auch noch Personen leisten konnte,die diskret mit Flaschen in den Nähe standen und das Glas immer wieder auffüllten.
Es war eine selbst auferlegte Glaslosigkeit, die schon recht früh begonnen hatte, als man ihn zur Schule fortschickte."
(c) Terry Pratchett
 

Karin 03.03.2007, 18.57 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Das Streben nach Glück

Ein toller, zu Herzen gehender Film, bei dem es dennoch an (dem Thema entsprechend) humorvollen Passagen nicht fehlt. Will Smith einmal anders! Mir hat dieser Film sehr gut gefallen; gerade weil es ein Thema anspricht, mit dem jeder von uns irgendwann im Leben einmal konfrontiert wird, und wo sich wohl die meisten in dem einen oder anderen Punkt wiederfinden oder zumindest einige Situationen darin nachempfinden können.

Karin 27.02.2007, 19.04 | (0/0) Kommentare | PL

Lachen für den Seelenfrieden

Passend zu einer an sich sehr lustigen Zeit möchte ich Euch einmal auf eine ganz besondere Form des Lachens hinweisen: das Lach-Yoga.

Meistens lachen wir ja aus irgendeinem Grund; etwa auch, wenn wir über einen Witz lachen. Aber was passiert, wenn uns die Witze einmal ausgehen? Oder wenn wir irgendwann nicht mehr über einen Witz lachen können, sei es weil wir ihn in- und auswendig kennen, oder weil wir gar anfangen, über den Witz nachzudenken (wo Denken wohl der größte Feind des Lachens ist), und ihn folglich gar nicht mehr witzig finden? Müssen wir dann auch auf das Lachen verzichten?
Nein, müssen wir nicht. Wäre auch traurig, wenn dem so wäre. Wo doch Lachen bekanntlich nicht nur das Wohlbefinden steigert, das Leid besser ertragen lässt (unter anderem weil wir dadurch abgelenkt sind, aber auch weil sich unsere Einstellung zu den Dingen dadurch ändert), sondern gemeinsames Lachen auch eine verbindende Wirkung haben kann: Plötzlich erscheinen alle nichtigen Streitigkeiten und Konflikte um irgendetwas Banales - nun ja, eben lächerlich.

Die Dimensionen, was Lachen alles bewirken kann, sind immens. Wir haben es alle im Alltag schon einmal erlebt, dieses Wunder, das Lachen hervorrufen kann.
Aber was, wenn es keinen offensichtlichen Grund zum Lachen gibt? Hey! Wer sagt denn hier, dass es für das Lachen einen Grund geben muss? Ist es nicht gerade das grundlose Lachen, dass so eine befreiende Wirkung entfalten kann?

Eben als so ein "grundloses Lachen" könnte man das Lach-Yoga bezeichnen, dass der indische Yoga-Profi Dr. Madan Kataria erfunden hat und seitdem immer mehr Anhänger und Lehrer auch in Deutschland gefunden hat.
Was Lach-Yoga nun mit Yoga zu tun hat? fragt sich der ein oder andere Skeptiker nun. Sehr viel - auch das Lach-Yoga teilt sich in acht Stufen auf. Näheres ist hier nachzulesen.

Die meisten Übungen kann man auch ganz einfach zu Hause nachmachen - man muss sie ja nicht gleich auf offener Straße durchführen, wo man von Nichtkennern des Lach-Yogas möglicherweise für jeck erklärt würde (es sei denn, man führt die Übungen mitten im feucht-fröhlichen Karnevalsgetümmel durch, wo es nicht einmal auffallen würde).


Das grüßende Lachen:

Gehen Sie mit ausgestreckter Hand auf jemanden zu, als ob Sie ihn begrüßen möchten. Und stellen sie sich dabei die Freude des Wiedersehens vor. Lachen Sie gedämpft: Hahaha, Hahaha...





Das Löwenlachen:

Der Mund und die Augen werden weit aufgerissen und die Zunge so weit wie möglich zum Kinn herausgestreckt. Statt zu brüllen wird aus dem Bauch gelacht und dabei werden die Hände wie die Pranken eines Löwens seitlich neben die Ohren aufgestellt mit gespreizten leicht angewinkelten Fingern, winkend hin- und herbewegt. Diese Übung ist auch eine Hals-Chakra-Übung.

Diese Übung führt zur Reinigung und Wiederbelebung verschiedener Organe des Kopfes, der Nase, der Augen usw. Sie regt die Durchblutung der Mandeln an und führt die gesammelten Giftstoffe aus, massiert den Kehlkopf und die Schilddrüse. Die Speicheldrüsen werden angeregt und die Gehörgänge durchblutet. Außerdem wird die gesamte Gesichtsmuskulatur bewegt und gedehnt.
Bei dieser Übung bitte darauf achten, dass der Löwe ein liebevoller, kein aggressiver sein soll.





Das Nikolaus-Lachen:

Wir verschränken beide Hände unterhalb des Nabels vor unserem Bauch, den wir mit einem Hohlkreuz weit herausstrecken. Es muß aussehen, als ob wir ziemlich dick wären. Wir beginnen den Bauch rhythmisch von unten her mit unseren Händen zu schütteln und lachen dabei mit einem tiefen ho ho ho.





Das summende Lachen:

Halten Sie die Hände mit gespreizten Fingern vor ihre Brust, schließen Sie die Lippen und lachen Sie gepreßt, wobei Sie durch die Nase ausatmen: Hm, hm, hm, hm, hm.





Das "Höre-auf-dein-Lachen"-Lachen:

Sie halten den Mund fest geschlossen und stecken Ihre beiden Zeigefinger in die Ohren, lachen dabei gepreßt und fast geräuschlos: Hmi, hmi, hmi, hmi...





Das anschwellende Lachen:

Sie beginnen mit einem leisen Gekichere, das immer lauter wird, in Lachen übergeht, bis Sie schließlich schallend laut und herzlich lachen. Halten Sie sich dabei den Bauch und tun Sie so, als ob sie vor Lachen nicht mehr könnten.





Das Über-sich-selbst-Lachen:

Wir strecken die Hand samt Zeigefinger aus, als würden wir auf ein fernes Ziel hindeuten. Dabei atmen wir tief ein.
Dann biegen wir den Zeigefinger nach innen, so dass er auf uns selbst deutet.
Jetzt beginnen wir, die Luft langsam mit einem ha ha ha ha ha haha auszustoßen, während wir langsam den Zeigefinger auf uns selbst zurückführen, bis er unsere Brust berührt.





Das Schaukel-Lachen:

Wir sitzen im Schneider- oder im Lotussitz und halten die Arme hinter unserem Kopf verschränkt. Mit dem Oberkörper beginnen wir jetzt, langsam wie ein Pendel von links nach rechts hin- und herzuwiegen. Am Ende jeder Pendelbewegung stoßen wir ein kräftiges Ha aus. Dann steigern wir langsam unsere Pendelfrequenz und kommen so in ein allmählich anrollendes Ha..ha...ha...ha...ha...





Das "Lachen-weiterreichen"-Lachen:

Aus unseren Händen formen wir eine kleine Schüssel, als ob wir darin etwas Wasser auffangen wollten. Wir kichern und lachen in diese Schale hinein, dann kippen wir den "Inhalt" mit einem hellen Hi-hi-hi-hi in die Handschale unseres Nachbarn.


Karin 17.02.2007, 12.31 | (0/0) Kommentare | PL

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Inhalt:
Der 11-jährige jüdische Junge Moses führt kein leichtes Leben: Dem Vater, ein arbeitsloser Rechtsanwalt, der sich verbittert hinter seinen Büchern verschanzt und ihn dauernd mit Moses' unbekanntem Bruder Popol vergleicht, kann er es niemals recht machen. Und das, obwohl Moses ihm den ganzen Haushalt ganz alleine führt, täglich für sie beide einkauft und sein Essen kocht. Seine Mutter ist fortgegangen, als er noch so klein war, dass er sich kaum mehr an sie erinnert.
Als Moses sein Sparschwein schlachtet, um es für ein wenig Vergnügung auszugeben anstatt es zu sparen, gefällt das dem Vater nicht ganz so gut. Außerdem ist er sehr misstrauisch und bezichtigt seinen Sohn des Geldstehlens.
Wenn er schon des Klauens bezichtigt wird, denkt sich Moses daraufhin, warum sollte er es nicht tatsächlich tun. Also lässt er jedes Mal, wenn er in Monsieur Ibrahims Laden einkaufen geht, eine Konservendose mitgehen. Schon bald stellt sich heraus, dass der gute Mann, der die Ruhe selbst zu sein scheint, das sehr wohl bemerkt.
Und mit der Zeit entspinnt sich ein interessanter Dialog zwischen ihnen, der meist nur aus wenigen Sätzen besteht, aber umso tiefgründiger ist. So erfährt er beispielsweise, dass Monsieur Ibrahim eigentlich gar kein Araber ist, sondern Türke, dass er, obwohl er Moslem ist, Alkohol trinkt, da das im Sufismus, einer mystischen / philosophischen Richtung des Islam, die den Schwerpunkt nicht auf den Legalismus (islamisches Recht) legt, offenbar nicht verboten ist. Auch zeigt sich, dass dieser Mann ein sehr verschmitztes Kerlchen ist, der seinen Charme clever einzusetzen weiß, um seine Ziele zu erreichen.
Es entwickelt sich eine richtige Freundschaft zwischen ihnen, und als Moses Lebenssituation sich schlagartig verschlechtert, erweist es sich, dass auf Monsieur Ibrahim absolut Verlass ist und er sich ungefragt sehr gut um ihn kümmert. Nach einer abschließenden Reise in die Heimat Monsieur Ibrahims, wo er auch dessen besten Freund kennen lernt und eine Art Tanz lernt, der an einem Ort getanzt wird, den man "Tekke" nennt, und der zugleich so etwas wie ein Gebet ist, wird sich sein Leben für immer zum Positiven verändern...

Textauszug:
"M'sieur Ibrahim, wenn ich sage, dass das Lächeln etwas für reiche Leute ist, dann will ich damit sagen, dass es nur was für glückliche Leute ist."
"Na, da irrst du dich aber. Es ist das Lächeln, das glücklich macht."
"Quatsch."
"Versuch's."
"Quatsch", sage ich.
"Bist du höflich, Momo?"
"Muss ich sein, sonst krieg ich was hinter die Löffel."
"Höflich sein ist gut. Freundlich sein ist besser. Versuch es mal mit einem Lächeln, und du wirst sehen."
Nun, wie auch immer, wenn man nett darum gebeten wird von Monsieur Ibrahim, der mir ein Büchse Sauerkraut allerfeinster Qualität rüberschiebt, warum es dann nicht versuchen...
Am nächsten Tag benehme ich mich wie ein Blöder, als ob mich in der Nacht etwas gestochen hätte: Alle und jeden lächle ich an.
"Nein, Madame, ich bitte um Entschuldigung, die Aufgabe in Mathe habe ich nicht verstanden."
Zack: Lächeln.
"Ich hab sie nicht geschafft!"
"Gut, Moses, ich werde sie dir noch einmal erklären."
Noch nie erlebt. Kein Anschnauzer, kein Tadel. Nichts.
In der Schulkantine...
"Könnte ich noch ein bisschen Maronencreme haben?"
Zack: Lächeln.
"Ja, mit einem Klacks Quark..."
Und ich krieg's.
Beim Sport gebe ich zu, dass ich meine Turnschuhe vergessen habe.
Zack: Lächeln.
"Sie müssen noch trocknen, M'sieur."
Der Lehrer lacht und klopft mir auf die Schulter.
Ich bin wie im Rausch. Keiner kann mir widerstehen. Monsieur Ibrahim hat mir die wirksamste aller Waffen gegeben. Ich befeuere die ganze Welt mit meinem Lächeln. Ich werde nicht mehr wie Ungeziefer behandelt.
(c) Eric-Emmanuel Schmitt

Fazit:
Ein klasse Buch, das beispielhaft für den Brückenschlag zwischen den Kulturen sein könnte. Mit einfachen Worten werden Weisheiten angesprochen, die für das Leben wesentlich sind. An vielen Stellen - vor Allem denen, in denen es zu grotesken, nicht sehr realistischen Situationen kommt - hat es mich zum Schmunzeln angeregt. Es kommt aber bei dem Buch nicht darauf an, ob es realistisch ist und ob sich bestimmte Leute tatsächlich so leicht um den kleinen Finger wickeln ließen, wenn man ihnen Ähnliches erzählen würde (zum Beispiel die Sache mit dem "Führerschein" :-) ). Auf die Aussage kommt es an. Auf die "Seele" des Buches. Also, es hat mich bewegt und es wird mich sicher noch lange gedanklich begleiten. Ich habe es ins Herz geschlossen, und daher möchte ich es Euch besonders an Selbiges legen.

Karin 11.02.2007, 21.51 | (0/0) Kommentare | PL

Nur eine Kleinigkeit

von Robert Cormier.

Inhalt:
Nach dem Tod von Henrys Bruder ist der Vater kaum ansprechbar und die Mutter schuftet, um die Familie durchzubringen. Zum glück findet Henry einen Job beim Lebensmittelhändler Mr. Hairston, doch dessen Boshaftigkeit und Menschenhass verstören ihn zutiefst. als dieser von ihm verlangt, etwas zu zerstören, was einem Freund wichtig ist, gerät Henry in einen schier unlösbaren Konflikt. Denn die Belohnung ist so verlockend wie die Strafe grausam, wenn er sich weigert. Wird er die innere Kraft haben, sich der Verführung zu widersetzen?

Fazit:
Sehr einfühlsam und mit klaren, prägnanten Worten geschrieben ist dieses Jugendbuch, dessen Thema aber auch als Erwachsener noch interessant ist. Am Ende stellt man sich die Frage, wie man sich selbst entschieden hätte, wobei für mich die Antwort ganz klar gewesen wäre.

Okay, dies war jetzt die wohl kürzeste Buchvorstellung bisher, aber mehr kann man dazu nicht schreiben, ohne zu viel vorweg zu nehmen, zumal das Buch mit seinen 111 Seiten auch nicht gerade dick, also ideal zum Lesen in einem Rutsch an einem freien Nachmittag geeignet ist.

Karin 04.02.2007, 15.01 | (0/0) Kommentare | PL

Der letzte Agent

Ich lese ja an sich nicht häufig Krimis. Aber wenn, dann gehört Jacques Berndorf (neben dem schwedischen Krimiautor Henning Mankell) eindeutig zu meinen Favoriten. Nicht nur, weil die Plots sämtlich in der Eifel, also praktisch bei uns in der Nachbarschaft stattfinden. *gg*. Nein, Berndorf versteht sich einfach darauf, einen ebenso spannenden wie schlüssigen Handlungsablauf mit interessanten Themen zu verbinden.
Ein immer wieder interessantes Thema ist jedenfalls das, was in diesem Buch zum Tragen kommt: Ein Stasikomplott, dem die Hauptperson, der berühmte Journalist Siggi Baumeister, auf die Schliche kommt und sich dabei sogar selbst in Gefahr bringt.

Der Klappentext:
Der Journalist Siggi Baumeister hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur mit der grässlich zugerichteten Leiche, die er im Eifelwald findet, gewissermaßen fast vor seiner Haustür. Auch eine resolute alte Dame aus Berlin tritt plötzlich auf den Plan und stellt sich als seine Tante Anni vor. Baumeister hat noch nie von ihr gehört. Und schließlich entpuppt sie sich als eine mit allen Wassern gewaschene Frau vom Fach, eine pensionierte Kripo-Kommissarin. Baumeister kann jede Hilfe gebrauchen, denn die Fährte, die er verfolgt, führt ihn direkt zu einem alten Stasi-Komplott, das man erschreckend wendig der neuen politischen Situation angepasst hat. Nur eines hat man beim Alten gelassen: Die Entschlossenheit, lästige Störenfriede gnadenlos zu liquidieren...

Fazit: Eine sehr lesenswerte Lektüre, nicht nur für eingefleischte Krimifans. Fesselnd bis zum Schluss, wenn es auch zum Ende hin ein wenig verworren wird und beim Zuklappen des Buches einige Fragen offen bleiben. Aber das mag wiederum an der Thematik liegen bzw. ist so gewollt. Allerdings ist es aufgrund der blutigen Details sicherlich nichts für zarte Gemüter oder für Menschen, die lieber Bücher lesen, die eine heile Welt beschreiben.

Karin 01.02.2007, 02.55 | (0/0) Kommentare | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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