Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Empfehlungen

Bildungslektüre zum Nachdenken

Über Dianes Blog wurde ich auf einen hochinteressanten Blog aufmerksam.

Bitte unbedingt mal reinschauen!

Wenn es nach mir ginge, würde dieser Blog, den ich hier empfehle, zu einer Pflichtlektüre für alle Menschen in diesem (leider) ebenso parallelgesellschaftlichen wie für die Belange der Menschen oftmals unaufmerksamen Land werden.

Und hier noch - ganz wichtig - die Intention des Blogs.

Karin 17.08.2007, 21.49 | (0/0) Kommentare | PL

Lautlos

Warum ich gerade jetzt an das Buch von Frank Schätzing denke?
Weil es in der Einleitung genau das Medienthema anspricht, das mir heute im Gehirn herumkreiste.

Und da ich heute Abend kaum noch etwas anderes vorhabe (außer Lesen und Briefe schreiben), nutze ich die Gunst der Stunde, es endlich vorzustellen.

Die Geschichte spielt sich rund um den G8-Gipfel von 1998 ab. Der heiße Krieg im Kosovo ist beendet, dessen Folgen leider noch nicht. Denn ein alter Mann, der nicht näher genannt wird (man vermutet, wer es ist, aber es bleibt offen) plant einen Terroranschlag auf den amerikanischen Präsidenten, den die Terroristen, die er dafür rekrutiert hat, mit ausgefeilter Technik ausführen sollen.
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Entdeckung (Lichtbremsung) des genialen Physikers Liam O'Connor, der zur selben Zeit anlässlich eines Fachkongresses ebenfalls in Köln weilt, in den falschen Händen sehr gefährlich sein kann...
Als dieser sich plötzlich mitten im Geschehen findet, bestätigt sich immer mehr, was er schon längst ahnte. Die Polizei will ihm zunächst nicht glauben; und seine nicht ganz ungefährlichen Nachforschungen zusammen mit Frau Wagner, die seine Geliebte wird, werden dadurch noch erschwert, dass er sich zeitweilig sogar selbst als Verdächtiger findet.
Es ist ein Wettlauf mit der Zeit... Wird es ihnen rechtzeitig gelingen, das geplante Attentat zu verhindern? Und zwar so, dass niemand bemerkt, dass überhaupt eine Gefahr bestand?
Denn nichts davon darf an die Presse dringen. Das würde ja das schöne Trugbild, alles sei abgesichert, zerstören - ein riesengroßer Imageverlust wäre das für die Sicherheitsleute.

Und wie war's?
Packend von der ersten bis zur letzten Seite! Schätzing weiß, wie man kritische Themen in einem spannenden Thriller mit einer abwechslungsreichen Handlung verbindet. Die Fakten sind sehr gut recherchiert in die fiktionale Geschichte verwoben. Bis zum Schluss hat man den Eindruck: Genau so könnte es sich wirklich abgespielt haben. Dadurch wirkt der Roman noch eindringlicher.

Wäre dem nicht so, hätte ich mich sicher nicht einige Monate nach dem Lesen noch so lebhaft daran erinnert.



PS: Ich weiß, ich bin ein wenig im Rückstand mit dem Vorstellen der gelesenen Bücher. Manchmal kommt man dem halt nicht zeitgemäß nach. Ich werde jedoch versuchen nach und nach damit aufzuholen. Vielleicht werde ich auch nicht alle Bücher vorstellen (zu den Legenden rund um den Camino -> s. Leseliste

Karin 15.08.2007, 20.51 | (0/0) Kommentare | PL

TV-Tipp für heute Abend

Peer Gynt, 20.15 Uhr, 3Sat.

Beschreibung:
"Wahrheit, Wahn, Fantasie, Wunsch und Realität verschwimmen, wenn Peer Gynt in immer neue Abenteuer stürzt: Bereits der junge Peer ist auf der Suche nach der Liebe, jedoch immer begleitet von der Urangst des durch den mephistophelischen "Knopfgießer" personifizierten Todes. Peers Mutter Aase und seine große Liebe Solvejg sind die beiden weiblichen Bezugspunkte seiner dramatischen Existenz, die ihn zurück zu seinen Ursprüngen führen, auf der Suche nach Liebe als einzig mögliche Erlösung von Lebensgier und Tod. Doch vor lauter Selbstverwirklichung hat er das Leben verpasst und erkennt, dass sein Ich auf der Strecke geblieben ist."

Karin 04.08.2007, 18.01 | (0/0) Kommentare | PL

Briefpapier einmal anders

Sicherlich hat jeder zu Hause irgendwelche alten Zeitschriften und Zeitungen, die er / sie nicht mehr braucht. Diese landen in der Regel meist ohne weitere Umstände sowieso im Altpapier.

Doch wie wär's, sie beim nächsten Mal VOR dem Wegwerfen noch mal anderweitig zu nutzen?
Wer zum Beispiel gerne Briefe schreibt und die dazugehörigen Utensilien gerne selbst gestaltet, kann auch schöne Collagen auf der Rückseite der jeweiligen Papierbögen aus ausgeschnittenen Zeitschriftenbildern erstellen. Je nach Geschmack können auch Bild und Text kombiniert werden.
So entsteht mit jedem beklebten Blatt ein Unikat, über das sich der Briefempfänger wohl gleich noch mehr freut.

Hier mal ein Musterbeispiel von mir, welches zeigt, wie so etwas am Ende aussehen kann:

Image and video hosting by TinyPic

Diese Idee lässt sich übrigens auch auf andere Dinge anwenden: Auf diese Weise könnt Ihr ebenfalls Kisten und Dosen, Notizbücher, Briefumschläge... oder was auch immer Euch einfällt individuell verzieren.

Der Phantasie sind da keinerlei Grenzen gesetzt!

Karin 25.05.2007, 00.55 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Aussteigen

Gestern habe ich noch per Zufall eine interessante Seite gefunden vom Menschen, die erfolgreich ausgestiegen sind.
Auch wenn man nicht vorhat, ganz auszusteigen (geht das überhaupt? Außerdem, ist "Aussteigen" nicht ein sehr dehnbarer Begriff mit individueller Ausgestaltung? Versteht nicht jeder etwas anderes darunter und setzt es folglich, wenn er es will, anders um?), enthält diese Seite doch viele inspirierende Gedanken und praktische Tipps - auch Tipps zum Reisen etc.
Also, nicht gleich vorm Ausdruck "Aussteigen" die Augen rollen. Wie man lesen kann, sind es durchaus planvolle, vernünftige und keineswegs weltfremde Menschen, und sie leben auch nicht auf einer einsamen Insel oder so.
Sondern weltoffene und lebenserfahrene Leute, die sich ihren Lebensentwurf auch gründlich überlegt haben, bevor sie ihn umsetzten.
Schön finde ich auch, dass es zu jedem Thema ganz unten mindestens eine Anekdote gibt, die sie auf ihren Reisen und im Rahmen ihres Aussteigens erlebt haben.
Es lohnt sich in jedem Fall, ein wenig darin zu stöbern. Da ist bestimmt für manchen etwas Lesens- und Bedenkenswertes dabei.

Karin 03.05.2007, 23.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Jakobsweg

Theoretisch könnte ich am 28.05. direkt von Paris aus nach Saint-Jean mit dem Zug fahren (boah - die Preise der SNCF sind aber auch wirklich günstig, kein Vergleich zu unserer teuren DB), um von dort aus nach Santiago de Compostela zu pilgern. Zeit habe ich ja genug... Ich weiß nicht, wann ich später mal wieder die Gelegenheit dazu hätte. Ich überlege noch...

Allerdings müsste ich dann noch eine preisgünstige, nicht zu umständliche Lösung für die Rückfahrt finden - ich habe nämlich keine Lust, die ganze Strecke bis Saint-Jean zurückzulatschen. Einmal reicht. Fliegen kommt schon aus Kostengründen nicht in Frage. Es würde wohl so eine Art Kombi-Odyssee aus Bus und Bahn werden müssen... mit zig mal Umsteigen und einem Haufen verschiedener Tickets - oder mindestens drei - aus unterschiedlichen Nationen (Spanien, Frankreich, Deutschland). Supi - die könnte ich mir dann alle ins Reisetagebuch kleben. ;-) Na, aber es müsste auch einfacher gehen...

Habe übrigens zwei interessante Links zum Jakobsweg gefunden: Hier mit guten Tipps und sehr hintergründig, und hier noch allgemeine Hintergrundinfos, auch zu den anderen Jakobswegen in Europa. Ich hatte noch eine dritte gute Seite, finde sie aber im Augenblick nicht wieder.

Und dann noch die Bahnhomepages, wen's interessiert: RENFE (Spanien) und SNCF (Frankreich).

PS: Und diese Pilgerurkunde werde ich dann selbstverständlich auch noch von dort mitbringen. Klaro! Auch dafür lohnt es sich (aber nicht nur - die Erfahrung zählt!).

Karin 02.04.2007, 17.47 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Ein Engländer in Paris (von Stephen Clarke)

Dieses Buch habe ich schon vor einer Weile ausgelesen, war aber bisher noch nicht dazu gekommen, es vorzustellen:


Klappentext

Paul West, ein junger Engländer, kommt für seinen neuen Job in die französische Hauptstadt und findet heraus, wie die Franzosen wirklich sind: Sie essen Unmengen Schimmelkäse, misstrauen allen, die nicht französisch sprechen, und - oui, sie küssen sich den ganzen Tag! Dieser Bestseller ist ein zum Kaputtlachen komischer Bericht über die Freuden und Qualen eines verliebten Engländers in Paris.


Bewertung

Ich war total begeistert von dem Buch! Wie der fiktive Ich-Erzähler Paul von einem französischen Fettnäpfchen ins andere stolpert und dabei so einiges erlebt (die Geschichte findet irgendwo hinter der ersten Hälfte auch einen gelungenen kritisch-inhaltlichen Höhepunkt, den ich aber nicht verraten möchte - selber lesen ;-)) - es war richtig erfrischend, das zu verfolgen.
Auch lässt er sich durchaus als humorvoller und unterhaltsamer Ratgeber lesen, worauf man achten sollte, sofern man selber einmal in die Situation kommt, wo man beruflich in diesem Land und insbesondere in der Stadt der Liebe weilt.


Textauszug

"Am dritten Morgen endlich, nach einer wahren Kletterpartie über Berge aufgeweichter Kartons und zertretener Blumenzwiebeln, nachdem ich mich wie ein Storch im Salat zwischen rollenden Getränkedosen und umherflatternden Zeitungen gekämpft hatte*, glühten mir vor Stolz die Ohren, als man mir zu Qualität und Quantität der vorgelegten Papiere gratulierte. Ich erhielt Erlaubnis, die verbotene Tür zu passieren, und gelangte in einen typischen nüchternen Warteraum. In einer offenen Spirale, einem Schneckenhaus nicht unähnlich, zogen sich Bearbeitungsschalter an drei Wänden entlang. Vor den Schaltern standen Stühle, die zu etwa einem Drittel von erschöpft aussehenden Aspiranten auf eine carte de séjour besetzt waren. Einige sahen in ihren Anzügen genauso aus wie ich. Andere Versionen von mir trugen Rock. Ich fragte mich, wieviel arbeitsfreie Tage unsere Arbeitgeber das insgesamt wohl kostete.
Es gab auch ein Häuflein Chancenloser. Diese Leute sahen aus, als wollten sie jemanden davon überzeugen, dass die EU bereits 15 weitere Mitgliedsstaaten aufgenommen hatte. Das mag vielleicht ras.sistisch von mir klingen, ich lag aber sicher kaum daneben, der Auseinandersetzung von Schalter sechs nach zu urteilen.
"C'est l'Europe, non?" rief aufgebracht ein Mann mit schwarzem Schnurrbart. "Je suis Européen, moi!"
Der Blick der Beamtin hinter der Panzerglasscheibe wurde hart. Die Frauen an den Schaltern fünf und sieben unterbrachen die Abfertigung und beugten sich zur Unterstützung ihrer Kollegin um die Trennwand herum. Ein Hagelschauer einsilbiger Wörter prasselte gegen die Trennscheibe.
"Eh oh!"
"Ho lá. Eh!"
"Non, mais je suis Européen, moi! Merde!"
Das fatale Wort hatte einen magischen Effekt.
"Oh!" Die Frau, über die er sich aufregte, schob ihm seine Papiere unter dem Glas hindurch zu und sagte, er solle gehen. (...)

Kaum 24 Stunden später war ich schon an der Reihe. Ebenfalls Schalter sechs. Der Todesschalter. Ich presste zuversichtlich ein bonjour heraus (aber ohne zu viel zu lächeln), versuchte mein Bestes, europäisch auszusehen, und schob ihr mit einem Stoßgebet den Papierstapel hin.
Die Frau hakte jedes meiner Dokumente auf einer Liste ab, die sich auf der Innenseite einer rosa Aktenkladde befand. Als sie zu meinen Fotos kam, schürzte sie die Lippen.
"Sie hätten die Fotos ausschneiden sollen." sagte sie.
"Aha," sagte ich (und dachte: "Aaarrggghhh!")."
...

* Dies alles, weil zu dem Zeitpunkt mal wieder ein Streik, in diesem Fall durch die Müllmänner, im Gange ist - Anm. der Zitierenden.

Karin 17.03.2007, 02.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Endbewertung: Die volle Wahrheit

Nachdem ich hier ja schon einen Einblick in das Buch gegeben hatte, möchte ich es Euch nun nach kompletter Lektüre noch einmal richtig vorstellen.


Klappentext:

Beim alten Adel von Ankh-Morpork wächst die Fremdenfeindlichkeit. man ist der Ansicht, dass es zu viele Trolle, Zwerge und Untote in der Stadt gibt, und im Patrizier sieht man den Schuldigen. Zum zweck seiner Enthebung werden die Gangster Nadel und Tulpe engagiert.
Sie sollen ihn mit Hilfe eines Doppelgängers in Misskredit bringen. Unterdessen haben William de Worde und einige Zwerge die erste Zeitung der Scheibenwelt afu die Beine gestellt. Als die Stadtwache Lord Vetinari verhaftet, schlägt die Stunde der Pressefreiheit...


Fazit

Ich habe mich bis zum Schluss bei der Lektüre dieses Buches köstlich amüsiert. Verglichen mit beispielsweise "Ruhig Blut" besticht es durch eine packende inhaltliche Dichte. Außerdem wird hier besonders deutlich, dass die Scheibenwelt keineswegs ein statisches Szenario ist, in das beliebig irgendwelche Geschichten eingebettet werden, sondern dass sie sich mit jedem Buch auch weiterentwickelt. Das finde ich an den Scheibenwelt-Romanen besonders spannend. Und dieser hier gehört für mich ganz eindeutig zu den besonders gelungenen!

Karin 17.03.2007, 01.54 | (0/0) Kommentare | PL

Wichtige Info!

In meiner Tageszeitung stieß ich heute auf einen sehr wichtigen Artikel über Abzockerseiten im Internet und wie man am besten damit umgeht. Durch diesen wurde ich auch auf diese Infoseite für Verbraucher und insbesondere diesen Artikel zum Thema aufmerksam.
In ihrem Flyer raten sie (wie auch der besagte Zeitungsartikel) Betroffenen, die auf so eine Bezahlseite hereingefallen sind, sich auf gar keinen Fall einschüchtern zu lassen und unter gar keinen Umständen den schwarzen Schafen irgendetwas zu bezahlen - selbst dann nicht, wenn mit irgendwelchen Inkassobüros "gedroht" wird!
Vorsichtshalber kann es jedoch nicht schaden, Widerruf einzulegen, obwohl in den meisten Fällen ohnehin kein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist.
Da ich denke, dass das einige Leute interessieren könnte (und auch als Hinweis für Menschen, die noch nicht darauf hereingefallen sind), und zumal ich selber auch mal in so ein Fettnäpfchen getreten bin, fand ich es wichtig, hier darüber zu informieren.
Übrigens habe ich persönlich in meinem Fall auch sämtliche Mails - zuletzt haben die sogar einen Brief desselben Inhalts wie die letzte Mail zu mir nach Hause geschickt - der betreffenden Bezahlfirma ignoriert, und irgendwann haben die sich gar nicht mehr gemeldet. :-)
Kein Wunder, denn gegen die ist ja, wie ich dieser Liste entnehmen kann, ebenfalls ein Verfahren anhängig - das heißt es ist offiziell, dass es sich hier um virtuelle Ganoven handelt. ;-)

Karin 16.03.2007, 21.22 | (0/0) Kommentare | PL

Umweltbewusste Ernährung

Dass bei der Produktion von Lebensmitteln CO² entsteht, ist mehr oder weniger unvermeidlich, und dass bei frischen, naturbelassenen Produkten dieser Anteil geringer ist, ist irgendwie logisch.
Aber wenn man sich diese Grafik ansieht, würden wohl viele zu dem Schluss kommen, wir sollten kein Rindfleisch und keinen Käse mehr zu uns nehmen:

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In der Tat leben Vegetarier zumindest in der Hinsicht schon mal ökologischer, von strikten Veganern ganz zu schweigen. Wenn man davon ausgeht, dass es sich bei überzeugten Vegetariern meist um Menschen handelt, die allgemein ebenfalls sehr umweltbewusst leben, gelangt man schnell zu dem Schluss, dass eine vegetarische Lebensweise der Umwelt zweifellos gut tun kann.
Aber sollen deshalb alle gezwungen werden, Vegetarier zu werden? Das fände ich wiederum doch übertrieben. Also, ich persönlich würde nicht vollständig auf Fleisch im Allgemeinen verzichten wollen. Und schon gar nicht auf leckeren (und nebenbei auch nahrhaften, weil calciumreichen!) Käse verzichten wollen.
Dennoch kann man auch als Käse- und Fleischesser umweltbewusster leben - indem man beispielsweise auf argentinisches (oder solches, das von ähnlich weit her kommt, es sei denn, man befindet sich gerade in dem Land) Rindfleisch verzichtet, indem man überhaupt weniger Rindfleisch isst (wegen dem Methan; außerdem gibt es sooo viele andere leckere Fleischsorten), und indem man seinen Käse etwa beim Fachverkäufer kauft statt im Supermarkt, wo die meisten Sorten oft synthetisch / chemisch aufbereitet sind.
Wenn ich so meine eigenen Essgewohnheiten betrachte, kommt Rindfleisch in meinem Speiseplan sowieso relativ selten vor - am häufigsten Schweinefleisch und Geflügel (Huhn, Pute). Und unsere Käsevorräte beinhalten auch regelmäßig hochwertige Käsesorten, die denke ich ohne Chemie sind.

Was das CO² anbelangt - nun, man sollte sich dessen klar sein, dass es im Grunde ein Stoff ist, der ganz natürlich bei vielen natürlichen Prozessen entsteht. Wenn wir ihn ganz vermeiden wollten, müssten wir auch alle aufhören zu atmen. ;-)
Das Problem liegt einfach nur darin, dass es - und daran hat vor allem auch die Industrie in all ihren Branchen ihren großen Anteil (und wenn ich von Industrie spreche, beziehe ich die Auto- und Flugindustrie und ihre Kunden mit ein) - irgendwann zu viel wird. Und wenn dann noch andere gefährliche Treibhausgase dazukommen, wird das noch heikler (ja, es ist nicht nur das CO², das an der Klimaerwärmung Schuld ist, es gibt auch noch andere Treibhausgasausstöße).

Um auf die ökologische Ernährung zurückzukommen - hier noch eine Grafik, die zeigt, wann welche einheimischen Gemüsesorten erhältlich ist:

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Dies zeigt, dass man sich, wenn man will, sehr wohl auch im Winter von heimischen Bioprodukten ernähren kann - China- und Rotkohl gibt es sogar ganzjährig,und während manche Gemüsesorten, die bei uns angebaut werden, nur im Sommer erhältlich sind, gibt es wiederum andere nur im Winter. Insgesamt bildet das also ein ziemlich ausgeglichenes Ernährungsverhältnis.
Auch hier kann ich von mir sagen, dass ich da ausreichend ökologisch lebe: In diesem Winter haben wir beispielsweise sehr häufig Grünkohl gekocht. Man muss ihn ja nicht immer auf die gleiche Art und Weise zubereiten; wer die Abwechslung liebt, der kann ihn ja nach unterschiedlichen Rezepten kombiniert mit verschiedenen anderen Zutaten anrichten.
Dennoch verzichte ich umgekehrt auch im Winter nicht vollständig auf Tomaten und Paprika, und da mein Vater so gerne Bananen mag, landen diese auch oft im Einkaufskorb (okay, zugegeben, das ist ein wenig unfair gegenüber den armen afrikanischen Bauern, die wahrscheinlich dafür einmal abgezockt wurden; und auch unseren Kaffee kaufen wir aus Kostengründen meist NICHT Fair Trade ein, sondern entscheiden uns für den preisgünstigsten - sorry!).
Tja, wenn man sich das so überlegt,könnte man bald zu der Auffassung kommen, es wäre besser, gar nichts mehr zu essen... Nichts zu essen und nicht zu atmen... Dann gäbe es auch bald keine Menschheit mehr, denn die meisten Probleme, die diesen Planeten allmählich in den Ruin treiben, sind ja menschengemacht - wenn man mal von den vielen Vulkanausbrüchen absieht, die direkt aus der Erde kommen...

Doch wäre es das wert? Ich denke, in Anbetracht der Tatsache, dass wir Menschen ebenfalls zu dieser Welt gehören (und das sicherlich mit gutem Grund - warum sollten wir auch entstanden sein, wenn wir Menschen im ökologischen Gefüge überflüssig wären?), wäre es auf jeden Fall ein Ansatz zur richtigen Lösung, sich zunächst einmal deutlich bewusster zu werden, was die Natur für uns bedeutet: Ohne sie wären wir nicht hier, sie ist unser Lebensraum und -elixier, wir sind ein Teil von ihr und wir herrschen nicht über sie, sondern sie über uns! Das heißt, wenn sie unterginge, wären wir auch nicht mehr.
Eine simple Feststellung, der sich viele aber leider bisher nicht bewusst waren. Insofern finde ich die aktuelle Diskussion zur Sensibilisierung für dieses Thema einen Schritt in die richtige Richtung.
Wie wir nach den gelieferten Informationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln können, wissen wir. Es kommt jetzt darauf an, das auch umzusetzen. Jeder kann dabei frei entscheiden, wie er es umsetzt. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass das Ergebnis merklich positiv ausfällt.

(Quelle für beide Grafiken: Das Magazin des Kölner Stadtanzeigers vom 10.03.2007)


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Karin 11.03.2007, 18.45 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

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Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







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Oscar Wilde (1854-1900)


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Dante Alighieri (1265-1321)


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