Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Worte

DAS ist Freundschaft :-)


Denn ohne Worte werden in der Freundschaft alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen geboren und geteilt, mit einer Freude, die keiner Bestätigung bedarf…

Das Beste, was du hast, sei für deinen Freund. Wenn er um die Ebbe deiner Flutzeiten wissen muß, so laß ihn auch um deren Hochwasser wissen. Denn was wäre dein Freund,
so du ihn nur aufsuchtest um Stunden totzuschlagen. Suche ihn stets nur, um Stunden mit ihm zu erleben. Denn er ist da, um das Fehlende in dir zu erfüllen, nicht deine Leere. Und zu der Süße der Freundschaft geselle sich auch das Lachen und die geteilte Lust. Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und seine Erquickung.

Khalil Gibran, (1883 - 1931), eigentlich Djubran Chalil, Djabran, Djibran, christlich-libanesischer Dichter, Philosoph und Maler, emigrierte in jungen Jahren in die USA, sein Lebenswerk galt der Versöhnung der westlichen und arabischen Welt

Karin 17.02.2007, 07.31 | (0/0) Kommentare | PL

Worte - Fragen

Bevor ich jetzt lange und breit erläutere, was ich mir mit meiner neuen Kategorie genau gedacht habe, möchte ich zunächst einmal einige Fragen an Euch richten, die Euch dazu inspirieren könnten darüber nachzudenken, was Worte (für Euch) überhaupt bedeuten:

  1. Das erste gehörte Wort, an das Du Dich erinnerst?
  2. Das (mutmaßlich) erste Wort, das Du selbst gesprochen hast?
  3. Wenn Du Dein Leben in nur 5 Worten wiedergeben müsstest (alle anderen wären Dir aus irgendwelchen Gründen davongeflogen) - welche wären das?
  4. Welches Wort, das man je zu Dir sprach, hat Dich am meisten bewegt / Dir am meisten bedeutet?
  5. Mit welchem Wort hast DU einen Menschen besonders bewegt / in positivem Sinne aus der Fassung gebracht / ihm etwas für ihn und Dich sehr Wichtiges gesagt?
  6. Gibt es ein Wort, das Du gerne einmal aussprechen würdest, aber noch keine Gelegenheit dazu hattest (falscher Zeitpunkt etc.)?
  7. Hast Du jemals bereut, ein bestimmtes Wort ausgesprochen oder verschwiegen zu haben? Wenn ja, welches?
  8. Welches ist Dein Lieblingswort?
  9. Welches magst Du überhaupt nicht?
  10. Ein Wort, von dem Du Dir wünschst, es würde Dir einmal gesagt werden?

Gerne könnt Ihr die Fragen auch als Stöckchen in Euren Blogs beantworten. Oder hier in der Kommentarfunktion - ganz wie Ihr mögt. :-)

Karin 13.02.2007, 10.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Guten Morgen!

Der Tag hatte noch nicht einmal richtig angefangen, da durchdrang mich schon eine ganz wichtige Erkenntnis (vielleicht die bedeutendste überhaupt), deren Umsetzung ich mich ab sofort ganz bewusst widmen werde:

Dass ich die Fähigkeit habe, mit Worten zu verbinden (Menschen oder auch Zusammenhänge).
Und dass das ab jetzt mein oberstes Ziel und Motto sein wird.

Mit Worten Menschen verbinden,
um das Trennende zu überwinden.


Ganzheitlich, und widergespiegelt in allem, was ich tue, weil ich mit meinen Worten eins bin.

Dazu vielleicht später noch einige nähere Erläuterungen; nur so viel, dass mir schon so einige Ideen im Kopf herumschwirren, die auf ihre Umsetzung warten.
Doch zunächst muss ich erst einmal starten, und außerdem will ich Euch nicht am frühem Morgen schon mit übermäßig vielen tiefgründigen Gedankengängen überfrachten. :-)

Daher im Moment nur zwei Brücken schlagende Worte:

GUTEN MORGEN!

Karin 13.02.2007, 06.44 | (0/0) Kommentare | PL

Erwartungen

In "Tea-Bag", dem Buch, das ich zurzeit lese (seit gestern, um genau zu sein, in einer weitgehend schlaflosen Nacht angefangen), steht etwas sehr Interessantes und Nachdenkenswertes zum Thema Erwartungen, dem ich mich inhaltlich gut anschließen kann:


"Um nicht vor lauter Hoffnungslosigkeit verrückt zu werden, galt es, sich in Geduld zu üben, das hatte sie frühzeitig begriffen, Und Geduld konnte nur aus dem Gefühl entstehen, dass nichts geschehen würde, und dadurch, dass sie sich aller Erwartungen entledigte. Im Lager kam es oft vor, dass Menschen sich das Leben nahmen oder wenigstens einen ernsthaften Versuch machten. Sie hatten nicht gelernt, ihre Erwartungen wirksam zu bekämpfen, und waren schließlich unter der Last zusammengebrochen, die aus der Überzeugung resultierte, alle Träume würden sich sofort verwirklichen lassen."

(c) Henning Mankell


Das Buch selbst werde ich noch vorstellen, sobald ich es ausgelesen habe. Hierzu bitte ich wiederum um - nun ja - etwas Geduld. :-)

Karin 11.02.2007, 22.24 | (0/0) Kommentare | PL

Besuch aus Japan

Gerade hat (erstmals) ein Besucher / eine Besucherin aus Japan in meinem Blog vorbeigeschaut.
Ich weiß zwar nicht mit Gewissheit, wer es ist. Aber (nicht nur in Anlehnung an meinen vorigen Beitrag) verschicke ich heute mal aufs Geratewohl

A SMILE TO THE COUNTRY OF SMILING - JAPAN!
Welcome, and I hope you enjoyed your visit on my blog.
I wish you a lot of smiling in your life!

And, as a Japanese citation says:
"Joy enters gladly in a house
where there is a good mood."
:-)

Außerdem grüße ich heute exklusiv alle Japanfans und -kenner. Und sende natürlich auch ein Lächeln an Euch alle!

Karin 17.01.2007, 23.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Lächeln und gute Gedanken

"Um ein böses Gesicht zu machen, musst du 65 Muskeln anstrengen, 
um zu lächeln, brauchst du nur zehn.
Überanstrenge dich nicht!"
 

 

Cyril N. Parkinson

~~~

Lasse nicht Böses in Deinen Gedanken sein.

Lao-tse

Karin 17.01.2007, 23.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Kluge Worte

"Wer in der Arbeit bloß einen reinen Kostenfaktor sieht, dessen Preis so weit wie möglich gedrückt werden muß, der hantiert mit sozialem Sprengstoff, der rüttelt an den Grundfesten unserer Zivilisation."

Johannes Rau (1931-2006), deutscher SPD-Politiker, Bundespräsident 1999-2004

Karin 16.01.2007, 22.38 | (0/0) Kommentare | PL

Genau das!

Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.
Wilhelm Busch

Eben deshalb lasse ich sie jetzt einfach mal frei in meinem Kopf herumwandern -
im Land der Träume vielleicht, wohin ich mich jetzt begeben werde. :)
SmileyCentral.com

Karin 22.12.2006, 02.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das schönste bedrohte Wort

Ich hatte ja schon einmal vor einiger Zeit das Thema "Bedrohte Wörter" angesprochen (und überhaupt ist mein allgemeines Interesse für Wörter und die Entwicklung der Sprache inzwischen ja kein Geheimnis mehr).
Jedenfalls wollte ich noch kurz auf einen Wettbewerb hinweisen, der im Rahmen dieses Projektes stattfindet. Bis zum 28. Februar könnt Ihr dort über das Formular das für Euch schönste bedrohte Wort einreichen. Von einer Jury bekannter Autoren (und natürlich dem Urheber des Lexikons und dieser Aktion) werden dann die besten zehn Plätze ausgesucht, die dann mit tollen Preisen (hauptsächlich Bücher) prämiert werden.
Was aber ein Käseigel ist, weiß ich nicht - aber sollte jemand, der hier liest, ihn gewinnen, kann er/sie mich ja möglicherweise darüber aufklären. *gg* Oder ich kaufe mir irgendwann mal Teil 1 des Lexikons. :)
Ob ich indes selber einen Vorschlag einreiche, weiß ich noch nicht - ich tue mich immer bei der Auswahl eines Begriffs so schwer, da es ja soooooooviele schöne bedrohte Wörter gibt. Na ja, ich werde mich noch für eines entscheiden - es muss ja nich sofort sein. Nach Weihnachten... ;)

Karin 19.12.2006, 01.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Wörter des Jahres

Nun stehen sie also fest - die Top Ten der "Wörter des Jahres" 2006. Nicht alle gefallen jedem gleich gut, und gewiss nicht jeder würde die Prioritäten über die Wichtigkeit dieser Wörter ebenso setzen. Persönlich würde ich einige sogar eher als Unwörter denn als Wörter des Jahres betrachten. Doch immerhin zeigt das alles, wie Sprache und deren Entwicklung so unterschiedlich auf Menschen wirkt, wie die Art und Weise, wie etwas ausgedrückt wird, die öffentliche Meinung mitunter entscheidend prägen kann, und wie die Sprache immer auch ein Spiegel der Kultur ist, sich im Wandel der Zeit auch verändert. Das finde ich immer wieder spannend und es wird mir niemals langweilig, mich damit zu befassen.

Hier also die Top Ten für dieses ablaufende Jahr (in Deutschland) - und je eine kleine Bemerkung, wie ich persönlich dazu stehe:
  1. Fanmeile: Da ich mich nicht allzu sehr von dem ganzen WM-Trubel habe anstecken lassen und diesen eher mit distanzierter Nüchternheit betrachtet habe, halte ich diesen Begriff persönlich für überbewertet. Wenn schon, dann hätte ich eher für den Ausdruck "Sommermärchen" plädiert.
  2. Generation Praktikum: Doch, dieser Begriff trifft die Realität denke ich schon (leider) ziemlich gut. Allerdings lässt er natürlich die Masse derjenigen außer Acht, die gar nicht erst an ein Praktikum kommen.
  3. Karikaturenstreit: Ein Konfliktthema als Wort des Jahres? Irgendwie stehe ich dem mit gemischten Gefühlen gegenüber. Denn wenn man so einen kontroversen Begriff als Wort des Jahres hochstilisiert, könnte das nicht eventuell auch den kulturellen Streit zwischen islamischer Kultur und westlichen Gesellschaften wieder aufleben lassen? Weil gewisse islamische Glaubensgruppen das als Provokation ansehen könnten?
  4. Rechtschreibfrieden: Das ist mal ein schönes Wort! Ja, es scheint wirklich so eine Art Frieden zwischen Kritikern und Befürwortern (und den Menschen dazwischen) der neuen Rechtschreibung und der Reform Korrektur der Rechtschreibreform eingetreten zu sein. Man hat sich damit abgefunden, und irgendwie schreibt ja doch jeder so, wie er es für richtig und logisch hält. Selbst in den Medien wird längst nicht mehr immer so geschrieben, wie es im Duden steht. Wenn fast keiner weiß, wie man schreiben sollte, wenn man sich peinlich an alle Regeln halten wollte (außer vielleicht Sprachkenner wie er), dann sieht man es irgendwann immer gelassener und ist manchmal erstaunt, wieviel man eigentlich unwissend anders macht (ich vermeide bewusst den Ausdruck: "falsch").
  5. Prekariat: So, jetzt heißt die "neue Unterschicht" also Prekariat. Auch nicht viel besser - in meinen Ohren eher sogar noch schlimmer, der Begriff! Wer also arm ist, ist nun "prekär" - vermutlich vor Allem, weil er dem Staat auf der Tasche liegt. Ein sehr intoleranter, wenn nicht sogar diskriminierender Ausdruck. Brauchen wir das? Wie gehen die Betroffenen damit um? Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.
  6. Bezahlstudium: Ist sehr treffend ausgedrückt und aktuell. Daher keine Kritik von meiner Seite an diesem Ausdruck.
  7. Problembär: Wenn ein Tier sich nicht so verhält, wie die Menschen es wollen (sondern so, wie es nun mal seiner Art entspricht, Risiko für andere Arten inbegriffen), dann wird es einfach nur als "Problemfall" bezeichnet; Wenn aber ein Mensch die Sau rauslässt, dann würde es niemandem einfallen, ihn als "Problemmenschen" zu degradieren, als würde sein ganzes Wesen in diesem einen Problem bestehen. Daher ist Problembär für mich eindeutig ein UNwort!!!
  8. Poloniumspuren: Eine schlimme Sache, deren Ausmaß uns sicherlich alle schockiert hat (und dessen Spuren noch heute nachwirken - ist ja auch nicht allzu lange her). Auf jeden Fall berechtigt, dass es an dieser Stelle steht, und ansonsten kein weiterer Kommentar.
  9. Klinsmänner: Warum eine ganze Fußballmannschaft, die immerhin aus elf mehr oder weniger zusammenwirkenden Individuen besteht, auf eine Person - und trage sie auch noch so eine hohe Verantwortung - reduzieren?
  10. schwarz-rot-geil!: Nichts gegen Patriotismus - in seiner gemäßigten Form, die eine Liebe und Verbundenheit zum eigenen Land ausdrückt, und zwar ohne andere Nationalitäten herabzuwürdigen oder sich selbst gar höher zu stellen. Aber bei dieser Phrase sehe ich diese Kriterien nicht unbedingt erfüllt; darüber hinaus finde ich sie einfach hohl.
Die Österreicher haben sowas übrigens auch: Hier deren Wort des Jahres, und hier das Unwort. Wenn das schon im Vergleich sehr krass wirkt, dann hört bei den Un-Sprüchen, die die österreichischen Politiker dort im Laufe des Jahres abgelassen haben, der Spaß nun wirklich auf!

Bei den Schweizern ist es übrigens das Rauchverbot, das - wie hier geschrieben steht - stellvertretend für viele weitere (teils absurde oder schlicht überflüssige) Verbote ist. Was aber ein Köbi und was ein Plämpu sind, müsste ich erst nachschlagen. Das Unwort erklärt sich von selbst.

Karin 16.12.2006, 23.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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