Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ich

Gespritzt *gg*

Doch: Es gibt auch Schrottwichtelgeschenke, die zu bestimmten Zeiten durchaus nützlich sein können. Wirklich Schrott ist etwas nur, wenn man rein gar nichts damit anzufangen weiß. Und manchmal kann man ein Schrottwichtelgeschenk sogar zu seinem ursprünglich gedachten Zweck benutzen.

Wie mein diesjähriges zum Beispiel. Mit dem habe ich nämlich heute folgende Leckerei kredenzt:

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Es handelt sich um Kokosmakronen, welche ich noch zusätzlich mit fertig gehackten Nüssen sowie Marzipan verfeinert habe.

Rechts daneben ist die Tatwaffe: B.R.Blinky.gif das Hauptteil des Schrottwichtelgeschenkes. Was irgendwie gefährlich ausschaut *fg*, ist in Wahrheit eine vollkommen harmlose "Spritzpistole" zur Herstellung von Spritzgebäck und ähnlichen Dingen (etwa auch hübsch rosettenartig oder mondförmig designte Schlagsahne, Baisers etc.). Dazu gehört noch ein Aufbewahrungsbehälter, in dem die ganzen Aufsätze dafür gelagert werden.

Meine Bedienungsanleitung:

Vor der Anwendung steckt man den gewünschten Aufsatz von innen (!) auf. Am Handstück drückt man den vorstehenden Knopf oben, damit man das lange Metallteil in der Mitte des Zylinders hochziehen kann.

Anschließend füllt man das röhrenförmige Innenteil mit dem zu spritzenden Teig oder was auch immer. (Wenn man möchte, kann man das Teil auch für kreative Schöpfungen wie Reliefbasteleien o. Ä. benutzen.)

Zum Schluss der Vorbereitungsarbeit schraubt man beide große Teile, die man hat, zusammen, und schon kann man durch Drücken des Hebels mit der Hand "losschießen". *gg*

Während des Werkelns damit, das heißt mit jedem Druck, schiebt sich das Metallteil ein Stück weiter nach innen und schiebt so den zu spritzenden Inhalt nach vorn.

Das Ganze hört sich zwar etwas umständlich an, aber wenn man das ein Mal gemacht hat, hat man den Bogen schnell raus.

Wermutstropfen oder: Was macht das Ding eventuell doch zum "Schrott"?

1. Mangels Bedienungsanleitung muss man selber herausfinden, wie es funktioniert. Dies kann schon mal einiges an Geduld erfordern (je nachdem, wie viel tüftelndes "Talent" man mitbringt).

2. Einige Aufsätze eignen sich für festere Spritzsubstanzen nicht unbedingt; gelegentlich ist auch mal was verstopft.

3. Die Rillen des Schraubverschlusses sind so beschaffen, dass schnell mal das Teil schief aufgeschraubt wird. Unter Umständen kann sich dies als zusätzliches Ärgernis herausstellen.

4. Wegen der vielen Bestandteile und Ecken, in die man nur mit spitzen Hilfsmitteln hineinkommt (insbesondere die "Schnüssel"!) gestaltet sich die Reinigung ziemlich aufwändig.

5. In der Regel braucht man es höchstens 1-2 Mal im Jahr.

Trotzdem kann ich sagen, dass ich hiermit einen brauchbaren Schrott erwichtelt habe. Immerhin habe ich ihn ein Mal getestet. Nicht zuletzt hätte ich Euch sonst nicht exklusiv über etwaige Tücken in der Anwendung informieren können. Somit war er nicht vollkommen sinnfrei.

A propos "Schrott": Bis zum 24.12. dürft Ihr bei meinem aktuellen Rätsel noch raten, was für einer das ist. So viel Zeit lasse ich Euch noch. Heiligabend werde ich es dann auflösen. Sollte es bis dahin niemand erraten haben, gewinnt natürlich auch keiner. A.CA.Smilewink.gif Also nutzt die Chance, wenn Ihr Überraschungen mögt!

Karin 22.12.2009, 22.49 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Das Happy End :-)

Gewartet habe ich darauf lange,
teilweise war mir schon angst und bange,
ob der Bote es mir würde heil bringen...
Doch nun kann ich endlich mein Liedchen singen:

Hurra, hurra!
Die Post war da!

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Ein so schön verziertes Päckchen
- mit freundlichen Grüßen aus dem Urwald -
welches mich wärmt wie ein Jäckchen...
Was dieses bedeutet, erfahrt Ihr bald.

Genüsslich goss ich mir einen Kaffee ein
- die Spannung steigt, die Spannung steigt -
Danach riss ich das Packpapier kurz und klein,
- Inhalt noch schweigt, Inhalt noch schweigt - .

Als erstes kam im Karton zutage:
eine sehr nett beschriebene Karte.

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"Hallo Wichtelkind Karin,
Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht Dir
Deine Wichtelmama [Name]"

Aus dem Paket holte ich dann hervor:
ein weihnachtlich umwickeltes Geschenk,
die Schokonikoläuse von zuvor,
ein weiteres viereckiges Geschenk,
eine weinrote Tüte mit Goldmotiven drauf.
Nachdem ich all das betrachtete - packte ich aus!

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Liebe Wichtelmama Velli,

vielen Dank für das liebevoll zusammengestellte Wichtelpaket.

Ich habe mich sehr darüber gefreut!

Die süßen Weihnachtsmänner haben mich nicht lange überlebt - denn sie wurden sofort nach dem Öffnen und dekorativen Arrangieren der Geschenke vernascht.  

Den stilvollen Taschenkalender und das Notizbuch kann ich gut gebrauchen.
(Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir keinen selbst zu kaufen brauchen - aber egal.
Dann kann ich den gekauften halt wiederum verschenken. *g* )

Der Porzellanengel ist einfach wunderschön...
Er steht jetzt erstmal im Wohnzimmer.

Die Tasse war für mich ziemlich überraschend:
Wie konntest Du wissen, dass ich Elche mag?  
Du bist doch gar nicht bei Twitter angemeldet, oder?
Oder hat unsere Oberwichteline Dir irgendeinen Hinweis gegeben? *fg*

Die kunstvoll verzierten Teelichter duften wunderbar nach Zimt...
Fast sind sie zu schade, um sie anzuzünden.
Wenn ich das tue, werde ich ihren Anblick und Duft ganz besonders genießen!

Schon durch den geschlossenen Verpackungskarton habe ich sie übrigens gerochen.
Spontan hatte mich dieser Nasenschmeichler etwas an den Geruch des Blogito erinnert...
(Meine Fotos dazu dümpeln noch irgendwo auf meiner Festplatte völlig eingestaubt und mittlerweile voll Spinnweben vor sich hin. *lach*)

Auch wenn das sicherlich nicht beabsichtigt war und ich nicht weiß, ob Dir diese Aktion von damals bekannt ist, bedanke ich mich auch für die Erinnerung an dieses einmalige Erlebnis, die Du mir unwissend mit dem Duft dieser Kerzen geschenkt hast!  

Dein Wichtelkind
Karin


Karin 21.12.2009, 17.44 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

3. AdvInternettes Treffen - so war's für mich

Planmäßig und ohne Zugverspätungen traf ich etwas früher in Wuppertal ein. So früh, dass fast sämtliche Weihnachtsmarktstände noch ihre Läden heruntergelassen hatten (fast 10.00 Uhr). In der Schwebebahn gelangen mir nach einigen experimentellen Versuchen auch endlich mal scharfe Bilder. Da ich ganz hinten saß, hatte ich glücklicherweise mal nicht dieses Mikro-Teil im Bild, welches vorne im durch Glas einsehbaren Bahnführerhaus herabbaumelnd die Sicht versperrt. Deshalb nahm ich für ein paar fotografische Impressionen sogar die morgendliche Gymnastikübung einer Hals- und Rumpfverrenkung nach hinten in Kauf.

Am Alter Markt angekommen und langsam Richtung Ziel geschlendert, war es immer noch etwas zu früh. Weil auch hier der Weihnachtsmarkt noch geschlossen und menschenleer war, ich außerdem keine Lust hatte, mehr als eine halbe Stunde alleine vor dem Brauhaus zu warten (wie doof und langweilig das ist, hatte ich ja schon im Jahr zuvor erfahren), kehrte ich noch kurz auf einen Latte Macchiato ins dortige Café Extrablatt ein. Als dieser auch prompt gebracht wurde, bezahlte ich ihn auch gleich. Nachdem ich ihn nun gemütlich ausgeschlürft hatte, waren es immer noch 15 Minuten vor Elf. Dennoch erhob ich mich, denn so allmählich - dachte ich - würden die anderen auch vor dem Brauhaus eintrudeln. Unterwegs kam ich noch an einem Weihnachtsmarktstand vorbei, welcher als einer der wenigen (darunter ein Süßigkeitenstand) bereits geöffnet war, und schaute mich an diesem um. Auf dem Parkplatz vor dem Brauhaus erblickte ich sofort Carsten, Viola, Sabine und Manuela. Nach einer Begrüßungsorgie und ein paar gewechselte Worte später gesellten sich noch Christa und Detlef dazu. Nun waren wir vollzählig, und es dauerte nicht mehr lange, bis wir und eine Meute weiterer Gäste in die ehemalige Schwimmhalle *fg* strömen konnten.

Der bestellte Tisch ward rasch gefunden, und die Schrottwichtelgeschenke in der Mitte zum späteren Schrottwichteln aufgestellt. Alle? Nein... EIN Schrottwichtelgeschenk erwies sich als zu groß, sperrig und den transtablären Blickkontakt behindernd, als dass es in die Mitte gepasst hätte. Ratet mal, welches das war. Richtig: Meines! A.CA.Smilewink.gif So wurde es zuerst irgendwo auf Seite gestellt, später gelangte es im Rahmen einer Fotografieraktion auf den hinteren, dem Innenraum zugewandten Teil des Tisches, wo es dann auch ohne zu stören blieb.

Inzwischen - nach Ankunft der zuvor bestellten Getränke - meldete sich nach und nach bei den advinternetten Menschen der Hunger. Während andere mehrmals den Teller für den Hauptgang nachfüllten, verfiel ich nicht mehr auf diese "Falle", in die ich einmal und nie wieder getappt war: Stattdessen ging ich nur EIN Mal mit dem großen Teller hin und nahm von vielem ein bisschen, bis der Teller ausreichend voll war. Schließlich musste ich ja noch Platz für die Köstlichkeiten zum Dessert lassen!!! A.B.Twink.gif Von den süßen Sachen nahm ich dann dafür zweimal. Diese Methode erwies sich übrigens als durchaus erfolgreich: Ich hatte keinerlei Beschwerden und sogar eine gute Verdauung! *gg* Offenbar ist mein Körper in der jetzigen Adventszeit vor Allem auf Süßes eingestellt.

Während des gesamten Treffens liefen natürlich angeregte Gespräche über dies und das; auch gab es viel zu lachen. Irgendwann war dann auch so langsam aber sicher die Zeit gekommen, mit dem Schrottwichteln anzufangen. Wie immer gab es ein lustiges Würfeln um die Geschenke: 6 bedeutet ein Geschenk nehmen, 1 bedeutet, dass man das Geschenk, das man bereits vor sich hat (falls vorhanden) an einen anderen Teilnehmer seiner Wahl abgeben muss. Gewürfelt wird reihum, und zwar so lange, bis jeder ein Geschenk hat. Schummeln und sich aus der Affäre ziehen geht gar nicht. A.CA.Smilewink.gif Beim Tausch kann es allerdings in der Praxis vorkommen, dass geklüngelt wird. Eventuell blöd für denjenigen, der ohne Anhang gekommen ist - oder auch nicht. In meinem Fall war es egal, denn mein einmal erlangtes Paket, das ich bis zum Schluss verteidigt habe, musste ich - so wollte es das Los - nicht mehr hergeben. Der Organisator hingegen, der darauf spekuliert hatte, dass ihm jemand die erwürfelte "Riesenlast" unbedingt wieder abnehmen würde, blieb unfreiwillig darauf sitzen. Ätschibätsch! A.B.Twink.gif Ich hoffe, er findet trotzdem eine dekorative oder sonstige Verwendung dafür.
Schlussendlich kann ich nicht sagen, dass irgendeine "Taktik" besser oder schlechter wäre als eine andere. Diesmal gab es im Übrigen keinen einzigen Fall, in dem ein Geschenk nach dem Auspacken noch einmal hätte ausgetauscht werden müssen. Daraus schließe ich, dass jeder mit seinem Schrottwichtelgeschenk "irgendwie" zufrieden war, womöglich sogar etwas damit anfangen kann, und dass nichts gar ZU "Schrottiges" dabei war. Ach ja... ein kleines Déjà-Vu aus dem letzten Jahr gab es übrigens auch. A.B.Twink.gif
Es war auf jeden Fall wieder einmal ein Riesenspaß für alle sieben, die dabei waren.

Um ca. 14.30 Uhr verließen uns Sabine und Manuela als erste, weil sie noch im Hellen nach Hause kommen wollten. Eine Stunde später war dann allgemeiner Aufbruch und die Abschiedszeremonie vor der Tür angesagt.

Da der Zug Richtung Köln gerade weg war, hatte ich vom Hauptbahnhof aus noch etwas Zeit zum Bummeln. Trotz Regen, welcher mich nicht unbedingt zu einem Weihnachtsmarktbummel einlud, habe ich ihn mir ein wenig angesehen. Als der Regen jedoch stärker wurde, bin ich umgekehrt und habe zum restlichen Zeitvertreib noch etwas am Kiosk gestöbert. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, keine neuen Papierbücher mehr zu kaufen, sondern die, die ich bereits besitze, wegzulesen, konnte ich am ausstehenden Büchertisch mit den Angeboten bei Dreien doch nicht widerstehen. (Die sind halt immer noch viiiiiiiiel günstiger als E-Books inklusive dem dazugehörigen Lesegerät! )
Meine Ausbeute:
- Eva Menasse: Vienna
- Irène Némirovski: Suite Francaise
- Mitchell Symons: Wo lassen Nudisten ihr Wechselgeld? (Interessant, was es so alles gibt... )
Ab Köln hieß es dann wieder: "Genießen Sie das Leben in vollen Zügen!" Glücklicherweise ergatterte ich auch hier einen Sitzplatz.

Leider kann ich Euch heute keine Bilder mehr dazu zeigen, da entweder meine Kamera-Speicherkarte oder mein Laptop diesbezüglich spinnt. Ich will jedenfalls nicht befürchten, dass ich jetzt sämtliche Fotos umsonst geschossen habe. Na ja. So gibt es eben jetzt nur einen textlichen Bericht.

Karin 06.12.2009, 21.40 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Hinweis:

Bitte keine Badezusätze o. Ä. als Wichtelgeschenk an mich hinzufügen! Dafür habe ich keine Verwendung mehr, da wir jetzt keine Badewanne mehr haben (leider!).
Duschgels können hingegen gerne geschenkt werden, muss aber nicht, da ich mir diese schon selber kaufe. Es sei denn, es handelt sich um eine ausgefallene Sorte, die es nur bei Euch gibt, oder ein selbst zusammengestelltes oder so.

Momentan wird das gesamte Bad neu gemacht. Das ist zwar nötig - aber leider werde ich jetzt, so lange ich hier wohne, kein Bad mehr nehmen können. *seufz* (Ja, Ihr dürft mich gerne bemitleiden!)

Karin 06.11.2009, 17.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Wichteln

Ich wichtel auch hier mit.

Leider klappt es mit dem Einfügen des im Media-Manager dieses Blogs gespeicherten Wichtelbanners mal wieder nicht. ;-( Aber meine Anmeldung ist erfolgt, und das ist das Wichtigste.

Ach ja, und dort wichtel ich auch!

Nicht zu vergessen natürlich das Schrottwichteln - aber das ist ja schon wieder etwas anderes.

Karin 06.11.2009, 17.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ein wenig Selbstreflexion

Bei Ocean fand ich diesen Wahrnehmungs-Test, den ich zur Abwechslung mal wieder sofort machen musste. Das Ergebnis fiel meines Erachtens (wie bei den meisten solchen Tests wohl nicht anders zu erwarten) jedoch ziemlich pauschal aus. Bei nur sieben Fragen und je nur einer wählbaren Antwort ist das aber wohl auch kein Wunder, dass kaum alle Aspekte der individuellen Wahrnehmungstendenzen und -bandbreiten damit abgedeckt werden können. Außerdem habe ich festgestellt, dass einige meiner Antworten, die vornehmlich bzw. auch auf einen Sinn hindeuten, im Endergebnis gar nicht zu diesem Sinn gezählt wurden (in dem Fall der Seh-Sinn). Das Ganze ist also wie immer nicht hundertprozentig für bare Münze zu nehmen - regt aber nichtsdestotrotz dazu an, sich mal wieder mit sich selbst zu befassen.

Das orakelt dieser Test "über mich" (mit Kommentaren meinerseits in Kursivschrift):


Ihr Profil: körperlich

Sie müssen die Dinge und Menschen, die Sie umgeben, spüren oder berühren. Ihr Körper ist Ihr bester Freund wenn es darum geht Ihre Umwelt wahrzunehmen.



Das hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht! Denn ich persönlich habe mich offen gestanden NIE so gesehen. Insbesondere, wenn Menschen beispielsweise so riechen, als hätten sie sich wochenlang nicht gewaschen, bin ich sogar eher geneigt, Berührungen mit solchen unter allen Umständen zu vermeiden! Und auch sonst ist mir nicht jede Berührung in dem Moment, wo eine solche stattfindet, angenehm. Wer mich kennt, weiß auch, dass ich eben nicht gerade der Mensch bin, der alles und jedes betatschen muss - eher sogar im Gegenteil scheue ich mich oft sogar davor! Gut, hier stellt sich wiederum die Frage, warum ich zumindest manchmal davor zurückschrecke. Denn in der Tat ist es so, dass ich oft empfindlich auf Berührungen reagiere - als Kind schon kam es etwa vor, dass das Kratzen eines bestimmten Kleidungsstückes mich plötzlich störte o. Ä. Oder auch zufällige Berührungen können mich u. U. irritieren.

Aber diese Aussage bringt mich wirklich zum Nachdenken. Vielleicht sollte ich wirklich diesem Sinn ganz bewusst mehr Aufmerksamkeit schenken - und mich selbst dabei von innen beobachten, wie ich darauf reagiere und bis zu welchem Punkt mir das guttut.



Ihre Charaktereigenschaften


> ein feines Gespür: Wenn Sie zum Beispiel einen Raum betreten verspüren Sie sofort die allgemein herrschende Atmosphäre. Dasselbe gilt für Personen: Sie nehmen ihren Charakter und ihre Gemütsverfassung sofort wahr.


Stimmt! Ich merke, ob die Stimmung eher gedrückt oder heiter, misstrauisch oder wohlgesinnt ist. Insbesondere, wenn das noch durch eine entsprechende Mimik, Gestik etc. untermalt wird und je nachdem, in welchem Ton geredet wird usw.



> Natürlichkeit: Sie sind locker und entspannt wenn die Situation dies zulässt. Ebenso leiden Sie physisch unter einer negativen, angespannten Stimmung. Sie sind nicht fähig Ihre Gefühle und Reaktionen zu verbergen.


Stimmt ebenfalls! Und ja, ich fürchte, oftmals sieht man mir meine Gemütsverfassung im Gesicht an, zum Beispiel, wenn ich eher nervös oder aufgeregt bin. Allerdings sehe ich auch die Gefahr, dass z. B. in eine bestimmte Mimik o. Ä. falsche Schlüsse auf mein Innerstes gezogen werden - so dass mich die Angst vor einer Fehlinterpretation dann evtl. tatsächlich nervös machen kann. Manchmal wünsche ich mir daher, mir eine Maske aufsetzen zu können, so wie es viele Menschen offenbar tagtäglich wie selbstverständlich und mühelos tun. Doch andererseits: Wäre das noch sympathisch? Soziale Kälte gibt es schon genug auf der Welt...



> Lebhaftigkeit: Sie reagieren stark auf die geringsten Reize. Ihr emotionales Gehirn ist Ihr Motor. Es reagiert schneller als Ihr Bewusstsein und schickt körperliche Signale, die verschiedene Formen annehmen können... und die Sie dann entschlüsseln müssen!


Treffer!



Und die anderen Sinne?

Vertrauen Sie weiterhin Ihren Intuitionen, aber hören Sie auf Ihren gesamten Körper! Setzen Sie nicht nur auf einen einzigen Sinn...

> Etwas mehr Sehsinn: Die erste Funktion Ihrer Augen besteht darin Dinge optisch wahrzunehmen und zu entschlüsseln, also setzen Sie sie ein!


Hallo? Tue ich das nicht schon? Ich gehöre jedenfalls meines Wissens nicht zu den Menschen, die vor allem die Augen verschließen. Und ich denke, ich nehme die optischen Informationen und Reize doch sehr detailliert wahr. Oder ist hier irgendjemand unter Euch, der das dementieren möchte?



> Etwas mehr Gehör: Sie sind sehr gut fähig auf Ihre Reaktionen und Intuitionen zu hören. Also hören Sie auch auf die anderen, die ‚Stop’ sagen oder Sie neue Dinge entdecken lassen.


Hier ist die Einschätzung mitunter wirklich richtig. Ich gebe es zu, dass ich manchmal etwas "überhöre", wenn ich beispielsweise etwas gerade nicht hören will oder so... Manchmal ist das auch wohl eine Art Selbstschutz; zum Beispiel auch, wenn gerade subjektiv "zu viel" auf mich einprasselt. Das "Überhören" geschieht dann in der Regel nicht mit Absicht, sondern scheint eine "normale" (für mich normale - für die Allgemeinheit vielleicht nicht) Reaktion meiner Psyche zu sein, dass ich ab einem gewissen Punkt einfach die Aufmerksamkeit wenn nicht abschalte (ganz abschalten ginge ja ohnehin nur, wenn ich von jetzt auf gleich in Tiefschlaf fallen würde *lach*), dann eben so herunterfahre, dass es "zum einen Ohr hinein- und zum anderen wieder hinausgeht". Das kann passieren, wenn einer gefühlte Stunden lang im Monolog redet und redet, womöglich noch immer dasselbe, oder aber so unzusammenhängend, dass es anstrengend ist, den Faden zu behalten...

Karin 12.05.2009, 17.53 | (0/0) Kommentare | PL

Geistesblitz des Tages

Gleich und gleich gesellt sich gern.
Aber manchmal liegt genau darin die Schwierigkeit.

Das ging mir heute einfach nur so durch den Kopf.

Karin 28.04.2009, 19.03 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Aufbruchstimmung

Manchmal vermag eine Krise im eigenen persönlichen Umfeld das zu bewirken, woran man zuvor Wochen, Monate oder gar Jahre scheiterte: Dass man ein für allemal die Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt, Kraft und Energie schöpft, um dies auch umzusetzen, aber auch den Optimismus gewinnt, dass einem das auch gelingen kann. Wenn ich mich von dieser treibenden Kraft JETZT erfassen lasse, könnte das meine Chance sein, letztendlich Fuß zu fassen. Also: Ärmel hochkrempeln und los!

Offensichtlich hat mir die frische Luft heute gut getan. Nun bin ich mit mir selbst im Reinen, obendrein regeneriert und voller Tatendrang, und bin gespannt, was die Zukunft noch alles für mich bereit halten mag. Es gab schon Zeiten, da habe ich daran gezweifelt, überhaupt eine Zukunft zu haben. Doch die sind hoffentlich endgültig vorbei! Ich will jetzt einfach daran glauben, dass sich mein Leben - natürlich mit meinem Zutun - zum Positiven verändern wird! Weil ich merke, dass dieser Glaube mich zum Handeln motiviert, noch stärker als zuvor (und vor Allem: mit Überzeugung!) darauf hinzuarbeiten. Ich kann nicht wissen, wo ich letztendlich ankommen werde. Aber jeder Schritt, den ich unternehme, um diesem unbekannten Ziel näher zu kommen, bringt mich einen Schritt weiter.

Jetzt muss ich erstmal an mich denken. Es wurde auch höchste Zeit.

Karin 19.04.2009, 21.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

A propos Wichteln

(bzw. diese Wichtelaktion hier):

Ich habe mein Päckchen heute auf den Weg gebracht.
Fürs Protokoll.

Karin 08.12.2008, 16.38 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Weltkindertag

Heute war Weltkindertag. Wer Zeitung liest und / oder Nachrichten schaut, dem dürfte das nicht entgangen sein. Aber auch, wer sich in der Welt des Internets bewegt, dem dürfte die hübsche Illustration des Google-Schriftzugs nicht entgangen sein.

Sogar zwei Kinderseiten wurden neu geschaltet [hier zum Thema Innenpolitik] und [hier zu internationalen politischen Themen].

Und gleichzeitig wurde die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz mehrheitlich abgelehnt!!! Und zwar auch von jener Bundesregierung, die all diese tollen Aktionen und Internetseiten ins Leben gerufen hat.

Schade, dass damit offenbar alles nur Fassade und schönes Gerede ist, das schon morgen wieder vergessen sein wird, bevor auch nur irgendetwas davon umgesetzt worden ist.
Ehrlich gesagt schäme ich mich für die deutsche Regierung! Die Tierrechte haben wir längst im Grundgesetz verankert - und die Kinder sollen es nicht wert sein??? Ich glaube, ich lebe im falschen Land.


Sicher, mögen einige hier vielleicht anfügen, in anderen Ländern ergeht es den Kindern noch schlechter. Zwar gibt es eine internationale Kinderrechtskonvention (ich vermute, dass auch Deutschland diese unterschrieben hat?) - aber das ist zunächst einmal "nur" ein Stück Papier, und es dauert lange und kostet viel Arbeit, bis sich die Verhältnisse entsprechend geändert haben.

Aber wie soll Deutschland da ein Beispiel abgeben, wenn es die Rechte der Kinder ganz offensichtlich politisch nicht ernst genug nimmt?

Karin 20.09.2008, 23.19 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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Glück ist ein Duft,
den niemand verströmen kann,
ohne selbst eine Brise abzubekommen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet,
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde (1854-1900)


Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem Du die 100%ige Verantwortung
für Dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321)


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