Vormorgendliche Gedanken

Wenn das Gehirn - vermutlich erkältungsbedingt - morgens kurz vor und nach dem Aufstehen bereits warmläuft, treibt das manchmal seltsame Blüten. Heute zum Bleistift kreisten die vormorgendlichen Gedanken aus noch unerfindlichen Gründen um Blutdruckmessgeräte. Im Halbschlaf bereitete ich offenbar irgendeinen Text zu dem Thema vor (ohne tatsächlich so etwas zu planen). Fragt mich jetzt aber nicht, wovon dieser im Detail handelte. *lach*

Hier im Blog hatte ich vor langer Zeit ja mal etwas zum Thema "Reflexionsschlaf" (eigener Ausdruck) geschrieben. Nun, in diesem Fall hat sich dieser wohl bis in die Aufwachphase fortgesetzt.

Im Nachhinein gehe ich davon aus, dass mein Unterbewusstsein das Thema "Blutdruck" aufgegriffen hatte, da ich gestern in der Wetterrubrik unserer Tageszeitung beim "Biowetter" etwas davon gelesen hatte, dass es bei Menschen mit hohem Blutdruck unter diesen Witterungsbedingungen bei übermäßiger Belastung zu Kreislaufproblemen führen könne. Ich persönlich bin zwar i. d. R. nicht von Blutdruckhochdruck betroffen, aber das Unterbewusstsein unterscheidet das im Noch-Schlaf wohl nicht.

Oder mein Körper wollte mir damit etwas mitteilen: Denn als ich später heute morgen meinen Blutdruck interessehalber maß, stellte ich fest, dass mein Puls zeitweilig sehr hoch war. Und auch die anderen Werte hatten, obwohl ich noch nicht am ersten Kaffee genippt hatte, schon normale Tageswerte erreicht, die man bei mittelmäßiger Aktivität hat. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich dann bereits ein paar Dinge getan hatte.
Niedrigen Blutdruck habe ich übrigens schon einige Monate nicht mehr. Ich habe jetzt keine Zeit, darüber zu spekulieren, woran das liegen könnte... *gg*

Nun muss ich aber gleich los. Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende!

Karin 19.02.2010, 07.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Lebenswelt

Streusalzmangel

Man möchte meinen, eigentlich hätte man am letzten Wochenende bereits auf einen erhöhten Streugutbedarf vorbereitet sein müssen. Immerhin dauert dieser Winter nicht erst seit gestern an. Tatsächlich aber war am Samstag und Sonntag auf unserer Straße noch nichts davon zu bemerken. Erstmalig seit langer Zeit befand sich dann darauf eine dünne, plattgefahrene Schneeschicht - möglicherweise teils auch vereiste Passagen. Inzwischen haben wir knapp 0° C, und die Straße inklusive freigeschippter Gehwegabschnitte folglich frei.

Wie es auf Deutschlands Autobahnen aktuell aussieht, kann ich nur erahnen. Dass Raketentransporte durch den Status Quo verschoben werden, ist dabei langfristig wohl das geringste Problem. Man stelle sich hingegen vor, wenn der wetterliche Zustand längere Zeit angedauert hätte bzw. andauern würde. In manchen, abgelegenen Gegenden würde dann wahrscheinlich ein ernsthaftes Versorgungsproblem entstehen. Jetzt ist mancherorts schon die Rede davon, dass Streusalznachschub aus Chile und Marokko eingeliefert werden soll. Dabei muss es doch nicht unbedingt Salz sein: Man kann auch beispielsweise mit Sand oder Kalkgranulat streuen.

(Ich könnte jetzt 'nen karnevalistischen Witz machen und sagen: "...oder mit Kamelle!"  Aber sonst würde das nachher noch irgendjemand für bare Münze nehmen -  und dadurch eventuell noch mehr Unfälle verursachen. )

Karin 15.02.2010, 12.27| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: aktuell, Winter,

Valentinstag für Andere

Sicherlich gibt es hier einige, die den Rummel, der um den Valentinstag gemacht wird, ähnlich kritisch betrachten wie ich.
Diesen Menschen, aber auch jenen, für die dieser Tag vielleicht nicht so schön ist, weil sie denken, es wäre zu wenig Liebe in ihrem Leben, widme ich diesen Beitrag besonders.

Ich persönlich freue mich zwar, wenn am Valentinstag an mich gedacht wird. Noch mehr freue ich mich aber, wenn es unerwartet und unabhängig von einem Datum geschieht. Ich meine, wir denken doch auch nicht nur einmal im Jahr zum Mutter- bzw. Vatertag an die jeweiligen Elternteile.
Ebensowenig wie ich an die Liebe zu meinen Eltern erinnert werden muss, gilt dies für die andere Liebe. Meine Liebe richtet sich nicht nach dem Kalender, sondern ist immer da.
Dazu muss sie auch nicht ständig im Vordergrund stehen oder mit irgendwelchen materiellen Geschenken "bewiesen" werden. Solch eine oberflächliche Form, die manche in jüngeren Jahren vielleicht mit "Liebe" verwechseln, brauche ich nicht. Über Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten freue ich mich natürlich - aber sie sind eben nicht existenziell notwendig, und "erwarten" tue ich überhaupt nichts. (Ich lasse mich lieber überraschen. *g*)

Um wie viel tiefgründiger und intensiver ist doch eine Liebe, die auch im Hintergrund trägt!
 
Eine solche Liebe wünsche ich Euch.
Und denjenigen, die eine solche vielleicht gerade nicht erleben, möchte ich sagen:
Schaut Euch nur um! Es gibt so viel Liebe in Eurem Umfeld - nicht nur die eine!
Es gibt soooo viel, dass man - jeweils auf seine Weise - lieben kann: Sei es die Natur, das Leben, in einer brenzligen Situation Glück gehabt zu haben, Freunde, Tiere, ein bestimmtes Hobby, dem man leidenschaftlich nachgeht...
Die Liste ließe sich bestimmt noch lange - und individuell - fortsetzen.
Man kann in vielem Liebe entdecken. Und manchmal läuft man dabei auch der Liebe über den Weg. Man muss sie dann nur bemerken. Also haltet das Herz offen - ohne nach irgendetwas zu suchen. Dann kommt sie vielleicht, in dem Moment, in dem Ihr es am wenigsten erwartet, und rettet Eure Hoffnung.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen - sowohl mit als auch ohne Valentine - viel Licht und Liebe an allen Tagen!



Zum Schluss noch etwas Lustiges zur Auflockerung.

Ein Witz, den ich im Internet gefunden habe:

Frau Müller und Frau Schulze stehen am Freitagabend am Gartenzaun und warten auf ihre Männer. Sie sehen Herrn Müller mit einem riesigen Blumenstrauß die Straße entlangkommen. Sagt Frau Müller: "Immer diese ewigen Wochenendblumen. Da muß ich wieder die ganze Woche die Beine breit machen." Da fragt die Frau Schulze ganz erstaunt: "Ja habt ihr denn keine Blumenvase?"


Karin 14.02.2010, 23.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Valentinstag, Liebe,

Cekado: Übernächtliches - Mensch hat's nicht leicht

In den hier enthaltenen, menschlichen Kurzgeschichten beschreibt der Autor auf prägnante, leicht verständliche und vor Allem schnörkellose Weise mal mehr, mal weniger alltägliche Situationen aus ungewöhnlichen Perspektiven. Überraschende Wendungen sind dabei vorprogrammiert. Besonders Freunde des schwarzen Humors, aber auch Menschen, die gerne auf eine unterhaltsame und zwanglose Art Denkanstöße erhalten, werden ihre Freude daran haben.

Die übernächtlichen Geschichten sind keineswegs zu lang, einige sogar nur eine Seite kurz. So lässt sich auch mal zwischendurch in einer Kaffeepause etwas darin schmökern. Ohnehin eignet sich dieses Buch eher zum häppchenweisen Lesegenuss, um jeder Geschichte Zeit zu lassen, sich zu entfalten und zu wirken. In einem Rutsch gelesen würden einige interessante Details und Aspekte mit Sicherheit durchs mentale Sieb fallen.
Auch beim wiederholten Lesen ist es übrigens dank der raffinierten Erzählpsychologie in Kombination mit einem langsam ansteigenden Spannungsbogen (mit ausgewogenem Schreibstil) niemals langweilig.
Noch einen spezielleren Reiz dürften die Geschichten haben, wenn sie vorgelesen werden. Ich stelle mir die verblüfften Reaktionen und Gesichter vor, die sie dann oft hervorrufen könnten.

Im hinteren Teil folgen dann zahlreiche Märchen. Tiefgründig und phantasievoll greift der Autor hier das Thema Veränderungen in verschiedenen Lebenslagen auf. Auch hier ist wieder jede Geschichte anders und wird aus einer unterschiedlichen Perspektive erzählt. Ich musste manchmal sehr schmunzeln über die originellen Szenerien, die jeweils als Ausgangspunkt dienten. Es erfordert jedenfalls einiges an Vorstellungskraft, sich beispielsweise das Sozialverhalten von Sternen und Kometen bildlich auszumalen. Und auch die Tiere (ob nun die Muschel, die gerne tanzen wollte, oder eine Schlange, die kurz vor ihrer Häutung steht) werden so beschrieben, als wären sie Menschen.
Viele dieser Märchen entbehren auch nicht einer gewissen Romantik; die entsprechenden Passagen sind jedoch romantisch, ohne zu kitschig zu sein. Teils ist dies auch der ungewöhnlichen Umsetzung zu verdanken. Zudem inspiriert jede Geschichte für sich zum Nachdenken.

Alles in allem ist hiermit in praktisch jeder Lebenslage ein kurzweiliger, einfallsreicher, oftmals sarkastischer und teils gesellschaftskritischer (siehe z. B. "Das Schuhhaus für Idioten") Lesespaß garantiert.

Wer jetzt neugierig geworden ist und sagt: "Das will ich auch lesen", kann es dort erwerben.

PS: Ich habe übrigens keinerlei spezielle Vorteile durch diese Rezension. Außer, dass ich jetzt das von mir freiwillig beim Verlag angeforderte Rezensionsexemplar zu einem festen Bestandteil meiner Büchersammlung zählen darf.

Karin 12.02.2010, 16.17| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lesewelten | Tags: Bücher

Für Klasse statt Masse

Auf Twitter gab es heute in meinem erlesenen Followerkreis eine kleine Diskussion zum Thema Werbung und welche Art von Werbung überhaupt effektiv sei. (Ja, auch durch eine so spontane schriftliche Kommunikationsform können mitunter fruchtbare gedankliche Ergüsse entstehen, die sich weiterentwickeln lassen.)

Das finde ich interessant genug, um meine Gedanken dazu auch mal kurz im Blog darzulegen. Hier gehen sie wenigstens nicht so schnell unter.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass ein breit angelegtes, ziellos und übertrieben gestreutes virales Marketing für sich genommen kaum nachhaltig sein kann. Damit kann man vielleicht kurzfristig den Kunden zu einigen Sekunden - oder Minuten, je nach Werbeart - Aufmerksamkeit zwingen.
Langfristig wird man ihn aber so nicht an sich binden geschweige denn tiefergehend von seinen Produkten überzeugen können. Das geht zum einen Auge herein und zum anderen Ohr wieder hinaus.
Schlimmstenfalls sind einige potentielle Kunden von der unerwünschten, nicht gezielt ausgewählten Werbung so genervt, dass sie sich auf Dauer abwenden. Für den Ruf eines Unternehmens ist das sicherlich nicht besonders vorteilhaft, erst recht nicht für dessen Budget.


Um Kunden langfristig anzulocken, würde ich persönlich eher darauf setzen, deren Interesse durch sparsames und ausgeglichenes, dafür aber gezieltes Aufmerksam-Machen zu wecken. Dabei messe ich auch der Aktualität eine wichtige Bedeutung bei. Des Weiteren sollte es jeweils passen, zum Beispiel zu einem bestimmten Thema und auf jeden Fall zu den Bedürfnissen des Kunden.

Eine gründliche Analyse der Nachfrage ist also unverzichtbar, wenn man ein Produkt gleich welcher Art erfolgreich an den Mann oder die Frau bringen will.
Hinzu kommt, dass der Kunde sich angesprochen fühlen sollte. Damit meine ich nicht, dass die Werbung direkt an ihn adressiert werden soll. Auf diese Weise käme er sich eher überrollt vor und wäre in seiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt = kontraproduktiv. Nein.
Was ich damit meine: Die Werbung sollte so gestaltet sein, dass der Kunde den Eindruck hat, es wäre individuell auf seine Bedürfnisse maßgeschneidert. Ein Produkt nach Maß, nicht Masse.

Die individuellste Form der Werbung, die ich mir vorstellen kann, ist die Empfehlung. Zugleich ist sie meiner Ansicht nach auch die glaubwürdigste, weil eine Empfehlung voraussetzt, dass der Übermittler sich zuvor intensiv selbst mit dem Produkt auseinander gesetzt hat, es auf Vorteile und auch eventuelle Tücken getestet hat und sich somit im Rahmen seiner Erfahrung damit auskennt. Ist er damit zufrieden, wird er außerdem auch dahinterstehen, was das Fundament der Glaubwürdigkeit zusätzlich festigt.
Wenn es ihn stark interessiert, hat der "Botschafter" sich sogar zahlreiche Hintergrundinfos zum Produkt zu Gemüte geführt. Dies erhöht noch einmal die Seriosität.

Mit der Empfehlung verwandt ist die Mund-zu-Mund-Propaganda. Da diese überwiegend mündlich abläuft (im Gegensatz zu einer Empfehlung, welche auch schriftlich erfolgen kann), schätze ich diese als nicht ganz so wirkungsvoll ein, zumal wenn sie als einzige Werbeform verwendet wird. Mündliche Worte bleiben eben nicht so lange im Gedächtnis wie schriftliche, die man ja immer wieder an entsprechender Stelle nachlesen kann.
Wenn die Mund-zu-Mund-Propaganda jedoch von einer oder mehreren schriftlichen Empfehlungen ergänzt wird, erhält sie nicht nur mehr Gewicht, sondern kann nachhaltiger wirken.

Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda, die im Grunde beide "von Mensch zu Mensch" funktionieren - wobei Empfehlungen ggf. noch etwas breit angelegter sind, während Mund-zu-Mund-Propaganda auch unter vier Augen stattfinden kann - haben noch einen weiteren Vorteil gegenüber Massenwerbung: Sie geben mehr Aufschluss über die tatsächliche bzw. erfahrene Qualität des Produktes.
Je nachdem, welche Kriterien dem "Sender" wichtig sind, können Aspekte davon zwar subjektiv sein - doch darüber kann sich der mündige "Empfänger", der seine eigenen Ansprüche hat, selbst ein Urteil bilden. Es ist ihm so möglich, sich einen umfassenderen Eindruck von Produkt zu machen, so dass er seine Entscheidung treffen kann.
Und letztlich ist es die Qualität, die überzeugt und dazu beiträgt, dass ein Produkt weiterempfohlen wird. Ein schlechtes Produkt wird nicht weiterempfohlen. Folglich hat der Hersteller ein Interesse daran, auch negatives Feedback anzunehmen, um es zu verbessern und schließlich an mehr Kunden zu bringen.

Bei "Frontalwerbung", etwa aus dem Fernsehen oder auf einem leblosen Plakat, besteht diese Möglichkeit des Feedbacks nicht. Zudem stumpft der potentielle Kunde dabei schnell ab, wenn er wiederholt die Erfahrung gemacht hat, dass die dort suggerierte Qualität in seinem Fall gar nicht zutraf. Bei wiederholten Enttäuschungen wendet er sich also frustriert von dieser Marke ab, fühlt sich verarscht, um sein investiertes Geld betrogen und glaubt am Ende gar nichts mehr.

Ich halte diese beiden individualisierten Werbeformen, die sich außerdem keineswegs unangenehm aufdrängen (weil der Kunde die Wahl hat, ob er sich damit befassen will), für langfristiger und nachhaltiger als kollektiv angelegte, unpersönliche Spots, Banner, Plakate, Flyer oder andere Mittel, die letztendlich entweder im (virtuellen oder realen) Papierkorb oder außerhalb des Gehirns landen, sprich: vergessen werden.

So. Und nun habe ich auch einen sehr guten Aufhänger für eine ganz spezielle Buchempfehlung, die es demnächst von mir geben wird. :-)

Karin 10.02.2010, 20.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Werbung, Marketing,

Utopia isst eine Scheibe ;-)

... und noch eine, und noch eine ...

Davon:

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Was hier oberflächlich betrachtet eher wie eine normale Pizza aussieht, soll in Wahrheit Flammkuchen sein. Nach Art des Hauses, versteht sich. In rechteckiger Form, so wie es nun mal auf ein Blech passt. Und etwas reichhaltiger belegt, als man es im Restaurant bekäme. *g*

Gemacht war es eigentlich für zwei erwachsene Personen mit gesundem Appetit, darunter eine betagtere. Wir haben allerdings nur die Hälfte geschafft, so dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass bis zu vier nicht allzu ausgehungerte Leute davon satt werden könnten. Ansonsten hat man halt etwas länger davon, kann sich auch zwischendurch noch einen kleinen Imbiss gönnen oder hat schon die nächste Mahlzeit fertig.

Hier nun das Rezept.

Man nehme:

300 g Mehl
150 ml Wasser
1 Ei
4 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

und mische diese Zutaten zu einer homogenen Teigmasse.

Dann decke man die Schüssel mit dem Teig mit Alufolie ab und stelle diese ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank. Es kann auch gerne mehr sein.

In der Zwischenzeit heize man den Backofen auf 250° C Umluft vor und bereite die Zutaten für den Belag vor:

3 Lauchzwiebeln
150 g Speck (ungefähr - ich habe zwei Schwarten Bauchspeck genommen, was 1/2 Packung entsprach)
2 rote Paprika
eine 3/4 Packung frische Champignons
1 Becher Schmand
1 Packung geriebener Mozzarella (200 g)
etwas Salz und Pfeffer
weitere Gewürze, z. B. Basilikum

Nachdem man das Gemüse gewaschen hat, schneide man die Lauchzwiebeln klein, entkerne die Paprika, schneide sie auf und ebenfalls klein. Die Pilze schneide man erst in Scheiben und dann die großen Stücke ggf. noch einmal in der Mitte durch.
Falls man den Speck nicht ohnehin schon in Würfeln gekauft hat, zerkleinere man diesen zu solchen.

Mittlerweile müsste der Teig auch schon lange genug geruht haben. Zeit für seinen großen Auftritt!

Also verteile man ihn auf das mit Backpapier ausgelegte Ofenblech.

Und nun folgt der wohl schönste Teil: Das Belegen!
Zuerst bestreiche man den Untergrund mit Schmand. (Wahlweise kann auch Crème Fraîche oder Sauerrahm genommen werden, so wie es gerade passt. Varianten sind beim Belag ohnehin unbeschränkt möglich - der Phantasie und dem Geschmack sind praktisch keine Grenzen gesetzt.)
Ich habe über die Schmandschicht noch ein wenig Gewürze gestreut.

Anschließend verteile man nacheinander den Speck, die Paprika und die Champignons etwa gleichmäßig über die Teigfläche. Obendrauf kommen die Lauchzwiebeln und zum Schluss eine Packung geriebener Mozzarellakäse.

Das Ganze schiebe man in den Backofen und lasse es ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Ich persönlich mag es am liebsten, wenn es gut durch ist. Nach 8 Minuten sah mir alles noch zu weich und keineswegs knusprig aus. Länger als 12 Minuten sollte man den Flammkuchen aber auch nicht drin lassen.
Mein Ergebnis ist genau so geworden, wie ich es haben wollte. Lecker!

Karin 08.02.2010, 22.09| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sinneswelten | Tags: Essen, Rezept,

Leo Hickman: Fast nackt

Sein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben.

Da ich vor kurzem wieder diese Thematik ansprach, möchte ich Euch heute dieses Buch empfehlen. Obwohl die Lektüre bereits ca. 1,5 Jahre zurückliegt, habe ich es noch immer nicht vergessen. Ich denke, das spricht wohl für sich.


Von mir interpretierter Inhalt

In einem lockeren, unterhaltsamen und populären Schreibstil erzählt der Autor, durchaus selbstkritisch und mit einer angemessenen Portion Humor, wie er sich und seine Konsumgewohnheiten im Laufe dieses einen Jahres (und natürlich darüber hinaus) zusammen mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Schritt für Schritt immer mehr auf ökologisch, umwelt- und sozialbewusst umgepolt hat. Dabei erwiesen sich einige Maßnahmen als einfacher als gedacht; andere hingegen brauchten mehr Überlegungs- und Gewöhnungszeit oder waren in diesem Fall auch nicht unmittelbar umsetzbar.
Unterstützt wird das Paar dabei von drei "Beratern", die sich mit dem Thema auf ihre jeweilige Weise auskennen und somit auch verschiedene Aspekte ansprechen: Hannah Berry, die für das britische Verbrauchermagazin "Ethical Consumer" arbeitet und Vegetarierin ist. Mike Childs, Marketingleiter von "Friends of the Earth", einem internationalen Netzwerk von Umweltgruppen. Und Renée Elliott, die Aufsichtsratmitglied der Soil Association und Gründerin der Planet Organic-Bioläden in Großbritannien ist.
Weiterhin geben die zahlreichen Briefe und Mails, die den Autor im Verlauf des Experimentes erreichen, ihm (und uns Lesern) sehr viele Tipps, aber auch Rückhalt. ...weiterlesen

Karin 04.02.2010, 19.10| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lesewelten | Tags: Bücher, Umwelt, Ökologie, Konsum, Ethik,

Einfluss von Blogs in Deutschland

Während in den USA Blogs schon lange einen mehr oder minder großen Einfluss in der Öffentlichkeit haben und dort z. B. über die konventionellen Medien sogar politisch ernst genommen werden, scheinen in Deutschland vor Allem private Blogs eher ein Nischendasein zu führen und oftmals auf "spaßige Online-Tagebücher" reduziert zu werden. Aber auch etablierte Fachblogs mit qualitativ hochwertigen Inhalten werden von Einzelpersonen aus den konventionellen Medien hierzulande immer noch belächelt.

Dabei bergen Blogs einiges Potential in sich: Immerhin drückt man in seinem Blog seine Meinung aus, teilt Informationen, die man interessant findet, frei mit anderen, und tauscht sich über diverse Dinge aus (was bei konventionellen Medien wenn überhaupt nur sehr eingeschränkt, zeitverzögert und selektiv möglich ist). Darüber hinaus bieten Blogs eine nicht zu verachtende Ergänzung zu anderen Medien, zumal in Blogs nach Einschätzung vieler oft auch Themen angesprochen werden, die sonst unter den Tisch fallen würden. Durch Verlinkungen breiten sich die Inhalte aus. Und in der Masse könnten Blogs auch Veränderungen bewirken. Doch was in den USA längst Bloggeralltag ist, ist in Deutschland wohl noch ein weiter Weg.

Nun fragt sich der eine oder andere vielleicht, warum ich - als "kleine" Bloggerin, die auch nicht sonderlich professionell bloggt und nicht einmal EIN spezielles Blogthema hat - mich damit befasse. Ganz einfach: Weil ich mir vorstelle, dass man auch als "kleiner", privater Blogger dadurch, dass man seine Meinung vertritt, Diskussionen anstößt oder auch über Dinge informiert, die einem wichtig sind, bis zu einem gewissen Punkt Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen usw. nehmen kann. Als Blogger (ausgenommen die, die wirklich zu 100% ein Onlinetagebuch führen und keinen Wert auf den Austausch über aktuelle Themen legen) trägt man zu einem meinungsbildenden, aber auch informativen Prozess bei. Das Problem: Man muss auch gelesen werden, und zwar von denen, die es interessiert.

Verlinkungen, sich selbst im Kommentar oder durch einen eigenen Blogeintrag an Diskussionen und an Aktionen beteiligen kann zwar zu einer größeren Bekanntheit von Blogs beitragen. Und wenn die Beiträge dann noch gut recherchiert sowie kompetent präsentiert werden (dazu gehört auch so Profanes wie Rechtschreibung), kann das noch einmal das positive Renommee eines Blogs verstärken.
Aber selbst dann bleibt es aufs Ganze besehen meist immer noch bei einem kleinen Kreis. "Nach oben", zu politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungsträgern, dringen auf diese Weise die Ansichten aus dem Volke meist nicht, oder nur durch Zufall. Erreichen lässt sich so im Einzelnen schon gar nichts. Deshalb bräuchten solche Blogs eine breitere Aufmerksamkeit, beispielsweise, indem auch in den anderen Medien darüber berichtet wird, wie unter anderem dort vorgeschlagen wird.

Oder ein Blog müsste etwas ganz Besonderes bieten, zum Beispiel eine Aktion durchführen, die es so noch nicht gegeben hat und die automatisch in einer Art Domino-Effekt den Blick der Öffentlichkeit auf sich zieht.

Dies sind nur einige allgemeine Überlegungen, die ich in den Raum stelle. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust, seine Meinung dazu zu äußern, Ideen, wie die deutsch(sprachig)e Blogosphäre noch mehr an Bedeutung hinsichtlich wichtiger Entwicklungen und des gesellschaftlichen Austauschs gewinnen könnte, oder dergleichen.

Karin 03.02.2010, 22.22| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Bloggen, Medien, Gedanken,

Wie wird man CDs los,

... die man nicht mehr hören kann, und die man wahrscheinlich aus irgendwelchen Gründen sonst nicht mehr loswerden würde?

Vor nicht allzu langer Zeit fragte Pat nach subjektiv gesehen "peinlichen" CDs, die man zu Hause hat, und stellte eine Liste derer auf, die sie aus ihrem eigenen Besitz peinlich findet. Wobei sich herausgestellt hat, dass die jeweiligen Werke nicht notwendigerweise auch alle anderen peinlich finden.

Wie ich dort auch schon im Kommentar andeutete, würde es bei mir nicht für eine Liste reichen, zumal ich ab und zu mein CD-Repertoire begutachte und dabei auch mal etwas aussortiere.

Gelegentlich stoße ich aber doch mal auf eine, wo ich mich frage, wie ich mir das früher einmal nur anschaffen konnte. Das Album ist mir dermaßen peinlich, und einige Songs davon finde ich heute SO nervig, dass ich mich fast nicht traue, es hier preiszugeben. Okay, ich nehme all meinen Mut zusammen und tue es doch:
Von diesem hier ist die Rede (die Tracklist ist bei mir teils anders, aber das macht es nicht besser). Wobei ich nur noch die zweite CD habe. Die erste ist mir damals im Internat, in dem ich zu Schulzeiten war, irgendwie abhanden gekommen. Ich vermisse sie keineswegs! *rotfl*

Ein paar Hörproben gefällig? Wirklich?? Wer sich unbedingt damit konfrontieren will, hier einige der in meinen Ohren wohl schrecklichsten dort vertretenen Lieder: Heaven is a place on earth mit Belinda Carlisles unerträglich schriller Stimme, You're history -> da fallen mir bald die Ohren ab *schüttel*, so'n Lied von der in meinen Augen schrecklichen Frau Cindy Lauper... Doch eines der allerschlimmsten *hüstel und schäm* Lieder auf der CD (ja, es gibt noch eine Steigerung dessen!) ist dieses hier. Einfach schauderhaft!

Nun ja, ich war ja damals auch um einiges jünger und vor Geschmacksverirrungen und Fehlkäufen nicht so gefeit...



Auf jeden Fall brachte mich das auf die Idee, ob es nicht so etwas wie Bookcrossing auch für CDs geben könnte. Ja, das gibt es tatsächlich: Disc Crossing. Es scheint nur bis jetzt noch nicht so bekannt zu sein...
Wie es genau funktioniert, kann man dort nachlesen. Und so sollten die Nummern aufgebaut sein. Vorlagen für die Etiketten kann man hier downloaden - oder erstellt sich so etwas selbst. Wichtig ist natürlich, dass man unbedingt die FDID draufschreibt, bevor man die CD freilässt, und diese Seite, wo der Finder dann kurz eine Meldung über ihren Verbleib machen kann.
Das Prinzip ist also im Grunde genauso wie bei Bookcrossing.

Karin 02.02.2010, 22.56| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Musik, oberpeinlich, Fehlkäufe, Konfrontation, Zum Kaputtlachen, Disc Crossing,

Ökologischer Konsum

Was Pflegeprodukte betrifft, achte ich seit einiger Zeit schon vermehrt darauf, umweltbewusst und (für mich) gesünder zu konsumieren. Dabei verzichte ich auch auf bestimmte unethische Marken wie z. B. die von Unilever und P&G. [An dieser Stelle empfehle ich statt einer Erklärung mal "Das neue Schwarzbuch Markenfirmen" - viele Beschreibungen sind sicherlich noch aktuell, ansonsten kommt im April 2010 eine neue Auflage heraus.]
Meine aktuelle Lieblingsmarke für Duschgels, Shampoos & Co. ist Alverde. Auch wenn mir nicht jede Sorte gleich gut gefällt, so finde ich dabei fast immer eine Packung aus dem Sortiment, die mir zusagt. Zudem sind diese Produkte für den Alltagsgebrauch bezahlbar und meist ergiebig - was längst nicht bei allen Marken mit ähnlichen Standards der Fall ist.

Bei Lebensmitteln bevorzuge ich frische Waren und reduziere Fertigprodukte, wo es nur geht. Ich gebe zu, dass ich im Lebensmittelbereich aus Kostengründen oftmals auch Kompromisse eingehe. Dafür kaufe ich aber auch Bioprodukte sowie gelegentlich Tee, Kaffee und Rohrzucker (vereinzelt auch anderes) aus fairem Handel.

Dafür ist mein ökologischer Fußabdruck im Bereich Fortbewegung wohl eher klein: Ich benutze ich viel öffentliche Verkehrsmittel, kürzere Strecken - manchmal bis ca. 30 Minuten - lege ich zu Fuß zurück, im Frühling und Sommer fahre ich auch mit dem Rad, und bei Autofahrten fahre ich mit anderen mit (ich besitze kein eigenes).

Abgesehen von anderen Dienstleistungen und Bankgeschäften / Geldanlagen wäre ein Bereich, wo ich zukünftig noch gezielter auf Nachhaltigkeit achten könnte (also, wenn beim nächsten Mal ein Kauf nötig ist), der Bekleidungsbereich.

Ein Artikel über den indischen Biobaumwoll-Skandal (darin geht es darum, dass Biobaumwolle aus Indien durch benachbarte gentechnisch veränderte Pflanzen kontaminiert wurden, u. a. weil es dort keine Abstandsregelungen zu solchen gibt) brachte mich wieder auf diese Thematik.

[Ebenfalls lesenswert in diesem Zusammenhang ist der Artikel "Cotton made in Africa" vom gen-ethischen Netzwerk.)

Erste Recherchen meinerseits, wie und wo man ökologisch und sozial nachhaltige Kleidung erwerben könnte, bzw. welche Gütesiegel und Kooperativen es dazu gibt, brachten Folgendes zutage:

- Mit dem GOTS-Zertifikat ausgezeichnete Kleidung bescheinigt nicht nur, dass die Produktion auf umweltfreundliche Weise erfolgte und die Stücke zu mindestens 95% aus Baumwolle bestehen (100% wäre wohl angesichts der oben genannten Problematik eher schwierig zu erreichen). Sondern es berücksichtigt auch soziale Kriterien: Bei Kleidung mit diesem Siegel ist gewährleistet, dass die produzierenden Arbeiter gerecht entlohnt werden, ihre soziale Absicherung, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist und sie in diesem Rahmen humane Arbeitszeiten haben. Kinderarbeit ist dabei verboten.

- Die 70 Mitglieder vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft erfüllen diese Standards. Zusätzlich zum GOTS-Siegel haben sie zwei eigene, spezielle Qualitätszeichen.

- Dann gibt es noch das Projekt "Cotton made in Africa" mit eigener Stiftung, an dem einige Textilanbieter beteiligt sind.

- Weitere mögliche Maßnahmen: Second Hand kaufen, Tauschparties, alte Kleidung weiterreichen (z. B. in Umsonst-Läden).

- Lesetipp: "Saubere Sachen".

Diese Ideen-Aufstellung ist vor Allem auch eine Notiz für mich selbst, wenn ich mal wieder Klamotten brauche und / oder meinen Kleiderschrank ausmiste.
Wenn Ihr darin ebenfalls die eine oder andere Anregung findet - umso besser. Dann hat das Ganze einen doppelten Sinn erfüllt.

Karin 01.02.2010, 21.58| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesundheits-Welt | Tags: Umwelt, Ökologie, Nachhaltigkeit, Konsum, Ethik,

Eisiges Kunstwerk der Natur

Obwohl hier durchschnittlich ca. 10 cm Schnee liegen (an manchen Stellen mehr, an geschippten Stellen und Straßen entsprechend weniger), und trotz im Laufe des Tages optimalen Witterungsverhältnissen zur Entstehung von Eiszapfen waren diese auf meinem heutigen Spaziergang insgesamt etwas dünn gesät.

Teilweise hätte ich sie sogar mit der Lupe suchen müssen, wenn ich eine solche dabei gehabt hätte. Und die paar, die ich fand, erschienen mir irgendwie zu banal, schlicht und gewöhnlich, um sie jetzt im Rahmen von Falks ->

Blogparade Schöne Eiszapfenfotos

... zu zeigen.

Schließlich wurde meine akribische, aber dennoch gelassene und unverkrampfte Suche nach einem schönen Exemplar doch belohnt.

Genau genommen könnte man ja darüber diskutieren, ob es sich hierbei um einen einzigen Eiszapfen oder vielmehr um eine kunstvoll verschlungene Ansammlung davon (vielleicht auch eine Eiszapfenfamilie *gg*) handelt. A.CA.Smilewink.gif

Aber da der Herr Doktor den Teilnehmern ausdrücklich den maximalen Interpretationsspielraum gelassen hat (die einzige Voraussetzung: es sollten schon tatsächlich EISzapfen sein ), denke ich, dass dieses extravagante eiskalte Gebilde durchaus als Eiszapfen durchgehen kann:

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Zumal es ja kein Wettbewerb á la "Wer hat den Allerschönsten?" oder so sein soll, sondern einfach eine normale, wertungsfreie Blogparade außer Konkurrenz.

Für mich sieht es irgendwie aus wie eine dreifingrige Hand mit einer Kralle am Daumen, bzw. nach einem Vogelfuß.

Sehe ich mal davon ab, dass mich so etwas an einem lebenden Wesen, gleich ob real oder eine Fantasy-Figur, eher abschrecken würde, empfinde ich dieses Konstrukt in abstrakter Form als Kunst.

Es ist ja nirgendwo die Rede davon, dass "Schönheit" unbedingt als etwas gleichmäßig Ästhetisches betrachtet werden soll. Nein, je nach Definition kann "Schönheit" auch einfach als Kunst, etwas Spezielles und Außergewöhnliches eben, angesehen werden.

Das heißt natürlich umgekehrt nicht, alles Außergewöhnliche wäre automatisch schön. In diesem Fall bin ich jedoch der Ansicht, dass dieses Exemplar, inklusive seiner das Licht reflektierenden Ecken und Kanten, durchaus etwas Schönes an sich hat. Besonders, wenn man sich einzelne Details davon anschaut. Aber auch als Gesamtkunstwerk.

Wenn man will, kann man in vielem Schönheit entdecken. Man muss es nur sehen.

Karin 31.01.2010, 19.36| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Aktionen, Blogparade, Bilder, Winter,

Abendliche Wolkenberge

Richtig stimmungsvoll, ja mystisch zeigte sich der Abendrosahimmel heute auf meiner Heimfahrt. Zunächst dachte ich, es wären normale Wolken, die sich zu solchen Bergen aufgetürmt hatten:

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In meinem utopischen Gedankengewusel kam ich anfangs gar nicht auf die Idee, dass diese Wolkenberge von irgendetwas anderem verursacht sein könnten. Dabei wohne ich nicht gerade Lichtjahre von der Quelle dieser "Formation" entfernt, und hätte eigentlich darauf kommen müssen. Aber ich gehöre ja eher zu denen, die sich ihren eigenen, phantasievollen Reim darauf machen, sich die Welt teils vielleicht auch lieber so schön zurechtträumen, wie sie nicht ist. Ist ja auch viel spannender, als die banale Realität!

So stellte ich mir in meinem Luftschlossdenken eben vor, es wären hohe, teils felsige Berge, um die Nebel wabern würde. Die Alpen könnten es sein, oder bestimmte östliche Gebirge. Phantasiereisen kennen kaum Grenzen...

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Doch ich wette mit Euch, dass es den romantischen Eindruck dieser Abendrotszenerie trüben würde, wenn ich jetzt sagen würde, woher diese Wolkenberge tatsächlich stammen.

So aber - ohne das Wissen, bzw. wenn man es bewusst ignoriert - hat das Ganze durchaus etwas, oder?

Karin 30.01.2010, 21.05| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bunte Welt | Tags: Bilder, kurios, Impressionen,

Blogentwicklungen

Ich habe beschlossen, wieder mehr Buchrezensionen von mir auch in den Blog zu setzen. Zum Einen, weil es ja doch einige Leseratten hier gibt (wen irgendetwas nicht interessiert, braucht den entsprechenden Eintrag ja dann nicht zu lesen - beim Bloglesen pickt man sich ohnehin immer das heraus, was einen interessiert).
Und zum Anderen möchte ich mich wieder mehr auf meinen Blog zentrieren. Hier im Blog kommen halt verschiedene Themen und Dinge zusammen, die ich teile, und so soll es auch weiterhin - bzw. zukünftig wieder verstärkt - sein. Das finde ich besser, als alles irgendwie so ein bisschen auf unterschiedliche Stellen zu verteilen. Verteilen kann ich es ja immer noch. Aber mein Blog soll ja auch lebendig und vielfältig bleiben. Nicht zuletzt werden so mehr unterschiedliche Menschen angesprochen.

In welcher Reihenfolge ich die Buchrezensionen nachbloggen werde (alle werde ich wahrscheinlich nicht nehmen, sondern nur einige auserwählte), weiß ich noch nicht. Das entscheide ich dann wohl spontan. Je nachdem, wie es gerade passt. Dabei werde ich sie schon so aufteilen, dass nicht zu viel an einem Tag oder hintereinander gebloggt wird. So nach und nach wird sich das im Blog dann ergänzen.

Ein Blog befindet sich sowieso im ständigen Aufbau. Gerade dies macht es doch so spannend, besonders, wenn man später die Entwicklungen nachvollziehen kann. Auch der Austausch trägt zu dieser Dynamik bei.
Verändert hat sich das Bloggen wohl unter anderem in der Hinsicht, dass es im Gegensatz zu der Anfangszeit, als Blogs noch völlig neu waren, (für die meisten zumindest) zwangsloser geworden ist. Es ist nicht notwendig, jeden Tag etwas zu bloggen, nur um irgendetwas zu schreiben. [Obwohl ein kurzer Gruß oder Lebenszeichen bei längeren Schreibpausen durchaus angebracht sein kann; das wurde schon lange vor dem Blogzeitalter erkannt.]
Umgekehrt gibt es keinen Fristablauf für freundliche Gegenbesuche. Das kann man sich so einteilen, wie man Zeit und Lust hat. Jetzt zum Beispiel habe ich gerade nicht so viel Zeit, weil ich gleich noch los möchte. Wenn ich dann aber bei den Blognachbarn oder auch mal Nachbarn der Nachbarn vorbeischaue, nehme ich mir dann auch die Zeit. Vielleicht drehe ich heute Abend noch eine kleine Blogrunde, oder ansonsten morgen.

Bis dahin wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

Karin 30.01.2010, 13.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Bloggen

Minette Walters: Der Außenseiter

Klappentext

"Wegen des brutalen Mordes an seiner Großmutter wird der Außenseiter Howard Stamp zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Bald darauf begeht der geistig zurückgebliebene junge Mann im Gefängnis Selbstmord. Dreißig Jahre später rollt der Anthropologe Jonathan Hughes den Fall erneut auf, da er von Stamps Unschuld überzeugt ist. Bald schon stößt er auf die wahren Hintergründe des furchtbaren Verbrechens. Doch der wahre Mörder läuft noch frei herum..."


Weitere Erläuterungen zum Inhalt

Zu Beginn des Romans wird der Leser Zeuge der Vergewaltigung der damals im Jahre 1970 14-jährigen Cill Trevelyan in einem Park in der Kleinstadt Highdown, Kreis Bournemouth, durch einige männliche Jugendliche. Ihre damalige Freundin Louise Burton, mit dem das Mädchen an jenem Tag mal wieder die Schule schwänzte, wird Zeugin der Vergewaltigung und bringt ihr anschließend frische Klamotten, da die ihren völlig zerrissen und blutverschmiert sind.

Nun wird unter anderem der oben genannte Fall Howard Stamps geschildert. Ausgehend von der Hypothese, dass Howard Stamp möglicherweise unschuldig als Mörder seiner Großmutter verurteilt wurde, deckt Dr. Jonathan Hughes Indizien auf, die dagegen sprechen könnten, dass er der Täter gewesen ist. Der Mord fand ebenfalls in Highdown statt.

George Gardener, Stadträdtin von Highdown, bietet ihm ihre Hilfe bei weiteren Ermittlungen im Fall Howard an, da sie selber darüber bereits einige Recherchen angestellt hat. Zwei Monate später - wir schreiben das Jahr 2003 - treffen sie sich dort in einer Kneipe namens "Crown and Feathers", welche (wie man im Verlauf erfährt) einem gewissen Roy Trent gehört. Das Treffen verläuft ein wenig anders als geplant, und die beiden sind sich offenbar nicht gleich sympathisch, sondern teils auch von gegenseitigen Vorurteilen geprägt. Außerdem passiert noch ein kleiner Zwischenfall am Bahnhof, wo Mr. Hughes auf seinen Zug zurück nach London wartet.

Trotz dieses nicht gerade glorreichen Startes beschließen sie am Ende doch, miteinander zu arbeiten. Die Ergebnisse ihrer Ermittlungen sollen in einem neuen Buch veröffentlicht werden, welches Hughes Literaturagent und bester Freund, Andrew Spicer, vermarkten will.

Im Verlauf ihrer Recherchen und der damit verbundenen logischen Überlegungen und Verknüpfungen stellt sich den beiden auch die Frage, ob ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Verschwinden Cill Trevelyans nach deren Vergewaltigung und dem Mord an Stamps Großmutter bestehen könnte. Letzterer geschah nämlich nur kurz nach Cills Verschwinden. Aber das ist nicht die einzige Koinzidenz: So waren die Haare, welche am Tatort gefunden wurden, rot. Auch im anderen Fall gibt es einige rothaarige Menschen...

Was George und Jonathan so erfahren, und ihre eigenen Überlegungen und Spekulationen, ist nur die eine, wenngleich eine wichtige, Perspektive des Romans. Die Szenen, wo William Burton versucht, die fehlenden Puzzleteile seiner Vergangenheit zusammenzufügen, ebenso wie die Gespräche zwischen Roy Trent und Priscilla Fletcher komplettieren für den Leser das Bild von den beiden Ereignissen und deren Drumherum.

Wie sich die Fäden nun genau verknüpfen, ob Howard wirklich unschuldig ist, oder wer ggf. der wahre Mörder sein könnte, dies und mehr klärt sich im Buch auf. ;-)


Meine Rezension

Für mich war es ein sehr spannender Kriminalroman. Ein möglicher Justizirrtum, ein mutmaßlich unschuldig verurteilter Mensch, dem man die Schuld in die Schuhe schob, bloß weil der Fall schnell abgeschlossen werden sollte und man zur Beruhigung der Öffentlichkeit und der Medien einen "Mörder" präsentieren wollte, dadurch bedingte undifferenzierte Betrachtung des Beweismaterials... aber auch die Tatsache, wie Vorurteile gegenüber einem Menschen (Anderssein, Außenseiterrolle, äußerliche Stigmata) das Urteil über ihn negativ beeinflussen können... all das sind Themen, mit denen das Buch mich hat ködern können. Diese Themen werden hier sehr gut miteinander verknüpft, ohne dass man etwa zu viel auf einmal erfährt.

Der Handlungsverlauf, in denen die gestochen scharf gezeichneten, gut voneinander zu unterscheidenenden Charaktere (wenn mal ein oder zwei zunächst nicht gleich so klar sind, hat das seinen Grund) natürlich eingebettet sind, ist flüssig und lässt zugleich Raum für eigene weiterführende Gedanken und Überlegungen, wie es sich denn nun verhalten könnte. Hat man anfangs keinerlei Ahnung, was der Mord an Howards Großmutter mit der zu Beginn geschilderten Vergewaltigung zu tun haben könnte, oder warum die Autorin uns das erzählt, wird dies später immer klarer. Aber Achtung! Es könnten auch ein paar falsche Fährten dabei sein! So fügen sich immer mehr Puzzleteilchen zusammen, man gerät zwischenzeitlich über den einen oder anderen Punkt wieder in Zweifel, einiges wird getrost verworfen - doch am Ende hat man doch ein vollständiges Bild und löst es sich auf.

Obwohl ich noch nie in Bournemouth war, habe ich bei der Lektüre doch den Eindruck gehabt, dass die örtlichen Gegebenheiten, auch zur Zeit der beiden Tatbestände, gut recherchiert waren. Die prekären gesellschaftlichen Verhältnisse, unter denen Cill, Louise, Howard und die anderen Romanfiguren dort aufwuchsen, kamen in diesem Werk jedenfalls eindrücklich und glaubhaft rüber.

Dass die Story auktorial (und bezeichnenderweise in der Vergangenheitsform) erzählt wird und somit die Perspektiven ab und zu wechseln, empfinde ich für dieses Genre schon allein aus Gründen des Mitfieberns als sehr passend und der Dynamik und Spannung dienlich. Trotz verschiedener Perspektiven hatte ich jedoch niemals den Eindruck, dass etwas Überflüssiges eingestreut worden wäre. Nebenfakten bleiben da, wo sie hingehören: Nämlich im Hintergrund. Sie werden erwähnt, wo sie gerade passen, schieben sich aber nicht ablenkend vor die Hauptsache. Vielmehr runden sie das Ganze ab, machen es lebendig und somit glaubwürdig. Die Briefe und Mails, die manchmal zwischen den Kapiteln kommen, tragen ebenso zur authentischen Wirkung bei wie die lebensechten Dialoge, welche perfekt mit den erzählenden Passagen abgestimmt sind.

Karin 29.01.2010, 21.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Lesewelten | Tags: Bücher, Krimis, Gesellschaft, Justizirrtümer,

Leserumfrage: Schriftgröße

Auf Mr. Gucky's ehrliches Feedback im Kommentar zu meinem vorigen Blogeintrag hin habe ich meinen Blog versuchsweise auf Schriftgröße 13 (statt der bisherigen 12) umgestellt. 14 wäre mir dann doch für meinen Geschmack etwas zu groß, obwohl ich das von meinem kleineren Laptop-Bildschirm etwas schwerer beurteilen kann als mit dem normalen Display-Format.

Nun würde es mich interessieren, was Euch besser gefällt. Empfandet Ihr die bisherige Schriftgröße 12 auch als zu klein? Oder findet Ihr die aktuelle Größenversion 13 angenehmer? Ist Euch diese Größe möglicherweise auch noch zu klein?

Hier noch mal im Überblick:
Bevorzugt Ihr
a)
Schriftgröße 12 (alt)
b) Schriftgröße 13 (neu - aktuell)
c) Schriftgröße 14 (noch größer geht hierbei nicht - aber ich denke, das wäre auch übertrieben *g*)
d) eine kleinere Schriftgröße zwischen 9 und 11 (rein hypothetisch - umsetzen würde ich diesen Punkt nicht, da mir das selbst als zu klein erscheinen würde).

Über Eure Antworten - entweder im Kommentar, oder sonst - würde ich mich sehr freuen.

Hm... Im Nachhinein denke ich, dass der Eindruck einer "kleinen" Schriftgröße auch durch den leicht geringeren Kontrast des grauen Texthintergrundes mit der dunkelblauen Schrift erklärbar wäre. Wenn dem so ist, lohnt es sich auf jeden Fall, bei jeder wie auch immer gearteten farblichen Neugestaltung auch die Größe neu auszuloten. Was meint Ihr? Klingt das plausibel?

Karin 28.01.2010, 13.15| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mediaworld | Tags: Blog, Umfrage,

Passend zur Jahreszeit

... habe ich meinen Blog nach langer Zeit mal wieder um-designed.

Dabei war es mir wichtig, dass a) die Gesamtkonstellation mit dem Headerbild harmoniert, aber auch b) es nicht allzu trostlos grau aussieht. Ich hoffe, es ist mir gelungen, beides unter einen Hut zu bringen, ohne dass irgendjemand Augenkrebs davon bekommt. Wobei man es allen sicherlich niemals recht machen kann. Ich persönlich bin nach einigem Herumbasteln und damit verbundenen "Oh Gott - wie das sticht" Momenten zu einem für mich zufrieden stellenden Ergebnis gelangt.
Etwas schade finde ich nur, dass die Farbauswahl für das Bloggernetz-Widget so bescheiden ist. Aber dafür kann ich ja nichts. Ich habe daher die für mich am ehesten passende Kompromissfarbe gewählt.

Eigentlich hätte ich in dem Zusammenhang ja auch gleich meine Smilies anpassen und teils dezimieren können. Doch irgendwie wäre mir das jetzt zu viel Aufwand, sie alle neu auszuwählen, zwischenzuspeichern und einzufügen. Deshalb lasse ich dies erstmal so, wie es ist. Sooo viel Langeweile habe ich schließlich auch noch nicht. Und werde ich sicher auch nie haben. Vielleicht nehme ich mir aber irgendwann die Zeit. Später.

Das Headerbild-Motiv habe ich letztes Wochenende aufgenommen. So sieht man mal, wie kalt es dann - und noch Anfang der Woche - war. Überhaupt scheint sich dieser Winter nicht so ganz entscheiden zu können zwischen absoluter Eiszeit (noch gestern zeigte das Thermometer ungefähr -8° C) und normal kaltem Winterwetter. Und auch der Schnee ist entsprechend mal mehr, mal weniger. Sogar innerhalb Deutschlands gibt es da mitunter bemerkbare Unterschiede.
Im Grunde ist das Foto bezeichnend für diesen Winter 2009-2010. So verrückt und manchmal schweinekalt war das Winterwetter schon lange nicht mehr. Zumindest nicht, soweit ich mich erinnere.

Ich selbst blieb davon übrigens auch nicht ganz unberührt. Als ich am Dienstag aufwachte, fühlte ich mich von einem frisch erworbenen Schnupfen leicht benebelt. Entsprechend fiel das Aufstehen etwas schwer. Tagsüber ging es dann. Erst abends kehrte das fieberhafte Gefühl (glücklicherweise wirklich fast nur ein Gefühl: meine Temperatur betrug zu dem Zeitpunkt unbedenkliche 37,3° C, die sich am Morgen wieder normalisiert hatten) zurück.
Das frühere Schlafengehen und die mir so gegönnte zusätzliche Mütze Schlaf wirkte sich in der Tat lindernd aus. Heute ist der Schnupfen bereits am abklingen (um mal bewusst prekäres Deutsch zu schreiben *gg*). Hatte ich um die Mittagszeit noch ein wenig abzuhusten und -niesen, wurde der ins Taschentuch geschneuzte Schleim im Lauf des Tages immer dünnflüssiger. Nun ist meine Nase wieder so gut wie frei.

Euch wünsche ich eine schön kuschlig-warme Zeit, ohne Schnupfen und sonstige Kältefolgen, sowie Gesundheit, genug Energie und bei Bedarf gute Abwehrkräfte.

Karin 27.01.2010, 18.47| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Blog, Layout, Bilder, Winter,

Winter 2010

Kaum zu glauben, dass die Kälte- und Schneephase sich nun - zumindest hier in meiner Heimat - wieder einem vorübergehenden Ende zuneigt. Noch gestern war hier fast alles, abgesehen von den freigeschippten und geräumten, freigefahrenen und freigelaufenen Arealen, mit Schnee bedeckt und großteils vereist. Ca. 6 cm dick war die weiße Schicht im Garten und Hof (geschätzt, da ich kein Lineal zur Hand hatte).

Gegenüber anderen Regionen Deutschlands war das natürlich noch wenig. Am gravierendsten dürften die Folgen von Daisy wohl im Norden gewesen sein.

Nun ist bei uns bereits vieles weggeschmolzen und die Straße nass statt glatt. Als sonderlich kalt habe ich es schon gestern nicht mehr empfunden, als ich draußen erst in der Stadt unterwegs und am späten Nachmittag noch etwas im Wald spazieren war. Jedenfalls nicht kälter, als es im Winter sowieso normalerweise zu erwarten ist. Auf jeden Fall weniger kalt als Anfang des Jahres.


Dann sahen die Landschaften in diesem Staat noch so winterlich schön aus:

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Schnee-Ketten waren da kein gar zu seltener Anblick:

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Und auch die Eisenbahnen waren zu dem Zeitpunkt kaum wiederzuerkennen (dort schien das Eis aber nur äußerlich zu sein, denn sie fuhr trotzdem einwandfrei ):

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Alles schien wie verzaubert! Bis gestern auch hier. Wie schön, dass die digitale Fotografie erfunden wurde! So kann ich ein wenig von diesem Winterzauber im Blog bewahren, während draußen vor dem Fenster die Schneeflecken an der Straße kleiner und spärlicher werden.


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Karin 14.01.2010, 23.00| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Naturwelten | Tags: Winter, Bilder,

Prosit Neujahr!

Hiermit wünsche ich Euch einen schönen Start ins Jahr 2010!

Hier gibt es weitere Smilies

Möge das Jahr für Euch so werden, wie Ihr es Euch erträumt.
Möget Ihr gesund und optimistisch durchs soeben frisch begonnene Jahr gehen.
Möget Ihr auf dem Weg hindurch wie zu seinem Beginn viele freudige Momente erleben.
Möget Ihr auch in diesem Jahr Freunde haben, die Euch den Rücken stärken.
Möge das Jahr auch von Liebe erfüllt sein.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Glück und alles Gute!

Hier gibt es weitere Smilies

PS: Wenn dieser Beitrag erscheint, verlebe ich höchstwahrscheinlich eine tolle Zeit und werde anderswo sehr gut im neuen Jahr gelandet sein.

Karin 01.01.2010, 00.09| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Neue Welt | Tags: Grüße

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Ralph Waldo Emerson (1803-1883)







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der seinen Weg im Mondlicht findet,
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